Suchen wir nicht alle nach dem Sinn?
Wenn ich dir sage, dass ich die letzten 12 Jahre meines Lebens mit der Suche nach dem Sinn des Lebens verbracht habe, dann beschreibt das nicht einmal annähernd, wie verbissen ich versucht habe, Antworten zu finden. Ich habe tiefe Gespräche mit hunderten Menschen geführt, dutzende (eher hunderte) Bücher gelesen, die mich einer Antwort näherbringen sollten. Ich habe mich mit den Lehren der großen Weltreligionen auseinandergesetzt und mit Geistlichen diskutiert. Ich habe nächtelang Online-Foren durchgelesen und mir unzählige Videos zu den verschiedensten Theorien über den Ursprung und die Bedeutung des Lebens angeschaut.
Ich stelle fest: Es gibt sehr viele Meinungen, aber keine Antworten. Es gibt Glaube und Überzeugung, aber keine Gewissheit. Es gibt Hoffnungen und Wünsche, aber keine echte Erkenntnis.
Ich habe sehr viel darüber gelernt, was die Wahrheit über das Leben sein könnte, aber nichts darüber, was die Wahrheit ist. Ich habe viele schöne Theorien kennengelernt, die Hoffnung machen. Genauso habe ich Bizarres gehört und gesehen, bei dem ich nur hoffen kann, dass es nicht der Wahrheit entspricht.
Mit Gewissheit kann ich nur das Eine sagen: Vielen Menschen hat sich ein Sinn ergeben, an den sie glauben wollen und mit dem sie leben können. Aber den „wahren“ Sinn des Lebens konnte bisher niemand ergründen. Wir wissen nicht mit Gewissheit, warum wir hier sind, wer uns erschaffen hat, wo wir vor unserem Leben waren und wohin wir danach gehen.
Religionen geben uns einen Glauben. Die Wissenschaft gibt uns Optionen und Vermutungen. Aber nichts gibt uns Gewissheit.
Und nach all diesen Jahren der Suche kann ich inzwischen guten Gewissens sagen: Vielleicht ist das auch ganz gut so.
Sich auf das Abenteuer einlassen
Stell dir mal vor, es würde heute ein Licht am Himmel erscheinen, um uns die Wahrheit über das Leben zu verkünden. Kein Zweifel mehr. Keine Interpretationen. Keine offenen Fragen. Einfach eine unumstößliche Antwort auf alles, was uns seit jeher umtreibt. Was würde passieren?
Einige Menschen wären vermutlich erleichtert. Endlich Gewissheit. Endlich Klarheit. Endlich Ruhe. Doch sehr schnell würden wir merken, dass die Gewissheit einen hohen Preis hat.
Nehmen wir mal an, die Wahrheit würde offenbaren, dass große Teile dessen, woran Menschen seit Jahrhunderten glauben, nicht wahr sind. Ganze Weltreligionen, spirituelle Strömungen und Gemeinschaften würden ins Wanken geraten. Für viele Menschen würde nicht nur ein Glaubenssystem zusammenbrechen, sondern ein kompletter Lebensanker. Denn für sie ist der Sinn des Lebens untrennbar mit ihrem Glauben verbunden.
Und selbst wenn wir Religion einmal völlig außen vor lassen: Was wäre, wenn diese Wahrheit lauten würde, dass das Leben keinen tieferen Sinn hat? Dass wir das Produkt eines Zufalls sind, entstanden aus chemischen Reaktionen, ohne Ziel, ohne Absicht, ohne Bedeutung?
Für einige mag das befreiend klingen, doch für die meisten wäre es ein Abgrund. Denn Sinnlosigkeit kann uns jede „Existenzberechtigung“ entziehen und somit auch den Lebenswillen rauben.
Was, wenn wir erfahren würden, dass nach dem Tod etwas Schreckliches auf uns wartet? Würden wir dann noch glücklich sein können? Könnten wir unsere verbleibenden Tage ohne Angst im Bauch leben und noch Glück empfinden?
Und was, wenn uns die Wahrheit versprechen würde, dass nach dem Tod etwas Wunderschönes auf uns wartet? Ein Ort ohne Leid, ohne Schmerz, ohne Kampf. Würden wir dann dieses Leben, das wir jetzt haben, noch ernst nehmen? Würden wir es noch wertschätzen? Wären wir noch hier oder geistig schon ganz woanders? Und gäbe es nicht das Risiko, dass viele Menschen, die hier und jetzt leiden, frühzeitig das Handtuch werfen und sich der Chance berauben, ihr volles Potenzial in diesem Leben zu entfalten?
Eine harte, aber ehrliche Erkenntnis
Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Egal, wie diese Wahrheit aussehen würde, sie hätte fatale Konsequenzen.
Vielleicht ist es kein Versäumnis des Universums, dass wir diese Antworten nicht haben. Vielleicht steckt dahinter ein guter Grund.
Vielleicht ist es gut, dass wir nicht wissen, warum wir hier sind.
Vielleicht ist es gut, dass wir keine Gewissheit darüber haben, was vor dem Leben war und was danach kommt.
Vielleicht ist es gut, dass wir mit Fragen leben müssen.
Denn genau hier beginnt ein Gedanke, der mir über die Jahre immer wichtiger geworden ist: Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist für viele Menschen nicht nur eine Herzensangelegenheit. Sie ist auch eine Ausrede. Eine Ausrede, um nicht leben zu müssen.
Das ewige Denken „Wenn ich den Sinn erst kenne, dann kann ich mein Leben endlich richtig ausrichten“, wirkt auf den ersten Blick logisch. In Wahrheit hält es uns in einer Warteschleife gefangen. Wir verschieben das Leben auf später. Auf den Moment, in dem wir alles verstanden haben. Auf den Tag, an dem wir endlich sicher sind. Doch dieser Tag kommt nicht. Und vielleicht soll er das auch gar nicht.
Was, wenn es im Leben gar nicht darum geht, hinter den Vorhang zu blicken und die Wahrheit zu erfahren? Was, wenn es darum geht, Suchender und Lernender zu bleiben? Nicht, um am Ende irgendwo anzukommen, sondern um unterwegs zu sein?
Für mich ist diese Erkenntnis bittersüß. Sie nimmt uns die Illusion, irgendwann „fertig“ sein zu können. Aber sie schenkt uns dafür etwas anderes: Freiheit.
Die Freiheit, nicht erst leben zu dürfen, sobald wir alles verstanden haben.
Die Freiheit, Entscheidungen zu treffen, obwohl wir keine Gewissheit haben.
Die Freiheit, unserem Leben selbst Bedeutung zu geben, anstatt auf einen Sinn zu warten.
Vielleicht ist der Sinn des Lebens keine fertige Antwort, die irgendwo da draußen darauf wartet, gefunden zu werden. Möglicherweise geht es nicht darum, ein Ziel zu erreichen. Vielleicht ist der Sinn hinter allen Dingen einfach nur das, was wir aus dem Weg machen, auf dem wir uns befinden.
Vielleicht müssen wir den Sinn des Lebens nicht finden. Vielleicht sind wir es, die unserem Leben einen Sinn geben.
Ich weiß nicht, warum ich hier bin.
Ich weiß nicht, wo ich war, bevor ich hier war.
Ich weiß nicht, wie lange ich hier bleiben werde.
Ich weiß nicht, was danach kommen wird.
Ich weiß nur, dass ich jetzt hier bin und dass das nicht immer so sein wird.
Eine bessere Erkenntnis habe ich bisher nicht finden können. Und vielleicht bekomme ich auch keine bessere. Aber das ist schon in Ordnung. Es ist mehr als genug, um ein sinnvolles und glückliches Leben zu führen. Also lasst uns etwas daraus machen.
Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael
Titelbild: Unsplash.com, Greg Rakozy








Hallo Michael!
Die Frage über den Sinn des Lebens ist auch ein grosser Teil von mir. Du hast die Erkenntnis darüber sehr gut auf den Punkt gebracht. Es gibt keinen Sinn von Aussen, denn Sinn unseres Lebens leben wir selber. Die Antwort ist nicht immer befriedigend, jedoch ist es am Ende das wie wir leben und was wir aus unserem Leben schöpfen, dass ist der der Sinn. Es ist auch sehr Oberflächlich über den Sinn im allgemeinen nach zu denken, denn es geht um uns. Also das was wir anstreben und und im Leben für uns wollen, gibt uns den Sinn. Ich habe mich sehr über deinen Artikel gefreut und es tut mir gut, dass ich nicht alleine bin mit diesen Gedanken. Und das du diese auch gehst, hätte ich wahrlich so nicht erwartet, dass gibt mir Sicherheit und Vertrauen in mein Dasein. Danke für deine immer wahren Worte. Ich lese gerne von dir und fühle mich in deinen Worten aufgehoben. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
Danke für deine Gedanken, Katja. Du bist damit definitiv nicht allein 🙂
Ich wünsche dir ebenfalls ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Michael
Hallo Michael diese dunkle Stunde hatte ich schon oft. Wenn wir wirklich nach dem Sinn fragen macht es keinen Sinn. Diese Erkenntnis hat mich früher sehr traurig gemacht. Heute weiß ich das ich anders denken muss, soll heißen nur das hier und jetzt macht Sinn. Das große Ganze kann der kleine Verstand nicht verstehen. Danke
Das ist eine sehr schöne Aussage: „Das große Ganze kann der kleine Verstand nicht verstehen.“
Danke dafür. Es ist gut, wenn wir Menschen uns manchmal daran erinnern, dass es Dinge gibt, die sich auch unserem Verständnis entziehen.
Liebe Grüße
Michael
Eine sehr interessante Sichtweise, lieber Michael. Danke, dass du sie mit uns teilst. In deinen Worten steckt so viel Tiefe. Ich werde diesen Artikel nochmal lesen und die Gedanken mit in den heutigen Tag nehmen und darüber nachdenken. Danke für deine Anregungen!
Mach bitte weiter so 🙂
Herzlichst,
Sabine
Herzlichen Dank, liebe Sabine!
Lieber Michael,
als ich Deinen Blog las, ist mir vielleicht zum ersten Mal richtig bewusst geworden, dass ich noch nie auch nur eine Sekunde daran gedacht habe, den Sinn des Lebens zu suchen, bzw. zu finden.
Das ist mir vollkommen egal. Klingt auch irgendwie schon nach Stress, erst suchen, etwas als Sinn definieren (dass ist schon schwer genug), dann danach streben, gefrustet sein, wenn es nicht gut läuft. Das scheint mir zu viel Zeit für nix zu sein.
Ich bin erstaunt, dass anscheinend so viele Leute so viel Zeit damit verbringen. Nun, jeder wie er mag…
Ich wünsche allen ein schönes, leichtes Wochenende!
Viele Grüße
Marion
Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Menschen denken. Manche nehmen das Leben einfach an, ohne es zu hinterfragen.
Für manche ist es unmöglich, etwas zu erleben, das sie nicht verstehen.
Wie du bereits selbst sagst: Jeder, wie er mag 🙂
Dir ebenfalls ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Michael
Lieber Michael, du hast recht mit der Aussage, dass wir Menschen den Sinn des Lebens nicht zwangsläufig verstehen müssen.
Vor vielen Jahren habe ich das Buch Traumfänger gelesen. Die darin beschriebenen Weisheiten eines einfachen Aborigines-Stammes haben mich tief beeindruckt. Sie vertreten die Auffassung, dass wir uns auf einer höheren Bewusstseinsebene bewusst dafür entscheiden, zu inkarnieren, um menschliche Erfahrungen zu machen. Besonders faszinierend finde ich, dass sie weder ein Wort für „gestern“ noch für „morgen“ kennen. Sie leben konsequent im Jetzt – denn Leben findet immer nur im gegenwärtigen Moment statt.
Unser Verstand hingegen erschafft eine Illusion von Vergangenheit und Zukunft. Er greift auf Erinnerungen vergangener „Jetzt-Momente“ zurück und konstruiert daraus eine Zukunft, die real noch gar nicht existiert. Viele Menschen leben dadurch im Autopilot-Modus – entweder gefangen in der Vergangenheit oder in Erwartung der Zukunft – ohne zu erkennen, dass es immer nur diesen einen Moment gibt: die Gegenwart.
Dabei verlernen wir, uns über kleine Dinge zu freuen und Dankbarkeit zu empfinden, weil wir vieles als selbstverständlich ansehen. Wir suchen Erfüllung im Außen statt im Innen – und genau darin liegt aus meiner Sicht ein zentraler Grund für die weit verbreitete Unzufriedenheit.
Ich habe mich zudem intensiv mit den Lehren von Neville Goddard, Eckhart Tolle, Joe Dispenza und vielen anderen beschäftigt. Im Kern vermitteln sie alle dieselbe Botschaft: Wir sind Schöpfer unseres Lebens und keine Opfer äußerer Umstände. Verändern wir unsere innere Energie, verändern wir unser Leben.
Auch die Quantenphysik beschreibt, dass wir – ebenso wie das gesamte Universum – aus Energie, Schwingung und Vibration bestehen. Die Energie, die wir in das Quantenfeld aussenden, kommt zu uns zurück, vergleichbar mit einem Echo im Wald.
Ich könnte noch lange weiterschreiben – doch das ist für mich, ganz persönlich, ein wesentlicher Teil dessen, was den Sinn des Lebens ausmacht.
Liebe Marzena, ich danke dir für deine Gedanken und stimme all deinen Ausführungen zu. Diesen Erkenntnissen bin ich auf meinem Weg ebenfalls begegnet und sie gehören zu denen, die mir am meisten gefallen.
Eigenverantwortung, gemischt mit dem Bewusstsein, Teil von etwas Größerem zu sein, ist meine bisher liebste Lebensphilosophie.
Und ja, man könnte ewig darüber schreiben 🙂
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Michael
Guten Morgen,
Eine alte Weisheit, die da lautet: Der Weg, „also dein Weg“ist das Ziel.
Oh ja! Alt, bewährt und immer noch hochaktuell, da stimme ich dir zu 🙂
Lieber Michael,
vielen Dank für Deine Gedanken zum Sinn des Lebens. Ich stelle fest, dass auch Du ein Suchender bist und, so wie wir alle, bisher keine befriedigende Antwort gefunden hast. Wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen, könnten wir auch nach dem Sinn des Universums fragen. Wir werden keine befriedigende Antwort bekommen, ganz einfach, weil es diese Antwort in unserer Welt nicht gibt. Aber der Mensch, im Gegensatz zu all den anderen Lebewesen, möchte Sicherheit darüber, wie es nach dem Tod weitergeht und was er dafür tun muss. Das ist auch der Grund für all die Religionen und Glaubensrichtungen. Deswegen heißt es ja auch Glauben und nicht Wissen. Was wir aus der Physik sicher wissen is, dass alles was existiert, einschließlich aller Lebewesen, aus Energie/Atomen besteht und die Formen sich permanent verändern, die Energie selbst aber nicht verloren geht. Das bedeutet meiner Meinung nach, dass wir in irgendeiner Form weiter bestehen werden. Die Frage ist nur, ob uns das nach dem Tod auch bewusst sein wird.
Ansonsten gebe ich Dir in allen Punkten Recht. Sehr viele Menschen brauchen ganz einfach etwas, an das sie glauben, um das Leid und die Ungerechtigkeit zu ertragen. Leider wurde und wird das aber auch von vielen ausgenutzt.
Ich denke, der Sinn des Lebens ist, das Leben zu leben.
Lieber Horst, ich stimme all deinen Ausführungen zu. Sie spiegeln auch meine Beobachtungen und meine Meinung wider.
Besonders spannend finde ich die Vorstellung, dass wir auch nach dem, was wir als „Leben“ bezeichnen, weiterhin bestehen werden. Ob mit oder ohne Bewusstsein, das ist die große Frage. Aber es stört mich nicht, es jetzt noch nicht zu wissen. Manche Dinge dürfen wir erst erfahren, wenn der Vorhang fällt. Auch das gehört zum Leben dazu…
Liebe Grüße
Michael
Lieber Michael,
als Christ habe ich schon meine Vorstellung, warum ich hier bin.
Aber ich stimme Dir trotzdem zu, dass das Leben das ist, was wir draus machen. Z.B. anderen zu helfen und dabei glücklich zu werden. Denn natürlich sind wir für das Glück geschaffen, nicht für die ewige Suche. Und erst recht nicht dafür, ein Leben lang im eigenen Safte zu braten.
Oder wie Tagore es ausdrückt:
„Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.
Ich handelte und siehe, die Pflicht ist Freude“
Liebe Grüße,
Chris
Lieber Chris,
danke für das wunderbar passende Zitat!
Ich hoffe, meine Zeilen wirken nicht so, als würde ich irgendjemandes Glaube in Frage stellen. Ich habe selbst eine sehr gesunde Beziehung zu Gott.
Als reflektierter Mensch sehe ich jedoch, dass mein Glaube ein Glaube ist, aber keine Gewissheit. Auch ich habe etwas, woran ich fest glaube. Ob dies die universelle Wahrheit für alle ist, bleibt offen…
Liebe Grüße
Michael
Moin, die Wissenschaft hat eine Antwort: Alles Leben auf unserem Planeten dient der Erhaltung ihrer Art. Die(Film)Kunst ist auch klar: Die Antwort auf alles ist: 42.
Das ist eine hervorragende Erklärung für vieles, was wir tun, aber es offenbart uns nicht den Sinn dahinter.
„Per Anhalter durch die Galaxis“ habe ich natürlich gelesen 😉
Hallo liebe Blog-Leser von Michael
Das Kommentar von Marzena hat mich fasziniert, ich bin voll bei ihr.
So wie Michael es beschrieben hat – was könnte der Sinn des Lebens sein:“Die Freiheit, unserem Leben selbst Bedeutung zu geben, anstatt auf einen Sinn zu warten.“ macht viel Sinn.
Passend auch ein Lied der Band Pizzera & Jaus „Eine ins Leben“ inspiriert mich auch sehr. Die Textpassage „Such nicht einen Sinn, es wird keinen geben“ sagt so viel aus. Falls es jemand das Lied anhören will, nicht erschrecken, das Lied wird teilweise im steirischen Dialekt gesungen 😉
Wünsche allen ein schönes Wochenende, vergeudet nicht so viel Zeit mit der Suche nach dem Sinn des Lebens, sondern geht Eine ins Leben 😄
Lg aus Kärnten
Valentin
Lieber Michael, vielen Dank für deinen Artikel, und vielen Dank an all diejenigen die hier ihren Kommentar abgegeben haben.
Ich beschäftige mich auch schon seit Jahren, nein ich stelle gerade fest – seit Jahrzehnten – seit meiner Kindergartenzeit mit der Frage nach dem Sinn meines Lebens. ….und hatte ihn immer noch nicht gefunden. Deswegen freue ich mich sehr über diesen Artikel, denn er beruhigt mich. Ich dachte schon ich sei zu blöd dafür….und jetzt denke ich, dass ich wahrscheinlich nur meine Erwartungen zu hoch geschraubt habe (so in de Art „die Welt retten zu müssen“ wo ich kann zu helfen) und es in Wirklichkeit viel einfacher ist. Jetzt komme ich zu du der Erkenntnis „Liebe das Leben, Gott“ oder wie es andere nennen wollen die nicht an Gott glauben.
Liebe Grüße Isabelle
Hallo Michael,
ich schreibe heute diese Zeilen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich verfolge deinen Blog nun schon seit vielen Jahren – du warst quasi ein stiller Begleiter durch verschiedene Phasen meines Lebens. Doch heute ist der Tag, an dem ich mich zum ersten Mal aus der Deckung wage, weil mich dein Artikel über den Sinn des Lebens zutiefst berührt hat.
Ich bin jetzt 38 Jahre alt. Wenn ich zurückblicke, sehe ich einen Weg, der alles andere als geradlinig war. Es gab viele Rückschläge, Momente des Scheiterns und schwere Phasen, aber eines habe ich mir nie nehmen lassen: den Mut zu leben und immer wieder aufzustehen.
Dennoch gibt es da diese eine Sache, die mich seit meinem 24. Lebensjahr wie eine innere Unruhe begleitet. Es ist die Suche nach dem, was mich wirklich im Kern erfüllt und mich voranbringt. Manchmal habe ich das Gefühl, diesen einen ‚Anker‘ noch nicht ganz gefunden zu haben. In der heutigen, oft sehr rationalen Welt werde ich wohl das genannt, was man einen ‚Träumer‘ nennt. Früher hat mich das verunsichert, aber heute erkenne ich darin eine Stärke. Denn wie sagt man so schön: Es sind die Träumer, die die Welt verändern.
Danke, dass du mit deinen Texten einen Raum schaffst, in dem man über solche existenziellen Fragen nachdenken kann. Es tut gut zu wissen, dass man mit dieser Suche nicht allein ist.
Herzliche Grüße, Erik
aus dem Herzen und meiner Überzeugung gesprochen…danke Michael
Lieber Michael, deine Thesen machen mich ein Stück weit gelassener. Früher in der Schule hat man uns nahegelegt, nach dem Tod kommt man erst ins Fegefeuer und im schlimmsten Falle in die Hölle. Das war ein toller Sinn des Lebens und hat meine Kindheit negativ und nicht gerade angstfrei beeinflusst. Dieses ist eins von vielen Gründen, aus der Kirche auszutreten. Wieder mal ein Blog, der einem bei der Sinnsuche vieler Themen weiterhilft. Weiter so LG Albert
Hallo zusammen,
ich habe Mal etwas gelesen, das ich sehr einleutend fand.
der Sinn rein aus der Evolution heraus ist es zu überleben und sich fort zu pflanzen.
Damit die „Rasse“ Mensch nicht ausstirbt.
das heißt das jeder der versucht gesund zu beleiben und möglichst lange zu leben und sich fortgepflanzt hat seinen Sinn erfüllt hat und hat somit darüber hinaus die Freiheit und den Luxus aus seinem Leben zu machen was er oder sie möchte.
Macht insoweit Sinn, dass Gesundheit das höchste Gut ist und jeder der sein eigenes Kind in den Händen hält wird es sowieso verstehen.
Dazu gehört ebenso, nicht nur deinen eigenen Kindern, sondern jedem Kind eine möglichst gute und gesunde Zukunft zu ermöglichen.