Klartext.

Verantwortung

Jetzt mal Butter bei die Fische!

Manchmal werde ich für meine „Naivität“ belächelt. Man sagt mir nach, ich sei ein unrealistischer Optimist, der zu sehr an das Gute im Menschen und in der Welt glaubt. Ja, sogar für mein neues Buch hat man mich kritisiert. Man wirft mir vor, ich würde anderen falsche Hoffnungen machen. Da stelle ich mir die Frage: Wenn es naiv ist, an das Gute zu glauben, was sagt das über unsere Welt aus? Richtig: Es impliziert, dass unsere Welt schlecht ist. Allerdings ist diese „Welt“ unpersönlich. Der Planet ist nicht böse, ganz im Gegenteil. Die Gesetze der Physik sind es auch nicht. Das einzig „Schlechte“ hier ist der Mensch. Der Mensch ist jedoch nicht in seiner Standardeinstellung schlecht. Er kann sich seine Lebensphilosophie aussuchen.

Der Mensch ist in der Lage zu lieben, Freundschaft zu schließen, Verantwortung zu übernehmen, friedlich zu sein und sich weiterzuentwickeln. Genauso ist er in der Lage zu hassen, Zwietracht zu säen, verantwortungslos zu sein, Krieg zu stiften und sich nicht weiterzuentwickeln. Für welchen Weg der Mensch sich entscheidet, liegt ganz bei ihm. Es ist seine Entscheidung.

Die Welt können wir nicht ändern, so viel steht. Aber der Mensch kann sich ändern. Er kann sich jeden Tag dazu entscheiden, verantwortungsbewusst zu sein und niemandem zu schaden. Das ist möglich. Macht mich diese Sichtweise naiv? Ist das zu hoffnungsvoll? Natürlich nicht. Was mich naiv erscheinen lässt, ist der Gedanke, dass alle Menschen sich für diesen Weg entscheiden könnten. Dazu bräuchte es ein kollektives Umdenken und offensichtlich findet dieses nicht statt.

Angst vor Verantwortung

Jetzt wird es knifflig. Wenn ich die Menschen nicht dazu bringen kann, Verantwortung zu übernehmen, was kann ich dann tun? Die Lösung ist sehr simpel: Ich kann selbst Verantwortung übernehmen. Verantwortung für mein eigenes Leben. Ich kann mich HEUTE dazu entscheiden, liebevoll, respektvoll und freundschaftlich mit mir selbst und anderen umzugehen. Ich kann mich HEUTE für ein positiveres und besseres Leben entscheiden. Völlig unabhängig von den anderen. So zumindest die Theorie.

Nun kommen jedoch die üblichen Ausreden ins Spiel, mit denen ich täglich konfrontiert werde:

  • „Leichter gesagt als getan.“
  • „Wenn das mal so einfach wäre…“
  • „Solange die anderen nichts ändern, muss ich das auch nicht tun.“
  • „Was, wenn das nicht klappt und ich am Ende noch schlechter dastehe?“
  • „Es ist alles schon so schlecht. Da ist nichts mehr zu retten.“
  • „Ich bin zu alt, um noch etwas zu verändern.“
  • „Ich habe keine Kraft mehr, um es weiter zu versuchen.“

Kommt dir das bekannt vor?

Wir leben in einer Welt, in der es einfach und bequem ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Man findet immer einen guten Grund und einen Schuldigen dafür, dass man unglücklich, wenig erfolgreich oder unausgeglichen ist. Schließlich ist die Welt schlecht und die Mitmenschen sind blöd. Dann gibt es da noch die bösen Buben aus der Vergangenheit und überhaupt diese allgegenwärtig schwierigen Umstände, sein Leben zu verbessern. Und dann sind auch noch alle so gemein, nicht mitzuziehen. Ja, wie man soll man denn bloß sein Leben verbessern, wenn niemand mitmacht? WIE UM ALLES IN DER WELT soll man abnehmen, wenn die beste Freundin bei der Diät nicht mitzieht? Und wie, um Himmels Willen, WIE soll man erfolgreicher werden, wenn die besten Freunde die eigenen Ambitionen nicht teilen?

Es ist einfach, sich ein Nest aus Ausreden zu bauen, mit dem man sein Gewissen beruhigen kann. Immer, wenn man darüber nachdenkt, wie viel schöner das Leben sein könnte, hat man den passenden Grund parat, um es gar nicht erst zu versuchen. Es etabliert sich eine gewisse Komfortzone, mit der man sich abfindet. Das Leben dort ist nicht ideal, aber man geht auch keine Risiken ein. Es gibt weniger Konfrontationen und man kann es sich erlauben, bequemlich zu sein. Für viele funktioniert das, aber es hat auf lange Sicht einen hohen Preis:

Erstens wird man es auf diese Weise niemals schaffen, ein hohes Maß an Lebensqualität zu erreichen. Man wird niemals sein volles Potenzial ausschöpfen und nie über sich hinauswachsen.
Zweitens wird die Welt auf diese Weise niemals eine bessere sein. Solange niemand Verantwortung für sich, sein Umfeld und die Umwelt (Umwelt ist nicht gleich Natur) übernimmt, geht es weiterhin bergab.

Die nackte Wahrheit

All diese Dinge sind ein kleiner Teil des Grundes, warum viele Menschen sich provoziert fühlen, wenn ich ein Buch veröffentliche, das zu mehr Verantwortung aufruft. Es rüttelt an ihrer bequemen Komfortzone. Es rüttelt an ihren Ausreden. Es gibt ihnen das Gefühl, den falschen Weg eingeschlagen zu haben. Da muss man sich die Frage stellen: Was ist einfacher? Die Stimme der Vernunft mit Eiern bewerfen oder endlich Verantwortung übernehmen und LEBEN? Hier entscheidet sich, aus welchem Holz ein Mensch geschnitzt ist. Nutzt er den Weckruf oder wirft er halbherzig ein Ei, um es sich dann wieder bequem zu machen? Die Entscheidung, die ein Mensch in diesem Moment trifft, entscheidet maßgeblich über den weiteren Verlauf seines Lebens.

WARUM rufe ich zu mehr Verantwortung auf? Glaube ich etwa, der Allwissende zu sein und der Menschheit den Weg der Erleuchtung weisen zu können? Nein. Erstens ist mein Haar viel zu dicht, um den Jesus-Look kopieren zu können und zweitens geht es nicht darum, was ich für richtig halte. Ich habe einfach nur erkannt, dass Verantwortung der Schlüssel zu allen guten Dingen des Lebens ist. Sie ist unumgänglich.

Ich habe schon sehr viele Menschen gecoacht und bei jeder einzelnen Erfolgsgeschichte gab es dieselbe Ausgangssituation: Ein toller Mensch hat sich ein Nest aus Ausreden gebaut, das ihn daran hinderte, Verantwortung zu übernehmen. Sobald diese Barriere durchbrochen wurde, gab es kein Halten mehr und es stellte sich wieder eine hohe Lebensqualität ein. Ende der Geschichte. So könnte man jedes erfolgreiche Coaching zusammenfassen. Wie du siehst, habe ich also meine guten Gründe, an die Macht der Verantwortung zu glauben.

Die nackte Wahrheit ist, dass Ausreden feige sind. JEDER Mensch hat das Recht auf ein großartiges Leben. Es haben aber nicht alle Menschen ein großartiges Leben und wir sollten deshalb in Alarmstimmung sein! Wir sollten jeden Tag daran arbeiten, unser eigenes Leben und diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Stattdessen sind wir damit beschäftigt, unser Nest aus Ausreden aufzuhübschen. Das funktioniert vielleicht kurzfristig, aber am Ende kommt für uns alle der Tag der Abrechnung. Irgendwann spüren wir die Konsequenzen unserer Passivität und das macht wahrlich niemandem Spaß.

Spätestens dann, wenn wir eines Tages aufwachen und feststellen, dass das Leben uns nicht mehr viele Tage zur Verfügung stellen wird, denken wir darüber nach, wie wir unsere Zeit auf Erden verbracht haben. Dann ist es jedoch zu spät. Also, warum um alles in der Welt hat niemand Lust jetzt schon etwas dagegen zu unternehmen?

Keine Ausreden

Soll ich aufhören, meinen Garten zu pflegen, weil die Nachbarn ihren auch vernachlässigen? Soll ich in einem hässlichen und verwahrlosten Umfeld leben und mir jegliche Lebensfreude verderben lassen, weil die anderen es auch so machen?

Soll ich aufhören, mir mittags etwas Gesundes zu kochen, weil meine Freunde das ja auch nicht machen? Soll ich meine Gesundheit gefährden, weil die anderen es auch so machen?

Muss es leicht sein, Erfolg zu haben? Darf Erfolg nichts Besonderes mehr sein? Hat es etwa keinen Stellenwert mehr, über sich selbst hinauszuwachsen und sein Potenzial zu entdecken? Sind nur noch die Dinge erstrebenswert, die wir sofort und ohne Mühe haben können?

Wollen wir nur noch den sicheren Weg gehen? Wenn ja, dann habe ich gute Nachrichten: Auf diesem befinden wir uns bereits. Auf dem sicheren Weg zu mehr Unglück, Elend und Problemen.

Kann es jemals zu spät sein, um etwas zu verändern? Ist das Leben nicht etwa jede Sekunde wertvoll, solange wir es führen? Können wir Lebenszeit guten Gewissens abschreiben und tatenlos auf das Ende warten?

Ist es am Ende wichtig, was ein Mensch in der Vergangenheit über uns gesagt oder gedacht hat? Sollten wir nicht selbst den Maßstab für die Qualität unserer Persönlichkeit definieren? Wollen wir die Grenzen unseres Daseins wirklich daran festmachen, was eine von fast 8 Milliarden Personen jemals gesagt, gedacht oder getan hat?

Klarheit

Jetzt mal ernsthaft: Jeder kann sein Leben so leben, wie er will, solange er anderen nicht schadet. ABER, ständig über negative Umstände zu meckern und gleichzeitig null Verantwortung zu übernehmen, ist einfach nur Heuchelei. Ja, das ist hart und du darfst mir das auch gerne übel nehmen. Das ist dein gutes Recht. Allerdings führt am Ende des Tages KEIN Weg an Verantwortung vorbei.

Für alle, die Verantwortung übernehmen wollen, habe ich ganz aktuell ein Buch veröffentlicht. In diesem Buch teile ich meine Erfahrungen und erkläre die Zusammenhänge, die ich persönlich sehe. Es enthält die für mich sinnvollsten Lösungsansätze und du kannst sie gerne mit deinen eigenen abgleichen, um zu einem für dich guten Ergebnis zu kommen.

Wer keine Verantwortung übernimmt, darf mich gerne weiterhin mit Eiern bewerfen, weil ich ein unermüdlicher und „naiver“ Optimist bin. Damit ruiniert man jedoch nicht mein Leben, sondern sein eigenes.

Ich verrate dir mal ein kleines Geheimnis: Ich weiß, dass ich die Welt nicht retten kann. Das ist mir schon klar. Aber am Ende meiner Tage werde ich stolz auf mein Leben zurückblicken und mir dafür danken, nicht aufgegeben zu haben. Jeder Schritt, den ich gehe, bringt mich weiter. Jedes positive Erlebnis steigert meine Lebensqualität. Ich rette diese Welt also nicht (nur) für andere, sondern in erster Linie für mich. Das könnte ein Anreiz für Viele sein.
Wer heute jedoch keine Verantwortung übernimmt, auf den wartet nichts als Reue.

Deshalb werde ich weitermachen. Ich bin immer noch hier. Für alle, die zwischendurch etwas Motivation benötigen. Für alle, die gerne mal eine andere Perspektive in Erwägung ziehen. Für alle, die ihre Ausreden endlich über Bord werfen wollen. Für euch bin ich da.
Und allen, die mich deshalb mit Tomaten bewerfen, kann ich nur Folgendes sagen: Wirf bitte auch ein wenig Balsamico-Dressing hinterher. Denn, aus allen Steinen, die das Leben mir in den Weg legt, baue ich Treppen und Brücken.

In diesem Sinne: Lass dich nicht unterkriegen!

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, Scott Graham

20 Kommentare, sei der nächste!

  1. dein neues Buch. kaum auf dem Markt habe ich es über Amazon Kindle geordert und natürlich gelesen und durchaus ausreichend über den Inhalt nachgedacht.

    Natürlich wird man stetig positive und negative Reaktion ernten was auch völlig ok ist. Man könnte auch Prof. Harry Lesch anführen der sinngem. sagt das diese Erde noch etwa 73 Mio Jahre besteht und dann von der Sonne „verschlungen“ wird. Warum also die Welt retten die so oder so untergeht?

    Ich würde dich schlicht als stink normaler Mensch bezeichnen. Du hast deine Ideen deine ganz eigene Art. Manches fällt bei mir auf Zuspruch anderes wieder nicht. Das ist jetzt auch mal so etwas Klartext geschrieben.

    In Sachen Weltrettung finde ich deine Ideen sehr gut und aus einer ganz anderen Sicht würde ich einige Ideen nicht mal im Ansatz umsetzen wollen. Wie du siehst sind wir mal wieder unterschiedlicher Meinung un dennoch respektieren wir einander. Das lieber Michael ist auch eine Art der „Weltrettung“ das wir eben lernen menschlich miteinander umzugehen auch wenn wir ziemlich anderer Meinung sind.

    So bin ich bei Amazon auch auf dein Buch eingegangen wo du ein Link zu einer Organisation für Bäume pflanzen ausführst. Fand ich sinnlos denn in der Regel kann jeder überall völlig kostenlos und ohne Organisation im Hintergrund Bäume pflanzen.

    Nun denn. Alles in alles ist dein Buch aber ein sehr gelungenes Werk. Es soll und wird zum Nachdenken anregen und in der Tat ist jeder Anfang in einem selbst. DU greifst auf der einen Seite nach großen Ziele (also Weltrettung) und auf der anderen Seite sage ich mir das diese Welt egal wie man es anstellt nicht wirklich zu retten wäre. Bestenfalls würde ich davon reden sich selbst zu reden dem Leben was noch bleibt Sinn und Zweck zu geben und natürlich optimal dabei auch der Zukunft etwas positives zu hinterlassen obschon ich da wirklich sehr kritisch binn denn die Welt oder die meisten Menschen (hört sich extrem hart an) ist eher auf Zerstörung aus und wir sollten auf der einen Seite froh sein wenn gem. Prof. Lesch die ERde ihr ganz natürliches Ende haben wird.

    Auf Dauer wäre die Erfindung mensch nicht nur für diese Erde sondern wohl auch für das ganze Universum und dem Multiversum eiin riesiges Fiasko.

    1. Lieber Ray,

      du weißt, dass ich deine Meinung zu schätzen weiß. Dennoch halte ich es für ein sehr schwaches Argument, keinen positiven Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten, weil die Erde in über 70 Millionen Jahren nicht mehr existieren könnte.

      Das Leben findet JETZT statt. JETZT brauchen wir etwas Positives. Nicht nur für den Planeten oder die Gesellschaft, sondern alleine schon für uns selbst.

      Dass wir einander respektvoll begegnen, obwohl wir unterschiedliche Meinungen haben, gehört zu unseren stärksten und wertvollsten Eigenschaften. Allein diese Fähigkeit würde die meisten Probleme unserer Gesellschaft lösen.

      Warum finde ich es sinnvoll, Organisationen zu unterstützen, die Bäume pflanzen? Weil sie uns die Möglichkeit geben, sinnvoll zu investieren.

      Wir könnten auch unser eigenes Brot backen und unsere Kleidung selbst nähen. Das machen wir aber nicht, da es Dienstleister gibt, die uns gegen einen kleinen Aufpreis ein Handwerk bieten, das wir selbst nicht beherrschen oder für das wir keine Zeit haben.
      Aus exakt demselben Grund finde ich es sinnvoll, in Bäume zu investieren. Wir brauchen sie im wahrsten Sinne wie die Luft zum Atmen. Völlig unabhängig davon, ob es den Klimawandel gibt oder nicht 🙂

      Wer selbst nicht pflanzen kann oder will, der kann das günstig machen lassen. So funktioniert die freie Marktwirtschaft. Das ist allemal sinnvoller, als sich z.B. eine Uhr zu kaufen, die mehr kostet als ein Einfamilienhaus.

      Der Mensch ist langfristig nicht überlebensfähig, da stimme ich dir vollkommen zu. Er ist eine völlig überschätzte Spezies und bildet sich obendrein auch noch eine Menge ein. Das heißt jedoch nicht, dass er als dumm, würdelos und kurzsichtig in die Geschichte eingehen muss. Der Mensch hat das Potenzial, Großartiges zu erreichen. Solange wir jedoch von Anfang an die Einstellung haben, dass das nichts wird, wird nichts Großartiges passieren.
      Deshalb mache ich weiter.

      Weißt du, was ich wirklich schade finde? Du bist ein sehr starker, sehr unabhängig denkender Mensch. Die Welt braucht ganz dringend Persönlichkeiten wie dich. Sie braucht deinen Einsatz, nicht deine Resignation.

      Glaub bitte nicht, ich wäre blauäugig. Ich habe viele Schattenseiten des Lebens kennenlernen dürfen und damit meine ich nicht, dass letzte Woche meine Lieblingssorte Brot ausverkauft war. Das ist jedoch kein Grund für mich, aufzugeben. Es geht weiter. Ich mache weiter. Immer.

      Wie immer danke ich dir für deine Offenheit. Wie ich schon im Buch geschrieben habe, brauchen wir dringend den offenen Dialog. Es muss wieder salonfähig werden, sich friedlich und respektvoll über gegensätzliche Meinungen auszutauschen.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

      1. genau das ist es doch was wirklich ein Teil zur rettung der Welt beiträgt:

        zwei wahrlich unterschiedliche Zeitgeister die durchaus völlig anderer Meinungen sind und dennoch miteinander agieren. Getrennt los gehen gemeinsam zuschlagen könnte man auch sagen. Am Ende von Allem wirst du mir und ich dir wohl sagen:

        siehste 🙂

  2. Lieber Michael, deine klaren Worte tun mal wieder sehr gut. Auch ich ertappe mich immer mal wieder dabei, wie ich „Ausreden“ finde wie „Die anderen machen es ja auch nicht…“. Aber du hast natürlich Recht. Jeder macht es für sich selbst und bereichert vor allem sein eigenes Leben, indem er Gutes tut und mit gutem Gewissen leben kann. Und das ist heute wichtiger als je zuvor.
    DANKE dafür, dass du einen Beitrag dazu leistest, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Und jeder von uns kann das tun, in größerem und auch in kleinerem Maße. Wenn wir alle zusammen anpacken, können wir viel bewegen! Mach weiter so und lass dich nicht unterkriegen!

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Vielen Dank, liebe Sabine. Danke für deine Wertschätzung und deine lieben Worte.
      Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch über sich hinauswachsen kann und dass wir gemeinsam viel bewegen können!

      Viele Grüße
      Michael

    2. Ich denke diese Erde ist wenn man sie aus einer gewissen Entfernung betrachtet ein doch eher unscheinbar winziger Punkt dem man viel zu sehr Beduetung beigemessen hat. Wir maßen uns ja auch an zu denken wir seien womöglich die einzigen (schlauen) Lebewesen in diesem riesigen Ganzen.

      Wir sollten uns und der Erde weniger Wichtigkeit beimessen dafür aber über uns hinaus denken.

  3. Lieber Michael –

    bitte mach das weiter, was Du machst. Viel Widerstand zeigt Dir, dass Du auf dem richtigen Weg bist. Die Gesellschaft ist überwiegend träge, feige und ignorant. Um sich nicht noch mehr schlecht zu fühlen, müssen Menschen die „strahlen“ zurecht gestutzt werden, damit die eigenen Unzulänglichkeiten nicht noch „länger“ werden. Der größte Teil dieses Planeten lebt von den wenigen Menschen die Dinge mit Mut, Optimismus und Leidenschaft voran bringen und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

    Herzliche Grüße,
    Christoph

    1. Ich denke das Michael auf seine ganz eigene Art dafür beiträgt eine bessere Welt zu machen. Das finde ich sehr gut. Doch auch die besten „Weltretter“ neigen dazu einzuschlafen wenn man ihnen nicht hier und da kritisch begegnet.

      Wenn ich eine These in den Raum stelle und eine Masse zeigt sich begeistert frage ich mich meist ob ich nicht doch falsch liege. In der Tat zeigt die Geschichte das jene die wirklich einen fast schon revolutionären Teil zur Weltrettung/Verbesserung beigetragen haben im Anfang auf wahrlich viel Widerstand gestoßen sind. Beispiel:

      Die Erde ist keine Scheibe sondern eine Kugel. Für diese Aussage wäre man vor gut 500 Jahre noch öffentlich verbrannt worden.

      E=mc2 . Einstein bekam dafür nicht den Nobelpreis weil die Jury nicht in der Lage war die These zu verstehen. Heute ist die Formel das a und o in der Physik.

      … ja und ich bringe dann noch die These: wir wissen mal gerade erst etwa 500 Jahre das die ERde eine Kugel ist und wir wissen etwa gut 100 Jahre das wir uns wahrscheinlich relativ durch Raum und Zeit bewegen. Woher also wollen wir wissen das das was wir jetzt tun glaich wirklich das richtige war?

    2. Wahre Worte das ging mir auch direkt durch den Kopf! Je mehr Du strahlst und aus Deinen Leben machst und dadurch die Welt schöner machen kannst umso mehr gibt es Neider die Dich wieder runter ziehen möchten.

      1. Manchmal oft sind es doch weniger die berühmt zitierten „Neider“. Es gibt Leute die keine Kritik im Sinn haben sondern schlicht zerstören wollen. Dummköpfe wäre womöglich eine passende Beschreibung

  4. Grüezi Michael

    Zwei Worte: Gutes Buch!

    Bei unangebrachter Kritik sage ich mir – nicht zu viel Energie verschwenden.

    Oder wie Elisabeth II. :
    „Was ich nicht kommentiere existiert nicht!“ 😉

    Viel Erfolg
    Daniel

    1. den angemerkten Spruch der Queen finde ich sehr gut und wer die Queen kennt weiß das sie tatsächlich auch so tickt. Klingt auf der anderen Seite aber auch etwas „unmenschlich“. Denken wir an das Verhalten als Lady Di starb. EIne wahrlich eisige Kälte.

      Auch andere wie Mark Zuckerberg uvm. sind in gewisser Hinsicht menschlich sehr kalt. Auf der anderen Seite ist es ihr Weg so ziemlich berühmt und Reich zu werden. Das kann der Preis dafür sein.

      Ob dieser Weg so richtig oder menschlch ist mag jedem selbst überlassen sein. Ich mag diese Art.

  5. Lieber Michael,
    erst einmal lieben Dank für dein signiertes Buch. Ich möchte es unbedingt meinen Freunden ausleihen. Ich mache mir viele Gedanken darüber. Vieles setze ich schon gut um aber einige Dinge lassen noch zu wünschen übrig , wie der Fleischkonsum.
    Aber der Hinweis auf die Organisation, die sich vornimmt, eine Billion Bäume zu pflanzen, ist sehr wertvoll. Ich habe in meinem Leben schon einige Bäume gepflanzt aber nun ist es nicht mehr möglich. Und für 9 Euro, 100 Bäume pflanzen lassen..wow.
    Du bist übrigens mein bester Motivator!
    Ich wünsche dir weiterhin viel Freude bei der Umsetzung deiner Projekte.
    Und nochmal, dein neues Buch ist Klasse.
    Ich wünsche noch ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    Margret

  6. Lieber Michael,

    ich möchte mich bei Dir bedanken und das aus tiefsten Herzen. Jeder hat das Recht sein Leben so zu leben wie er mag.

    Auch ich versuche tagtäglich meinen Mitmenschen zu zeigen wie wertvoll jeder Tag sein kann. Ich finde Deine Bücher einfach nur auf den Punkt gebracht.

    An seiner Persönlichkeit zu arbeiten ist aber für viele sehr schwer wie Du das bestimmt auch aus Deinen Coachings kennst.

    Dennoch bitte ich Dich hör nicht auf und halte daran fest. Eines Tages wie Du schon geschrieben hast kann man zurück schauen und sagen mein Leben war wirklich lebenswert.

    Ich danke Dir für jeden Moment wo Du Deine Lebenszeit für uns investierst den diese Zeit kommt nie wieder.

    Daher danke ich Dir jeden Tag für Deinen Einsatz.

    Gruß Sven

    1. du sprichst von „wertvolL“ und damit hast du absolut Recht. Vielen Leuten aber wird das „wertvoll“ vergehen wenn sie in einem Augenblick oder gar einigen Stunden oder gar Tage Wochen Monate usw. so richtig tief im „Dreck“ stecken. Sehr viel habe ich da gelernt von teilweise Verwandtschaft die KZs überlebt haben. Wahrlich ein grausamer Ort wo Werte so restlos den Bach runter gingen. Dennoch habe ich Aussagen von Überlebende die all das Grauen sahen und selbst betroffen waren aber dennoch ihr Leben als wertvoll sahen. Eine wahre Kunst gerade wenn es richtig extrem zugeht.

  7. Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
    Dieses Zitat beschreibt beide Möglichkeiten unserer Entscheidungen kurz und knackig. Da gibt es auch keinen großen Diskussionsbedarf.

    Mir haben deine Denkanstöße und Bücher für meine Weiterentwicklung immer gut geholfen, obwohl ich manchmal gezweifelt habe. Aber frei zitiert „einfach machen“ ist tatsächlich ein weiser Spruch, den ich inzwischen verinnerlicht habe. Vielen Dank dafür!

    Ich hoffe noch auf weitere Inspiration durch dich! Marita

  8. So ist es. Es ist immer die Frage was man selbst bereit ist zu tun. Und nach dem Gesetz der Resonanz werden wir das zurückbekommen, was wir ausstrahlen. Ich werde auch oft wegen meiner „Naivität“ belächelt. Aber das ist mir egal

    1. Diese These einzubringen halte ich für gewagt denn das Resonanzgesetz (Bereich Lebensführung usw.) führt an das Gleiches Gleiches anziehe.

      Ich bezweifle diese These doch sehr denn das reale alltägliche Leben belegt eine völlig andere Tendenz. Jetzt würde ich aber nicht den Glauben an das Resonanzgesetz als „naiv“ beschreiben.

  9. Hallo Michael,

    Nach dem Tod meines Vaters bin ich auf deinen Namen und Büchern gestoßen. Jede Woche freue ich mich auf deinen Blog. Sie halfen mir, diese schwierige und traurige Zeit zu überstehen. Denn von heute auf morgen musste ich Verantwortung übernehmen. Plötzlich war ich selbständig und verantwortlich für den Laden meines Vaters, seines Lebenswerkes, das nicht meines war. Fast drei Jahre kämpfte ich, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Zwischendurch hasste ich alle Menschen, Freunde und Familie. Mit allem wurde ich allein gelassen und niemand half mir wirklich. Im Gegenteil, sie waren neidisch auf mich, weil der Laden so gut lief, denn ich hatte mich nicht unterkriegen lassen. Den einzigen Menschen, den ich jedoch hatte, war mich selbst. Zwischenzeitlich wollte ich mich dem Schicksal beugen und mir einreden, das dies mein Leben sei, meine Strafe. Doch es machte mich unglücklich und war am Ende mit meinen Nerven. Nach fast drei Jahren hatte ich es dann geschafft. Endlich konnte ich einen Abschluss finden und nun gehe ich meinen eigenen Lebensweg.

    Es ist ein Prozess und jeden Tag arbeite ich daran. Manchmal erwische ich mich, wie ich in alten Muster zurück falle, aber dieses mal bin ich mir darüber bewusst, und ersetze negative Gedanken durch Positive. Man ändert sich nicht von heute auf morgen, aber ich bin auf einen besseren Weg. Diese Erfahrung im Laden und die Selbständigkeit haben mich gestärkt und mir viel über Eigenverantwortung beigebracht. Irgendwann stieß ich mal auf einem Bild mit einem Falken, darunter die Worte: “ Wer alleine fliegt, hat die stärksten Flügeln“.

    Durch Deine Worte lernte ich über die Eigenverantwortung und die Dankbarkeit. Deswegen möchte ich dir danken! Es ist schön, dass es dich gibt. Was anderen sagen oder ktisitieren, zeigt nur wie sie denken, und noch einiges lernen müssen.

    Freue mich auf Freitag und weitere Lektionen.

    Dein Fan,
    Maria

    1. …gestatte mir das folgende hier auch mal klar zu sagen:

      In der Regel meide ich Kommunikation unter Massen weil ich meist eher nur sinnloses Gerede sehe. Aber hier im Blog sehe ich Sinn und Zweck. Auch die Bücher von Michael sind Top und sicher tut das ein oder andere Coaching auch ganz gut. Auch wenn wir manchmal total anderer Meinung sind so denke ich das es Michael einfach drauf hat. Er hat die Zeichen der zeit verstanden und ich finde es beispielhaft das er uns alle an seinem Wirken teilnehmen läßt. Daher an dieser Stelle an Michael einfach nur mal

      Danke Michael!

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