Ein Thema, das heute wohl wichtiger denn je ist.

Wenn wir die Nachrichten einschalten, erfahren wir vom Klimawandel, von Hitzewellen, Überflutungen, kommenden Wirtschaftskrisen und Weltkriegen, die kurz vor dem Ausbruch stehen.

Wenn wir einen Blick auf die Straßen werfen, sehen wir zunehmende Armut. Wir sehen Kriminalität und auch Oberflächlichkeit. Wir sehen unzufriedene Menschen und ganz allmählich bemerken wir auch, dass sich Vieles am altbekannten Bild der Städte ändert. Viele Lokale schließen und ganze Kaufhäuser stehen leer.

Wenn wir einen Blick auf die Natur werfen, sehen wir abgeholzte Wälder. Wir sehen überall Müll, plattgetretene Kaugummis, Zigarettenabfälle und mehr. Wir merken, dass wir weniger Bienen zu Gesicht bekommen. Vor allem bringt einen die Frage, wo es einen ungestörten Picknick-Platz gibt, ziemlich ins Grübeln. Unberührte Natur hat inzwischen Seltenheitswert.

All das zieht an unserem Gemüt. Es bringt uns aus der Balance und verhindert, dass wir uns glücklich und ausgeglichen fühlen. Wir haben Angst vor der Zukunft, weil wir es jetzt schon so schwer haben. Wie können wir angesichts all dessen glücklich sein?

Der beste Ansatz für ein besseres Morgen

Zu allen möglichen Herausforderungen unserer Zeit gibt es viel zu sagen. Sehr viel. So viel, dass ich sogar an einem Buch arbeite, das sich mit Lösungen für viele unserer aktuellen Probleme beschäftigt. Alles in allem gibt es jedoch einen simplen Ansatz, der bereits heute die Lösung für alles sein kann: Lass dich nicht beirren, entwickle dich weiter und mach es besser. Das ist der beste Rat, den dir irgendjemand geben kann.

Um das konkret zu veranschaulichen, folgen ein paar nützliche Tipps, mit denen du arbeiten kannst:

1. Lass dich nicht von den Massenmedien beeindrucken

Was zieht wohl mehr Aufmerksamkeit auf sich? Ein nüchterner Bericht über die Temperaturentwicklung in Deutschland oder die Horrorankündigung, dass wir alle die extremste Hitzewelle aller Zeiten erleben werden? Sorgt man für mehr Zuschauer, indem man die Hintergründe politischer Konflikte erläutert oder indem man den dritten Weltkrieg ankündigt? Die Medien leben von Aufmerksamkeit und deshalb überspitzen sie Sachverhalte gern. Wir leben in einer vernetzten Welt, in der wir sofort erfahren, wenn vor 5 Minuten jemand im Weißen Haus zu laut gefurzt hat. Früher, vor der großen Digitalisierung, gab es auch schon negative Entwicklungen und Tendenzen. Wir haben einfach nur weniger davon mitbekommen, weil wir nicht so sehr mit dem Rest der Welt vernetzt waren.

Kümmere dich nicht um Dinge, die außerhalb deines Einflussbereichs liegen. Mache die Welt lieber zu einem besseren Ort, indem du dich um deinen Einflussbereich kümmerst. Gleich aber mehr dazu. Jetzt ist der folgende Gedanke wichtig: Lass dich nicht von den Massenmedien beeindrucken. Lass dich nicht von Dingen herunterziehen, an denen du nicht direkt etwas ändern kannst!

2. Sei gut zu deinen Mitmenschen

Ich weiß, das klingt nach einem Klischee. Tatsächlich ist es aber heute wichtiger denn je, gut zu seinen Mitmenschen zu sein. Wir befinden uns in einer verrohenden Gesellschaft und anstatt immer nur darüber zu meckern, dass früher alles besser war, sollten wir anfangen, gewisse Dinge besser zu machen. Wir Menschen scheinen vergessen zu haben, wie das funktioniert. Ständig bekämpfen und bekriegen wir uns. Jeden Tag sieht man Menschen über Belanglosigkeiten streiten. Da fliegen die Fetzen, weil der eine dem anderen die Vorfahrt genommen hat. Es werden Fehden geführt, weil ein Fruchtjoghurt aus dem Bürokühlschrank verschwunden ist. Andere werden verspottet, weil sie eine Frisur tragen, die man sich selbst nicht zumuten würde.

Leute, wir sitzen alle im selben Boot. Wenn wir nicht wollen, dass dieses Boot untergeht, sollten wir die Ruder zum Paddeln benutzen und nicht, um uns damit die Köpfe einzuhauen.

Verschenke ein Lächeln, wann immer du kannst. Sei höflich zu anderen und hilf mit einer Kleinigkeit aus, wenn du kannst. Stehe denen, die dir am Herzen liegen, mit Rat und Tat zur Seite. Leiste Aufklärungsarbeit, wann und wo immer du kannst. Suche das persönliche Gespräch mit Mitmenschen. Vergiss dein Smartphone für eine Weile. Den Gesichtsausdruck deines Gegenübers bei einer gemütlichen Tasse Kaffee zu sehen, ist viel aufschlussreicher als jegliches Emoji in einem Whatsapp Chat!

3. Leiste deinen Beitrag

Es gibt so Vieles, das wir tun können, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Die meisten Menschen fragen dann immer: „Warum sollte ich das tun? Die anderen machen das ja auch nicht!“

Vergiss dieses Argument. Leiste einen guten Beitrag für DICH und die Menschen, die du liebst. Weißt du, ich bin mir nicht sicher, ob es den Klimawandel wirklich gibt oder ob die Veränderungen auf der Welt andere Gründe haben. Ich bin halt kein Klimaforscher. Aber, wenn ich ein besseres Umweltbewusstsein an den Tag lege und damit langfristig vielen Menschen, Tieren und Pflanzen geholfen ist, ist das eine tolle Sache. Auch, wenn kaum jemand mitmacht. Auch, wenn es den Klimawandel nicht gibt oder doch.

Was schadet es denn, an den richtigen Stellen Wasser zu sparen, weniger Müll zu produzieren und keine oder zumindest weniger unfair gehandelte Produkte zu kaufen? Bringt es uns etwa um, weniger Fleisch zu essen? Ist es ein grundlegendes Problem, weniger Streit zu schüren und sich für einen respektvollen Umgang miteinander einzusetzen? Muss ein Auto wirklich 500 PS haben und 25 Liter Sprit in der Stadt fressen? Ist der Gedanke, die Welt besser zu gesalten, wirklich so abschreckend?

Vor allem dann, wenn es um die eigene Komfortzone geht, sind Menschen sehr empfindlich. Ich sehe auch jetzt schon wieder die hasserfüllten Mails vor mir, die meine Ansichten als Quatsch darstellen. Für mich ist das einfach nur ein trauriges Zeichen dafür, wie weit es mit uns gekommen ist. Es zeigt, wie egoistisch wir geworden sind. Wie sehr wir unglücklich sein WOLLEN. Wir haben vergessen, was Glück ist. Wir jagen das Unglück, während wir fest davon überzeugt sind, das Richtige zu tun.

Das Richtige tun

Am Ende kannst nur du wissen, was gut und richtig für dich ist. Ziehe die Gedanken aus diesem Beitrag jedoch mal ernsthaft in Betracht. Vielleicht entdeckst du dabei die ein oder andere Möglichkeit, deine Situation zum Positiven zu verändern.

Also, wie bleibt man in einer unglücklichen Welt glücklich? Indem man glücklich bleibt, trotz der unglücklichen Welt drumherum.
Wie macht man die Welt zu einem besseren Ort? Indem man sie zu einem besseren Ort macht. Das Leben kann einfach sein, wenn wir es einfach sein lassen.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderbare Zeit.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, © Randy Colas