3 harte Lektionen, für die ich heute dankbar bin

Ein paar Rückblicke auf meine eigene Geschichte, die dir hoffentlich Mut machen werden…

In all meinen Büchern und Blogartikeln geht es immer darum, was man tun kann und sollte, um glücklicher zu werden und sich weiterzuentwickeln. Mit der Zeit kommen immer mehr Leserinnen und Leser dazu und natürlich häufen sich dann einige Fragen an mich:

  • „Woher weißt du all diese Dinge?“
  • „Wie kommst du immer auf diese Themen?“
  • „Woher willst du wissen, dass deine Vorschläge funktionieren?“
  • „Wie bist du zu dem geworden, der du heute bist?“
  • „Hast du eigentlich selbst erlebt, worüber du schreibst?“

Das sind nur wenige der Fragen, die mir Woche für Woche begegnen und wenn ich in Ruhe darüber nachdenke, finde ich es nur fair, dass man mir diese Fragen stellt. Schließlich sind die Themen teilweise sehr ernst und es ist vermutlich beruhigender, wenn man sich von jemandem „beraten“ lässt, der bereits einige Erfahrungen gemacht hat.

Ganz allgemein gesagt denke ich, dass jeder Mensch Erfahrungen gemacht hat, die ihn geprägt haben und immer noch prägen. Das Leben geht an niemandem spurlos vorbei. Am Ende ist die Frage jedoch immer, was wir daraus machen. Ich sehe viele Menschen leiden. Natürlich. Als Coach und Autor über die Persönlichkeitsentwicklung suchen mich vorwiegend Menschen auf, die mit ihrer aktuellen Situation nicht gut zurechtkommen. Ich werde jeden Tag daran erinnert, wie schwer das Leben sein kann, ABER ich weiß auch, dass die schwerwiegendsten Erfahrungen zu guten Dingen führen können, wenn man bereit ist, das Beste aus ihnen zu machen.

Da ich sonst immer sehr allgemein schreibe, möchte ich heute ein gutes Vorbild sein und von mir erzählen. Einfach mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, in der Hoffnung, es möge die ein oder andere Person motivieren. Wer zu viele Details erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Meine Lebensgeschichte werde ich nicht ausrollen. ABER ich werde dir von 3 Erfahrungen erzählen, die mich damals sehr, sehr schwer getroffen haben und zu meinen heute größten Stärken führten. Ich hoffe, dass dich das ein wenig inspirieren und motivieren wird.

1. Mit wenig Geld aufwachsen

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich hatte eine gute Kindheit und darf mich glücklich schätzen, eine herzliche Familie zu haben. Wir waren stets gut versorgt, aber es war einfach nicht sehr viel Geld da. Kein ausschweifender Luxus. Meine Jugend hat das sehr geprägt. Ich besuchte ein Gymnasium, an dem man eigentlich nur die Kinder sehr reicher Familien vorfand. Während die anderen an den Wochenenden Parties in den riesigen Häusern ihrer Eltern feierten, saß ich im Supermarkt an der Kasse und verdiente mir für satte 5 Euro die Stunde mein eigenes Geld. Und wo kauften meine Mitschüler ihre Snacks und Getränke? Natürlich, an meiner Kasse, um mich auslachen zu können und mir von ihren tollen Plänen zu erzählen. Damals, als ich 16 Jahre alt war, hat mich das wirklich verletzt und ich fand es unfair, anderen immer beim Spaßhaben zusehen zu müssen, während ich für alles kämpfen musste.
Als ich 18 Jahre alt war, kaufte ich mir mein erstes Auto: Einen alten, klapprigen Renault Twingo in der Farbe Lila. Für ganze 1.000 Euro. Ich liebte dieses Auto und pflegte es wie einen besonderen Schatz. Meine Mitschüler dagegen bekamen von ihren Eltern teure Sportwagen geschenkt. Einer bekam sogar einen Bentley im Wert von einer Viertelmillion Euro. Kein Scherz. Und wie gingen die mit ihren Autos um? Achtlos. Bereits damals begriff ich, was der Unterschied zwischen uns war: Ich empfand echte Wertschätzung, sogar für meine alte Schrottmühle. Es war MEINE Schrottmühle. Ich hatte hart dafür gearbeitet und entsprechend wusste ich, welchen Preis man für diese Art der Freiheit zahlen musste. Von da an konnte ich nicht mehr wütend oder neidisch auf die anderen sein. Ich bemitleidete sie. Sie konnten keine echte Wertschätzung empfinden. Wie denn auch? Sie hatten noch nie etwas Eigenes geschaffen. Sie hatten noch den Anreiz bekommen, sich um etwas bemühen zu müssen. Ihnen fehlten wichtige Erfahrungen. Erfahrungen, die man im Leben dringend braucht, wie ich später lernen sollte.

Also hab kein Mitleid mit dem guten alten Michael 🙂 Ich bereue gar nichts aus dieser Zeit. Ich beschwere mich auch nicht darüber. Ich bin einfach dankbar. Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie mir die Freiheit gegeben haben, mich weiterzuentwickeln. Ich bin mir selbst dankbar dafür, dass ich nicht aufgegeben habe. Nicht gejammert habe, sondern einfach weitergemacht. Heute profitiere ich sehr davon.

Ich bin dankbar für meine Situation. Was ich habe, habe ich mir hart erarbeitet. Warum? Weil ich es so gelernt habe. Ich bin auf meinen Erfolg und Wohlstand genauso stolz wie damals auf meinen Renault Twingo. Einen überschwänglichen Lebensstil brauche ich nicht. Ich habe gelernt, mit wenig auszukommen. Viel wichtiger noch: Ich habe gelernt, mit wenig glücklich zu sein. Der 16-jährige Michael, der traurig an der Kasse saß, träumte von einem Porsche. Der Michael von heute könnte sich locker einen leisten, aber braucht ihn nicht mehr. Die wirklich guten Dinge des Lebens haben kein Preisschild. Ich bin dankbar.

2. Arbeiten, während andere feiern

Wie ich vorhin erzählte, saß ich an der Kasse, während andere feierten und ihr Wochenende genossen. Man will meinen, das hätte sich spätestens dann geändert, als ich mich selbstständig machte. Pustekuchen!

Mein erstes Büro war in einem Gebäude, das 50 Meter von einer großen Diskothek entfernt stand. Es war ein winziges, quadratisch geschnittenes Büro. Vielleicht 10 oder 12 m² groß. Die Ausstattung war spartanisch: Ein Schreibtisch, zwei Stühle, ein Aktenregal und ein kleiner Büroschrank. Das war’s. Auf diesem Felsen sollte ich all das bauen, das heute besteht. Und dann war da natürlich noch mein Elefantenfuß, eine pflegeleichte Pflanze, die ich auch heute noch habe. Von meinem Fenster aus konnte ich über den Parkplatz bis hin zum Außenbereich des Clubs schauen. Wenn ich an den Wochenenden lange im Büro blieb, hörte ich die Musik von nebenan. Vor allem hörte ich die Menschen, die sangen, riefen und Spaß hatten. Das waren Gleichaltrige, die das Leben genossen. Und was machte ich? Ich hockte in meinem schäbigen Büro und werkelte an einer ungewissen Zukunft. An vielen dieser Abende fühlte ich mich einsam und traurig. Nach einiger Zeit jedoch begann ich, diese Abende zu lieben. Ich ging freiwillig freitags und samstags nachts arbeiten. Warum? Weil das der Beweis dafür war, dass ich mehr vom Leben wollte. Während andere ihr Geld ausgaben und versuchten, die harte Woche zu vergessen, drehte ich erst so richtig auf. Ich war zwar so gut wie pleite, ABER ich arbeitete für mich selbst. Ich verwirklichte meine eigenen Visionen. Ich baute meine eigene Stadt. Von Woche zu Woche erkannte ich mehr Erfolge. Mein Selbstvertrauen wuchs und meine Fähigkeiten als Geschäftsführer verbesserten sich. Ich entwickelte mich weiter. Der Rest ist Geschichte.

So traurig und einsam ich damals auch gewesen sein mag, heute bin ich dankbar. Ich schaffte es, den Schmerz in Energie und Motivation zu verwandeln und erkannte, was mir wirklich am Herzen liegt: Das Erschaffen. Bis heute zieht sich das durch mein Leben hindurch. Ich erschaffe nachhaltige Dinge, die auch am nächsten Tag noch Bestand haben werden. So wie meine Blogartikel, zum Beispiel. Oder meine Bücher.

Ich lernte (mal wieder) den Wert harter Arbeit kennen. Vor allem lernte ich zu unterscheiden, worin man seine Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit investieren sollte. Wäre ich eine der Personen in der Diskothek gewesen, hätte ich all das nicht getan. Ich hätte mich nicht auf diese Weise weiterentwickelt. Vermutlich hätte ich heute kein Unternehmen, keinen Blog und auch kein einziges Buch geschrieben.

Manchmal vermisse ich das alte Büro. Für mich hatte es eine ganz besondere Atmosphäre, die ich nie vergessen werde. Mit jedem Erfolgserlebnis, das ich dort verbuchte, empfand ich eine Art grimmigen Stolz. Objektiv betrachtet war das vielleicht ein schäbiger Ort, aber an diesem schäbigen Ort hatte ich etwas aus eigener Kraft geschafft. Unter anderem habe ich dort ein Buch geschrieben, das sich bis heute mehr als 100.000 mal verkauft hat. Ich würde nicht ernsthaft dorthin zurückwollen. Aber manchmal, wenn ich heute von meinem Arbeitsplatz aus ins Grüne schaue, schließe ich die Augen und erinnere mich an diese besondere Atmosphäre. Dann denke ich daran, was für eine verrückte Reise es bis hierhin war und bin einfach dankbar.

3. Der Tod meines Sohnes

Es wäre falsch zu sagen, dass ich dankbar für diese Erfahrung bin. Wie könnte ich? Ich glaube, kein Mensch auf der Welt würde sich darüber freuen, sein Kind zu verlieren. Allerdings hat diese Erfahrung mich verändert. Kurzfristig hat sie mich zerstört. Langfristig hat sie einen (hoffentlich) guten Menschen aus mir gemacht.

Wie es zu diesem tragischen Verlust kam, möchte und werde ich nicht ausführen. Es ist hier ohnehin nicht wichtig für diesen Beitrag. Wichtig ist, was im Anschluss aus mir wurde. Ich war damals 21 Jahre alt und am Boden zerstört. Pleite, perspektivlos, einsam und schwerst depressiv. Wenn ich heute auf mein jüngeres Ich zurückblicke, kann ich gar nicht glauben, dass das wirklich ich war. Ich war ein Schatten meiner selbst und ließ mich gehen. Zu allem Überfluss hatte ich auch noch starke Angststörungen entwickelt, die mich daran hinderten, das Haus zu verlassen. Ohne meine Eltern und ihre Obhut hätte ich diese Zeit wohl nicht überlebt.

Da ich ein realistischer und pragmatischer Mensch bin, war ich irgendwann gnadenlos ehrlich zu mir. Das war kein richtiges Leben, das ich da führte und davon hatte wirklich niemand etwas. Meine Familie litt darunter, mich so am Boden zu sehen und mir selbst tat ich damit ohnehin keinen Gefallen. Also traf ich eine Entscheidung: Entweder lebe ich gar nicht mehr oder „richtig“. Glücklicherweise entschied ich mich für die letztere Option. Aber wie lebt man „richtig“? Ich wollte mich von allen Zwängen befreien, von allen möglichen Sorgen und Problemen. Ich wollte die Schmerzen der Vergangenheit hinter mir lassen und keiner mehr von denen sein, die anderen beim Leben zuschauen. Falls mein Sohn mir zusehen konte, wo immer er auch war, so sollte er stolz auf mich sein können. In dieser Phase machte ich mir sehr viele, sehr tiefe Gedanken über das Leben und welchen Sinn es haben könnte. Ich tauchte tief in die Persönlichkeitsentwicklung ein und begriff, wie viel ein Mensch in seinem Inneren entdecken kann.

Ich stieß auf viele interessante Themen und Fragen. Fragen, auf die ich mir eine Antwort erarbeiten musste, wenn ich weitermachen wollte. Es gab kein Zurück. Ich hatte eine Entscheidung getroffen und suchte einen Weg zurück ins Leben. Ich kämpfte gegen meine Angststörungen. Ohne Therapeuten und ohne Medikamente. Ich setzte mich der Angst aus und sagte mir, dass meine Angst niemals stärker sein dürfte als mein Verstand. Ich hielt die Ängste aus, bis sie weggingen. Später sollte ich zu meiner großen Freude erfahren, dass auch Therapeuten mit dieser Methode arbeiten. Für mich hat es funktioniert.

All das hat so viel in mir ausgelöst, dass ich gar keine andere Wahl hatte als mich weiterzuentwickeln. Und das ging auch nicht spurlos an meinen Mitmenschen vorbei. Sie sahen, wie ich ins Leben zurückkehrte. Sie sagten mir, ich könne stolz darauf sein und dass das nicht selbstverständlich sei. Das fand ich traurig. Ich fand, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, nach schweren Rückschlägen und Erfahrungen das Leben wieder zu genießen. Wenn ich alter Kürbiskopf das konnte, dann konnte es genauso jeder andere Mensch. Aufgrund meiner vorherigen Erfahrungen im Leben hatte ich eine wichtige Lektion bereits gelernt: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Also, was tat ich? Ich nahm die Sache selbst in die Hand und der Rest ist Geschichte.

Hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen, hätte ich niemals ein Buch geschrieben. Ich hätte nicht einen einzigen Blogartikel verfasst. Ich hätte nicht einem einzigen Menschen geholfen, sein Leben zu verbessern und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Ist es falsch zu sagen, ich sei dankbar? Es ist schwierig, das zu beantworten, nicht wahr? Mein Kompromiss ist der folgende: Ich bin nicht froh darüber, was passiert ist. Ich bin jedoch stolz darauf, was ich daraus gemacht habe. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an meinen Sohn denke. Es vergeht aber auch kein Tag, an dem ich mein Leben nicht wertschätze.

Was ich dir damit sagen will

Warum ich dir das alles erzähle? Weil ich hoffe, dir damit Mut zu machen. Offen gestanden rede ich nicht allzu gern von mir. Erst recht nicht, wenn so viele Menschen mitlesen. Aber ein gutes Vorbild zeigt nicht nur mit dem Finger in die richtige Richtung. Ein gutes Vorbild geht voran und zeigt, wie es geht. Was ich weiß, das teile ich, so wie die Lektionen hinter meinen Erfahrungen.

Jeder erlebt hin und wieder eine schwierige Phase. Manche trifft es milde und manche wirklich schwer. Wir können uns nicht aussuchen, was geschieht. Wir können uns jedoch immer aussuchen, was wir daraus machen. Es liegt in unserer Hand, das Steuer festzuhalten und den Sturm zu durchqueren. Dahinter warten auch wieder bessere Tage.

Man sagt, dass die stärksten Bäume im Sturm wachsen. Das glaube ich auch. Welchen Grund hätte ein Baum, stark zu werden, wenn er nicht herausgefordert würde? Welchen Grund hätten wir, stark zu werden und das Leben wertzuschätzen, wenn es uns nicht auf die Probe stellen würde?

Ich bin ständig damit beschäftigt, meine größten Nachteile zu meinen Stärken umzuformen. Ich versuche, auch aus den schlimmsten Erfahrungen wertvolle Lehren zu ziehen und mein Leben zu verbessern. Bis hierhin bin ich recht erfolgreich damit und ich hoffe, dass du dir ein Beispiel daran nimmst. Das Leben geht immer weiter. Es hört nicht auf, schön zu sein. Manchmal hören wir einfach nur auf, an ein gutes Leben zu glauben. Aber, weißt du was? Eine gute Geschichte endet niemals mit einer miserablen Situation. Ein guter Protagonist wendet immer alles zum Guten. Am Ende wird alles gut. Und wenn das Leben noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht zu Ende.

In diesem Sinne: Lass dich NIEMALS unterkriegen.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, © Stefan Spassov

19 Kommentare, sei der nächste!

  1. Wieder ein durchaus interessanter Artikel.

    Es ist jedem Menschen überlassen mehr oder weniger über seine rein privaten Erfahrungen zu schreiben. Das gilt natürlich auch für Leute wie dich und mich die salopp gesagt doch mehr als weniger salopp gesagt im Interesse der Öffentlichkeit stehen. Viele bekannte Leute beklagen das sie eben kaum noch ein Privatleben haben was sicherlich auch so ist jedoch muss es jedem klar sein das wenn man in die Öffentlichkeit tritt auch ein Stück Privatleben weg ist.

    Nun zu deinen Erfahrungen bzw. harte Lektionen.

    Wir müssen uns alle darüber klar sein das jedes Leben seine Extreme haben wird. Wir verdrängen das gerne denn mit dem Etrem kommen auch Gefühle Empfindungen die nicht sonderlich schön sind. Pleite sein Angst zu haben das man morgen wohl keine Nahrung mehr hat usw. sind wahrlich keine schöne Gefühle. Sehr gerne aber flüchten wir dann in diese grenzenlose Traurigkeit bedauern uns selbst statt den Rest der Kraft sinnvoll einzusetzen um konstruktive Wege zu suchen um uns aus der „Pleite Lage“ zu befreien.

    Sehr übel wird es natürlich bei anderen Extreme wie den Verlust von geliebten Menschen. Ich würde es einmal so sagen …“wer da nicht am Boden liegt hat ein wirkliches Problem…“. Auch ich kenne solche Extreme und hgabe geliebte Menschen verloren. Man muss jetzt nicht die Umstände in Einzelheiten erklären. Am Ende stand ich da alles was man liebte und hatte war weg. Ja und das ist mir nicht nur einmal geschehen.

    Mit dem was man noch am Körper hat und seinem Leben steht man da oder besser liegt am Boden und glaubt und denkst an rein nichts mehr. Erstmalig dachte ich das es ein „Einzelfall“ sei und das es zwar echt übel und doof ist aber das mir das wohl nie mehr so angetan werde – Falsch es kam später schlimmer extremer usw.

    Gelernt habe ich das es Menschen wie dich gibt die auch ihre Erfahrungen machten und es verstanden haben weiter zu machen niemals aufzugeben bzw. sich kaputt machen zu lassen bzw. sich selbst kaputt zu machen. Was ich lernte ist das es andere Menschen gibt also zum Beispiel dich die ihre Erfahrungen an andere weitergeben und somit eine salopp gesagt höheren Sinn verfolgen.

    Den Erfolg den du hast bestätigt schlicht das was ich hier schreibe.

    1. Hallo Ray,

      glücklicherweise bin ich keine klassische Person der Öffentlichkeit. Wenn ich mal ein wenig hinter die Kulissen blicken lasse, ist das schon okay und ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt 🙂

      Es ist schade, dass du so viele negative Erfahrungen gemacht hast, aber genauso weiß ich, dass sie dich genau zu dem gemacht haben, der du heute bist. Es macht also alles Sinn, egal wie hart das auch klingen mag. Ich stimme dir absolut darin zu, dass einzig unser Umgang mit den Erfahrungen darüber entscheidet, wie es weitergeht. Schwere Phasen laden dazu ein, sich hängen zu lassen. Es erscheint einfach. Der einzig konstruktive Weg ist jedoch, nie aufzugeben und Lösungen zu suchen.
      Vielen Dank für dein Lob. Es ist mir eine große Freude, andere zu insprieren und genauso bin ich davon überzeugt, dass andere auch viel aus deinen Erfahrungen lernen können.

      Viele Grüße
      Michael

  2. Lieber Michael
    Bewundernswert was du aus deinem Leben und Schicksal gemacht – Hut ab! Lektion für DAS Leben…man kann ruhig fallen (und das passiert garantiert und wahrscheinlich nicht nur einmal), wichtig ist nur wieder aufstehen, daraus lernen und besser machen.
    Ein Satzteil hat mich persönlich sehr angesprochen: … was für eine verrückte Reise es bis hierhin war und bin einfach dankbar…
    So geht es mir nun auch, nachdem ich mich aus meiner „Sinnkrise“ gezogen. Fast täglich passieren mir verrückte, wunderbare (posihoche 😏) Dinge und ich bin unendlich dankbar dafür. Warum auch immer das passiert, ich weiß es nicht, möglicherweise passt einfach meine Einstellung zum Leben. Durch mein Tun verändere ich vieles, aber natürlich nicht alles. Ich hinterfrage das nicht allzu sehr, aber ich genieße es.
    Finde es einfach gut, dass du mit deinem Schicksal so gut umgegangen bist und uns mit deinen Blogs und Büchern vor Augen hälst, was Leben noch sein kann. Danke
    LG Valentin

    1. Hallo Valentin,

      erst einmal vielen Dank für deine lobenden Worte!

      Es ist schön, dass du deine Erfahrungen nutzt, um aus ihnen zu lernen und vor allem, dass du Wertschätzung empfindest. Das Leben im wahrsten Sinne bewusst, also achtsam wahrzunehmen, ist der Schlüssel zu einem unglaublichen Lebensgefühl. Danke auch für deine Wertschätzung gegenüber mir und meiner Arbeit!

      Viele Grüße
      Michael

  3. Lieber Michael, Danke für den tollen Artikel 🤗
    Du hast mir in den vergangenen Monaten geholfen eine für mich sehr schwierige Zeit zu überstehen. Ich bin zwar noch nicht ganz drüber hinweg aber ich denke ich bin auf einem guten Weg. Danke also das du diesen Weg gewählt hast und damit mir und sicher vielen anderen geholfen hast.
    Lg Sarah

    1. Hallo Sarah,

      ich freue mich wirklich sehr über deine Worte. Genau dafür mache ich das Ganze hier und es ist schön, dass du so viel Positives aus meinen Gedanken schöpfst und ich werde mir Mühe geben, damit das auch so bleibt 🙂
      Weiterhin viel Kraft und Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  4. Hallo Michael, ich danke dir sehr für deine offenen Zeilen. Ich selbst habe in meinen aktuell 40 Lebensjahren viele Menschen kennengelernt und habe für mich erkannt Menschen Respekt zu zeigen, wenn sie stolz auf die vielen Dinge zurückblicken können, die sie selbst erreicht haben. Ein solcher Weg ist nicht einfach, auch wenn es oft so aussieht. Zu wahrem Erfolg ist es notwendig einen eigenen Weg zu gehen und nicht den zu folgen, den andere vor uns gegangen sind. Ich freue mich mittlerweile für Menschen die einen teuren Sportwagen fahren, wenn sie sich diesen selbst erarbeitet haben. Die, die nur ein besitzen, tun mir irgendwie leid. Sie können nicht wirklich stolz darauf sein. Es ist einfach sehr wichtig jeden Fehler positiv zu erleben, ihn zu akzeptieren, die Erfahrungen zu reflektieren um anschließend zu entscheiden wie der nächste Versuch zu sein hat. In unserer Gesellschaft gibt es leider noch immer ein Stigma zu fehlendem Erfolg, wodurch viele nicht ihren Weg gehen, um am Ende einfach glücklich zu sein. Ich war vor ein paar Monaten erstmalig zu einer Fuck Up-Night und war extrem positiv überrascht welch Aura einst gescheiterte Persönlichkeiten erreichen können, wenn sie absolut hart gefallen sind und anschließend durch alle Phasen innerlich und äußerlich gewachsen sind. Diese Menschen bewundere ich und sie geben mir Kraft meinen Weg zu gehen. Ich selbst habe meine Verwandlung durch meinen Sohn begonnen. Seine Mutter hatte sich direkt nach Beginn der Schwangerschaft von mir getrennt. Beide wohnen dabei mehr als 100 km von mir entfernt und mir ist daher die Zeit mit meinem Sohn sehr kostbar. Er ist mein Vorbild. Er ist noch sehr jung und lernt jeden Tag durch Versuch und Fehler, um zum Beispiel laufen zu lernen. Er gibt den ganzen Tag seine Energie um besser zu werden, auch wenn es ihm derzeit nicht bewusst ist. Ich selbst gehe jetzt einen ähnlichen Weg um besser zu werden. Ich lese viel über große und persönliche Vorbilder, ich lerne viel, lebe mein Leben in absoluter Selbstverantwortung, meditiere und visualisiere meine Zukunft mit Aspekten auf Erfolg und Nachhaltigkeit. All was mir im Leben zuvor negatives passiert ist, sehe ich jetzt mit Dankbarkeit, da ich jetzt alles so viel mehr schätzen kann. All die anderen Männer und Frauen die bisher nicht an ihrem Erfolg glauben, kann ich auch mittlerweile sagen, fangt an, auch wenn es jeden Tag nur wenige Minuten sind. Wenn ihr dabei eine positive Gewohnheit entwickelt seit ihr auf einem guten Weg. Jeder von uns hat das Recht erfolgreich und glücklich zu sein. Geht dabei einen Weg der euch glücklich macht und probiert Dinge aus, die euch glücklich machen und euren Horizont erweitern und euch helfen euch zu entwickeln. Trennt euch von Dingen die euch belasten und reflektiert jeden Tag, ob die Aktivitäten euch im Herzen glücklich gemacht haben. Lernt für euch und entwickelt euch für ein tolles Leben, wo ihr stets glücklich seid und dies ausstrahlt. Mit der Zeit werdet ihr positiver und von Menschen auch so wahrgenommen. Das Leben wird einfach besser.

    1. Hallo Danny,

      deinen Zeilen gibt es wirklich nicht viel hinzuzufügen. Ich habe sehr großen Respekt vor deiner Einstellung, deiner klaren Sicht auf die Wahrheit und deiner positiven Einstellung, das Beste daraus zu machen. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Sich einfach auf den richtigen Pfad zu begeben und ehrlich zu sich zu sein, ist bereits ein riesiger Schritt, den sich die allerwenigsten zutrauen. Hut ab!

      Interessant finde ich auch das Prinzip einer „Fuck up night“. Dafür musste ich erst einmal ein wenig recherchieren und ich finde es klasse! Ein richtiges Kontrastprogramm zu all den glänzenden Persönlichkeiten, die sich in ihren Erfolgen baden. Danke, dass du es erwähnt hast!

      Ich wünsche dir auch weiterhin viel Kraft und Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  5. Ich bedanke mich für deine Offenheit, ich verfolge so
    Einiges von dir
    Meine Schicksalsschläge (Tod meines 1.Mannes ich erst 34)mit 3Kinder allei, aber es ging weiter ,das war ich den Kindern und mir schuldig
    Dann 9Jahre ohne Arbeit/Wende, bin seit 19 Jahren in der Pflege mittlerweile (2.Mann) ,geschieden, aber glücklich hab nun 2 Katzen und die sind toll, Kinder gehen ihre eigenen Wege
    Aber deine Worte beflügeln mich und geben immer aufs Neue mir die Bestätigung das ich alles richtig mache
    Also danke dafür

    1. Hallo Roswitha,

      vielen Dank für deine Wertschätzung!

      Es klingt wirklich hart, was du schon alles hinter dir hast. Umso mehr Respekt empfinde ich, wenn ich sehe, wie positiv du mit der Situation umgehst und dass du dennoch dankbar bist. Damit bist du sicherlich vielen Menschen ein gutes Vorbild. Auch von mir ein ganz großes Dankeschön!

      Viele Grüße
      Michael

  6. Hat es allen Leser_innen nun die Sprache verschlagen?

    Großes Kompliment, Michael.
    Dieser Beitrag zeigt sehr gut wie man nach negativen und vor allem sehr schmerzhaften Erfahrungen mit Kampfgeist, Mut, aufstehen, Einsatz, nicht aufgeben und Leistungsbereitschaft nicht nur einen neuen Sinn im LEBEN finden kann sondern dass man auch erkennt was wirklich wichtig ist im LEBEN.
    „Das LEBEN ist ein GESCHENK.“

    1. Hallo Chris,

      nein, es kommentieren durchaus noch andere 🙂

      Dank der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind meine alten Spam-Filter nicht mehr erlaubt. Würde ich die Kommentare nicht mehr moderieren, gäbe es jeden Tag HUNDERTE Spam-Kommentare, die dir die neuste Pornografie oder Pillen vom Schwarzmarkt empfehlen.
      Neuere Spam-Filter filtern leider auch echte Kommentare von echten Leserinnen und Lesern heraus. Daher muss ich mir nun immer die Zeit nehmen, die „echten“ Kommentare herauszupicken und zu beantworten. Und das in einer Zeit, in der ich eingespannt bin wie selten zuvor. Es ist zum Mäusemelken…

      Aber genug gemeckert 🙂
      Danke für deine freundlichen Worte! Ich denke ebenfalls, dass das Leben ein Geschenk ist und es ist unsere Aufgabe, das Beste daraus zu machen. In diesem Sinne: Lassen wir es krachen! 😉

      Viele Grüße
      Michael

          1. Kein Stress.
            Es reicht wenn man weiß wie der Ablauf ist und das es eben dauern kann.
            Wir wollen es ja etwas entspannter, achtsamer und mehr geerdet angehen.
            In der RUHE liegt die KRAFT.

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