Was hindert dich eigentlich daran… ?

Eine sehr gute Frage, mit der wir uns dringend beschäftigen sollten!

Bevor wir in den heutigen Blogartikel starten, möchte ich mich noch einmal für das große Interesse an meinem neuen Buch bedanken. Vielen Dank für all die Rückmeldungen, freundlichen Nachrichten und natürlich ein großes Dankeschön für die großartige Unterstützung!

Nachdem sich die Buchveröffentlichung aus gesundheitlichen Gründen um eine Woche verschoben hatte, geht es mir inzwischen schon viel besser und ich freue mich darauf, nun eine Woche Urlaub zu machen und (fast) alle Aufgaben und Verpflichtungen des Alltags für einen Moment Nebensache sein zu lassen.
Das führt uns übrigens auch schon zum Thema des heutigen Blogartikels.

Damit es auf diesem Blog nicht langweilig wird, machen wir es heute mal wieder etwas anders! Heute werde ich nicht eingehend auf ein Problem oder Thema eingehen, sondern dir ein paar Fragen stellen, die nur du dir beantworten kannst. Ich denke, die Antworten bereits zu kennen und hoffe, dass wir derselben Meinung sind 🙂
Fangen wir an!

Dem Ernst des Alltags entfliehen

Unsere Lebenseinstellung entscheidet darüber, wie wir unser Leben, den Alltag, die Menschen um uns herum und alle Situationen wahrnehmen. Sie ändert aber nichts an der Tatsache, dass das alltägliche Leben stressig und aufregend ist. Solange wir nicht ausgeglichen sind und nicht gelernt haben, unsere Gedanken und Emotionen zu meistern, kann es schnell passieren, dass der Stress uns einholt. Plötzlich finden wir uns kurzzeitig in negativen Denkmustern und Gewohnheiten wieder, mit denen wir versuchen, irgendwie durch den Tag zu kommen und eine schwierige Phase hinter uns zu bringen.

Doch warum tun wir das eigentlich? Warum glauben wir, dass es leichter ist, eine schwierige Phase durchzustehen, wenn wir negativ denken und handeln? Was um alles in der Welt bringt uns dazu, zu glauben, die Aufgaben und Pflichten des Alltags seien wichtiger als unser Wohlbefinden?
Da wir uns beinahe wöchentlich mit solchen Fragen und ihren Antworten beschäftigen, werden wir das Ganze heute ein wenig anders angehen. Heute ist es egal, warum uns die Negativität hin und wieder einholt. Es ist egal, warum wir uns vom Alltag einengen lassen und unser Wohlbefinden hintenan stellen. Heute bekommst du die Chance, nur einen kurzen Moment lang nachdenken zu müssen, um anschließend viel handeln zu können!

Mit den folgenden Fragen möchte ich dir ein wenig die Augen öffnen und dir zeigen, dass ein stressiger Alltag kein Grund ist, sich gehen zu lassen und in negative Denk- oder Verhaltensmuster zu fallen. Es gibt keinen Grund dazu, das Leben nicht zu genießen. Egal, wie belastend die äußeren Umstände auch wirken mögen. Los geht’s:

  • Was hindert dich eigentlich daran, bei der Arbeit für 2 Minuten Pause zu machen, durchzuatmen und dich zu beruhigen, damit dein Stresslevel sinkt und du entspannt weitermachen kannst?
  • Was hindert dich eigentlich daran, freundlich und glücklich zu sein, wenn fremde Menschen unhöflich und gestresst sind? Ist dein Wohlbefinden etwa von ihrem Glück abhängig? Kannst du nur dann ausgeglichen sein, wenn andere es auch sind?
  • Was hindert dich eigentlich daran, eine Stunde im Freien oder in einem netten Café zu verbringen, anstatt eine Stunde lang auf Facebook & Co. beschäftigt zu sein oder fernzusehen?
  • Was hindert dich eigentlich daran, abends eine Stunde lang im Bett ein wirklich gutes Buch zu lesen, anstatt wachzuliegen und dir Sorgen über den kommenden Tag zu machen?
  • Was hindert dich eigentlich daran, den wertvollen Menschen in deinem Leben zu sagen, wie viel sie dir bedeuten?
  • Was hindert dich eigentlich daran, an einem freien Tag einen kleinen Ausflug an einen neuen Ort zu machen, anstatt zu Hause zu bleiben?
  • Was hindert dich eigentlich daran, jeden Tag einen guten Grund zum Lachen zu finden? Sind lustige oder erfreuliche Dinge etwa weniger positiv, nur weil es auch negative Aspekte des Alltags gibt?
  • Was hindert dich eigentlich daran, jeden Tag Dankbarkeit dafür zu empfinden, dass du lebst und Tag für Tag die Chance bekommst, Großartiges zu tun?
  • Was hindert dich eigentlich daran, in dich zu gehen, zu meditieren und herauszufinden, was du wirklich vom Leben willst?
  • Was hindert dich eigentlich daran, die Pflichten des Alltags für einen Moment aufzuschieben und einen Tag lang nur das zu tun, was du wirklich tun willst?

Was dich wirklich hindert

Die Antwort auf all diese Fragen lautet: „EIGENTLICH nichts.“
Dennoch schaffen wir es immer wieder, ein „Aber“ anzubringen und eine Ausrede zu finden. Weil unser Selbstbild keine Fehler zulässt und wir nicht an unserer Realität rütteln wollen, werden wir richtig kreativ, wenn es darum geht, Ausreden zu finden. Ausreden, mit denen wir versuchen, zu rechtfertigen, weshalb wir nicht einfach das tun, was uns glücklich macht.

Wenn du mich fragst, lautet die richtige und einzig wahre Antwort auf all diese 10 Fragen: „WIRKLICH nichts.“ Das behaupte ich, ohne dein privates Leben zu kennen. Alle 10 gestellten Fragen umgeben Situationen, in denen dich keine negativen Konsequenzen erwarten, wenn du einfach mal für einen Moment locker lässt und das tust, was für dich richtig ist. Ganz im Gegenteil: All das würde dir gut tun und deine Lebensqualität erhöhen!

Ich habe zu Beginn des Artikels angekündigt, dass ich dir heute keine Antworten auf die Fragen geben möchte. Im Grunde genommen habe ich jetzt schon viel zu viel gesagt 🙂 An dieser Stelle lasse ich dich mit den Fragen alleine. Stelle sie dir und eliminiere alle Ausreden, bis du zu dem Schluss kommst, dass dich tatsächlich nichts hindert. Wenn du an diesem Punkt angekommen bist, dann tu einfach das, woran dich nun nichts mehr hindert.
Hab viel Spaß dabei und eine wundervolle Zeit!

Ich hoffe, dass der Artikel dir gefallen hat und wünsche dir ein schönes Wochenende.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelfoto: Gratisography.com

14 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Michael,

    diese Fragen sollte man sich immer wieder stellen. Bevor ich deine Antwort zu Ende gelesen hatte, dachte ich spontan, warum EIGENTLICH nichts (eigentlich habe ich aus meinem Wortschatz gestrichen;-) ? Aber du hast die Antwort dann ja hinzugefügt, wirklich nichts!

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Urlaub.

    Viele Grüße
    Manfred

    1. Hallo Manfred,

      „eigentlich nicht“ ist die Antwort, die man sich gibt, wenn man gerade erkennt, dass einen WIRKLICH nichts hindert 😉 Ich denke, dass das „Eigentlich“ die Erkenntnis einleitet und das „Wirklich“ sie schließlich bestätigt.
      Es freut mich, dass der Artikel dir gefällt.

      Vielen Dank und dir ein wunderbares Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  2. Hallo Michael, du hast vollkommen recht!
    Ich lese deine Bücher und dein Blog schon über ein Jahr, freue mich immer schon auf Freitag!
    Mach weiter so!
    Ich versuche schon einige Zeit das aber aus meinem Wortschatz zu entfernen!
    Gruß Martin

    1. Hallo Martin,

      vielen Dank! Schön, dass die Inhalte dir gefallen. Je öfter du dich dabei erwischst, „aber“ zu sagen, desto eher wirst du es ganz aus deinem Leben streichen können. Alles ist eine reine Übungssache und je mehr du deinen positiven Vorsätzen entsprechend handelst, desto leichter wird es dir fallen, ohne Ausreden zu leben. Mach weiter so!

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  3. Bestätigen, rechtfertigen und verdrängen sind Grundfunktionen unseres Gehirns. Diese Prozesse benötigen wenig zusätzliche Energie. Das Gehirn verbraucht bei ca. 2% des Körpergewichts 20%, der gesamten Energie des Körpers, daher ist es auf Energiesparen ausgelegt. Um die gestellten Fragen für sich zu beantworten bedarf es kognitiver Prozesse. Diese wiederum sind zusätzlich Energie aufwendig. So schließt sich der Kreis. Man kann das natürlich trainieren und das Hirn austricksen. Dann findet man auch die richtigen Antworten und kann all das in den Alltag einbauen.

    1. Hallo Roland,

      vielen Dank für diese interessanten Fakten! Ich kann nur bestätigen, was du schreibst und schließe mich der Aussage an, dass man sich und seine kognitiven Prozesse trainieren kann. Das ist übrigens höchst erstrebenswert!
      Dass das Ganze energieaufwändig ist, sollte kein Hindernis sein. Schließlich haben wir die Fähigkeit, uns und unser Handeln zu hinterfragen und die Ursachen für Missstände zu erkennen. Wer zu „faul“ ist, sich Gedanken zu machen, muss sich nicht darüber wundern, dass er es im Leben schwer hat 😉

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  4. Hallo Michael,

    ich finde es super, dass Dein neues Buch nicht so esotherisch ist, so nimmt man den dargelegten Inhalt leichter auf. Habe bereits mehrere Bücher mit Inhalt über Anziehung gelesen-dabei war immer ein größeres Fragezeichen in mir- wegen der vielen übersinnlichen und theologischen Fallbeispiele. Bin noch mitten drin-werde es aber sehr gerne bis zu Ende lesen.
    Es ist ein neuer Prüfstein für eventuell eingefahrene Verhaltensmuster. Vielen Dank dafür.

    Ein schönes Wochenende
    wünscht
    Elke

    1. Hallo Elke,

      vielen Dank! Für mich persönlich war es sehr wichtig, esoterische Inhalte in diesem Buch so gut wie möglich zu vermeiden. Mein Ziel war es von Anfang an, die Inhalte durch Logik und einfache Psychologie greifbar, alltagstauglich und realitätsnah zu gestalten. Es freut mich sehr, dass das auch so bei dir ankommt.
      Meiner Meinung nach ist es gut dafür geeignet, sich selbst und sein Verhalten zu überprüfen. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

      Auch dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  5. Hallo Michael!
    Ich bin ganz begeistert von deinen Büchern und deinen Blogartikeln das sind ganz tolle Sachen .
    Weiterhin alles gute für die Gesundheit

    1. Hallo Aloisia,

      vielen Dank für das viele Lob! Es freut mich sehr, dass die Inhalte des Blogs und die Bücher dir gefallen und ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleiben wird.
      Auch dir alles Gute und natürlich ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  6. Hallo Michael,
    schön das es dir wieder gut geht. Bin sehr erleichtert.
    Eigentlich lebe ich genau so wie du scheibst. Ich versuche jeden Tag zu leben als wäre es mein letzter. Man hört zur Zeit so viel schlechtes, jeder ist irgendwie krank und hat keine Ahnung wie es weiter geht und ich arbeite nicht im Krankenhaus. Aber es fällt mir immer schwer das gehörte dann im Kopf zu verarbeiten ohne in ein tiefes Loch zu fallen. Deshalb habe ich für mich beschlossen, das es nur so geht wie du es schreibst. Das Leben genießen. Wenn es morgen vorbei ist, war das heute ein guter letzter Tag. Und ich bedanke mich jeden abend vorm einschagen dafür was alles super war. Natürlich mit Hoffnung morgen wieder einen schönen letzten Tag zu haben… hab eine schöne Urlaubswoche. Nutze den Tag.
    Liebe grüße Diana

    1. Hallo Diana,

      vielen Dank für deine lieben Worte.
      Ich finde es bewundernswert, dass du diese Einstellung tatsächlich auf dein Leben übertragen hast. Das ist übrigens auch die einzige Möglichkeit, etwas gegen die vielen negativen Eindrücke des alltäglichen Lebens zu unternehmen: Positiv handeln! Wenn wir uns ständig nur Sorgen machen und uns herunterziehen lassen, helfen wir damit niemandem weiter. Wenn wir jedoch das Beste aus jedem einzelnen Tag machen, erhöhen wir nicht unsere eigene Lebensqualität, sondern sind auch anderen ein gutes Vorbild. Mach weiter so!

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

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