Eine Geschichte von Aufmerksamkeit und dämlichen Actionfilmen

Der vielleicht inspirierteste Blog-Titel meiner Autorenkarriere…

Damit du nachvollziehen kannst, worüber ich mich heute so empöre, möchte ich dir ein wenig Hintergrundwissen an die Hand geben: In meinem Leben gibt es eine kleine Tradition. Wann immer ein neuer Actionfilm der berühmten „Fast and Furious“-Reihe veröffentlicht wird, sehe ich ihn mir mit Freunden an. Nicht etwa, weil wir so große Fans der Handlung wären, sondern weil die Dialoge so miserabel sind und so viele Fremdscham-Momente hervorrufen, dass wir uns vor Lachen kugeln. Die Action in diesen Filmen ist so weit entfernt von der Realität, dass sie nur mit einem zwinkernden Auge belächelt werden kann. Und so freuen wir uns immer wieder auf eine weitere Fortsetzung der Filmreihe (die scheinbar niemals endet), um das Gehirn für zwei Stunden auszuschalten und uns über die Abstrusitäten zu amüsieren, die auf dem Bildschirm vor sich gehen.

Vor wenigen Tagen kam ich schließlich in den Genuss des neuesten Ablegers dieser Filmserie. Diesmal konnte ich jedoch nicht wirklich darüber lachen, denn der Film war so absurd, dass sogar mir der Humor vergangen ist. Und das will etwas heißen!

Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Wie kann etwas so Sinnloses so erfolgreich sein? Ich meine, schließlich kassieren die Schauspieler Millionengehälter für ihre Darbietung. Ist das gerechtfertigt? Sollten schlechte Vorbilder, die ein moralisch fragwürdiges Verhalten anpreisen und ihren Job dabei auch noch steinerweichend miserabel ausüben, wirklich so hoch bezahlt werden? So viel Anerkennung bekommen? So gefeiert werden? Und das in einer Gesellschaft, in der die wirklich wichtigen Berufsgruppen geradezu missachtet und unterbezahlt werden?

Brot und Spiele

Ich verstehe natürlich das System dahinter. In einer kapitalistischen Gesellschaft verdient nicht der das meiste Geld, der die sinnvollste Aufgabe erfüllt. Es verdient der das meiste Geld, der am meisten verkauft. Und am meisten verkauft der, der die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht.
„Entertainment“ lässt sich natürlich besonders leicht verkaufen, keine Frage.

Wir suchen leichte Unterhaltung, um uns von unserem harten Alltag abzulenken. Deswegen sind Sportarten wie Fußball so populär. Man kann seine Sorgen für einen Moment vergessen und in eine Welt eintauchen, die Spaß macht. Und weil so viele von uns Spaß daran haben, fließt viel Geld in diese Industrie. Kein Wunder also, dass professionelle Fußballspieler jährlich Millionen verdienen.

Wir tauchen in die sozialen Medien ab, um unterhalten zu werden. Dort finden wir dann Personen des öffentlichen Lebens, denen es vermeintlich besser geht als uns selbst. Wir versuchen uns daran hochzuziehen und „folgen“ diesen Personen. Sie lenken uns von unseren eigenen Sorgen und Problemen ab. Und weil diese „Influencer“ viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sind sie tolle Werbeträger und verdienen eine Menge Geld.

Das heißt im Klartext: Es geht nicht darum, wie sinnvoll das ist, was eine Person der Öffentlichkeit macht. Es geht darum, wie gut sie uns unterhalten und ablenken kann. Hier begegnen wir einem der größten Probleme unserer Zeit. Denn jemand, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, Aufmerksamkeit von anderen zu bekommen, tut nahezu ALLES, um auf sich aufmerksam zu machen.

Und so entstehen absurde Filme. So kommt es dazu, dass junge Leute sich in der Öffentlichkeit zum Affen machen, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen. So kommt es dazu, dass Menschen zu Vorbildern werden, die sich ihrer Vorbildfunktion nicht bewusst sind. An dieser Stelle könnte ich sehr viele Beispiele anführen, mit denen ich vielen (und vielleicht sogar mir selbst) auf den Schlips treten würde. Allerdings denke ich, dass ich heutzutage niemandem erklären muss, was Social Media und Co. aus unserer Gesellschaft machen.

Unsere Aufmerksamkeit entscheidet

Das wirklich Interessante daran ist, dass wir als Konsumenten das Ganze erst möglich machen. Filme und Serien sind nur so lange profitabel, solange sie gesehen und gekauft werden. „Vorbilder“ können nur so lange erfolgreich sein, solange sie mit Aufmerksamkeit versorgt und bestaunt werden. Würde man sie nicht mehr beachten und sich anderen Dingen widmen, würde ihr Geschäftsmodell innerhalb weniger Wochen in sich zusammenfallen.

Viele von uns beschweren sich darüber, dass die wirklich wichtigen Aufgaben in unserer Gesellschaft (Gesundheitswesen, Handwerk, Sozialarbeit, usw.) viel zu wenig Beachtung bekommen. Dabei sind wir es alle zusammen, die den wirklich wichtigen Dingen die Beachtung entziehen. Es macht einfach nicht so viel Spaß, sich mit Politik und Gesellschaftlichem auseinanderzusetzen. Wer solche Probleme offen anspricht, ist ein „Spießer“, „Hippie“ oder „Wichtigtuer“.

Wenn ich mich also dazu entscheide, abends das Gehirn auszuschalten und mich von ein wenig „Entertainment“ (in welcher Form auch immer) berieseln zu lassen, bewirke ich zwei Dinge:

1. Ich unterstütze die negative Entwicklung, die ich vorhin beschrieben habe.

2. Ich fliehe vor den Sorgen und Herausforderungen meines Alltags, anstatt Lösungen zu entwickeln und über mich hinauszuwachsen.

Das eigentliche Problem

Und hier kommen wir auch schon zum eigentlichen „Problem“, das ich gerne ansprechen würde. Es stört mich nicht so sehr, wie es in diesem Blogartikel scheint, dass die Unterhaltungsindustrie eine Menge Geld umsetzt. Das viel Tragischere an der ganzen Geschichte ist, dass wir zu Menschen werden, die sich von ihren Herausforderungen ablenken, anstatt sie in Angriff zu nehmen.

In der Zeit, die wir vor dem Fernseher, dem Smartphone oder dem Computer verbringen, könnten wir so vieles tun, das uns wirklich gut tun und weiterbringen würde. Wir könnten uns mehr bewegen. Endlich wieder lesen und uns weiterbilden. Unsere Kreativität ausleben oder auch einfach nur an einem Projekt arbeiten, das uns erfüllt. Vor allem aber könnten wir mehr Aufmerksamkeit auf die Hürden lenken, die uns aktuell unglücklich machen, um sie endgültig zu überwinden.

Ja, das macht keinen Spaß. Ja, das ist leichter gesagt als getan. Und ja, man kann nicht immer nur produktiv sein. Aber wenn du ganz ehrlich zu dir bist und dich in meinen Schilderungen wiederfinden kannst, dann weißt du auch, dass ein großes Stück einer unangenehmen Wahrheit dahintersteckt.

Mir ist völlig bewusst, dass meine Betrachtungsweise hier nicht ganz ausbalanciert ist und man mehr Argumente einbeziehen könnte. Allerdings wollen wir den Rahmen eines Blogartikels auch nicht sprengen. Darüber hinaus geht es mir nur darum, ein Problem anzusprechen. Darüber nachzudenken und eigene Schlüsse zu ziehen, überlasse ich dir 🙂

Zusammengefasst heißt das: Das, worauf wir unsere kollektive Aufmerksamkeit lenken, wird relevant und erfolgreich sein. Damit gehen eine Macht und eine Verantwortung einher, derer wir uns bewusst sein sollten. Eine Verantwortung, die wir sowohl uns selbst gegenüber haben als auch unserer Gesellschaft.

Zum Schluss möchte ich dir noch einen sensiblen und wertvollen Rat geben, der aus tiefstem Herzen kommt: Sieh dir bloß nicht den neuen Fast and Furious Film an.

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, Simon Maage

27 Kommentare, sei der nächste!

  1. Ja, treffend… Ich schicke dir einfach mal eine dicke Umarmung und ein Dankeschön für all deine Worte und Gedanken und dein großes Herz. Das tut gut.

  2. Guten morgen,

    du bringst mich zum Nachdenken über all den Wert der Arbeit und du hast Recht all die wichtige Arbeit wie Erzieherinnen, Altenpflege, Krankenschwester all diese Berufe die so wichtig und beim Menschen, mit den Menschen arbeiten, werden schlecht bezahlt, ohne diese aber die Welt nicht funktionieren könnte wenn diese Menschen nicht in diesen Berufen arbeiten würden. Ist doch eigentlich irrsinnig das hier so ein Ungleichgewicht herrscht.
    Danke wieder dafür und deine Gedanken die du uns mit uns teilt.
    Fühlt euch alle gedrückt.

    1. Liebe Simone,

      es ist in der Tat ziemlich verrückt und es liegt in der Natur der Sache, dass es unangenehm ist, laut darüber nachzudenken. Das sollte uns jedoch nicht davon abhalten, den Tatsachen ins Gesicht zu blicken.

      Ich danke dir für deine Wertschätzung und wünsche dir eine schöne Woche!

      Liebe Grüße
      Michael

  3. Genau deshalb schaue ich kein Fernsehen mehr weder das aktuelle Programm noch irgendwelche Serien. Ich habe festgestellt das das weggeworfene Zeit ist die ich jetzt sinnvoller nutze.
    Gruß Tanja

  4. Ja, das ist alles vollkommen richtig und ich bin ganz bei dir. Wir sind es, die durch unseren Konsum diese Geschäftsmodelle überhaupt erst ermöglichen. Wir leben anscheinend in einer Gesellschaft, in der sich die Werte völlig verschoben haben. Weg vom Sinnvollen hin zum Oberflächlichen und Berieselnden, egal welche Qualität es hat, Hauptsache es lenkt ab. Das Fernsehprogramm spricht dazu eine eindeutige Sprache.
    Ich lese Deine Beiträge wirklich gerne, denn sie sind tiefgründig, lebensnah und hilfreich.
    Alles Liebe
    Horst (82)

    1. Vielen Dank für deinen Zuspruch, lieber Horst!
      Ich kann dir nur zustimmen. Die Werte unserer Gesellschaft haben sich verschoben und es wird hart gekämpft, damit sich nichts daran ändert. Das lässt einen manchmal hoffnungslos werden. Aber dann fällt mir ein, dass wir beginnen die Welt zu verändern, indem wir uns selbst ändern. Und so versuche ich, ein gutes Vorbild zu sein. Das ist allemal besser als hinzunehmen, was geschieht.

      Ich danke dir für deine Lesertreue und Wertschätzung!

      Liebe Grüße
      Michael

  5. Guten Morgen,Michael ich bin schon am nachdenken aber ganz ehrlich weißt du wie viele Menschen sich jetzt erst Recht den Film angucken😄😂😂schönes Wochenende glg Tina

    1. ja, ganz bestimmt sogar, aber sie werden es hoffentlich dann auch mit anderen Augen tun und der ein oder andere versteht dann besser, was genau Michael meinte.

      Ich selbst sehe kein Fernsehen mehr und höre kein Radio mehr seit mehr als 20 Jahren – und ich lebe noch 🙂 ich nutze meine Zeit anders

  6. Du nervst 🙂 . Deine ständigen Wachrüttler sind wie ein Spiegel, der mir ungefragt vors Gesicht gehalten wird. Aktuell (also seit ein paar Jahren) hat mein täglicher Arbeitsstress ungeahnte Levels erreicht, die nun auch an meiner Gesundheit nagen. Dazu kommt, dass ich die berufliche Belastung durch einen möglichst vollgepackten Aktivitätenkalender für die Freizeit zu kompensieren versuche. Ich ertappe mich nun aber dabei, dass ich beim Heimkommen am Abend vollkommen sinnlosen Mist im TV konsumiere – das Doofe ist, dass ich meine, es tue mir gut. Einfach abschalten und berieseln lassen. Hab’s leider noch nicht geschafft diese Dauerschleife zu durchbrechen. Morgen geht’s ab in den Urlaub – vielleicht der ideale Zeitpunkt ein paar gute Vorsätze aus dem Startblock zu entlassen. Die Rahmenbedingen sind ideal, nun brauche ich nur noch die Kraft zur nachhaltigen Umsetzung.
    Also kurz gesagt….Danke für dein Nerven, es tut gut Deinen Blog zu verfolgen.

    1. Es ist mir immer wieder eine Freude, zu nerven 😉

      Du blickst sehr ehrlich und selbstkritisch auf deine Situation. Das zeigt mir, dass du diese „Dauerschleife“, wie du sie nennst, früher oder später durchbrechen wirst. Mach dir nichts draus, wenn es anfangs nicht gelingt. Du hast dir Zeit damit gelassen, diese Gewohnheiten zu etablieren. Es wird auch etwas Zeit brauchen, um Lösungen und Alternativen zu entwickeln.

      Ich hoffe, dass dein Urlaub dir genau das gibt, was du gerade brauchst. Viel Freude und Erholung wünsche ich dir!

      Liebe Grüße
      Michael

  7. ein wahrlich eigensinniges Thema mit Aspekten die man nur schwer in eine Art Zusammenhang bringt.

    Also zum Thema „Aktionsfilme“ kann man wohl nicht viel sagen außer das die meisten so sehr gelobten Produktionen fern ab jeder Realität sind. Filme an sich sind nicht schlecht nur ist der Markt mit schlechten Filmen überflutet und schon habe ich einen Übergang zur Aufmerksamkeit.

    Der übliche Mensch würde ein ganzen Leben verbrauchen um ein übliches Bild in der Größe eines Passfotos in allen EInzelheiten zu erfassen wobei er am Ende auch nicht alles erfasst hat. Filme sind nichts anderes als BIlder die sehr schnell abgespielt werden. Ein Film zu erfassen ist dem Mensch also schlicht unmöglich. selbst wenn ich die beste Aufmerksamkeit anwende und mein Gehirn womöglich auch bessere Leistung als üblich bringt? Es wird Fakt sein dir entgehen Einzelheiten. Garantiert.

    Wie aber will man nun sagen man habe Aufmerksam seinem gegenüber zugehört oder ihn oder sie aufmerksam beobachtet obschon das schlicht faktisch gelogen wäre.

    Dann gäbe es da noch so ein Faktor. Nehmen wir einen geübten Frontkämpfer und den Autor Michael Leister die unter gleichen Bedingungen durch ein Parkhaus gehen. Die Forschung hat (mit anderen Personen) gezeigt das diese beiden Typen völlig unterschiedliche Aufmerksamkeiten haben und völlig anders die gleiche Lage angehen. Kommt plötzlich jemand in einem etwas dunklen Bereich ums Eck würde der Autor wahrscheinlich erschrecken sich etwas abducken und die Arme vor den Kopf ziehen während der Frontkämpfer die Lage schon im Vorfeld erfasst hätte weil er auf Schatten Geräuche uvm. achten.

    Achtet.

    Bevor ich jetzt wieder ganze Romane schreiben fasse ich mich kurz. Aufmerksamkeit kann auf eine LAge trainiert werden. Eine Lage kann Erfolg sein den Weg dazu usw. Mit der Zeit wirst du eine AUfmerksamkeit haben die dich erstaunen wird.

    … und Aktionsfilme nee. Schau dir lieber die Eigen Doku von S. Hawking an oder eine Doku über dunkle Materie im All usw. Hihi oder wenn Michael es mal anbieten würde eine Art Pdcast von Michael über diese und jene Themen usw. … ich muss es ja noch schreiben … und bitte keine alten Filme von mir; da gibt es immer noch einen wo im Rahmen der Survival Serie alles gezeigt wurde was während den Dreharbeiten etwas anders verlief

    1. Dem Kern deiner Aussage kann ich nur zustimmen: Worauf wir unsere Aufmerksamkeit konditionieren, ist entscheidend für den gesamten Verlauf unseres Lebens. In einem meiner Bücher („Hat noch jemand Bock die Welt zu retten?“) habe ich geschrieben, dass Aufmerksamkeit eine Währung des 21. Jahrhunderts ist. Wer unsere Aufmerksamkeit gewinnt, gewinnt auch alles andere.

      Jetzt hast du mich übrigens neugierig gemacht. Wo kann ich deine Serie schauen? 🙂

      Liebe Grüße
      Michael

  8. Lieber Michael!

    Da streckst du mir gerade den Mittelfinger entgegen. Als leidenschaftlicher Cineast sehe ich mir nicht nur gerne Filme an, sondern beschäftige mich auch sehr intensiv mit dem Thema. Ich versichere dir jeder Film, und sei er noch so schlecht, erfordert eine gewisse Hingabe und ein gutes Stück Arbeit. Zu sagen das sei alles Müll und nicht der Rede wert, finde ich ein wenig engstirnig und unfair. Schlussendlich ist es eine Form der Kunst und hat als solche auch eine gewisse Daseinsberechtigung. Und obwohl ich diese Kunst gerne konsumiere habe ich Zeit gefunden dein Buch „Endlich selbstbewusst“ zu lesen. Und vielleicht liegt es auch an diesem das ich gerade diese Zeilen schreibe, selbst entscheide ob ich mir einen Film anschaue und, vor allem, ob er mir gefällt. 😉

    Beste Grüße
    Markus

    1. Hallo Markus,

      es ist mir wirklich ein Rätsel, wie dich meine Worte so sehr auf dem falschen Fuß erwischen konnten. Es tut mir leid, wenn ich dich gekränkt habe, aber den Mittelfinger strecke ich dir sicherlich nicht entgegen.
      Genauso habe ich nicht behauptet, alle Filme seien Mist oder Zeitverschwendung.

      Ich bin selbst ein großer Filmgenießer und als passionierter Cineast wärest du bestimmt erstaunt darüber, wie viel Kenntnis ich über diese Art der Kunst mitbringe.

      Fakt ist und bleibt jedoch, dass in vielen Filmen (und ebenfalls der gesamten Unterhaltungsindustrie) schlechte Vorbilder unterwegs sind, die fragwürdige Ideale anpreisen. Und sie werden fürstlich dafür bezahlt.
      Das Medium „Film“ kritisiere ich damit keineswegs. Höchstens die Akteure, die daraus ein moralisch grenzwertiges Geschäft machen.

      Ob ein Film dir gefällt oder nicht, entscheidest du allein. Jetzt kann ich jedoch nur hoffen, dass du dir besagten Film auch wirklich ansiehst 😉

      Es ist heutzutage unglaublich schwer, seine Meinung zu äußern, ohne jemandem auf den Schlips zu treten. Das ist vielleicht ein noch deutlich größeres Problem unserer Gesellschaft. Also, wann immer ich mich negativ über etwas äußere, nimm es bitte niemals persönlich. Ich kenne dich nicht und verfolge beim Schreiben meiner Zeilen nicht die Absicht, jemanden zu beleidigen oder verletzen.

      Liebe Grüße
      Michael

      1. Lieber Michael!

        Vielen Dank das du dir die Zeit genommen hast auf meine Nachricht zu antworten. Da habe ich wohl etwas missverstanden. Vielleicht ist es aber auch nur die Frustration darüber das du im Grunde genommen recht hast. Die Filmindustrie befindet sich momentan an einem Tiefpunkt. Das betrifft leider nicht nur ‚Fast and Furious‘, den ich im übrigen katastrophal finde. Für einen Cineasten ist das manchmal allerdings sehr schwer zu akzeptieren. Es freut mich, dass du dich ebenso an guten Filmen erfreust wie ich. Vielleicht erscheint in Zukunft der eine oder andere Blogartikel mit Filmbezug. Würde mich sehr freuen. Sorry nochmals für die schroffen und mit Sicherheit auch etwas unüberlegten Worte.

        LG Markus

  9. Guten Morgen Michael
    Treffender kann man dass Problem unserer heutigen Gesellschaft nicht beschreiben.
    Das Hamster Rad zu entfliehen gelingt nicht jeden, weil man betäubt wird von dem Medien und man sich verdammt 😩 schwer tut nicht benebelt zu werden.
    Kurz um, es ist leichter geschrieben als getan.
    Es ist ein verzweifelter Kampf gegen die Flut von benebelnde Einwirkungen.
    BIS DAHIN
    JÖRN

    1. Vielen Dank für deinen Zuspruch, lieber Jörn! Du drückst es ziemlich treffend aus: Man wird von den Medien betäubt und benebelt. Ob böse Absicht dahintersteckt oder nicht, ist ein anderes Thema. Fakt bleibt, dass es uns schwer fällt, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, wenn wir abgelenkt sind.

      Liebe Grüße
      Michael

  10. Hej Michael, deine Blogs sind für mich oft inspirierend. Du bringst Dinge auf den Punkt über die ich sonst nicht nachgedacht hätte – und ich denke gerne nach:) Ich danke dir für deine wertvolle Zeit und dein Bemühen, die Welt ein bisschen klarer zu machen. God bless ya,> Susie

    1. Genauso danke ich dir für deine Wertschätzung, liebe Susie! Es freut mich sehr, dass meine Arbeit dir die ein oder andere Perspektive eröffnet und ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleiben wird 🙂

      Liebe Grüße
      Michael

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