Ein paar Gedanken über den Sinn und Unsinn des Lebens…

Ich habe schon öfter das „System“ kritisiert und auch das „Hamsterrad des Alltags“ ins Visier meiner Überlegungen genommen. Vielleicht hast du schon meine Gedanken darüber gelesen und womöglich hast du dir auch deine eigenen Gedanken zu diesem Thema gemacht. Wichtig ist nur, dass wir hin und wieder mal einen objektiven Blick auf unser Leben werfen und uns fragen: Was machen wir hier eigentlich?

Im kommenden Frühling wird ein neues Buch von mir erscheinen, in dem es nicht nur darum geht, das eigene Leben zu verbessern, sondern auch darum, wie wir die Welt insgesamt zu einem besseren Ort machen können. Aber, um sich diese Fragen stellen zu können, müssen wir uns erst einmal auf objektive Art und Weise mit unserem Leben auseinandersetzen. Also noch einmal: Was machen wir hier eigentlich?!

Ist es nicht verrückt, dass wir Menschen ein „Produkt“ der Natur sind, aber heutzutage kaum noch etwas mit der Natur zu tun haben? Unser Alltag ist eine große Abstraktion dessen, was unsere frühsten Vorfahren erlebt haben. Das hat seine offensichtlichen Vorzüge, aber auch Nachteile, die die meisten Menschen nicht erkennen. Warum erkennt sie kaum jemand? Nicht etwa, weil alle Menschen dumm wären. Wir haben schlicht und einfach keine Zeit, Aufmerksamkeit und Gelegenheit, unser Leben zu hinterfragen. Wir sind viel zu sehr mit dem Alltag und dem modernen Überleben beschäftigt.

Die allermeisten Menschen kämpfen Tag für Tag um die Sicherung ihrer Grundexistenz. Dieser Kampf verlangt ihnen alle Kraft ab. Diejenigen, die sich einen wirtschaftlichen Vorteil erkämpft haben, beschäftigen sich damit, wie sie ihr Leben annehmlich gestalten können. Aber wer fragt sich, was es mit dem „Leben“ (im wahrsten Sinne) auf sich hat?
Wir sind mehr oder weniger gezwungen, uns nur mit uns selbst zu beschäftigen. Wir versuchen, unsere Zeit auf Erden so angenehm wie möglich zu gestalten. Wie soll es da noch möglich sein, die Welt zu retten? Wie soll man etwas tun, das der gesamten Menschheit dient? Wie soll man sich etwas einfallen lassen, das dem gesamten Planeten dient? Wer macht heutzutage noch etwas, woran man sich noch lange nach seinem Ableben erinnern wird?

Neue Wege erschließen

Mit dem heutigen Blogartikel möchte ich dich einfach mal auf Gedanken bringen. In meinem kommenden Buch wirst du eine unglaubliche Fülle an Anregungen und Möglichkeiten entdecken. Du wirst ganz neue Wege finden, dein Leben zu bereichern und dabei feststellen, dass diese Maßnahmen auch einen positiven Einfluss auf andere haben werden. Ich spreche hier nicht von Mülltrennung oder Wasserersparnis. Du wirst schon noch sehen 🙂
Bis dahin ist es sinnvoll, sich ein wenig auf das Thema vorzubereiten und einen neuen Blick auf sich und das Leben zuzulassen.

Für den Moment möchte ich dich einfach dazu ermutigen, dir die folgenden Fragen zu stellen:

  • WAS mache ich hier eigentlich jeden Tag?
  • Lebe ich mein Leben oder ÜBERlebe ich von Tag zu Tag?
  • Was könnte ich tun, um mein Leben grundsätzlich zu verbessern?
  • Wie könnte ich im wahrsten Sinne wieder mehr LEBEN?
  • Welche Fähigkeiten habe ich, von denen der Rest der Welt profitieren könnte?

Sobald du dir diese Fragen stellst, werden sich dir völlig neue Perspektiven über dich und dein Leben eröffnen.

Wir können das Hamsterrad des Alltags nicht einfach stürzen und abschaffen. ABER wir können es uncool machen. Wir können es zu einer neuen und innovativen Bewegung machen, das Leben zu genießen und gleichzeitig die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wir können neu erlernen, Spaß am Leben zu haben und sich nicht jeden Tag zu quälen. Wir können uns selbst neu entdecken und über uns hinauswachsen.

ABER: All das ist nur dann möglich, wenn wir das, was wir jeden Tag machen, ernsthaft hinterfragen.

Mein kommendes Buch wird dich (unter anderem) dabei unterstützen. Bis das soweit ist, sind dein Freigeist und deine Kreativität gefragt. Wenn du möchtest, kannst du deine Gedanken dazu auch gerne in der Kommentarspalte teilen!

In diesem Sinne: Fröhliches Grübeln!

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, Ben White