Die Welt braucht einen Helden (?)

Und vielleicht bist du genau der Held, den sie braucht…

Wichtig: „Dein Fussabdruck“ ist kein politischer Blog und der heutige Artikel soll keine politische Meinung bilden. Stattdessen geht es um einen einfachen und motivierenden Gedanken, der in deinem Leben vielleicht etwas Großes in Bewegung setzen könnte…

Die Welt ist im Wandel und es lässt sich nicht übersehen, dass sich einige der aktuellen Entwicklungen negativ auf unser aller alltägliches Leben auswirken. Viele Menschen fühlen sich deshalb beunruhigt und wünschen sich Alternativen, die für Besserungen sorgen. Also was machen sie? Sie fordern diese Veränderungen.
In den sozialen Netzwerken, wie z.B. Facebook, kann man das ständig und überall sehen. Schau dir dort einmal die Kommentarspalten auf den Seiten der Nachrichtenportale an. Unter jedem Beitrag wirst du sehen, dass sich jemand über das Berichtete beschwert und Besserungen fordert (und manchmal sogar vorschlägt). Dazu hagelt es dann Bestätigung durch hunderte Menschen, die das unterstützen. Versteh mich bitte nicht falsch: Es ist gut, wenn Menschen ihre Meinung äußern und sich mit negativen Lebensumständen nicht zufriedengeben. Doch was glaubst du, wie viel sich verändern wird, wenn alle Menschen Forderungen stellen und nur sehr Wenige wirklich handeln?

Die meisten Menschen meinen, sie seien nicht verantwortlich für das, was in der Welt passiert. Deshalb können sie auch keine Notwendigkeit zum Handeln erkennen und fordern stattdessen Veränderungen. Wie erfolgreich das Ganze ist, kannst du ja erkennen, wenn du dir die nationale und globale Lage ansiehst.
Es ist richtig, dass wir „einfachen“ Bürger keine Entscheidungsträger auf internationaler Ebene sind, aber das macht uns nicht machtlos. Es hindert uns nicht daran, für unsere Überzeugungen einzustehen und den Wandel selbst in Bewegung zu setzen.

Hier ist ein interessanter Gedanke für dich: Wieso solltest du nicht der Held sein, den die Welt braucht? Jeder kann auf seine ganz eigene Art und Weise Großes bewegen. Wie du das schaffst und was du damit erreichst, kannst du nur herausfinden, wenn du etwas versuchst.

Bevor ich diesen Artikel geschrieben habe, habe ich nur 3 Minuten (!) Recherche betrieben und auf Facebook nach Forderungen auf Nachrichtenseiten gesucht. Hier sind 5 Ergebnisse aus gerade einmal 3 Minuten Recherche:

  • Die großen Unternehmen müssen endlich aufhören, die Umwelt zu verschmutzen.
  • Wir brauchen bessere Tierschutzgesetze, damit weniger Fleisch gegessen wird.
  • Ausländer und Flüchtlinge müssen in Deutschland besser integriert werden.
  • Die Politiker sollen endlich wieder im Sinne des Volkes handeln.
  • Die Politiker müssen endlich für Frieden sorgen.

Das sind einfache Zusammenfassungen der verschiedenen Aussagen. All diese Forderungen wurden von hunderten bis tausenden Menschen unterstützt.
An diesen Forderungen ist nichts Falsches, nicht wahr? Sie sind vernünftig und machen Sinn. Was ist also das Problem dabei?

Jetzt kommen wir zum entscheidenden Punkt: Natürlich ist es richtig, diese positiven Veränderungen zu verlangen. Doch ist es nicht mindestens genauso wichtig, diese Veränderungen bereits selbst ins Rollen zu bringen? In einem kleinen Rahmen für sich selbst und seine Mitmenschen, auf die man Einfluss hat?
Können diese sich nicht anschließend ein Beispiel daran nehmen und selbst zu Vorbildern werden?
Wäre das nicht ein richtiger Netzwerk-Effekt?

Um konkret auf die vorhin genannten Aussagen einzugehen: Wir können selbst Wert auf den Schutz der Umwelt legen. Wir müssen nicht damit warten, bis die „großen Unternehmen“ den ersten Schritt machen. Wir könnten diese Unternehmen zum Beispiel unter Druck setzen, indem wir sie meiden, bis sie sich ein Beispiel an uns nehmen.
Gleichzeitig können wir uns zu den positiven Vorbildern entwickeln, die anderen zeigen, wie Umweltschutz wirklich funktioniert.
Genauso können wir einfach weniger Fleisch essen, damit der Bedarf sinkt und logischerweise auch weniger „produziert“ wird. Auch hier ist es wesentlich effektiver, selbst die Veränderung einzuleiten anstatt sie nur zu verlangen.
Wir können selbst für eine bessere Integration sorgen, indem wir uns mit den Menschen, die in unser Land kommen, auseinandersetzen und sie nicht ausgrenzen. (Und nein, ich möchte an dieser Stelle bitte keine Debatte darüber auslösen, ob alle „Flüchtlinge“ kriminell sind oder nicht. Es geht hier nur um das Prinzip 🙂 )
Wir können selbst im Sinne des Volkes handeln und uns politisch engagieren. Jeder politische Entscheidungsträger war auch einmal ein „einfacher Bürger“, der eine Idealvorstellung hatte.
Selbstverständlich können wir auch selbst für Frieden sorgen, indem wir nicht hetzen, nicht einfach nur mit dem Finger zeigen und etwas verlangen und natürlich, indem wir einen kühlen Kopf bewahren und uns nicht von jeder negativen Tagesnachricht aus dem Konzept bringen lassen.

Der entscheidende Knackpunkt ist, dass viele Menschen sich sagen: „Ich bin ja nur ein kleiner Fisch im System. Was soll ich schon bewegen?“
Genau DAS ist der Grund, warum sich nichts ändert. Jeder von uns hat Möglichkeiten. Die Frage ist nur, ob wir unsere Komfortzone verlassen wollen, um sie zu entfalten…

Vielleicht bist du ja selbst der Held, den du dir manchmal wünschst, um die Welt zu retten!

Wenn du nur Eines aus diesem Blogartikel mitnimmst, dann ist es hoffentlich der Gedanke, dass du nicht unbedeutend bist und durchaus etwas bewegen kannst.

Sei der Held, den die Welt braucht. Am Anfang wirst du vielleicht im Kleinen agieren, doch du wirst an deiner Aufgabe wachsen und somit auch Größeres erreichen…

In diesem Sinne wünsche ich dir ein wunderbares Wochenende!

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelfoto: Gratisography.com

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Michael,
    meine Rede. Ich sage auch immer das wir nicht nur verlangen dürfen sondern auch selbst mal aktiv werden. Wenn alle Leute so viel Zeit und Kraft in echte Taten investieren würden wie in ihr gerede dann wäre die Welt schon lange ein besserer Ort.
    Gib nicht auf und mach weiter so.

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