7 einfache Gedanken, die dein Leben einfacher machen

Wenn man diese Perspektiven in Erwägung zieht, kann alles so viel einfacher sein…

Wir denken furchtbar kompliziert. Immer. Und weil das so ist, gibt es heute einen unkomplizierten Blogartikel mit einfachen Gedanken. Wir sehen manchmal vor lauter Bäumen den Wald nicht und deshalb ist es sinnvoll, fundamental zu denken. Einfach mal zu den Grundlagen zurückkehren. Viel Freude beim Vereinfachen!

1) Wir schlafen nicht gut. Wir fragen uns, wie lange man schlafen sollte und was der optimale Zeitpunkt zum Einschlafen ist. Wieso schlafen wir nicht einfach so lange wie nötig und merken dabei, wann wir zu Bett gehen sollten, um uns zur Genüge ausruhen zu können? Viele „Erfolgsgurus“ empfehlen, den Schlaf auf ein Minimum zu reduzieren, damit wir mehr arbeiten können. Was für ein Unsinn. Schlaf ist die Quelle unserer Energie. Wir entspannen Körper und Geist, um neue Kraft zu tanken. Wir können nicht ohne Schlaf. Schlaf ist keine Zeitverschwendung, sondern eine essenzielle Grundvoraussetzung zum Leben, so wie das Essen und Trinken. Schlafe so, dass du ausgeruht bist. Wenn du morgens früh aufstehen musst, gehe früher zu Bett. Sparst du am Schlaf, sparst du an deiner Lebensqualität.

2) Wir machen Diäten und Ernährung zur Wissenschaft. Welche Diät sollte man machen? Welche Nahrungsergänzungsmittel braucht man? Zu welchem Zeitpunkt sollte man was essen? Die Industrie verdient mit diesem Chaos Milliarden. Dabei ist es doch so simpel: Unsere Nahrung ist im wahrsten Sinne unser Treibstoff. Wir ziehen unsere Energie daraus. Ein Rennwagen kann nur dann Höchstleistungen erbringen, wenn er hochwertigen Treibstoff bekommt. Wieso sollte es mit dem Menschen und seinem Körper anders sein? Wir brauchen Nährstoffe und diese sollten wir zu uns nehmen. Dabei sollten wir gut darauf achten, welchen Treibstoff wir tanken. Es gibt viele verschiedene Sorten und die meisten davon zerstören unser System. Wieso essen wir nicht einfach sauber und gesund? Dann wird auch der Körper bereits nach wenigen Tagen wesentlich besser funktionieren.

3) Passend dazu: Die Diät-Industrie. Es gibt so viele Diäten und Präparate zum Abnehmen. Dabei ist auch das Prinzip hinter dem Abnehmen einfach: Nimm weniger Energie zu dir als du verbrauchst. Dann wird der Körper sich an den Vorräten bedienen müssen. Das war es. (Wenn du herausfinden willst, wie viel Energie du jeden Tag benötigst, suche einfach bei Google nach einem „Grundumsatz-Rechner“. Das wird all deine Fragen beantworten.)

4) Wir trinken nicht genug Wasser. Der Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Was sollten wir also zu uns nehmen, damit er gesund bleibt und funktioniert? Richtig.

5) Wir bewegen uns nicht genug. Was sich nicht bewegt, wird starr und geht kaputt. Warum sollte es mit unserem Körper anders sein? Anstatt irgendetwas zu tun, sitzen wir auf der Couch und fragen uns, wann wir mit welchem Sport beginnen könnten. Starte heute. Geh einfach los und spaziere. Mobilisiere deinen Körper in jeglicher Form, die dein Gesundheitszustand zulässt. Es wird dein Leben bereichern.

6) Wir sind unglücklich. Wir machen jeden Tag Dinge, die wir nicht mögen. Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, mit Geld, das wir eigentlich nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir eigentlich nicht mögen. Warum hören wir nicht einfach auf damit? Manches davon wird nicht einfach abzulegen sein. Der Alltag hat seine Tücken. Aber lohnt sich ein unglücklicher Alltag? Ist es nicht jede Mühe wert, etwas daran zu verändern?

7) Wir planen zu viel. Wir machen ständig Pläne darüber, was wir alles unternehmen könnten, um unser Leben zu verbessern. Dann setzen wir keinen dieser Pläne um. Warum? Weil wir zweifeln. Weil wir Angst haben. Weil wir uns einreden, es eh nicht zu schaffen. Vor allem aber, weil wir arrogant genug sind zu glauben, dass wir die Zukunft vorhersehen können. Anstatt die Gegenwart zu genießen und so für eine bessere Zukunft zu sorgen, ruinieren wir uns die Gegenwart mit Horrogedanken an die Zukunft. Es zu ändern, ist tatsächlich nicht so schwer, wie wir glauben. Es sind UNSERE Gedanken. Sie finden in unseren Köpfen statt.

Das Leben vereinfachen

Wenn du dich mit diesen einfachen Gedanken auseinandersetzt, kannst du viele komplexe Strukturen aushebeln. Einfachheit kann zu den größten Herausforderungen des Lebens gehören. Das zeigt, wie kompliziert alles geworden ist. Lass dich davon nicht einschüchtern. Genieße die Einfachheit und sieh, was geschieht.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, Pine Watt

10 Kommentare, sei der nächste!

  1. Auch so ein zusätzlicher Gedanke:

    alle Dinge eines „schweren“ Lebens verschwinden wenn wir die „schweren Dinge“ einfach in eine positive Ausrichtung anders bezeichnen.

    Nehmen wir „unmöglich“.

    Ein echt doofes Wort aber es hat schon Leute dazu gebracht aufzuhören bevor sie überhaupt angefangen haben. Dieses eine Wort wird dich vllt. jetzt gerade daran hindern einfach gesünder zu leben dein gewicht oder was auch immer in den Griff zu bekommen und dein Ziel anzugehen. … es sei ja unmöglich und dann kommt meist hinzu man brauche dies und das und jenes und und und. Klar das da viele aufgeben bevor man überhaupt angefangen hat.

    Was aber passiert wenn wir das „un“ aus „unmöglich“ streichen? Es bleibt das Wort:

    möglich.

    Es gibt natürlich auf der Ebene der NLP so einige Techniken wie unsere Programierung im Kopf verbessert werden kann. Vieles verbraucht einiges an Zeit. Warum?

    Schaffe doch einfach jetzt und hier das „un“ aus „unmöglich“ ab und fang nochmal an deine Ziele zu fassen usw. Du wirst erstaunt sein was dann salopp in deinem Kopf und in deinem leben abgeht. Natürlich kann und möchte ich dazu ausführen das man sich einen guten Lehrer bzw. Lehrerin (…wie Michael) suchen sollte denn unter guter Anleitung geht vieles manchmal einfacher.

    Unmöglich (grins) – nein möglich also mach es.

    1. Hallo Ray,

      das ist wirklich ein guter Ansatz, um die Perspektive zu wechseln. Es gibt sogar Menschen, die sich antrainieren, solche Begriffe wie „unmöglich“ als Provokation und Anreiz zu sehen. So motivieren sie sich zu persönlichen Höchstleistungen. Wie du schon schreibst, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, seine Gedanken zu programmieren. So ziemlich jede davon ist besser, als sich durch komplizierte Gedanken einschränken zu lassen.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

      1. Danke Michael.

        Den meisten Menschen wird von Kindesbeinen an der tollste Unsinn gelehrt. Darunter auch Begriffe wie „Unmöglich“. Wenn wir nur diesen Begriff mit den „anerkannten“ Wissenschaften betrachten müssen wir sagen das es etwas unmögliche nie gab und wohl auch nie geben wird. Dennoch bekommt man den begriff gelehrt und in der Tat macht es uns in den einfachsten Dingen ein Problem (…. Anmerkung: ich habe den Begriff Problem auch gestrichen und betrachte diese Dinge als Herausforderung…).

        Ein lustiges Beispiel: vor einigen Wochen reiste ich mit dem Auto nach Italien. Gut 1000 Kilometer Fahrt. Unterwegs Pause. Lecker Kartoffelsalat aber man hatte das Besteck vergessen. Ich griff also mit den Finger zu. Ein Begleiter schmunzelte und meinte das ist wieder Typisch Martini. Er selbst verzichtete aber auf den leckeren Kartoffelsalat. Schade der war echt lecker. Er hatte gelernt das Essen nur mit Besteck verzehrt werde. Ich kenne andere Beispiele von Menschen die auf Essen und Trinken verzichtet habe nur weil die „Norm“ nicht erfüllt war und dadurch Hunger und Durst erlitten.

        Obschon es diese anerkannten Wissenschaften gibt wiedersprechen sie sich oft selbst. Es fängt bei „Normen“ an und endet in absolut unsinnige Begriffe.

        Der Dreh und Angelpunkt an der Geschichte ist weniger die Wissenschaft oder eine Norm sondern wir selbst. Wir stehen uns oft genug einfach selbst im Weg.

        Du beschreibst an einigen anderen Stellen den Verlust deines Sohnes. Auch ich hatte ähnliche Situationen. Als Kind musste ich ansehen wie meine Jugendfreundin in einem Fluß ertrank; Jahre später wurde ein geliebter Mensch (Schwanger Zwillinge) auf brutale Art ermordet (Täter gefasst und verurteilt); ich habe zahlloser Erlebnisse in Extreme wie Krieg uvm. Mein Körper hat etwa 450 Narben und die psych. belastungen werden (von mehreren unabhängigen Wissenschaftler) als „nicht mehr einstufbar“ diagnostiziert. Noch vor etwa eineinhalb Jahren hat eine Behörde eine wichtige Akte über mich geschlossen weil man der Ansicht war das ich ein zeitgleiches Ereignis nicht überlebt haben könne.

        Oft war es so das ich in Bruchteile einer Sekunde nur noch das hatte (materielle Dinge) was ich am Körper trug.

        Mein Glück: schon in sehr jungen Jahren könnte ich NLP und andere Dinge aus den Ebenen erlernen. Noch mehr Glück mag es gewesen sein das ich techniken erfahren durfte die in Bruchteile von Sekunden umsetzbar sind. Das ist auch nötig denn der Kern eines Extrems ist immer nur der Bruchteil einer Sekunde.

        Stirbst du wird sich dir eine ganz andere Welt öffnen. Lebst du liegt es einzig an dir etwas aus der Sache zu machen.

        Warum macht man sich jetzt noch Gedanken?

        1. Das sind durchaus interessante Gedanken, die in die Tiefe gehen. Diese Tiefe erreichen aktuell nur wenige Menschen, da wir in einer oberflächlichen Welt leben. Ich stimme dir darin zu, dass sich neue Freiheiten eröffnen, wenn wir uns von den allgemeinen „Normen“ entfernen. Klar braucht es Regeln für ein gutes Miteinander. Viele schränken den Menschen und sein Potenzial jedoch ein. Schön, dass es auch noch echte Querdenker gibt 🙂

          Ich hoffe, dass du deine zahlreichen Erfahrungen nutzen kannst, um andere Menschen zu unterstützen.

          Viele Grüße
          Michael

    2. Hallo Ray,

      dein Rat zu einem guten Lehrer ist wunderbar. Bei der Fülle von werbenden Ratgebern weiß man aber erst hinterher ob man reinngefallen ist oder nicht

      erholsames Wochenend wünscht dir
      Paul

      1. Hallo Paul,

        da hast du durchaus Recht. Man kann es nicht wissen. Aber was kann man schon im Vorhinein wissen? Hinterher ist man immer schlauer 😉

        Bei meinen Coachings zum Beispiel bestehe ich selbst auf ein unverbindliches und kostenloses Vorgespräch. Die Klientin, bzw. der Klient soll mich kennenlernen und für sich herausfinden, ob ich vertrauenswürdig und kompetent bin. Genauso möchte ich herausfinden, ob ich der richtige Ansprechpartner für das jeweilige Anliegen einer Person bin und mir eine Zusammenarbeit vorstellen kann. Viele halten mich deshalb für seriös und fühlen sich bei meinem Coaching wohl. Vielleicht ist das ja etwas, worauf du bei der Suche nach dem richtigen Mentor achten kannst 🙂

        Viele Grüße
        Michael

  2. „Einfachheit kann zu den größten Herausforderungen des Lebens gehören.“
    Stimmt.
    LOSLASSEN ist da ein guter Ansatz, das kann enorme Kraft, Energie und Anstrengung kosten aber es lohnt sich.

    1. Das stimmt. Loslassen ist ein toller Ansatz. Einfach mal hinter sich lassen, was einen ständig herunterzieht. Es verändert die gesamte Perspektive auf das Leben.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.