Muss einfach mal ehrlich ausgesprochen werden…
Hast du jemals darüber nachgedacht, warum es so schwierig ist, schöne Fotos von Tieren zu machen? Weil Tiere immer in Bewegung sind. Ich rede nicht von domestizierten und dressierten Tieren wie Hunden, Katzen oder Pferden, die gelernt haben, stillzuhalten und komfortabel zu sein. Ich spreche von Tieren, die in der Wildnis leben. Sie sind immer in Bewegung. Warum eigentlich? Warum können sie nicht einfach mal entspannen, die Füße hochlegen und den Tag genießen?
Ich verrate dir die Antwort: Weil sie ums Überleben kämpfen. Immer. Tiere sind ständig produktiv, weil sie es sich schlicht und einfach nicht erlauben können, sich auszuruhen. In erster Linie sind sie damit beschäftigt, nicht von einem anderen Tier gefressen zu werden. Mindestens genauso viel Zeit und Energie gehen in die Nahrungssuche. Und dann wären da noch all die anderen täglichen Aufgaben, die zum Überlebenskampf dazugehören.
Warum erzähle ich dir das? Was hat das Ganze in einem Blogartikel über die Persönlichkeitsentwicklung zu suchen? Ganz einfach: Wir scheinen zu vergessen, dass auch Menschen sehr lange auf dieselbe Art und Weise gelebt haben. Man geht davon aus, dass es seit rund 2,5 Millionen Jahren Menschen gibt. Der „moderne Mensch“ (homo sapiens), wie wir unsere Spezies nennen, soll bereits seit ca. 300.000 Jahren existieren. Lass dir das mal auf der Zunge zergehen. Seit Christi Geburt sind etwas mehr als 2.000 Jahre vergangen, und das ist bereits eine unvorstellbar lange Zeit für uns.
In all diesen hunderttausenden Jahren war das Leben der Menschen niemals bequem oder komfortabel. Nie. Der Mensch musste kämpfen. Immer. Und dass er es getan hat, ist der Grund dafür, dass ich heute diese Zeilen schreiben kann, und dass du sie liest.
Das, was wir „Zivilisation“ nennen, gibt es schätzungsweise erst seit gut 6.000 Jahren, und wir können uns sicher sein, dass das Leben in den letzten 6.000 Jahren nicht leicht war.
Das Leben in Wohlstand und Komfort, wie wir es kennen, gibt es nicht einmal seit 100 Jahren. Darüber hinaus ist dieses komfortable Leben ein Privileg, das sogar heute (Stand: Januar 2026) nicht einmal die Hälfte der Weltbevölkerung genießt.
Zusammengefasst heißt das: Die Zeitspanne, in der es Menschen einfach viel zu gut geht, ist ein kleines Krümelchen der Menschheitsgeschichte. Aber ist es nicht unfassbar, wie schnell die Menschen die Arroganz entwickelt haben, ein Leben in Komfort und Wohlstand für selbstverständlich zu halten?
Es geht uns zu gut.
Die Tatsache, dass es uns zu gut geht, zeigt sich nahezu überall. In Gesprächen, in öffentlichen Debatten und im Alltag.
Wir leben in einer Zeit, in der Menschen ernsthaft behaupten, ein falsches Wort könne sie „traumatisieren“. In der eine unbequeme Meinung als „Gewalt“ bezeichnet wird. In der Diskussionen nicht mehr geführt, sondern abgebrochen werden, sobald sie unangenehm werden. Nicht etwa, weil Argumente fehlen. Sondern weil die Belastbarkeit fehlt.
Wir sind empfindlich geworden. Nicht sensibel im guten Sinne des Wortes, sondern dünnhäutig. Wir reagieren nicht mehr auf echte Bedrohungen, sondern auf emotionale Irritationen. Ein missglückter Witz, ein unpassender Blick, eine unbequeme Wahrheit… und schon fühlen sich Menschen existenziell angegriffen.
Dabei lohnt sich ein Blick auf die Realität außerhalb unserer Komfortzone. Millionen Menschen auf dieser Welt stehen morgens nicht auf, um ihre „Selbstverwirklichung“ zu optimieren, sondern um zu überleben. Sie sorgen sich nicht um „Mikroaggressionen“, sondern um sauberes Trinkwasser. Nicht um Wertschätzung im Job, sondern darum, ob ihre Kinder den nächsten Winter überstehen. Und nein, das ist kein moralischer Zeigefinger, sondern schlicht und einfach die Realität.
Dennoch erlauben wir uns, unsere inneren Befindlichkeiten zum Maßstab aller Dinge zu machen. Wir diskutieren hitzig darüber, ob Sprache ausreichend sensibel ist, während wir gleichzeitig kaum noch aushalten, dass jemand eine andere Meinung hat. Wir fordern Verständnis, Empathie und Rücksichtnahme, sind aber immer seltener bereit, diese zu leisten. Es ist ständig die Rede von Toleranz, aber diese gilt nicht für Hinterfragende.
Vieles von dem, was ich hier anspreche, zeigt sich auch in unserem Umgang mit Problemen. Statt Verantwortung zu übernehmen, suchen wir nach Schuldigen. Statt Lösungen zu entwickeln, verlieren wir uns in Endlosdebatten. Statt zu handeln, erklären wir ausführlich, warum Handeln gerade schwierig ist. Und wenn es unbequem wird, ziehen wir uns zurück. Das ist bequem. Aber es ist nicht stark.
Der Mensch ist nicht dafür gemacht, dauerhaft im Zustand maximaler Schonung zu leben. Wir sind nicht gewachsen durch Komfort, sondern durch Herausforderung. Durch Reibung. Durch Widerstand. Durch Situationen, die uns gezwungen haben, über uns hinauszuwachsen. Nicht, weil es angenehm war, sondern weil es notwendig war.
Und genau hier liegt der Kern des Problems: Uns fehlt zunehmend die Notwendigkeit, weil es uns schlicht zu gut geht. Also erfinden wir Dramen, wo keine sind. Wir blasen Nichtigkeiten auf, weil echte Herausforderungen selten geworden sind. Wir suchen nach Bedeutung in Empörung, weil wir sie nicht mehr im Überwinden von Schwierigkeiten finden.
Das bedeutet nicht, dass Leiden relativiert werden sollte. Es bedeutet nicht, dass psychische Probleme nicht real sind. Aber es bedeutet sehr wohl, dass wir zwischen echter Belastung und bloßer Unbequemlichkeit unterscheiden sollten. Ein Leben ohne Widerstand macht nicht glücklich. Es macht uns träge, unzufrieden und letztendlich unzufrieden mit sich selbst. Vermutlich ist das auch der Hauptgrund dafür, dass der moderne Mensch immer unzufriedener wird.
Ein Leben außerhalb der Komfortzone…
…ist ein gutes Leben. Das ist etwas, das ich auf meinem bisherigen Weg lernen durfte. Ich glaube daran, dass man sich selbst herausfordern darf und sollte. Das gilt für uns alle.
Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir ständig versuchen, uns vor Herausforderungen und unangenehmen Situationen zu bewahren. Die Luxusprobleme, die wir als Gesellschaft erschaffen haben, machen uns nicht stärker, sondern schwächer. Während ich diese Zeilen schreibe, ist mir vollkommen bewusst, dass es Menschen da draußen gibt, die mir widersprechen werden. Das ist völlig in Ordnung.
Aber all jenen, die meine Worte anzweifeln, möchte ich eine simple Frage stellen: Kann es sein, dass meine Worte so unangenehm sind, weil sie nicht komfortabel sind? Zeichnet sich hier vielleicht ein Muster ab?
Wenn ich die Wahl zwischen einem bequemen und einem herausfordernden Weg habe, dann weiß ich, welche Entscheidung ich treffen muss. Denn 2,5 Millionen Jahre menschlicher Entwicklung sind für mich aussagekräftiger als die moderne Illusion eines komfortablen Lebens.
Heißt das, dass das Leben immer schwer sein muss? Nein. Aber es heißt, dass das Leben eine Herausforderung, ein Abenteuer und eine Reifeprüfung sein darf.
Das Leben muss nicht leicht sein. Es muss nur die Mühe wert sein.
Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael
Titelbild: Unsplash.com, Eugene Zhyvchik








Lieber Michael,
erstmal noch ein gesundes, neues Jahr für Dich, Deinem Team und Familie. Es ist überhaupt keine Begründung nötig, warum Du nicht jede Woche einen Fußabdruck veröffentlichst. Den Leuten, die hinter Dir stehen wissen Deine wertvollen Worte zu schätzen, wann immer und wie oft Du sie schreibst.
Deinem Inhalt kann ich genauso unterschreiben und wir können Alle nur hoffen bzw für alle Gläubigen beten, dass uns nicht Schlimmes ereilen wird. Für viele bricht ja schon die Welt zusammen, wenn mal der Strom, das Internet…. ausfällt. Den Extremfall will von uns keiner erleben, was schon schlimm genug wäre aber das Chaos was die Menschheit dann veranstalten würden, wäre zusätzlich nicht aushaltbar.
Ein schönes, erholsame Wochenende:)
Herzlichen Dank für deine wertschätzenden Worte, liebe Sabine. Darüber freue ich mich sehr.
Auch ich kann dir nur zustimmen: Wir Menschen sind verwundbar geworden und wir erreichen (leider) einen Punkt, an dem es zunehmend leichter wird, die Gesellschaft aus dem Gleichgewicht zu werfen.
Aber wir dürfen hoffen, dass sich auch wieder bessere Entwicklungen ergeben werden…
Dir ebenfalls ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Michael
Hallo Michael,
ich habe lange nicht mehr so präzise und klare Worte über eines der grundlegenden Probleme unsere Zeit gelesen. 👍👍👍
Ich danke dir, Sascha!
Lieber Michael,
ein wirklich schöner und interessanter Text. Da steckt leider sehr viel Wahrheit dahinter. sicherlich hatte jede Zeit in der Geschichte des Menschen eigene und besondere Herausforderungen, auch die heutige Zeit bringt für unsere Kinder viele Herausforderungen mit sich, die wir als Eltern so vielleicht nicht kannten und die aber bei allen Komfort neue Herausforderungen darstellen. Alleine mit der modernen Informationsflut, digitalen Medien und einer zunehmenden gesellschaftlichen Veränderung oder Verfremdung umzugehen ist sicherlich eine große Aufgabe.
Es wäre spannend zu sehen wie diese Welt in 1000 Jahren aussieht und ja, manchmal kommt mir unsere Gesellschaft schon jetzt vor wie in dem Film Wall.E…
Lieber Michael, danke für diesen wertvollen Beitrag.
In einer Gesellschaft mit Konsumüberfluss um nur einen Punkt zu nennen, haben wir Menschen heute hausgemache Probleme, zum Teil wohlgemerkt, die wahrer Luxus sind.
Beispiel der Wocheneinkauf. Da stehen 10m Regale voll mit Ketchup. 10 verschiedene Anbieter, von jedem Anbieter 3-8 verschiedene Sorten. Und dann meckert das Pärchen hinter dir garantiert warum Sorte xy nicht dabei ist. Etliche Male erlebt. Und zutreffend auf fast jede Lebensmittelkategorie und auch andere Güter.
Allein die Weihnachtszeit und der Geschenkewahn macht mich jedes Mal halb krank.
In einer Zeit wo unsere Welt ganz andere elementare Probleme hat und immer noch Menschen auf der Welt verhungern oder eben ihr Essen erkämpfen müssen finde ich das armselig und oft empfinde ich dabei Fremdscham.
Ich selbst Kämpfe jeden Tag meinen Kampf, mit mehreren Krankheiten und fast dauerhaften Schmerzen könnte ich einfach liegenbleiben in meiner Komfortzone.
Aber nein, morgens um 6.00, egal ob in der Woche und vor der Arbeit oder am Wochenende rappel ich mich hoch und dann wird eine Stunde Sport gemacht. Danach geht es Körper und Seele besser. Das mache ich mir jeden Tag bewusst und ich bin nicht bereit mich unterkriegen zu lassen. Dazu motivierende und ehrliche Bücher und Beiträge von Lieblingsautoren…., und ich fühle mich reich beschenkt. Und das mit nur einer Sorte Ketchup im Kühlschrank.
Bitte weiter so und ein gesundes neues Jahr noch für dich!
Ich finde das muss mal so deutlich gesagt werden… über einige Aspekte würde ich schon auch gerne diskutieren wollen… doch grundsätzlich richtig gut und wichtig und mir aus der Seele gesprochen… Dankeschön 🙏
Vielen Dank, Karin!
Sicherlich gibt es darin SEHR viel Stoff zum Diskutieren 😉
Liebe Grüße
Michael
Liebe Jana, ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Das Beispiel, das du nennst, ist eines von unzählig vielen. Es lässt uns erkennen, wie weit wir als Komfort- und Konsumgesellschaft gekommen sind.
Hut ab vor deiner Einstellung und persönlichen Disziplin! Und vielen Dank für deine wertschätzenden Worte an mich, über die ich mich sehr freue.
Auch dir ein gesundes neues Jahr!
Liebe Grüße
Michael
Ein super, toller Blogeintrag! Du spricht mir aus der Seele
Herzlichen Dank, Petra!
Hallo Michael, wiedermal ein beeindruckende Punktlandung. Herzlichen Dank dafür! LG
Hallo Michael,
vielen Dank für Deinen Artikel. Er hat mich „erwischt“ und löst tatsächlich Nachdenken aus. Natürlich habe auch mir zu Beginn des Jahres Gedanken gemacht über gute Vorsätze fürs neue Jahr. Und einer von vier Punkten war tatsächlich „mehr Ehrlichkeit, weniger Angepassheit“. Und ich habe in den letzten zwei Wochen schon festgestellt, dass dies gar nicht zu einfach ist. Denn es geht in die Richtung, die Du beschreibst: unbequemen Situationen nicht aus dem Weg zu gehen, sondern den Mut zu haben, sich diesen zu stellen und daran zu wachsen. Die eigfne Meinung vertreten, auch wenn sie nicht immer Applaus efhäkt. Kritik nicht immer persönlich zu nehmen, sondern sich die konstruktiven Anteile anzuschauen und daraus zu lernen. Auch ich habe durchaus den Hang, den einfachen Weg zu wollen und empöre mich gern über Aussagen, die mich persönlich treffen… Heute werde ich bewusst schauen, was tatsächlich hinnehmen, was ich annehmen und wogegen ich antreten möchte.
Vielen Dank für Deinen Gedankenanstoss!
Viele Grüße Nicole
Liebe Nicole, es braucht ebenfalls sehr viel Mut, zuzugeben, wie ertappt man sich manchmal angesichts dieser unangenehmen Wahrheiten fühlen kann. Hut ab vor deiner Ehrlichkeit! Ich respektiere das sehr.
Deine Erkenntnisse sind wertvoll, also behaupte ich, dass du auf einem hervorragenden Weg bist 🙂
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!
Liebe Grüße
Michael
Ich danke dir, Klaus!
So erleuchtend
Dankeschön! 🙂
Du sprichst mir aus dem Herzen.
Das heutige Leben ist sehr bequem, aber zu welchem Preis.
Sehr starke Worte von dir, Michael. Ehrlich und auf den Punkt gebracht. Rüttelt wach und regt die Gedanken an. und vor allem: Du hast mit jeder Aussage Recht. Auch wenn das im ersten Moment nicht leicht zuzugeben ist…
Mach bitte weiter so! Wir brauchen genau diese Art der Ehrlichkeit.
Gruß, Andrea
Vielen Dank für deine wertschätzenden Worte, liebe Andrea!
Das Schöne an unangenehmen Wahrheiten ist: Wenn man den ersten mentalen „Widerstand“ erst einmal überwunden hat, eröffnen sich plötzlich viele Erkenntnisse und Möglichkeiten.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Michael
Herzlichen Dank, Christiane!
Selten so viel Übereinstimmung beim Lesen gehabt. Tolle Gedanken und ein großartiger Text. Vielen Dank.
Ich danke dir, Thomas!
🎯🙏
Vielen Dank, Bruno!
Hallo Michael, das hast Du wunderbar beschrieben. Ich empfinde es auch so und mir fällt auf, dass es hier in Deutschland noch extremer ist. Wie kann man diese Mentalität bzw. Verhalten wieder ändern ? Wie bringt man eine Umkehr zu den Menschen ? Danke und Liebe Grüße
Herzlichen Dank, Ulli!
Ich stelle mir oft dieselbe Frage… ich denke, am Ende des Tages müssen wir einfach gute Vorbilder sein und weitermachen.
Noch mehr Diskussionen und Zwietracht werden diese Gesellschaft nicht weiterbringen. Zumindest ist das meine Meinung.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Michael
Hallo Michael,
Du triffst voll ins Schwarze und ich stehe voll hinter dir !!!! Endlich spricht mal jemand aus was ich schon lange denke und auch fühle. Ich (71) kenne noch ganz auch andere Zeiten, und „leider“ waren die schöner….und besonders der Zusammenhalt…mich macht das Zuschauen dort „draußen“ traurig und auch wütend
Danke für den ehrlichen Blog !!! Mach weiter so 👍🏻 😉
Mit lieben Grüßen
Jutta
Liebe Jutta, das glaube ich dir gerne. Schwierigere Zeiten waren logischerweise nicht immer leicht. Aber sie haben auch viel Gutes in den Menschen hervorgebracht.
Es freut mich, dass du in meinen Zeilen Zuspruch gefunden hast. Danke für deine Wertschätzung.
Liebe Grüße
Michael
Lieber Michael,
du hast es wieder einmal auf den Punkt gebracht.
Ich erlebe es selbst oft genug wie verwöhnt und verweichlicht und dabei unzufrieden manche Menschen in meinem Umfeld sind.
Nur noch Spaß haben wollen und sonst nichts
Leider trifft das wirklich auf viele Menschen zu. Es ist hart, das zu sagen und man möchte es sich nicht immer eingestehen. Aber ja, es gibt heutzutage sehr viele Menschen, die keinerlei Verantwortung und nur Komfort wollen…
Das stimmt schon, man sollte oft seine Komfortzone verlassen um an sich zu wachsen.
Aber nicht immer und ständig daran arbeiten was mach ich jetzt, was ist mein nächstes Ziel.
ich finde man sollte sich auch einen zufriedenen Alltag schaffen und da gehört die Komfortzone immer mal wieder dazu, ganz ohne schlwchtes Gewissen.
Ich stimme dir darin zu, dass die Komfortzone ihre Berechtigung hat. Aber die Dosis macht das Gift. Das sage ich dir als jemand, der sowohl innerhalb als auch außerhalb der Komfortzone krank und unglücklich geworden ist.
Wie viel Komfortzone du brauchst, ist allein deine Sache.
Absolut…die ganze Gesellschaft ist zu weich…..und wie beschrieben ein Wort und schon ist man traumatisiert, ich persönlich sehe eine schlechtere Entwicklung oder Verstärkung des Trendes auch durch KI…man kann so schnell Denkblasen entwickeln und falsches als Normalität darstellen/Nachrichten verfremden usw.
Durch das verweichlicht sein, entfremdet sich das Wort zusammenhalt, vertrauen wie auch Hoffnung. Schade drum.
Ich verstehe, was du meinst, Frank.
Da hilft nur, seinen Werten treu zu bleiben und weiterzumachen.
Lieber Michael, ein großartiger Artikel, wieder mal alles auf den Punkt gebracht. Es werden „Probleme“ kreiert, wo keine sind, es eigentlich nur um Befindlichkeiten geht.
Auch das Artikelfoto ist hervorragend gewählt!! Muss man nicht mal betiteln, das spricht für sich.
Habe mich schon gefragt, wann wohl Dein nächster Artikel erscheint. Da ist er schon. Selbst wenn Du nur einen im Monat verfasst, dann ist es so. Wertvoll sind sie alle und Du kannst vielleicht einmal mehr durchatmen.
Lieben Dank wie immer und alles Gute für Dich.
Sonnige Grüße 🌞
Herzlichen Dank, Stefanie. Sowohl für deinen Zuspruch als dein Verständnis und deine Wertschätzung!
Liebe Grüße
Michael
Dein Artikel passt wunderbar. Man muss sich nicht erklären, wenn man längere Pausen macht.
Ich finde wir wollen alle in kurzer Zeit zu viel erreichen.
Das geht aber nicht immer.
Man muss auch mal innehalten und schauen das man nicht unter die Räder kommt.
Bei zuviel Druck bleibt die Seele auf der Strecke.
Herzlichen Dank, liebe Yvonne!
Moin Michael,
Du hast es ja bereits am 2. Weihnachtstag angekündigt „Ein neues Kapitel aufschlagen“.
Und jetzt dieser neue Artikel.
Das hat mir gefallen, einfach herrlich.
Mit freundlichen Grüßen
Jan
Schön, dass es dir gefällt, Jan!
Ich übe mich noch darin, Klartext zu sprechen, ohne Niveau und Anspruch zu verlieren. Aber es wird 😉
Danke für deinen Zuspruch!
Liebe Grüße
Michael
Sowas von wahr! 👍🏼
Vielen Dank, Stefan!
michael…..
super danke für diesen Artikel, für den Ausdruck in Zeilen..ich binkomplett bei Dir.
Kann ich alles so unterschreiben
LG
Jürgen
Vielen Dank, Jürgen!
Danke für die klare Ansprache! Ich teile Deine Ansicht zu 100%.
Es ist wirklich schlimm (geworden)!
Lieber Michael,
Ganz toller Artikel. Ich empfinde es auch so. Danke für deine Arbeit!
Liebe Grüße,
Adrijana aus Wien
Herzlichen Dank, liebe Adrijana!
Liebe Grüße zurück ins schöne Wien 🙂
Danke. Es ist ganz wundervoll wie deine Worte die Dinge auf den Punkt bringen. Deine Beiträge werden sicher oft von Menschen gelesen, die es bereits verstanden haben. Ich wünschte, dass auch andere hinschauen und verstehen würden, was deine Gedanken sind.
Vielen Dank dafür, liebe Bianca!
Ich denke, ich werde einfach so weitermachen müssen, um immer mehr Menschen zu erreichen 😉
Endlich Klartext, danke dafür
Lg und schönes Wochenende Birgit
Herzlichen Dank, Birgit!
Ich wünsche dir ebenfalls ein schönes Wochenende, bzw. einen guten Start in die neue Woche.
Liebe Grüße
Michael
Hallo Michael,
ein sehr wertvoller Beitrag, der genau das anspricht, was in unserer westlichen Gesellschaft los ist. Es geht fast ausschließlich um immer mehr und trotzdem herrscht oft eine große Unzufriedenheit. Man sollte meinen, dass durch Wohlstand mehr Glück entsteht aber von Herzen fröhlich sein und lachen tun meistens die armen Völker.
Ein sehr wichtiger Punkt, den du ansprichst, Horst: Mehr Wohlstand sollte eigentlich mehr Glück ermöglichen. Doch es zeigt sich, dass er mehr Wohlstand vor allem zu mehr Komplikationen führt…
Vielen Dank für Deinen hervorragenden Beitrag. Ich habe bei mir selbst festgestellt, daß ich des Öfteren den leichteren Weg gegangen bin und mir selbst vorgemacht habe, dieses oder jenes nicht zu schaffen. Einfach aus Angst oder … Bequemlichkeit.
Mit nunmehr deutlich über 60 habe ich nach der Coronaphase begonnen, mein Denken und mein Handeln umzukrempeln, auch Dank Deiner Blogartikel. Die Komfortzone zu verlassen ist eine echte Überwindung, aber ich stelle heute fest: Es lohnt sich!
Heute bin ich entspannter und sehe einfach nur noch mit einem besorgten Auge, wie sich die Gesellschaft durch Überempfindlichkeit verändert und immer leitungsunfähiger wird. Dies muß sich dringend ändern. Und Du hilfst dabei sehr gut mit Deinen Anregungen.
Vielen Dank!
Danke für deine ehrlichen Worte, Manfred! Ich finde es stark, wie selbstreflektiert du bist und stimme dir zu: Die Komfortzone zu verlassen, lohnt sich.
Liebe Grüße
Michael
Michael, ich sage Mal ohne groß Auszuholen und Umschreibungen…..
KLASSE 👍
Vielen Dank, Siggi!
Hallo Michael, was soll ich sagen…ich lese diesen Blog immer mal wieder, manchmal setze ich auch aus, weil ich mich mit der unangenehmen Wahrheit nicht immer auseinandersetzen möchte und schreibe heute zum ersten Mal einen Kommentar zu einem Beitrag aus Januar. Diesen habe ich erst jetzt lesen können/wollen. Er passt sehr gut zu meiner aktuellen Situation und trifft den Ton, den doch sehr viele Menschen mittlerweile teilen, so wie ich selbst auch. Prinzipiell scheint der Großteil deiner Meinung zu sein ABER wenn wir alle – und ich ganz besonders – mal ehrlich mit uns sind: Wie oft sind wir selbst diese „Weicheier“ und ziehen uns an Dingen hoch, die unbedeutender nicht sein könnten? Die Kirche im Dorf zu lassen fällt immer schwerer und diese Dünnhäutigkeit betrifft oftmals die, mit der größten Klappe. So stelle ich fest, selbst immer wieder in den Empfindlichkeitsmodus zu fallen, wenn es gerade bequem ist, um anderen Menschen Vorwürfe zu machen (die sollen sich gefälligst schlecht fühlen mit dem, was sie mir so schlimmes gesagt haben). Dein Artikel hat mir persönlich gezeigt, dass man sich viel stärker reflektieren und hinterfragen muss, wenn man diese Meinung vertritt, um nicht selbst das beste Beispiel für die Weicheiergeneration zu sein. Einmal in der Komfortmeckerweicheiblase gefangen, ist der Weg daraus schwerer als mancher vielleicht denkt. Dank dieses Artikels liegt der Fokus wieder klarer auf dem, was zählt und was mich stört (sehr oft an mir selbst). Daher danke für’s Wachrütteln, auch wenn das vielleicht gar nicht deine eigentliche Intention war. Liebe Grüße Markus