5 Erkenntnisse, die mich erstaunlich weit gebracht haben

Unglaublich kostbare Lektionen…

Am kommenden Sonntag werde ich 30 Jahre alt. Ich ließ mir sagen, das sei ein Alter, in dem man zum ersten Mal über das Altwerden nachdenkt. Nicht umsonst gibt es die Klischees von Personen, die sich wehmütig von ihrer Jugend verabschieden und mit Schrecken auf die „große Drei“ blicken. Offen gesagt geht es mir nicht so. Wie viele von euch wissen, ist das, was man gemeinhin als „Kindheit“ oder „Jugend“ bezeichnet, bei mir schon lange vorbei.

Dennoch hat dieser runde Geburtstag eine spezielle Bedeutung für mich. Denn damals, vor ziemlich genau acht Jahren, im August 2013, hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie mein Leben an meinem 30. Geburtstag sein würde. Und weißt du was? Ich lag total daneben.

Vor genau acht Jahren wartete ich nervös auf die Geburt meines Sohnes. Ich wollte ein verantwortungsvoller Vater sein, also nahm ich mir vor, weiterhin als Taxifahrer zu arbeiten und so mein BWL-Studium zu finanzieren, das ich endlich (wieder) aufnehmen wollte. Ich sagte mir, im Alter von 30 Jahren würde ich einen „guten Beruf“ mit fairer Bezahlung und ausreichend „Freizeit“ haben. Über eine tiefere Bedeutung meiner Existenz oder ein Wirken, das über meine Komfortzone hinausgeht, machte ich mir zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Gedanken. Wenn du mich bis hierhin auch nur ein kleines Bisschen kennengelernt hast, wirst du dir vermutlich gerade genauso auf die Stirn hauen wie ich. Wenn man die heutige Situation kennt, ist meine frühere Vision geradezu absurd. Ich hatte keine Ahnung, dass ich meinen Sohn bald nach seiner Geburt wieder verlieren würde. Ich hatte nicht annähernd auf dem Radar, dass ich daraufhin in Depressionen, Angststörungen und Selbstmordfantasien versinken würde. Ich habe nicht geahnt, dass der Weg aus diesem Sumpf mich völlig verändern würde. Vor allem aber hätte ich niemals geglaubt, dass ich trotz all dem an meinem 30. Geburtstag glücklicher und erfolgreicher sein würde, als ich es zu jeglichem Zeitpunkt meines Lebens für möglich gehalten hätte.

Das, was viele Menschen an meiner Geschichte und Entwicklung inspirierend finden, ist die Tatsache, dass ich diese Krise nicht einfach nur überstanden habe, sondern durch sie viel weiter über mich hinausgewachsen bin, als ich es sonst je getan hätte. Zumindest ist es das, was man mir oft mitteilt und ich bin sehr dankbar dafür.
Eigentlich würde mir das eine gute Bühne geben, um große Reden zu schwingen und mir goldene Tipps aus dem Allerwertesten zu ziehen. Aber, um ganz ehrlich zu sein, frage ich mich ziemlich oft selbst, wie das alles passieren konnte. Ich meine, ich habe inzwischen meine eigenen Unternehmen, habe einige sehr erfolgreiche Bücher verfasst, die sogar in anderen Ländern veröffentlicht werden, freue mich über zehntausende Fans meiner Arbeit und werde von renommierten Unternehmen angeheuert, um ihre Führungskräfte zu coachen. Das ist wunderbar und ich bin mehr als dankbar dafür.

Aber offen gesagt schaue ich mir diesen Werdegang manchmal an und denke ein wenig selbstironisch: Wie konnte dieser Hosenscheißer es bis nach hier bringen? Einen großen Teil der Antwort darauf findet man in meinen Büchern und Blogartikeln wieder. Offensichtlich musste ich viel lernen und einige Entwicklungen auf den Weg bringen. Ein weiterer großer Teil der Antwort ist harte, harte, knallharte Arbeit.

ABER was aus all diesen Entwicklungen ist der Kern? Worauf kommt es wirklich an? Wenn ich aus all dem ein paar Erkenntnisse herausfiltern müsste, deren Umsetzung mir am meisten geholfen hat, welche wären das? Diese Fragen habe ich mir gestellt und die Antworten, die ich fand, werde ich dir im Folgenden vorstellen.

Zuvor noch ein ehrliches Wort der „Warnung“: Diese Erkenntnisse spiegeln meine Meinung und meine Erfahrungen wider. Es ist das, woran ich wirklich glaube und was ich täglich lebe. Nachdem du die folgenden Zeilen gelesen hast, wirst du mich viel besser kennen und verstehen. Das heißt natürlich nicht, dass jeder sich mit meinen Erkenntnissen identifizieren muss. Es würde mich jedoch freuen, wenn sie dich inspirieren und motivieren.

1. Es geht immer weiter

Es ist egal, wie schwer das Leben dich trifft: Die Uhren bleiben nicht stehen. Die Erde dreht sich immer noch. Die Sonne geht immer noch auf und unter. Jeder geht seinem ganz normalen Leben nach, völlig unabhängig davon, was gerade bei dir passiert. Als meine Welt zusammenbrach, musste ich feststellen, dass nichts und niemand Rücksicht darauf nahm. Am Anfang fühlte sich das ungerecht an. Später war es mir jedoch ein großer Trost. Es ist einfacher, unauffällig wieder ins Leben einzusteigen, wenn niemand auf dich „wartet“. Du kannst dein eigenes Ding durchziehen, in deinem eigenen Tempo. Und dann, wenn du dich wieder bereit fühlst, machst du wieder mit. Du findest wieder Freude an den alltäglichen Dingen. Und irgendwie bist du dankbar dafür, dass nichts davon aufgehört hat, während du gerade mit anderen Herausforderungen beschäftigt warst.

Daraus habe ich gelernt: Egal, was auch passiert, das Leben geht weiter. Nach jedem Unwetter gibt es auch wieder Sonnenschein und am dunkelsten ist die Nacht kurz vor dem nächsten Sonnenaufgang.

Im Klartext: Alles ist, wie es ist. Entscheidend ist nur, was wir daraus machen. Und das heißt: Das Leben geht weiter. So oder so. Entscheidend ist (mal wieder), was wir daraus machen.

Ich stand im wahrsten Sinne vor der Wahl, mein Leben zu beenden oder einfach weiterzumachen. In diesem kritischen Moment war es überaus inspirierend, dass das Leben immer weitermacht, völlig unabhängig davon, was auch passiert. Also dachte ich mir: Das kann ich auch. Heute bin ich froh, noch hier zu sein und euch das sagen zu können. In diesem Sinne: Danke für deine endlose Ausdauer, liebes Leben!

2. Nicht alles so ernst nehmen

Kennst du das, wenn man einen Streit mit einem Arbeitskollegen hat und sich davon die ganze Woche verhageln lässt? Oder wenn man sich im Straßenverkehr über die blöde Aktion eines anderen ärgert und die ganze Woche lang nicht aufhören kann, darüber nachzudenken? Furchtbar, oder? Wir wissen, dass es im Grunde irrelevant ist. Dass es bereits in wenigen Momenten keine Bedeutung mehr in unserem Leben haben wird. Aber dennoch ärgern wir uns. Wir nehmen Dinge ernst, die wir nicht ernst nehmen sollten.

Wir betrachten es als Existenzkrise, wenn wir mal zu wenig Geld haben. Wir glauben, dass wir nie wieder glücklich sein können, wenn wir von jemandem verlassen werden, der eh nie zu uns gepasst hat. Wir erleben eine harte Niederlage und glauben, uns von diesem Schlag nie wieder erholen zu können. Wir machen Fehler und glauben, niemals Vergebung dafür zu finden.

Neulich schrieb ich einen Blogartikel darüber, dass nur 1 Prozent aller Dinge wirklich wichtig sind. Wenn wir diesen Gedanken überprüfen, zulassen und auf unser Leben anwenden, fangen wir automatisch an, gelassener zu sein. Wir sind nicht mehr so streng mit uns selbst und anderen. Darüber hinaus finden wir mehr Wertschätzung für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich gelernt, nicht alles so ernst zu nehmen. Erst recht nicht mich selbst, weshalb ich auch gerne mal den ein oder anderen Witz auf meine Kosten mache oder auch heute so offen schreibe, anstatt mich als unantastbaren Guru zu verkaufen. So kam es übrigens auch zu meinem Bestseller „Drauf geschissen!“, der gerade deshalb als so erfrischend wahrgenommen wird.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nicht alles wird so heiß gegessen wie es gekocht wird und das ist auch gut so. Das Leben ist zu schön, um sich wegen allem den Kopf zu zerbrechen.

3. Immer die Verantwortung übernehmen. Immer!

Lange habe ich die Menschen verflucht, die mein Selbstwertgefühl geschwächt haben. Lange habe ich mit dem Finger auf jene gezeigt, die meine Chancen auf Glück und Erfolg gemindert haben. Lange habe ich mir eingeredet, ich könne mit so vielen Stolpersteinen zwischen den Füßen nicht weiterkommen. Als ich später beschloss, selbst die Verantwortung für mein Leben und mein Glück zu übernehmen, ließ ich diese Gedanken und Blockaden hinter mir.

Jemand enttäuscht mich? Mein Fehler. Ich habe das zugelassen und sollte beim nächsten Mal besser aufpassen.
Jemand belügt mich? Ebenfalls mein Fehler. Das hätte ich schon früher erkennen können und nochmal wird mir das nicht passieren.
Jemand glaubt nicht an mich? Kein Problem, das muss er ja auch nicht. Ob ich weiterkomme oder nicht, ist nur für mich relevant.
Jemand weigert sich, mir zu helfen? Ist in Ordnung. Wieso sollte er auch? Er hat mit seinem eigenen Leben mehr als genug zu tun.

Du lebst DEIN Leben auf deine Art und Weise. Warte nicht darauf, dass jemand dich versteht. Warte nicht darauf, dass jemand dir hilft. Hoffe nicht darauf, dass dich niemand verletzen wird. Nimm das Zepter selbst in die Hand.

ABER, und hier kommt mein großes Aber: Wenn dich jemand versteht, wenn dir jemand hilft und wenn jemand an dich glaubt, dann sei umso dankbarer.

Erwarte nichts und sei dankbar für das, was du bekommst. Es ist ein simples Rezept, das dich unaufhaltsam macht und dich viel Wertvolles erkennen lässt.

4. Mach es wie die Giraffe

Ich ziehe gerne mein eigenes Ding durch und das führt dazu, dass ich mich nicht gerne anpasse. Das kann einem jedoch auch zum Verhängnis werden. Die Evolution zeigt uns, dass Anpassung das Überleben sichert. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wer clever ist und sich seinen äußeren Umständen anpasst, darf bleiben.

Auf den ersten Blick scheint uns das dazu zu motivieren, ein Fähnchen im Wind zu sein. Ein furchtbarer Gedanke, oder? Deswegen würde ich hier gerne ganz deutlich differenzieren.

Es gehört zu den größten Herausforderungen des Lebens herauszufinden, wann man sich anpassen und wann man keineswegs von seiner Linie abweichen sollte. Beinahe täglich stelle ich fest, wie schwer das sein kann. Wir sollten uns und unseren moralischen Grundsätzen treu bleiben. Gleichzeitig sollten wir aber auch offen dafür sein, Neues zu lernen und unsere bisherigen Erkenntnisse zu hinterfragen. Soll heißen: Es ist bewundernswert, wenn du konsequent und diszipliniert geradeaus gehst. Wenn jedoch plötzlich eine Mauer auf deinem Weg auftaucht, könnte es ungemütlich werden, die Route nicht zu optimieren 🙂

Ein schönes Vorbild hierfür ist die Giraffe. Als sie auf dem Boden keine Nahrung mehr fand, ließ sie sich einfach einen längeren Hals wachsen. Elegant und konsequent. Zugegebenermaßen ist das nicht über Nacht passiert, aber das Prinzip ist dennoch eindrucksvoll. Die Giraffe ist im Kern das Tier geblieben, das sie war. Nur klüger und besser auf eine sich verändernde Umwelt eingestellt. Ziemlich inspirierend, oder?

Damit möchte ich sagen: Es ist super, konsequent und eigensinnig zu sein. Es kann uns aber auch viel kosten. Offen damit umzugehen und mich zu hinterfragen, erdet mich. Es hilft mir dabei, objektiv zu sein und meine Gedanken sowie Handlungen zu reflektieren. Ich glaube, das hilft mir auch dabei, langfristig bessere Bücher zu schreiben und ein besserer Coach, Unternehmer und Mensch zu sein.

5. Wir brauchen Aufgaben und Gründe

Ich erinnere mich nicht gerne daran, aber die Lektion aus dieser Erinnerung ist so kostbar, dass ich sie einfach teilen muss: Es gab eine Phase, in der ich keine Kraft oder Lust hatte, das Bett zu verlassen. Der Gedanke, sich einem neuen Tag zu stellen und wieder unglücklich zu sein, war so erdrückend, dass ich einfach nicht aufstehen konnte. Es war, als wäre das Bett eine rettende kleine Insel und als gliche das Aufstehen einem Sprung in einen tosenden Ozean. Es gibt viele Faktoren, die zu diesem Zustand geführt haben, aber die sind jetzt weniger relevant. Viel wichtiger ist das, was mich aus dem Bett herausholte: Aufgaben und Gründe.

Es gab Menschen, die sich große Sorgen um mich machten und ich wollte sie nicht länger verletzen oder unglücklich machen. Das war ein guter Grund, an sich zu arbeiten. Ich wollte endlich wieder leben, anstatt ein Schatten meiner Selbst zu sein und auch das war ein guter Grund, um sich der rauen See des Alltags zu stellen. Ich hatte nicht viel zu verlieren, also machte ich mich selbstständig und somit hatte ich plötzlich wieder eine Aufgabe. Eine Aufgabe zu haben, war Balsam für meine Seele. Ich glaube, dass ich meine Arbeit deshalb auch so liebe. Beschäftigt zu sein und etwas zu tun, das sich sinnvoll anfühlt, ist so viel besser als im Kummer zu versinken. Deshalb hoffe ich auch, niemals meine Ziele endgültig zu erreichen und immer neue zu finden. Weil der Weg das Ziel ist.

Heute habe ich viele Aufgaben und sehr viele gute Gründe, diesen nachzukommen. Das hält meinen Motor am Laufen 🙂 Und, ob du es glaubst oder nicht: Du (ja genau, du!) bist einer der Gründe, warum ich Bücher schreibe. Warum ich jede Woche einen Blogartikel veröffentliche. Warum ich Beitrage in den sozialen Medien teile und warum ich andere coache.

Es ist schon seltsam: Oft bedanken sich Leserinnen und Leser bei mir dafür, dass ich ihnen eine neue Perspektive auf das Leben gebe. Dabei sind es meine Leserinnen und Leser, die mich dazu motivieren, neue Perspektiven auf das Leben zu gewinnen. Ein schöner Gedanke, wie ich finde.

Wie das wohl weitergeht…

Und nun sitze ich hier, kurz vor meinem 30. Geburtstag und frage mich, was ich wohl in 10 Jahren schreiben werde. Obwohl ich Ziele habe, die ich erreichen möchte, versuche ich nicht, eine zu klare Vision von meinem zukünftigen Ich zu formen. Denn ich habe gelernt, dass das Leben immer wieder Überraschungen bereithält, die niemand von uns kommen sieht. Entscheidend ist dabei nicht, was geschieht. Entscheidend ist, was wir daraus machen.

Aber was auch immer geschehen mag, so hoffe ich, dass eine Sache sich nicht ändern wird. Ich hoffe, dass ich auch in 10 Jahren noch schreiben werde. Und vielleicht, mit etwas Glück und Durchhaltevermögen, wird der ein oder andere von euch auch in 10 Jahren noch mitlesen. Für heute bin ich einfach froh, dass es dich und euch gibt. Und es macht mich glücklich, dass es da draußen vielleicht die ein oder andere Person gibt, die diesen Beitrag liest und dadurch die Kraft findet, sich nicht aufzugeben.

Denn eine Sache steht definitiv fest: Wenn ein einfacher Kerl wie ich den Weg ins Leben zurückfinden konnte, dann kann es jeder andere auch. Gib niemals auf.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, Pascal Habermann

 

16 Kommentare, sei der nächste!

  1. Wow, dieser Artikel ist wirklich sehr inspirierend, Michael. Danke dafür! Ich habe den 30. schon hinter mir und hatte damals tatsächlich etwas Angst vor dem „großen Tag“. Im Nachhinein habe ich dann gemerkt, dass es natürlich nicht wehgetan hat und das lässt mich beruhigter auf den 40. Geburtstag schauen. Wie du sagst: Das Leben geht weiter und es kommt im Grunde nur darauf an, was wir daraus machen… Deine Erkenntnisse und Erfahrungen inspirieren und motivieren mich immer sehr. Ich denke, dass sie das Leben von so vielen Menschen verbessern können. Ich für meinen Teil profitiere schon seit Jahren von ihnen 🙂 Und ich würde mich natürlich freuen, auch in 10 Jahren noch von dir zu lesen!!!
    Herzlichen Dank für deine unglaublich wichtige Arbeit und deine unermüdliche Unterstützung, lieber Michael. Ich wünsche dir am Sonntag einen wunderbaren Geburtstag. Lass dich feiern!
    Beste Grüße
    Nadine

    1. … schmunzeln… noch vor meinem ersten Geburtstag meinten die Fachleute das ich meinen ersten Geburtstag nicht erlebe. Diese Meinung zog sich dann über die Jahrzehnte hinweg. Bis heute jetzt und hier. Ich denke das es Michael aber auch allen anderen ähnlich ergeht. Da kommt man in so ein Jahr wo sich alle sagen so das war es dann und dennoch ging es weiter. Wahrscheinlich ist es so das wir nicht mal ahnen wie weit das Leben noch gehen wird auch über das (Tod) Ende hinaus. Daher 30 40 oder 100 sind nur Zahlen.

  2. Lieber Michael,

    zu keiner Zeit-denke ich-warst Du ein einfacher Kerl! Das was Dein Leben heute aussagt, kann nicht von ungefähr kommen. Das war schon da , als Du noch nicht an Dich glauben konntest. Es ist einfach unglaublich wie viel Klugheit und Reife Du trotz Deines jungen Alters hast. Ich hoffe ich kann in 10 Jahren immer noch etwas von Dir lesen.;-)
    Letzteres hat etwas mit meinem Alter zu tun..

    Hab einen schönen Geburtstag!

  3. … das Ende deines Artikels ist mir so aufgefallen.

    Die meisten Leute sind an einem Ziel angekommen oft selbst überrascht wie man das alles nur schaffen konnte und viel zu oft ist man sich seiner selbst sehr „bescheiden“. Man ist ja nur der kleine Mann oder Frau. Es ist schlicht egal ob du eine große Nummer oder ein kleiner Fisch bist. Die Menschheit selbst hat nicht mal ansatzweise Ahnung was der einzelne Mensch alles erreichen kann. Man tut sich salopp viel zu klein. Das ist meist dann auch die Hürde die kaum ein mensch überwindet obschon sie sehr einfach zu überwinden ist.

    Kein Mensch betont kein Mensch ist „zu klein“ oder „zu dumm“. Mit der richtigen Strategie kannst du (wirklich real) in wenigen Sekunden oder Stunden oder Tage usw. genau da stehen wo du stehen willst.

    PS…. schmunzel wie erst 30? Da bin ich schon vor ewig viele Jahre durch und man sagte damals das ich es nie schaffen würde so alt wie heute jetzt und hier zu ewerden … und siehe er lebt noch 🙂

  4. Sehr schöner Artikel… danke Dir dafür! Ich befinde mich grade auch in einer sehr dunklen Phase meines Lebens und ich kann absolut nachvollziehen wie es sich anfühlt, wenn man morgens einfach keinen Sinn mehr darin sieht aufzustehen. Vor 4 Jahren kämpfte ich mich bereits aus einer Spirale aus Angstzuständen und Panikattacken… und jetzt..nachdem in den letzten drei Jahren drei wichtige Menschen plötzlich aus meinem Leben gerissen wurden musste ich wieder einen Rückschlag erleiden. Trotzdem kämpfe ich mich weiter durchs Leben und hoffe, dass auch nach dem endloss scheinenden Regen bald die Sonne wieder für mich scheint. Deine Worte schenken Mut und Hoffnung 🙂 … ich wünsche Dir einen schönen Geburtstag und ein schönes Wochenende. Danke!

    1. Mir ist dein Kommentar aufgefallen gerade wegen den Worten Angst Panik und Tot. Wahrlich sind das Aspekte die man weniger gerne erleben will und dennoch sind gerade diese drei Aspekte Alltag des Lebens. Wir sollten dabei wissen das wir Angst und Panik haben dürfen – wir sollten nur erlernen damit umzugehen. Ja und dann der liebe Tot. Ein Thema für sich. Obschon alles Leben sehr bewusst mit dem Fakt entsteht das es in dieser Form nur eine Weile auf Zeit ist tun wir uns damit schwer. Womöglich (so denke ich) hat das alles auch etwas mit „Glaube“ zu tun und was uns so als Glaube verkauft wird tut es oft nicht leichter machen. Ich denke (oder glaube oder besser ich weiß es einfach) das Leben eine Unendlichkeit hat. Es ist da auch wenn wir es nicht in den Formen sehen wie wir es kennen. Ist die Form die wir kennen erst mal weg so ist das Leben dennoch da. Schwer auszudrücken aber vieles deutet genau auf diese Aspekte hin. Warum sprechen wir von der „Unsterblichkeit der Seele“ also ein DIng was Tot übersteht … aber wir tun uns schwer es zu sehen bzw. daran zu „glauben“.

  5. Lieber Michael,
    herzlichen Dank für den tollen Artikel.
    Du schaffst es immer wieder mir Mut zu machen!!! Gerade läuft es nicht so gut. Da kommen Deine inspirierende Zeilen genau zur richtigen Zeit.
    Ich sollte mir mit meinen 55 Jahren vielleicht öfter mal vor Augen halten was ich schon alles tolles geschafft habe und mich nicht so klein machen.
    Danke und alles erdenklich Gute und Liebe für Dich.
    LG Petra

    1. es gibt Menschen denen die Masse wohl nachsagen würde sie hätten doch alles erreicht seien Reich und Glücklich usw. Dann erfahren wir das sich die Leute das Leben genommen haben trotz ihres Reichtums Erfolges usw. Sollten wir uns da nicht fragen was wirklich Reich und Erfolg bedeutet? Womöglich hast du nicht „AmazoN“ gegründet und nicht so viel Geld wie der Gründer aber dafür hast du andere DInge andere Werte geschaffen die wahrscheinlich sogar „wertvoller“ sind als Amazon und EBay zusammen.

  6. Oh, ja. Das Leben ist schön.
    Jedoch manchmal stellt es uns vor Herausforderungen, die uns den Boden unter den Füßen wegreisen.
    Und dennoch geht es immer weiter….
    Es formt uns und es ist wichtig, was wir daraus machen.
    Nie stehen bleiben und immer weiter gehen. Nicht immer leicht, aber möglich.

    In diesem Sinne, alles Gute zum Geburtstag und noch viele Artikel, die Dich inspirieren, weiter zu machen und uns neue Sichtweisen geben. Danke für deine Anregungen. Tue einfach, was Dich glücklich macht und ausfüllt. Das muss jeder für sich selbst herausfinden.

    LG
    Annette

  7. Lieber Michael,

    ich wünsche Dir alles, alles Gute zu deinem 30.Geburtstag! Bleib genau wie du bist, ich freue mich auf viele weitere inspirierende Blogartikel von dir 😀

  8. Lieber Michael,

    herzlichen Glückwunsch zu deinem heutigen Geburtstag. Ich wünsche dir das alle deine Wünsche die du hast und gut für dich sind in Erfüllung gehen sowie ganz viele schöne Momente sowie liebe Menschen an deiner Seite.

    Happy Birthday

    Beste Grüße
    Michael

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