Warum es sich lohnt, ein guter Mensch zu sein

Für alle, die glauben, der Gute sei am Ende immer der Dumme…

Ein guter Mensch zu sein, ist mitunter schwierig. Ist man zu großzügig, wird man von anderen ausgenutzt. Hat man ein zu großes Herz, wird man verletzt und enttäuscht. Ist man zu freundlich, halten die anderen einen für dumm und naiv. Engagiert man sich für allgemein wichtige Themen, ist man ein Langweiler. Ich könnte noch viele andere Beispiele nennen, aber du weißt sicherlich bereits, worauf ich hinausmöchte. Vor allem kennst du das Problem höchstwahrscheinlich schon, weil du dieselben Erfahrungen gemacht hast.

Es ist einfach ermüdend. Wer die besten Absichten hat, bekommt oft den Eindruck, der Rest der Welt sei gefühllos, verroht oder schlicht und einfach dumm. Vielen Menschen wird das Ganze zu viel und sie haben irgendwann keine Lust mehr darauf, für ihre guten Taten bestraft zu werden. Als Konsequenz dessen geben sie ihre positiven Überzeugungen auf, um Konflikten und Problemen aus dem Weg zu gehen. Dadurch werden sie langfristig aber auch unglücklich.

Tu es für dich!

Hier ist eine wichtige Frage: Ist es sinnvoll, seine eigenen positiven und gewinnbringenden Überzeugungen aufzugeben, weil andere Menschen sie nicht verstehen oder teilen? Natürlich nicht! Warum solltest du unglücklicher werden, weil niemand deine guten Absichten versteht?! Warum sollest du dafür bestraft werden, ein guter Mensch zu sein? Das ergibt doch keinen Sinn. Ja, es gibt viele Menschen da draußen, die emotional noch nicht reif genug sind, um dich zu verstehen. Aber macht das einen Unterschied? Du bist doch kein guter Mensch, damit andere dich bewundern. Du solltest aus Überzeugung Gutes tun. Für dich. Weil es dich glücklich macht. Weil es dir das Gefühl gibt, das Richtige zu tun. Weil es dein Selbstwertgefühl steigert und dir dabei hilft, deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Wenn das deine Motivation ist, dann können dir auch Rückschläge, Gegenwind oder das Unverständnis deines Umfelds egal sein.

Du lebst DEIN Leben. Je positiver du bist, desto besser sind die langfristigen Konsequenzen für dich.

Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du sicherlich, dass ich im Leben viele Rückschläge und starken Gegenwind erfahren musste. Das hat mich jedoch nie davon abgehalten, ein guter Mensch zu sein. Ganz im Gegenteil! Trotz aller Umstände meinen Prinzipien treu zu bleiben, hat mich zu dem erfolgreichen und glücklichen Menschen gemacht, der ich heute bin!

Im Folgenden nenne ich dir 5 Dinge, für die mich andere kritisiert haben oder immer noch kritisieren, die ich aber aus Überzeugung mache. Diese 5 Dinge sind wesentliche Bestandteile meines Erfolgs und sollen dir zeigen, warum es sich lohnt, seiner inneren Bestimmung zu folgen.

5 Fälle, in denen es sich für mich lohnt, ein guter Mensch zu sein

1. Ich bin stets freundlich und höflich. Auch dann, wenn mein Gegenüber es nicht ist. Manche Menschen verwechseln das mit Naivität oder Schwäche. Andere glauben, meine Gutmütigkeit würde dazu führen, dass man mich ausnutzen kann. Tatsächlich jedoch mache ich das in erster Linie für mich selbst. Ich verachte respektlose Menschen. Würde ich auf das Niveau respektloser Menschen herabsinken, müsste ich auch mich selbst verachten. Meine Fähigkeit, freundlich zu bleiben, ist ein Ausdruck meines Selbstrespekts und stärkt mein Selbstbewusstsein. Dieses starke Selbstbewusstsein ist eine der Schlüsseleigenschaften, die mir zu Erfolg und innerer Zufriedenheit verholfen haben und immer noch helfen.
Wenn du das Fehlverhalten anderer Menschen an dir abprallen lässt, wird ihnen Folgendes klar: Sie sind so bedeutungs- und wertlos, dass ihr Verhalten dich nicht im Geringsten aus der Bahn bringt. Diese Erkenntnis tut mehr weh als alles, was man dir an den Kopf werfen könnte.

2. Ich betreibe diesen Blog und schreibe Bücher. Hast du eine Vorstellung davon, wie viele gehässige Menschen es da draußen gibt, die nichts Besseres zu tun haben, als mir regelmäßig zu schreiben, was für ein hoffnungsloser Idiot ich doch sei? Das sind Menschen, die in ihrem Leben selbst noch nie einen echten Mehrwert erschaffen haben. Menschen, die sich und ihre Hoffnung auf ein besseres Leben bereits aufgegeben haben, anstatt sich für das Gute im Leben zu engagieren. Sollte ich deshalb aufhören? Nein. Ich bin überzeugt von diesem Blog. Er gibt mir das Gefühl, das Richtige zu tun und ich weiß, dass es tausende Menschen gibt, die mitlesen, sich motivieren lassen und dankbar sind. Würde ich wegen negativer Menschen aufhören zu schreiben, wäre ich noch dümmer als meine größten Kritiker.
Und auch, wenn ich den Blog werbefrei halte und damit keinen Cent verdiene, führt er doch dazu, dass mehr Menschen meine Bücher lesen. Das sorgt dann auch wieder für mehr Erfolge, finanziellen Ausgleich und innere Zufriedenheit. Wer ist also am Ende der Dumme? Der, der mit positiven Gedanken erfolgreich wird oder der, der seine Zeit mit dem Kritisieren anderer verschwendet und dadurch selbst keine Fortschritte macht?

3. Ich liebe und vertraue offenherzig. Für die Menschen, die mir am Herzen liegen, würde ich durch die Hölle gehen. Aber nicht nur in schmalzigen Katastrophenszenarien bin ich für andere da. Ich stehe an völlig beliebigen Tagen des Jahres mit Geschenken oder Kuchen vor der Tür von Freunden und meiner Familie. Ich lasse alles stehen und liegen, um herbeizueilen, wenn jemandes Hund krank ist. Genauso schenke ich anderen mein Vertrauen, wenn sie mich darum bitten. Viele Menschen belächeln mich deshalb, vor allem die bekennenden Egoisten. Ändert das etwas für mich? Nein. Ich erwarte niemals etwas zurück für das, was ich gebe. Ich liebe, vertraue, gebe und schenke aus Überzeugung. Es macht mich glücklich, andere glücklich zu machen. Es macht mich glücklich, anderen Schutz zu bieten oder Hilfe zu leisten, wenn sie Schwierigkeiten haben. Es ist mir eine Freude, ein Ratgeber in Zeiten der Ungewissheit zu sein. All das verleiht mir innere Stärke. Diese Stärke nutze ich, um als Person zu wachsen, meine Unternehmen zu führen und ein Vorbild zu sein.
Vor allem aber führt es dazu, dass ich von wunderbaren Menschen geliebt werde. Das ist ein Reichtum, den ich gegen kein Geld der Welt eintauschen würde. Und ich weiß genau, dass jeder „stolze Egoist“ sich im Grunde genau das wünscht. Auch, wenn das natürlich keiner zugeben würde 😉

4. Ich esse kein Fleisch. Ohje, noch so einer! Es reicht bereits, im Restaurant nach einem vegetarischen Gericht zu fragen, um ringsum Augenrollen zu ernten. Wer aus Überzeugung auf Fleisch verzichtet, wird vom Rest der Welt verspottet, ausgelacht und manchmal sogar beleidigt. Und das, obwohl man das vermutlich Klügste tut, was man im 21. Jahrhundert überhaupt tun kann. Auch hier frage ich wieder: Sollte ich mich deshalb von meiner Überzeugung abbringen lassen? Natürlich nicht. Der Verzicht auf Fleisch ist die vielleicht klügste Maßnahme zur Lösung beinahe ALLER Probleme auf der Welt, inklusive Klimawandel, Welthunger, Wasserknappheit, usw.
Wie dumm wäre es, damit aufzuhören, weil so viele Menschen es weder verstehen noch respektieren? Man muss den Vegetarismus nicht teilen, wenn man nicht will. Ihn zu verspotten, ist jedoch (vor allem im Jahr 2019) der Gipfel der Dämlichkeit. Und ganz nebenbei tue ich auch etwas Gutes für mein Karma-Konto. Ich habe nie ein schlechtes Gewissen, wenn ich einem Tier in die Augen sehe. Wer Tiere als Freunde anerkennt, hat plötzlich einen viel größeren Freundeskreis. Wenn ich an einer Kuhweide vorbeikomme, streichle ich ein paar Rinder. Manchmal spiele ich Fangen mit Hühnern und einmal hatte ich sogar einen freundschaftlichen Ringkampf mit einer schwarzen Ziege. Ich habe verloren.

5. Ich bin Unternehmer. Würde ich mir die Meinung anderer Menschen zu sehr zu Herzen nehmen, hätte ich mich nie selbstständig gemacht. Hätte ich mich nicht selbstständig gemacht, hätte ich tausenden Menschen nicht geholfen. Aus mir wäre vielleicht kein gutes Vorbild geworden. Tatsächlich war der Gegenwind damals sehr stark. Dennoch wollte ich mich durchsetzen. Ich hatte den starken Drang in mir, etwas Großes auf der Grundlage von etwas Positivem aufzubauen. Ich wollte nicht einfach Geld verdienen. Mein Ziel war es, nur Geschäfte zu betreiben, die Menschen einen Mehrwert bringen oder ihnen Freude machen. An diesen Grundsatz halte ich mich bis heute, auch wenn mir dadurch über die letzten Jahre sehr viel Geld durch die Lappen gegangen ist. Das ist jedoch egal. Prinzipien sind mehr wert als Geld.
Als ich Ende 2013 ein paar Freunden stolz erzählte, dass ich mit meinem Online Business 6 Euro am Tag verdiene, haben sie mich schallend ausgelacht. Heute verdiene ich das Hundertfache und niemand lacht mehr. Viel wichtiger ist jedoch, dass es sich ausgezahlt hat, ein guter Mensch zu sein und an der Vision festzuhalten, Positives zu bewirken.

Es lohnt sich

Es gibt noch viele weitere Beispiele, die zeigen, dass es sich am Ende immer lohnt ein guter Mensch zu sein. Die könnten jedoch dazu führen, dass aus diesem Blogartikel noch ein Buch wird…

Heute habe ich viel von mir erzählt, obwohl ich das eigentlich nicht gerne mache. Es ist mir aber einfach ein Anliegen dir zu zeigen, dass ich weiß, wovon ich spreche. Wäre ich in all diesen Dingen nicht bereit dazu gewesen, meiner Linie treu zu bleiben, wäre ich heute weitaus weniger glücklich und erfolgreich. Du würdest diese Zeilen nicht lesen. Und ich weiß genau, dass es da draußen so viele tolle Menschen gibt, die ihre guten Absichten aufgeben, weil niemand sie versteht. Aber glaub mir: Du bist nicht allein!

Wenn du ein guter, treuer, hilfsbereiter und aufrichtiger Mensch bist, dann behalte es dir bei. Lass dir das nicht von anderen nehmen. Tu es für dich. Deine besten Eigenschaften sind dein Kapital. Sie haben das Potenzial, dich sehr weit im Leben zu tragen. Manchmal fühlt es sich nicht so an, aber denk immer daran, dass nicht jeden Tag die Sonne scheint. Am Ende setzt sich das Gute immer durch, auch wenn es hin und wieder länger dauert. Ärgere dich nicht über Menschen, die dich für naiv oder dumm halten. Hab Mitgefühl mit ihnen. Sie haben ihr größtes Kapital noch nicht entdeckt. Vielleicht sind sie deshalb so frustriert.

In der Hoffnung, dass meine Beispiele dich ermutigen und motivieren konnten, danke ich dir für deine Aufmerksamkeit beim Lesen dieses unerhört langen Blogartikels.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

 

Titelbild: Unsplash.com, © Annie Spratt

45 Kommentare, sei der nächste!

  1. Danke, daß brauchte ich heute. Hatte fast ein schlechtes Gewissen. Gut zu anderen, und mir kaum was gönnen. Ich sehe es auch als Lehre ausgewogener zu leben.
    Deine Mails sind Klasse

    1. Hallo Marion,

      ein schlechtes Gewissen musst du da nicht haben 🙂 Natürlich sollte man selbst nie zu kurz kommen. Solange du aber aus Überzeugung handelst, tust du das Richtige.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

      1. Dein Text macht tatsächlich Mut und….ja….es stimmt. Man sollte freundlich sein für sich, weil man davon überzeugt ist und nicht, um anderen zu gefallen. Ich bin immer sehr freundlich, aber nicht immer kommt das gut an. Aber ich bin besonders freundlich zu denen, die das zu schätzen wissen und zu denen, von denen ich glaube, dass sie es brauchen und verdienen……und diese Menschen belohnen mich dann damit, dass sie auch freundlich zu mir sind. Die anderen sind mir egal…..nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, werde ich mich immer damit trösten, dass diese Menschen emotional unreif sind
        Danke Michael

        1. Hallo Annamaria,

          es freut mich, dass der Text dir Mut macht. Wie du schon selbst sagst, bist du in erster Linie für dich selbst ein guter Mensch. Freue dich einfach über das gute Gewissen und die vielen positiven Rückmeldungen derer, die es zu schätzen wissen 🙂

          Viele Grüße
          Michael

  2. Die Erfahrung von Michael kann ich nur bestätigen.
    „Tu es für dich“.
    Ich habe mich zuerst auch etwas gewundert als ich zu Weihnachten ein soziales Projekt auf meinem Blog gestartet habe und feststellen musste, dass es nicht gerade auf reges Interesse stößt.
    Ich vermute, dass letztendlich doch alle mit sich selbst beschäftigt sind und, wie mir manche mitgeteilt haben, dass sie sich ihre Projekte für die sie spenden lieber selbst aussuchen.
    Ist ja auch verständlich und legitim, es liegt mir fern irgend jemand vorzuschreiben dass bzw. wofür sie/er spenden sollte – ich möchte das ja auch gerne selbst entscheiden.
    Das Projekt findet man übrigens noch immer im Seitenteil meines Blogs. Wenn sich jemand aktiv beteiligen möchte freue ich mich natürlich, vor allem werden sich die Kinder freuen um die es in diesem Projekt geht.
    Letztendlich ist soziales Engagement, sich für andere einsetzen, spenden, helfen immer eine persönliche Entscheidung.
    Ich werde auf jeden Fall weiterhin nach meinen Werten leben und POSITIVE IMPULSE setzen.
    Schönes Wochenende.

    1. Hallo Chris,

      natürlich wäre es schön, wenn andere Menschen sich mehr für positive Impulse interessieren würden. Aber man muss auch gleichzeitig sagen, dass sehr Vieles auf der Welt sehr schön wäre, WENN es denn mal so laufen würde wie gewünscht.
      Lass dich weder aus der Ruhe noch aus dem Konzept bringen. Ich finde es toll, dass du dich engagierst und wünsche dir dabei weiterhin viel Erfolg.

      Auch dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  3. Hallo Michael!
    Lass dich von den negativen Menschen runterziehen, die sind meist einfach nur neidisch, weil sie nicht so offen und ehrlich sind wie du.

    Ich wollte einfach mal danke sagen für deinen Blog und dein Arbeit. Ich lese deinen Blog fast seit Anfang an und ich freue mich jede Woche wieder, wenn ich eine Mail bekomme mit deinem neuen Artikel.
    Danke dafür!

    1. Hallo Karina,

      danke, das ist sehr lieb von dir. Vor allem freut es mich, dass du schon so lange dabei bist!

      Ich werde mich natürlich nicht aus dem Konzept bringen lassen und immer schön weitermachen 🙂

      Hab ein wunderbares Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  4. Zunächst stellten wir uns die Frage was um alles in der Welt denn ein „guter“ Mensch sei. Auch die von dir angeführten 5 Aspekte brachten eher weniger Aufschluß. Aber der Kern der Sache liegt wohl eher im Aspekt der eigenen Sichtweise.

    So wie du dich in 5 Aspekten zeigst scheinst du dich gut zu fühlen und nur darauf kommt es an. Du könntest locker 100 weitere Aspekte anführen. Das es stets auf die eigene Sichtweise ankommt wird sich als Beispiel im Stichwort repression finden. Du kannst noch so „gut“ sein wenn dich eine Repression als Bestie dahin stellt und auch noch eine Masse dem Blödsinn folgt wird dich die Masse als Bestie sehen. Deine Chancen es richtig hinzustellen sind sehr gering.

    Schauen wir in die Geschichte der Menschheit dann finden wir dazu immer wieder Beispiele. Wäre da nicht ein (guter) Mensch gewesen der einst sagte die Erde ist eine Kugel dann würden heute noch Massen denken man lebe auf einer Scheibe. Wären nicht wieder und wieder Proteste gewesen dann würden heute noch Menschen die Schwul Lesbisch oder Behindert sind in dubiosen Anstalten all Irre behandelt.

    Man muss kein großer Denker sein nicht Schwul Lesbisch oder Behindert um gut (oder schlecht) zu sein. Man kann Fleisch essen oder es auch nicht nicht. Man kann Unternehmer oder Hartz IV Empfänger sein. All diese Dinge spielen doch bestenfalls eine sekundäre Rolle. Ist es nicht wichtiger oder schlicht der wichtigste Punkt das man egal wie man ist oder salopp tickt einfach Mensch bleibt ?

    1. Hallo Ray,

      ich stimme dir darin zu, dass die Ansicht eines „guten“ Menschen mit einer sehr subjektiven Wahrnehmung verbunden ist. Ich denke jedoch nicht, dass meine Ausführungen dazu wenig Aufschluss bringen. Der Kern ist, in seiner Persönlichkeitsentwicklung so weit voranzuschreiten, dass andere automatisch davon profitieren. Das ist die Moral der Geschichte: Ich handelte aus meiner inneren Überzeugung, sodass heute auch andere davon profitieren. Wer das nicht selbst erfährt, wird es nicht nachvollziehen können.

      Das Mindeste sollte sein, niemandem zu schaden. Der Optimalzustand ist, auch anderen einen Mehrwert zu bieten, ohne sich großartig dafür anstrengen zu müssen. Es gibt so viele Menschen da draußen, die nur Probleme, Leid und andere negative Konsequenzen verursachen. Dem muss man etwas Sinnvolles gegenüberstellen können. Sonst ist man keinen Deut besser als all jene, auf die man mit dem Finger zeigt.

      Wie du schon richtig sagst, sind es (subjektiv empfunden) gute Menschen, die die Menschheit vorangebracht haben und immer noch voranbringen. Es gibt sie auch heute. Gäbe es diese Menschen nicht, wäre es um unsere Spezies vielleicht schon längst geschehen.
      Es gibt z.B. Menschen, die von Hand Plastik an Stränden aufsammeln, während die halbe Welt darüber lacht und weiterhin Plastik in die Ozeane kippt. Gäbe es nicht diese lächerlich kleine Geste der Vernunft einer einzigen Person, hätte kaum jemand einen Anreiz umzudenken. Jedes Fehlverhalten wäre eine nicht hinterfragte Selbstverständlichkeit. Deshalb sollte man ein guter Mensch sein, wie auch immer man das für sich definiert. Wie du siehst, ist auch die kleinste „gute“ Geste am Ende wertvoll für das große Ganze.

      Und nein, der wichtigste Punkt ist nicht, einfach Mensch zu bleiben. Denn der einfache Mensch macht Fehler auf Kosten anderer. Es ist die Pflicht jedes einzelnen Menschen, sich zu bessern und ZUMINDEST dafür zu sorgen, dass niemand anderes unter dem eigenen Fehlverhalten leidet. Anders kann und wird die Welt nicht funktionieren. Wenn nicht dringend ein Umdenken eintritt, dann wirst du mit deinen pessimistischen Einschätzungen Recht behalten. Dann wird es schon bald mit den Menschen zu Ende gehen.

      Deshalb mein Standard-Appell an jeden Menschen: Weniger kritisieren, mehr selbst besser machen und ein gutes Vorbild sein. Alles andere ist nicht zweckdienlich.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  5. Hallo Michael,

    du glaubst nidd ,wie gut das gerade tat zu lesen. Es beruhigt gerade zu lesen ,dass man nidd alleine genau mit solchen Problemen ist. Frage mich oft warum ich überhaupt noch an das „Gute“ in einem Menschen glaube und gefühlt so naiv bin und demnach sehr verletzbar. Ich fing schon an mich zu “ hassen“ für meine Emotionalität weil das echt oft schwieriger ist dadurch….

    Durch deinen offen Worte heute ,dass du leider auch solche Erfahrungen machen musstest und dir immer noch widerfährt fühle ich mich aber bestärkt und motiviert doch genauso zu bleiben wie ich bin 🙂
    Zum Glück hast du dich nie von deinen Prinzipien wie z.b.das Schreiben abbringen gelassen. Was wäre das für ein großer Verlust für uns alle hier! Ich persönlich kann ganz viel von dir lernen und mitnehmen. Stoße dabei auch fast nur an bei meinen engsten Mitmenschen.Dieser Blog kam zur Motivation für mich heute fast wie bestellt 😉

    Lieben Dank für diese offenen Zeilen heute.Sie haben mir neuen Mut gegeben weiter zu machen:-)

    Wünsch dir ein schönes erholsames Wochenende.

    Herzliche Grüße

    Melanie

    1. Hallo Melanie,

      das freut mich wirklich sehr! Vielen Dank für deine lieben Worte.

      Ich bin überzeugt davon, dass wir Menschen im Grunde genommen alle im selben Boot sitzen. Uns plagen oft dieselben inneren emotionalen Konflikte und Fragen. Sie sind jedoch so persönlich, dass kaum jemand darüber sprechen mag. Wenn dann jemand, so wie ich, das Tabu bricht und auf logische Weise darüber schreibt, erkennen sich Viele darin wieder.

      Hass, Neid, Habgier und die daraus resultierenden Konflikte werden immer öffentlich ausgetragen. Die wirklich guten, positiven und sensiblen Gedanken bleiben jedoch oft unter Verschlossenheit. Das gibt dem öffentlichen Leben einen einseitigen Charakter und Geschmack. Davon sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen 🙂

      Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  6. Lieber Michael,

    danke für den schönen Artikel. Auch ich habe diese Erfahrungen zum Teil schon gemacht, lasse mich aber von meiner Einstellung nicht abbringen. Das ist nicht immer leicht!
    Deine Kritiker sind wahrscheinlich nur neidig! Neid , Eifersucht, Hass und Wut sind die größten Feinde der Menschheit.
    Freue mich auf deinen nächsten Artikel!

    LG Susi

    1. Hallo Susi,

      das ist die richtige Einstellung! Es mag zwar nicht immer leicht sein, aber was ist schon leicht? Sich trotz guter Absichten unterdrücken zu lassen, ist ja auf lange Sicht auch nicht leicht 🙂 Daher finde ich es klasse, dass du dich nicht unterkriegen lässt.

      Was die wahren Motive der Kritiker sind, erschließt sich mir nur selten. Mit Sicherheit weiß ich nur Folgendes: Würden sie all die Energie in sich selbst investieren, würden sie nie wieder auf die Idee kommen, andere zu kritisieren.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  7. Hallo Michael,
    dein Text bestätigt und motiviert mich, wie so oft, auf meinem Weg weiter zu gehen. Insbesondere auf der Arbeit ist dies täglich eine lohnende Herausforderung. Ich bin gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen und versuche stets, kollegial, freundlich und hilfsbereit zu sein. Wenn ich merke, dass Menschen deshalb gerne mit mir zusammen sind, ist das der schönste Lohn. Meine Kinder haben mich auch schon mal „nicht zeitgemäß “ oder „nicht aus dieser Welt“ genannt, weil ich das Risiko eingehe, ausgenutzt oder verletzt zu werden. Ich habe diesen Weg trotzdem noch nie bereut und mit 61 will ich mich weiter nur positiv verändern. Auf Fleisch ganz zu verzichten habe ich aber noch nicht ganz geschafft 😉

    1. Hallo Susanne,

      ich finde deine Einstellung klasse! Wenn du aus Überzeugung positiv bist, solltest du dir das von niemandem nehmen lassen 🙂

      Ob man sich vegetarisch ernährt oder nicht, ist wie gesagt jedem selbst überlassen. Die Fakten sind jedoch erdrückend und haben mich vor einigen Jahren dazu gebracht, von heute auf morgen komplett auf Fleisch zu verzichten. Es gibt sehr viele starke Gründe dafür, die in der Öffentlichkeit unterdrückt werden. Das ist einfach schade.
      Eine Entscheidung für sich zu treffen, ist das Eine. Andere für ihr verantwortungsbewusstes Verhalten zu beleidigen, ist einfach nur peinlich.

      Bleib weiterhin positiv! Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

      1. Du hast sicher recht, dass Fakten hier zu Gunsten von Profit komplett nicht publik gemacht werden. Ich werde darüber nachdenken, ob ich nicht doch auf Fleisch komplett verzichten kann. Eigentlich ist das ja genau der Grund, warum ich alles von dir so gerne lese: deine Gedanken sind einfach überzeugend, klar, logisch.

  8. Jaaaa …. diese Art von Reaktionen auf die Aktivitäten fürsorgender Menschen kenne ich auch sehr gut.

    Aber eigentlich kann man das als Kompliment nehmen, finde ich. Denn wer in irgend einer Weise abfällig oder gar gehässig auf einen Menschenfreund reagiert, verteidigt eigentlich nur seine eigenen, negativen Handlungsweisen.

    Oder anders formulert:
    Was jemand über andere sagt, sagt er eigentlich über sich selbst.

    Und ein Kompliment ist das deshalb, weil …
    man greift immer nur den an, der den Ball hat. (Stammte das von Bruce Lee?) Also hast du letztlich irgendwas richtig gemacht. Sonst würdest du nicht solche Kommentare ernten dafür, dass du anderen Gutes tust.

    Bleib einfach dabei, das ist auf jeden Fall der bessere Weg. Den alles andere führt mit der Zeit nur in den Abgrund.

    Wenns zu doll wird, dann helfen schöne Maßnahmen, mit denen man sich selbst schnell wieder zurück in die Freude bringt.

    Beispielsweise mit diesem Programm:

    – Beschliesse, ab sofort jede sich bietende Gelegenheit dazu zu nutzen, ein positives Gefühl in dir selbst, im Innen, zu erzeugen.
    – Damit du das nicht vergisst, setze Ankerpunkte für deine Selbstüberprüfung. Beispielsweise jedes Mal wenn du … [Tätigkeit einsetzen] … , nutze das als Anker, um einen Anlass zu finden, über den du dich (auch nachträglich) freuen kannst.
    – Erziehe dich systematisch dazu, jeden Moment deines Tages auf seine Freu-Tauglichkeit hin zu überprüfen. Sei kreativ darin.
    – Immer dann, wenn du etwas entdeckt hast, über das du dich Freuen willst, dann spüre in dein Herz hinein, und stelle dir vor, wie es lächelt. Das Lächeln wird stärker, strahlender, mit jedem Atemzug. Bis es anfängt zu lachen, wie ein kleines Kind das tut, wenn es etwas Lustiges entdeckt hast.
    – Lass dieses Lachen aus deinem Herzen und durch deine Augen in die Welt strahlen.
    – Beobachte, wie sich die Welt dabei ein bisschen verbessert.
    – Geniesse das!

    Ist doch ganz einfach, oder?

    Bei mir zumindest wirkt es richtig gut!

    Liebe Grüsse
    Mahashakti

    1. Dem gibt es nicht viel hinzuzufügen 🙂 Das hast du sehr gut zusammengefasst!

      Diese Methoden erfordern natürlich ein gewisses Maß an Selbstreflexion, aber in den meisten Fällen sollte das (hoffentlich) kein Problem sein.
      Danke für deinen Beitrag!

      Viele Grüße
      Michael

  9. Hallo Michael,

    bei meiner Arbeit erlebe ich es tagtäglich, was Freundlichkeit/Höflickeit und eben auch Respekt dem anderen gegenüber bewirken kann. Und was man ausstrahlt, kommt immer zu einem zurück.
    Bei vielen ist es die eigene Unzufriedenheit mit sich selbst, die sie angriffslustiger machen lassen.
    Und von daher hast du so recht, dass man bei sich selbst anfangen muss und für sich selbst die Verantwortung übernehmen muss.

    Ein wunderbares Wochenende für Dich!
    LG Yvonne

    1. Hallo Yvonne,

      ich denke auch, dass man überwiegend zurückerhält, was man ausstrahlt. Das ist gewissermaßen ein Naturgesetz 🙂
      Und ja, die eigene Unzufriedenheit ist in den allermeisten Fällen der Antrieb für negatives Verhalten.

      Der Anfang jeder positiven Entwicklung ist IMMER die Eigenverantwortung und es freut mich sehr, dass du es auch so siehst!

      Dir ebenfalls ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  10. Lieber Michael und alle Mitleser,

    ich danke Dir daß Du diesen Text verfasst hast. Ich habe diese Gedanken schon mein ganzes Leben lang.Ich möchte am Ende des Tages in mich hinein horchen und spüren ob es sich gut anfühlt.Ich bin seit meiner Kindheit immer für Gerechtigkeit eingetreten und habe sehr oft Probleme deswegen bekommen.Und aktuell ist es immernoch so. Aber davon lass ich mich nicht abbringen. Denn der Schöpfer hat mir alles gegeben was ich brauche. Das mindeste was ich zurückgeben kann ist ein guter Mensch zu sein und die Welt nach meinen Möglichkeiten besser zu machen. Das ist meine Aufgabe und die Aufgabe jedes Menschen der das Leben als Geschenk erhält um auf diesem wunderschönen Planeten leben zu dürfen.Heutzutage ist alles selbstverständlich .Das darf es aber nicht sein. Ich versuche mich weiterzuentwickeln und der Mensch zu werden der ich sein möchte.Ein guter Mensch für mich ist der,der erstmal Danke sagen kann ,dann etwas zürückgibt und Ehrfurcht vor allem Leben hat.Dieses Gefühl alles Leben zu schützen und zu respektieren sollte jeder Mensch sich eintrichtern . Wir können nicht das Geschenk Leben bekommen alles vermüllen ,abzocken, mißbrauchen und dann so tun als ob wir gute Menschen sind.Jeder muss sich mit seinem Handeln auseinandersetzen und es ehrlich hinterfragen ob es so in Ordnung ist.Dieser eine Satz regt mich am meisten auf:Was willst Du als einzelne Person denn schon bewirken?Das witzige an dem Satz ist :Je mehr die Leute sehen daß ich daüfr ankämpfe desto mehr beeinflusst sie das in meine Richtung ohne dass sie es wollen.Denn im Grunde wissen wir alle was richtig und was falsch ist.Ich weiß bei mir zB daß die Leute eine Mischung aus Hass und Bewunderung empfinden weil ich mich auch allein gegen Dinge durchsetzen kann ohne mich in Gruppen stark zu fühlen .DAs können die meisten nicht. Sie können weder ehrlich sein (auch nicht zu sich selbst) nocht zu anderen. Solche Menschen bringen Unruhe rein sagen viele Leute.Dabei ist es das was die Menschheit voranbringt .Den Dingen ins Auge zu sehen und zu handeln. Ich für meinen Teil werde so weitermachen und mich von niemanden beeinflussen lassen der meint daß das lächerlich ist was ich mache.Ich bin es meinem Schöpfer(Natur,Gott)schuldig und ich tun es mit Hingabe.Also seid stark und denkt dran wenn Ihr irgendwann mal im Sterben liegt dann werdet Ihr mit gutem Gewissen unser schönes zuhause verlassen und mit dem Gefühl der Dankbarkeit die andere nicht haben werden.Michael Du hast einen starken ,gefestigen Charakter und das solltest Du für ein paar Menschen nicht ändern. Ich mag Dich und ich mag das was Du tust und bin Dir sehr dankbar.Es ist nicht selbstverständlich und deshalb sehr wertvoll für mich. Danke

    1. Hallo Cennet,

      vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag und deine lieben Worte. Du hast völlig Recht. Die Verantwortung gegenüber unserer Welt steckt in jedem von uns. Ob wir nun durch Gott, ein Pflichtbewusstsein oder einfach nur Dankbarkeit und Vernunft motiviert sind, macht am Ende keinen Unterschied. Die Hauptsache ist, dass wir unser Handeln und Denken hinterfragen, um uns als Menschen weiterzuentwickeln und Gutes zu tun.

      Die meisten Menschen hinterfragen sich oder ihr Handeln nicht gerne. Sie wollen keine Verantwortung übernehmen. Das könnte schließlich zu unangenehmen Gedanken und Konsequenzen führen. Deshalb hat die Gesellschaft gelernt, sich über die lustig zu machen, die gute Absichten haben. Wie du schon sagst, darf man sich davon nicht abhalten lassen. Mach weiter so und bleib ein positiver Einfluss. Ich finde das klasse!

      Hab ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  11. Lieber Michael,

    ganz lieben Dank für diesen wunderbaren Artikel, der mir sehr zu Herzen gegangen ist.
    Er hat mich in meinem Denken bestätigt und sagt mir, dass meine Art und Weise mit den Menschen umzugehen, die Richtige ist.

    Mach bitte weiter so, ich freue mich jede Woche aufs Neue über Deine Artikel.

    Viele Grüße
    Waltraud

    1. Hallo Waltraud,

      das freut mich wirklich sehr. Schön, dass der Artikel dich in deinem Denken und Handeln bestätigt.
      Natürlich mache ich weiter 🙂 Vielen Dank für dein treues Mitlesen!

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  12. Hallo Michael,

    Danke für diesen Beitrag, über den ich erstmals auf deinen Blog aufmerksam geworden bin! Deine fünf Punkte passen ziemlich perfekt zu meinen eigenen, wenn ich sie erstellen würde. Daher bin ich gespannt auf weitere Artikel von dir 😊
    Für mich ist in diesem Zusammenhang noch extrem wichtig, ein gutes Vorbild für meine Kinder zu sein. Sie sollen sehen, dass es mich glücklich macht, für andere etwas zu tun und für meine Überzeugungen einzustehen. Ich versuche sie auch zu ermutigen, dass bereits für sich selbst auszuprobieren. Abends beim Gute-Nacht-Sagen frage ich oft: „ Wen hast du heute glücklich oder fröhlich gemacht?” Irgendetwas fällt ihnen immer ein und sie räumen dem Thema ganz selbstverständlich schon einen hohen Stellenwert ein.

    Liebe Grüße
    Ich freue mich auf weitere Themen von dir!
    Kristina

    1. Hallo Kristina,

      zuerst einmal herzlich willkommen auf „Dein Fußabdruck“!

      Ich finde es toll, dass dein Motiv ist, deinen Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Für die jüngeren Generationen sind positive Impulse viel wichtiger als für uns Erwachsene. So geben wir das Gute von Mensch zu Mensch weiter und machen die Welt Stück für Stück zu einem besseren Ort 🙂

      Es freut mich, dich als Leserin zu wissen. Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche!

      Viele Grüße
      Michael

  13. Lieber Michael,
    vielen Dank für diesen tollen und hilfreichen Artikel. Auch dieses Jahr werde ich mich jede Woche auf deinen Beitrag freuen. Danke, dass du dir so viel Mühe machst und deine Gedanken mit uns teilst. Alles Liebe. Julia

  14. Hi Michael.
    Zunächst möchte ich sagen, dassich hier neu bin und tatsächlich wollte ich nachsehen ob du immernoch aktiv zugegen bist, freut mich dass es so ist.
    Ich lebe schon sehr lange auf deine Art und Weise und merke selbst wie sich um mich herum die Neider quälen.
    Letztes Jahr bin ich mit dem Werkmeister fertig geworden und seither höre ich immer wieder von jeder Seite „du bist doch Werkmeister, das solltest du doch wissen“ gerade erst gestern hat ein Arbeitskollege wieder gesagt „Lernt man in der Werkmeisterschule nichts“ in dem Moment, wo ich sowas zu hören bekomme nagt es schon an mir muss ich zugeben, diese Gefühle sind aber spätestens nach 5 vorbei, da ich mich schon bevor ich mit dieser Weiterbildung begann, seelisch darauf vorbereitet hab, dass ich viel Neid erfahren werde und warum? Weil ich der jenige war der den Schritt gewagt hat. Ich habe gelernt, dass viele Menschen immer die Ausrede benutzen „Ich habe keine Zeit für sowas“ Zeit ist relativ und jeder Mensch nimmt sich Zeit für seine Interessen, nur im Nachhinein erntet man dann Spott und Neid weil man den Schritt gewagt hat? Was für eine verkehrte Welt! Aber egal ich schweife ab :).

    Was ich eigentlich noch ansprechen wollte ist folgendes…
    Ich teile deine Meinung vollends und möchte sie mit Menschen teilen, die mir etwas bedeuten, aber selbst meine Freundin fragt mich ständig, „wie machst du das nur“ und es ist schwer für mich Argumente zu finden, da es mein Alltag ist und ich längst gemerkt habe, dass es auf die Art funktioniert, aber wie finde ich Argumente, ich habe zum Beispiel meiner Freundin nahegelegt, dass sie dein Buch Endlich selbstbewusst lesen soll, da stehen alle Argumente drin die du brauchst, aber solange sie selbst nicht davon überzeugt ist, rede ich gegen die Wand, vielleicht hast du ja einen Rat für mich Michael,

    Ich freu mich weiterhin viel von dir zu lesen und lasse dir schöne Grüße da 🙂

    1. Hallo Dario,

      herzlich willkommen auf dem Blog! Selbstverständlich bin ich aktiv 🙂 Manchmal dauert es ein wenig, bis ich eine Lesermail oder einen Kommentar beantworten kann, aber die Blogartikel erscheinen immer zuverlässig.

      Es freut mich, dass du dich so sehr um deine Weiterentwicklung bemühst und gelernt hast, über dem Neid der anderen zu stehen. Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung für alles, was noch auf dich zukommen wird.

      Was deine Bitte um einen Rat betrifft, kann ich dir nur sagen, dass die Wahrheit unangenehm ist. Wir können andere Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen. Glaub mir, dass ich lange mit dieser Erkenntnis gekämpft habe und immer noch an ihr zu nagen habe. Wir können die besten Absichten für andere haben, doch sie werden nichts ändern. Menschen werden sich immer erst dann mit etwas Bestimmtem beschäftigen, wenn sie es von sich aus sinnvoll finden. Man kann sie unterstützen, indem man hilfreiche Impulse gibt. Ein Umdenken erwirkt man damit jedoch nicht.

      Ein Buch wie „Endlich selbstbewusst“ hilft Menschen nur dann, wenn sie sich dazu entschlossen haben, es zu lesen. Drückst du es jemandem in die Hand, der aktuell nicht das Gefühl hat, dieses Buch zu brauchen, wird er nicht viel damit anfangen können.
      Deshalb ist es so wichtig, seinen eigenen Einflussbereich im Fokus zu halten. Das mag egoistisch klingen, ist jedoch der effizienteste Ansatz von allen.

      Ändere nichts, was du nicht ändern kannst. Investiere deine Zeit und Energie lieber in deine Weiterentwicklung. Wenn das zu positiven Ergebnissen führt, werden die Menschen um dich herum von alleine auf dich zukommen und wissen wollen, wie du das angestellt hast.

      Ich hoffe, dass ich dir damit zumindest ein wenig weiterhelfen konnte.

      Viele Grüße
      Michael

      1. Ja danke, das war eine große Hilfe. Sie liest ja aktuell ein Buch über Selbstbewustsein, nur nicht deines, dabei ist deines so gut 🙂 naja sie wird es schon noch merken an meinen Erfolgen, wie du schon sagtest 😉

  15. Hallo Michael,

    hmm, ich helfe nicht mehr gern! Und, naja es fühlt sich nicht gut!

    Vielleicht verstehe ich Hilfe falsch, aber bei mir läuft das meistens so ab.
    Ich sehe da ein Problem, frage ob ich helfen kann, helfe dann ohne etwas zurück zu verlangen.
    Dann weiß derjenige das ich helfen kann und bitte mich weiter um Hilfe. Klar zuerst ist die Person dankbar,
    dann wird es zu Gewohnheit und dann ist die Person wütend wenn ich nicht mehr helfen kann! Und das alles ohne dass ich was dafür zurückbekomme.

    Ich habe mal als Kind meiner Mutter im Haushalt geholfen, und ab dem Zeitpunk musste ich helfen, bis ich ausgezogen bin.
    Und so ist es fast überall, hilft man mal einem Kollegen, so muss man es immer tun, „Du kannst es doch, und es macht dir ja auch Spaß! Das kostet dich doch nichts! “ wir dann gesagt.

    Gut, das eigentliche auf was ich hinaus will ist, wie helfe ich ohne mich dabei ausnutzen zu lassen?
    Oder wie kann ich richtig helfen?
    Wenn man für andere was erledigt ist das doch keine Hilfe oder?

    Ich finde du machst wirklich eine Gute Arbeit, dein Block zu lesen motiviert tatsächlich, das ist wohl deine Art den Menschen zu helfen!

    Liebe Grüße

    Willi

    1. Hallo Willi,

      ich bin überzeugt davon, dass man in allen möglichen Dingen des Lebens differenzieren muss. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß.
      Es ist gut, andere Menschen zu unterstützen. Die Frage ist aber immer, wobei man sie unterstützt. Hilfe zur Selbsthilfe ist immer förderlich, denn sie gibt anderen die faire Chance, diese Hilfe als Startschuss zum eigenen Erfolg zu nutzen. Wenn man anderen jedoch ihre Aufgaben und Verantwortung abnimmt, führt das zu einem Abhängigkeitsverhältnis. Man sollte sich also immer fragen, ob die Art der Hilfestellung, die man leistet, wirklich förderlich ist.

      Darüber hinaus denke ich, dass Unterstützung stets ein Geben und Nehmen ist. Wenn du Wertschätzung für deine guten Taten erhältst, ist das ja eine Bestätigung und Motivation für dich. Nutzen Menschen dich jedoch ständig nur aus, verdienen sie weder deine Hilfe noch deine Aufmerksamkeit.
      FALLS du sagst, dass du es nur für dich machst, um dich besser zu fühlen, ist das selbstverständlich in Ordnung. Es ist jedoch auch völlig legitim, dir das nicht gefallen zu lassen. Du musst ja nicht.

      Wer anderen helfen will, muss mit sich selbst im Reinen sein. Hilfe bis zur Selbstaufgabe hat noch niemandem geholfen. Es braucht Zeit, Erfahrungen und vor allem auch Rückschläge, um die verschiedenen Abstufungen kennenzulernen und besser einschätzen zu können. Lass dich nicht unterkriegen! 🙂

      Danke für dein Lob. Ja, der Blog und die Bücher sind meine Art, Unterstützung anzubieten. Man kann sie annehmen oder auch nicht, aber ich freue mich natürlich über jeden Menschen, der davon profitiert.

      Viele Grüße
      Michael

  16. Hallo Michael,
    ja, du hast vollkommen Recht mit dem was du schreibst und ich fühle genauso !
    Ich habe schon als kleiner Junge ( Jhg. 1968 ) gemerkt das ich anders bin als die anderen und habe dieses Gefühl eigentlich bis Heute beibehalten.
    Anders nicht im Sinne von besser oder über anderen stehend, sondern das ich mit wunderbaren positiven Eigenschaften ausgestattet worden bin wie höflichkeit, zuvorkommend , hilfsbereit, freundlich u.s.w.
    Man kann von andren auch nicht erwarten das sie genauso dir gegenüber immer so reagieren wie du es von ihnen erwartest und das ist mir irgendwann auch klar geworden, aber mir ist auch klargeworden, das man z.B. mit höflichkeit
    sehr weit kommt und immer besser dasteht als unfreundliche Menschen.
    Ich fühle mich manchmal so fremd zwischen anderen und frage mich manchmal was aus so vielen geworden ist und ob es nur doch Idioten und Spinner um einen herum gibt und verstehe so vieles einfach nicht.
    Wie bei “ einer flog über das Kuckucksnest “ und du bist der Normale zwischen einem Haufen von verrückten und so fühle ich mich manchmal.
    Das ist oft sehr beklemmend und wir haben schon lange eine “ Ellenbogengesellschft “ wo jeder nur noch an sich denkt, um seine eigene Haut zu retten und nach mir die “ Sintflut “
    In meiner Kindheit und Jugend gab es etwas mehr Zusammenhalt zwischen den Menschen und ich wünsche mir manchmal die alte Zeit zurück, doch das geht leider nicht mehr und müssen versuchen, mit dem umzugehen was leider nicht mehr rückgängig zu machen ist und die Menschheit hat sich schon zuweit von ihren eigentlichen Werten entfernt.
    Ich merke jeden Tag, wie vielen leuten es scheiß egal ist was um sie herum passiert und das macht einen einfach sauer und ohnmächtig und was die Jugend betrifft, so sind wir ja noch mit Werten und Tugenden auf die Welt gekommen, aber vielen Jugendlichen ist dies heute völlig verloren gegangen.
    Doch das Problem liegt auch viel bei den Eltern, weil die Jugendlichen die Heute um die 20 / 25 sind deren Eltern meine Generation ist und da ist bei vielen wohl gehörig etwas falsch gelaufen und es hört sich leider wie ein Wiederspruch an was ich in Bezug auf die Werte u. Tugenden gesagt habe, aber es gibt sie auf jeden Fall die genauso denken wie ich und du.
    Ich merke immer wieder das ich ein “ wunderbarer Mensch “ bin und das macht mich auch Stolz und ich behalte mir meine Werte und die kann mir keiner nehmen und versuche auch die anderen zu verstehen, aber es gelingt mir nicht immer, obwohl ich über eine sehr gute Menschenkentnis verfüge und von klein auf meine Mitmenschen beobachtet und analysiert habe bei dem was sie tun und wie sie sich verhalten und merke meist schon nach wenigen Minuten wen ich vor mir habe und kann mich auf mein Gegenüber einstellen.
    Viele verstellen sich und man merkt das sie nich der sind, der sie vorgeben zu sein um sich vieleicht einen Vorteil oder etwas anderes zu verschaffen oder was auch immer die Gründe dafür sind und so etwas merke ich schnell und reagiere oft mit Unverstndnis darauf, weil ich immer ich geblieben bin und mich nicht verstellen muß um an meine Ziele zu kommen und es mir wichtig ist Natürlich zu bleiben, um auch Morgens noch ohne ein schlechtes Gewissen in den Spiegel schauen zu können.

    Viele Grüße an dich

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