Für alle, die sich hin und wieder fragen, an welchem Punkt im Leben sie stehen…

Dass du diesen Blog liest, verrät mir etwas über dich: Du willst mehr aus dir und deinem Leben machen. Du willst außerhalb aller Schubladen und Schienen leben und das tun, was du für richtig hältst.
Du willst glücklich sein. Wirklich glücklich und nicht „glücklich“ im Sinne von Job, Haus, Auto, usw.
Du willst zu dir selbst finden und auf deine innere Stimme hören, anstatt dir von den Medien vorschreiben zu lassen, was gut ist und was nicht. Deswegen ist die Persönlichkeitsentwicklung ein Teil deines Lebens geworden.

Es fühlt sich gut an, etwas zu verändern. Es fühlt sich richtig an. Aber es ist irgendwie anders. Unkonventionell. Du kennst das: Manchmal fragst du dich, ob du auch wirklich das Richtige tust. Du entwickelst eine andere Sichtweise auf das Leben und verlierst sogar einige Freunde, die vorher ein fester Bestandteil deines Alltags waren. Du stellst in Frage, was vorher ganz normal war und entwickelst Denk- und Verhaltensweisen, über die du vor nicht allzu langer Zeit noch gelacht hättest.
All diese Veränderungen können ein wenig beängstigend sein. Bist du überhaupt noch auf dem richtigen Weg?

Nun, am Ende musst du natürlich für dich selbst wissen, ob du alles richtig machst. Doch in der Regel ist es so, dass manche Menschen den Weg, der sie zu ihrem persönlichen Glück führt, wieder verlassen, weil sie sich vor der Veränderung fürchten. Dabei waren sie eigentlich dabei, alles richtig zu machen!
Damit dir das nicht passiert, schauen wir uns heute 3 klassische Merkmale an, die im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung ziemlich einschüchternd und befremdlich wirken, aber tatsächlich vollkommen richtig und förderlich sind. Los geht’s!

1. Du hinterfragst Vieles

Bist du kritischer geworden? Nimmst du die Tagesnachrichten nicht mehr einfach nur hin, sondern denkst ernsthaft darüber nach, wie logisch das ist, was du gerade erfahren hast?
Ist es für andere Menschen schwieriger geworden, dein Vertrauen zu gewinnen?
Denkst du hin und wieder darüber nach, was der Sinn hinter deinem Dasein sein könnte? Lebst du nicht mehr von Tag zu Tag, sondern versuchst, all dieser Zeit einen Zweck und eine Aufgabe zu geben?
Ist es inzwischen schwieriger, dich zu beeindrucken, da du nicht mehr nur auf das vertraust, was das bloße Auge sieht?

Wenn ja, dann fürchte dich nicht. Du bist kein misstrauischer Griesgram geworden, ganz im Gegenteil. Du übernimmst Verantwortung für deine Gedanken und deine Weltanschauung. Du akzeptierst keine vorgefertigten Wahrheiten, sondern willst selbst herausfinden, was dahinter steckt. Du nimmst nicht einfach hin, dass das Gras grün ist, sondern willst verstehen, WARUM das so ist. Denn in dir wächst das Bewusstsein: Je mehr du über das Leben verstehst, desto leichter fällt es dir und desto glücklicher kannst du sein.

2. Du legst weniger Wert auf das, was andere sagen oder denken könnten

Das Leben vieler Menschen wird von einer ganz bestimmten Angst maßgeblich beeinflusst: Der Angst davor, was die anderen sagen oder denken könnten.
Wir überlegen uns dreimal, was wir morgens anziehen, damit keiner etwas über das Outfit sagen kann. Wir kaufen unnötig teuren Luxus, obwohl wir ihn nicht brauchen. Nur, damit die anderen nicht denken, wir könnten es uns nicht leisten! Und manche von uns machen sogar ihre berufliche Laufbahn davon abhängig, was die anderen von ihnen erwarten.
Verrückt, nicht wahr? Und diese drei Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs…

Wenn man sich verstärkt mit sich, seiner Wahrnehmung und der „wahren“ Gestaltung seines Lebens auseinandersetzt, geht es in erster Linie darum, was man selbst für richtig erachtet. Dabei wird die Meinung anderer ganz automatisch weniger wichtig.
Viele Menschen, die diese Entwicklung bemerken, halten inne und fürchten, unsozial zu werden. Wenn auch du dich davor fürchtest, anderen durch diese Entwicklung nicht mehr gerecht zu werden, kann ich dich beruhigen: Unsozial bist du erst dann, wenn du anderen schadest. Solange du einfach nur dein Ding durchziehst und nach deinem persönlichen Glück strebst, machst du alles richtig. Es ist DEIN Leben. Deine Vision und auch dein Erfolg. Alle damit verbundenen Strapazen musst du selbst durchstehen. Und deswegen geht das Ganze auch nur dich etwas an.

Ob andere Menschen dich für einen Heililgen oder für einen Sünder halten, ändert nichts daran, wie du wirklich bist. Ob man dich für arm oder reich hält, verändert nicht deinen Kontostand. Ob man dich für sozial oder unsozial hält, ändert nichts an deiner Empathie für deine Mitmenschen.
Die anderen denken ohnehin, was sie denken wollen. Also pass dein Leben DEINEN Vorstellungen an und nicht der der anderen.
Das machst du bereits? Prima, dann lass dich nicht stören und mach weiter!

3. Du nimmst das Leben in die Hand

Ganz grob gesagt gibt es zwei Arten von Menschen: Die, die auf das Glück warten und die, die ihrem Glück entgegengehen. Eine sehr allgemeine und pauschale Aussage, die jedoch nicht ganz unpassend ist.

Jeder, der ewig auf das Gute im Leben wartet, erreicht irgendwann den Punkt, an dem er die Nase richtig voll hat: Es passiert nichts Gutes. Nicht von alleine. Und an diesem Punkt kann man entweder depressiv werden oder die Erkenntnis erlangen, dass man selbst das Glück in sein Leben bringen muss. Egal, wie.
Neue Freundschaften, neue Hobbies, ein neuer Job, Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung, usw… all das sind Möglichkeiten, sein Leben in die Hand zu nehmen, die Komfortzone zu verlassen und neue Eindrücke zu sammeln.

Viele Menschen fürchten sich davor. Sie haben es sich in ihrem Alltagsnest gemütlich gemacht und wollen nicht heraus. Sie hoffen, dass das Glück von alleine hineinkommen wird, doch das wird nicht passieren.
Es kommt kein Einhorn auf einem Regenbogen angeritten, mit einem Silbertablett voller Kekse im Maul. Nein, das wahre Leben beginnt außerhalb deiner Komfortzone.
Also fürchte dich nicht. Sei nicht niedergeschlagen, wenn du hin und wieder die Nase voll vom Leben hast. Dass es so ist, ist gut! Ja, es klingt verrückt, doch es ist wahr. Deine Unzufriedenheit ist der Treibstoff, der dich aus der Komfortzone herausträgt. Also nutze die aufgestaute Energie und kümmere dich selbst um dein Glück.
Und vergiss nicht: Jeder Schritt ist ein Fortschritt. Ganz egal, wie klein er ist. Jeder noch so kleine Schritt zu deinem Glück ist besser als keiner.

Du machst es richtig

Vielleicht hast du dich in diesem Artikel wiedererkannt. Wenn das der Fall ist, dann hoffe ich, dass ich deine Sorgen und Zweifel ein wenig mildern konnte. Es ist alles gut. Es ist völlig normal, dass sich deine Denkweise und deine Weltanschauung verändern. Es ist förderlich, dass du mehr Wert auf dich und deine Wahrnehmung legst.
Du hast diesen Weg beschritten, also geh ihn auch. Fürchte dich nicht vor der Veränderung.
In deiner Komfortzone hast du dein Lebensglück nicht finden können. Es ist nur logisch, dass du außerhalb danach suchen musst. Viel Freude dabei 🙂

Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir ein wunderbares Wochenende.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

Titelbild: Gratisography.com