Ein Gedanke, der dein Leben verändern wird

Das kann er wirklich!

Heute stelle ich dir einen Gedanken vor, der keiner vielen Worte bedarf. Er ist simpel, aber bedeutungsschwer. Du wirst ihn leicht nachvollziehen können, doch was er wirklich für dich bedeuten kann, wirst du erst dann in vollem Umfang realisieren, wenn er sich für dich ausgezahlt hat.
Er hat mich persönlich stark beeinflusst, mir die Augen geöffnet und somit erheblich zu meinem Erfolg beigetragen. Um dich nicht weiter auf die Folter zu spannen, werde ich ihn dir nun vorstellen:

Wenn du ein dressiertes Pferd an einen Stuhl anbindest, wird es dort stehenbleiben. Es wird stundenlang dort stehen, auch wenn es hungrig oder durstig wird. Höchstens im Notfall, kurz vor dem Verdursten, wird es vielleicht losrennen und den Stuhl hinter sich herziehen.
Bindest du ein wildes Pferd an einen Stuhl, wird es sofort loslaufen und den Stuhl mit sich ziehen. Es bleibt gar nicht erst stehen. Warum sollte es auch?

Das ist es schon. Das ist der Gedanke, der so viel für dich tun kann. Sieh über die Pferde hinweg und konzentriere dich darauf, was dieses Sinnbild aussagt: Grenzen existieren nur in unseren Gedanken. Sie existieren nur, wenn wir an sie glauben!

Du und ich, wir sind die dressierten Pferde. Wir lernen im gesellschaftlichen Alltag, angebunden zu sein und stehenzubleiben, weil es sich angeblich so gehört. Wir geben uns mit wenig zufrieden, geben unsere Träume auf und denken, dass wir bis zum Ende unseres Lebens etwas Stumpfsinniges tun müssen, um zu „überleben“. Das ist es, was wir bereits in der Schule, nein sogar schon im Kindergarten lernen!
Uns wurde schon in Kindestagen beigebracht, der Schlüssel zu Glück und Erfolg läge darin, still zu sitzen, keine Fragen zu stellen und gehorsam zu sein. Diese Dressur funktioniert offensichtlich! Wir erschaffen unsere Grenzen selbst. Wir glauben daran, dass wir uns anpassen müssen, um nicht negativ aufzufallen.
„Eigenlob stinkt“ ist der Merksatz, der uns davon abhält, Herausragendes zu leisten und stolz darauf zu sein.

Klingelt es da bei dir? Kommt dir das bekannt vor? 🙂

Normalerweise führe ich die Gedanken in meinen Blogartikeln immer ausführlich aus, doch diesmal mache ich es anders. Ich überlasse es dir, weiter darüber nachzudenken! Indem du das machst, erschließt du dir selbst, welche Grenzen du dir in deinen Gedanken setzt.
In welchem Zusammenhang bist du das dressierte Pferd am Stuhl? Was hält dich fest? Könntest du nicht einfach losgehen und feststellen, dass das, was dich hält, eigentlich gar kein Hindernis ist?

Dieses einfache Sinnbild ist mir vor über 5 Jahren zum ersten Mal begegnet. Es machte Sinn und seine Einfachheit faszinierte mich, also dachte ich weiter darüber nach. Das tat ich so lange, bis es schließlich „Klick!“ machte.
Ich erkannte, dass ich tatsächlich das dressierte Pferd war und es störte mich. Also zog ich einfach los, so wie das wilde Pferd. Ich befreite mich von vielen Konventionen und machte mein eigenes Ding. Das war die Grundlage für meinen beruflichen und persönlichen Erfolg.
Nun weiß ich, was dieser Perspektivwechsel bewirken kann und ich möchte dich dazu ermutigen, ihn auch vorzunehmen. Viel Erfolg dabei!

Wie siehst du das Ganze? Gefällt dir dieser Gedanke? Kannst du dich in diesem Sinnbild wiedererkennen? Und glaubst du auch, dass dieser Gedanke das Potenzial hat, das Leben eines Menschen nachhaltig zu verändern?
Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag oder schick mir eine E-Mail an michael@dein-fussabdruck.de. Ich freue mich auf dein Feedback!

Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende und viel Spaß beim Aufbruch mitsamt Stuhl 😉

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: unsplash.com, © Carlos Dominguez

14 Kommentare, sei der nächste!

  1. Noch eindrucksvoller finde ich das Sinnbild mit einem ausgewachsenen Elefanten der mit einem Strick nur an einen Holzpflock angehängt ist.
    Auch das funktioniert nur weil man es dem „kleinen“ Elefanten so „gelernt“ hat…

    „Gedanken“ erinnert mich an folgendes Zitat…
    „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
    Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
    Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
    Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

    Vereinfacht also: „Deine Gedanken werden dein Schicksal“.

    Schönes Wochenende. Gesundheit. Frieden und schicksalshafte Gedanken….

  2. Lieber Michael,

    toll dieses Sinnbild. Im Grunde hat mich das ein ganzes Leben begleitet.
    Bereits als Kind- von einer autoritären Mutter ver/erzogen, fühlte ich mich angebunden. Immer wenn es ziemlich unerträglich wurde, sang ich innerlich: “ die Gedanken sind frei – wer kann sie erraten..“ . Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt mich mit meinem Umfeld konstruktiv und zum Teil liebevoll zu verbinden-allerdings ließ ich mich nie wieder fixieren- weder an einen Stuhl binden noch in eine Schublade stecken. Zumindest denke ich so darüber. Ob es so ist? Werde noch einmal darüber nachdenken.;-)
    Nicht von Ungefähr arbeite ich seit über 20 Jahren selbständig-allenfalls in Kooperationen.

    Herzliche Grüße
    Elke

    1. Hallo Elke,

      ich finde deine Einstellung bemerkenswert. Sich für einen unabhängigen Lebensweg zu entscheiden, um sich von den „Fesseln“ der Vergangenheit zu lösen, ist bestimmt nicht immer leicht, aber dafür sehr effektiv. Ich hoffe, dass du damit vielen Menschen, die immer noch „angebunden“ sind, ein gutes Vorbild bist.

      Hab ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  3. Lieber Michael,

    vielen Dank fuer diesen Beitrag.
    Ich versuche, mich immer wieder daran zu erinnern.
    Ich denke, ich muss dringend lernen, meine Grenzen im Kopf aufzuloesen.

    Viele Gruesse
    Katja

    1. Hallo Katja,

      sehr gerne. Es freut mich, dass der Beitrag dir gefallen hat 🙂
      Die inneren Grenzen aufzulösen, ist ein Lernprozess, den wir alle durchlaufen. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

      Viele Grüße
      Michael

  4. Hallo Michael,
    ich nenne es zwar nicht das wilde Pferd, aber das ich immer wieder an meine Grenzen stosse merke ich auch so; und wundere mich immer wieder das da schon wieder/ immer noch Grenzen sind.
    Dann hole ich tief Luft, sammle meine Kraft und gebe mein Bestes um diese Grenze zu verschieben.
    Deine Metapher ist allerdings sehr gut um es zu erklären.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir
    Marion

    1. Hallo Marion,

      man muss ja auch nicht unbedingt diese Metapher verwenden 🙂 Entscheidend ist, dass man seine Grenzen erkennt und hinterfragt. Das ist der Weg zum persönlichen Erfolg. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

      Auch dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  5. Hallo Michael,

    Super dein Artikel. Ich habe mich letztes Jahr von meinem Mann getrennt und wir waren 11 Jahre zusammen. In dem letzten Jahr ist mir bewusst geworden, dass man doch einfach leben soll. Warum immer alles so geregelt? Wir leben nur einmal und ich denke es ist wichtig das zu tun wozu man Lust hat, auch wenn manchmal einige Mitmenschen das nicht mögen.

    Mein Zitat: Lebe dein Leben wie du es gerne möchtest und du bist glücklich. Der Rest kommt von alleine 🙂

    Schönes Wochenende 🙂

    Kim

    1. Hallo Kim,

      das war mit Sicherheit ein schwieriger Schritt, doch er ist sinnvoll, wenn man sich einfach nicht mehr wohl fühlt. Wie du bereits schreibst, lebt man nur einmal und man sollte sein Leben mit dem verbringen, was man gut und richtig findet.
      Ich stimme dir darin zu, dass unser Glück von ganz alleine auf uns zukommt, wenn wir das tun, was uns glücklich macht 🙂

      Auch dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  6. Hallo Michael,
    Etwas spät habe ich mich heute mit dem Artikel beschäftigt! Es ist gerade genau dieses Sinnbild, das mir sehr wichtig ist und ich seit längerer Zeit damit beschäftigt bin. Früher habe ich immer danach gelebt frei zu sein und das zu tun, was ich tun möchte, seit vielen Jahren habe ich mich selbst eingeschränkt und nicht mehr wohl gefühlt! Nun bin ich frei und doch noch etwas angebunden, wusste nicht, ob das was ich plane gut ist. Im Inneren schon. Es ist mir mit deinem Artikel diese Woche nochmal sehr klar geworden, mich von äußeren Einflüssen zu befreien!!! Das ist jetzt meine nächste wichtige Aufgabe!
    Vielen Dank auch an Chris für das Zitat….. das ist sehr treffend!

    Freue mich auf den nächsten Artikel morgen.
    Wünsche dir ein tolles gesundes neues Jahr!!!

    Herzliche Grüße
    Andrea

    1. Hallo Andrea,

      lieber spät als nie 🙂
      Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du meinst. Oft sind es die Zweifel, die uns festhalten, aber wir dürfen uns davon nicht einschüchtern oder beeinflussen lassen.
      Auch dir weiterhin alles Gute und ein schönes Jahr!

      Viele Grüße
      Michael

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