5 Fragen, die du dir heute noch stellen solltest

Das Ergebnis könnte dich erstaunen…

Es ist kein Geheimnis, dass der Alltag uns häufig überfordert. Warum sollte er auch nicht? Der Tag hat nur 24 Stunden und wir bekommen regelmäßig das Gefühl, er müsste 40 haben, damit wir all unseren Aufgaben und Verpflichtungen gerecht werden können. Um all das zu bewältigen, entwickeln wir Muster und Routinen. Wir erschaffen ein System innerhalb des großen Systems, um mitschwimmen zu können und nicht unterzugehen. So überleben wir zwar von Tag zu Tag, doch mit der Zeit schalten wir das bewusste Leben mehr und mehr ab. Wir stellen uns selbst auf „Autopilot“ und denken an vielen Stellen nicht mehr detailliert darüber nach, was wir eigentlich machen.

Natürlich leidet darunter auch die Lebensqualität. Wir entfernen uns von unserem Selbstbewusstsein, verstärken unsere Unzufriedenheit und gestalten unsere Tage nicht mehr so, wie wir es gerne würden.

Der heutige Blogartikel ist kein Wundermittel dagegen, aber er wird dir dabei helfen, dich und deinen Alltag zu hinterfragen. Vielleicht wird er dabei helfen, deine Aufmerksamkeit anzukurbeln und wieder bewusster zu leben. Ich stelle dir 5 Fragen, die du dir selbst beantworten solltest. Sei ehrlich zu dir. Vielleicht werden die Antworten dir stellenweise unangenehm sein, aber das ist im Grunde ein gutes Zeichen. Schließlich ist es Unzufriedenheit, die einen Wunsch zur positiven Veränderung in uns auslöst!

Die 5 Fragen

1. Bin ich glücklich?

Eine sehr simple, aber tiefgründige Frage. Frage dich hin und wieder, ob du eigentlich glücklich bist. Wenn ja: Was macht dich glücklich? Was sind die Dinge in deinem Leben, die dich zufriedenstellen? Wenn du nicht glücklich bist: Woran liegt das? Was hemmt deine Zufriedenheit und welche Bestandteile deines Alltags würdest du gerne ändern, wenn du könntest? Die meisten Menschen verdrängen diese einfache Frage, weil sie sich vor der Antwort fürchten. Mache nicht denselben Fehler. Schlucke dein Unglück nicht herunter, sondern frage dich, was du aktiv dagegen unternehmen kannst.

2. Was sind meine Ziele?

Warum machst du das, was du täglich machst? Auf welches Ziel arbeitest du hin? Treibst du einfach im Ozean vor dich hin, um an das nächste Ufer zu stoßen, an das der Wind dich trägt? Oder hast du ein Ziel in der Ferne im Blick, das du erreichen möchtest?
Es ist IMMER sinnvoll, Ziele zu haben. Sie geben allem, was wir tun, einen Sinn. Sie erschaffen das „Warum“ in uns. Wenn du ein Ziel hast, dann weißt du auch immer, warum du bemüht bist, dieses zu erreichen.

3. Welche Menschen sind mir wirklich wichtig?

Höchstwahrscheinlich verbringst du einen großen Teil deines Tages mit anderen Menschen. Egal, ob auf der Arbeit, in der Uni, in der Schule oder bei irgendwelchen Freizeitaktivitäten, Hobbies, usw.
Wer sind diese Menschen, mit denen du deine meiste Zeit verbringst? Sind es Menschen, die dir wichtig sind oder Menschen, die zwangsläufig in deiner Nähe sind, weil ihr dieselbe Arbeit oder dieselben Interessen teilt?
Wer sind die Menschen, die dir wirklich wichtig sind? Wie viel Zeit verbringst du mit ihnen?
Es ist wichtig, die Menschen, die einem wirklich am Herzen liegen, immer um sich herum zu wissen. Also, natürlich nicht 24 Stunden am Tag. Doch ist es nicht seltsam, dass wir oft häufiger mit jenen zusammen sind, die wir eigentlich nicht mögen?
Denke über Möglichkeiten nach, deine Zeit-Prioritäten umzustrukturieren, damit mehr Zeit für jene bleibt, die deine Aufmerksamkeit wirklich verdienen.

4. Wie verbringe ich eigentlich meinen Tag?

Wie eingangs erwähnt, ist unsere Zeit begrenzt. Da stellt sich die Frage, wie wir die Zeit verbringen, die uns „übrig“ bleibt, wenn wir gerade keine Aufgaben erledigen oder Pflichten erfüllen.
Studien ergeben, dass der deutsche Bürger im Schnitt mehr als 4 Stunden pro Tag fernsieht. Inzwischen kommen auch Computer, Smartphones und Tablets hinzu. Keine Sorge, das ist kein Vorwurf. Es ist einfach so, dass keiner von uns sicher vor den Vorzügen des digitalen Zeitalters ist.
Frage dich einfach für dich, wirklich nur für dich selbst, wie du deine „Freizeit“ (diesen Begriff mag ich überhaupt nicht) verbringst. Du wirst feststellen, dass wesentlich mehr Schönes, Produktives und Erfüllendes in deinen Alltag passt, wenn du den digitalen Ablenkungen unserer Zeit weniger Aufmerksamkeit schenkst.

5. Wie waren die letzten 3 Jahre meines Lebens?

Eine extrem wichtige Frage. Das Leben besteht aus Veränderungen. Erstaunlicherweise mögen die meisten Menschen die Veränderung nicht, doch sie ist essenziell für unser Dasein. Alles durchlebt einen durchgehenden Veränderungs- und Entwicklungsprozess. Entsprechend solltest du das auch tun!
Blicke auf die letzten 3 Jahre deines Lebens zurück. Wie viel hat sich verändert? Bist du deinen Zielen nähergekommen? Haben sich Dinge zum Positiven oder Negativen entwickelt?
Es ist nicht schlimm, wenn du auf negative Ergebnisse stößt. Sie geben dir Anlass dazu, dir positive Vorsätze zu fassen. Schlimm wäre es, wenn du feststellen müsstest, dass sich nichts verändert hat. Das wäre wirklich langweilig, nicht wahr? Fürchte dich nicht vor der Veränderung, sondern frage dich stattdessen, inwiefern sie dein alltägliches Leben verbessern könnte.

Ein kleiner Weckruf?

Ich hoffe, dass diese 5 Fragen dir dabei helfen werden, deinen Alltag aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ein Wechsel der Perspektive ist oft das Beste, was uns passieren kann. So werden wir auf das aufmerksam, was unserem Glück im Weg steht. So erwischen wir uns dabei, wenn wir negative Tatsachen verdrängen oder uns nicht trauen, offen damit umzugehen.
Ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung, dass solche Fragen sehr hilfreich dabei sind, zu seiner inneren Mitte zu finden und ich hoffe, dass sie auch dir dabei helfen werden, mehr Achtsamkeit zu entwickeln.

Was hältst du von dieser Methode und fallen dir Fragen ein, die du hinzufügen würdest? Ich freue mich auf deine Anregungen!

Nun wünsche ich dir erstmal ein schönes Wochenende und eine wunderbare Zeit!

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

 

Titelbild: Unsplash.com, Nicole Harrington

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Michael. Ich habe mir gerade dein Hörbuch „die Erfolgs Garantie“ angehört und ich bin begeistert. Ich habe auch schon etliche Bücher zu dem Thema gelesen und denke, dass mein Wissen in diesem Bereich relativ gut ist. Trotzdem konnte ich von dir noch viel lernen. Du hast es geschafft, die komplexen Zusammenhänge gut nachvollziehbar darzustellen. Genial finde ich auch deine vielen Beispiele/Vergleiche aus dem Leben (Der Schwamm, das Wasser). Und ich finde, du hast mit dem Titel nicht zu viel versprochen. Ich brauche wirklich kein anderes Buch mehr über Erfolg. Mir war dein Name vor dem Buch nicht bekannt. Ich habe das Buch bei Audible mit der Suchfunktion gefunden.

    Vielen Dank, dass du so ein gutes Buch geschrieben hast! Ich finde, du bist ein super Typ. Du hast mich inspiriert.

    Liebe Grüße
    Andreas Schmidt

    1. Hallo Andreas,

      herzlichen Dank für deine freundlichen Worte! Es freut mich sehr, dass sich unsere Wege auf diese Weise kreuzen.
      Noch mehr freut es mich, dass du die Intention hinter dem Titel verstehst und selbst die Verantwortung für deinen Erfolg übernimmst. Ich drücke dir die Daumen!
      Hoffentlich wirst du auch auf dem Blog viele Anregungen und Inspirationen finden, die dich unterstützen.

      Viele Grüße
      Michael

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