Wie du den für dich richtigen Weg findest

Heute geht es um das, worauf es wirklich ankommt.

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute schreibe ich nicht einfach einen Blogartikel. Ich schreibe dir einen Brief. Einen persönlichen Brief, der dich dabei unterstützen soll, die für dich richtigen Entscheidungen zu treffen und den Weg zu beschreiten, der dich zu deinem persönlichen Glück führt.

Mit Sicherheit hast du dich schon mit der Weiterentwicklung deiner Persönlichkeit beschäftigt und vermutlich hast du auch schon ein paar Beiträge auf meinem Blog gelesen. Dabei wirst du vielleicht festgestellt haben, dass es sehr viele Wege und Möglichkeiten gibt, sich zu entwickeln und seine Lebensqualität zu steigern.
Und sicherlich hast du dich dabei gefragt, wie das Ganze eigentlich mit deinem Leben zu vereinbaren ist. Wie du das Richtige tun kannst und was überhaupt das Richtige ist. Vielleicht macht dich das ratlos. Vielleicht bist du unentschlossen. Vielleicht nagt es an dir, dass du nicht weißt, in welche Richtung du gehen sollst. Vermutlich kollidieren einige deiner guten Vorsätze mit dem Alltag, den du aktuell lebst. Möglicherweise entfernen deine Ambitionen dich von deinen Mitmenschen und wahrscheinlich fürchtest du dich davor, etwas zu verändern.
Das ist vollkommen normal und ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass du dir ernsthafte Gedanken machst und das ist der erste Schritt auf dem richtigen Weg.

Wenn ich dir nun sage, dass es in Wirklichkeit ziemlich leicht ist, den für sich richtigen Weg zu finden, wirst du mir das wohl nicht glauben. Schließlich fühlt es sich nicht leicht an. Doch es ist die Wahrheit: Deinen Weg zu finden, sollte dir nicht schwerfallen. Das Schwierige ist, den Mut zu fassen, ihn auch zu beschreiten. Das schaffst du jedoch auch!

Dass es dir schwerfällt, deinen Weg zu erkennen, liegt vermutlich daran, dass du dir (noch) die falschen Fragen stellst. Die beliebtesten falschen Fragen sind:

  • Wie kann ich denn im Vorhinein wissen, ob ich auch das Richtige tue und nicht einen Fehler mache?
  • Was werden die anderen sagen, wenn ich weitreichende Entscheidungen für mich und mein Leben treffe?
  • Was, wenn meine Entscheidungen für mich richtig sind, aber andere Menschen beeinflussen oder sogar verletzen?
  • Was, wenn ein anderer Weg besser gewesen wäre?

Sicherlich hast du dir auch schon die ein oder andere dieser Fragen gestellt. Ich werde sie im Folgenden für dich beantworten:

1) Du kannst nicht zu 100% wissen, ob es das Richtige ist. Das sollst du auch nicht. Du kannst aber herausfinden, was sich für dich richtig anfühlt und anhand dessen Pläne schmieden.
Es gibt nur einen Weg, um herauszufinden, was du auf dem Weg erleben wirst und wie gut das für dich ist: Du musst dich auf den Weg machen.
Das Leben ist kein Autokauf. Es gibt keine Garantien und auch kein Rückgaberecht. Es ist ebenso wenig ein Theaterstück mit Proben und Anpassungen. Es ist das Leben. Es ist einmalig. Diese Tatsache steht so fest, dass wir uns mit ihr anfreunden müssen. Es bringt schlicht und einfach nichts, sich darüber zu beschweren oder deshalb traurig zu sein. Es ist so.
Also frag dich nicht, wie du im Vorhinein erfahren kannst, ob du auch das Richtige tust. Wenn du dir reiflich überlegt hast, was für dich das Richtige ist und es sich, trotz aller Bedenken, gut anfühlt, dann weißt du bereits, was zu tun ist!

2) Ich kann dir nicht sagen, was die anderen sagen werden. Es ist aber auch nicht so wichtig wie du jetzt vielleicht denkst. Das Leben, das du lebst, ist dein Leben. Ja, das klingt egoistisch. Dennoch ist es die Wahrheit. Du selbst bist für dich, dein Leben und dein Wohlergehen verantwortlich. Aus diesem einfachen Grund triffst du auch die Entscheidung darüber, auf welchem Weg es weitergehen soll.
Was die anderen sagen, spielt eine untergeordnete Rolle. Das Wichtigste ist, dass du glücklich bist. Dann kannst du auch deine Mitmenschen glücklich machen. Ein altes Sprichwort besagt: „Wenn sich jeder um sich selbst kümmert, dann ist jedem geholfen.“
Kümmere dich um dich selbst. Hilf dir selbst. Lass die anderen sich um sich selbst kümmern. Es wird niemand kommen, um deinen Weg für dich zu gehen. Du kannst versuchen, darauf zu warten, doch du wirst bis zum letzten Tag warten und dabei zusehen, wie das Leben an dir vorbeizieht.

3) Du WIRST andere Menschen beeinflussen und vermutlich wirst du auch manche deiner Mitmenschen verletzen. Versteh mich bitte nicht falsch, denn im Folgenden könnte ich gemein klingen: Es ist nicht deine Schuld, wenn andere ein Problem mit deiner Entwicklung zum Positiven haben. Wer dir den richtigen Weg nicht gönnt und sich dadurch angestoßen oder verletzt fühlt, ist nicht an deinem Erfolg interessiert, sondern denkt egoistisch.
Wer dich wirklich mag oder sogar liebt, möchte dich glücklich und erfolgreich sehen. Auch, wenn das bedeutet, dass du dich dafür distanzieren musst!
Buddha soll gesagt haben: „Wenn du eine Blume magst, pflückst du sie. Wenn du eine Blume liebst, gibst du ihr täglich Wasser.“
Denk immer daran, wenn du mit anderen über deine Wünsche und Ziele sprichst. Wenn du wirklich glücklich bist, stellst du für deine Mitmenschen einen viel größeren Mehrwert dar. Damit du wirklich glücklich sein kannst, musst du deinen Weg finden und ihn beschreiten.

4) Du kannst es nicht wissen und du wirst es nicht wissen. Und das ist gut so! Vielleicht ist der eine Weg besser als der andere, doch jeder ehrliche und selbstbestimmte Weg ist besser als kein Weg, also ewiges Zögern, Grübeln und Leiden. Solange du in deinem wahren Interesse handelst und respektvoll mit deinen Mitmenschen und deiner Umwelt umgehst, kann nichts schief gehen. Nur Mut!

Solltest du bisher Antworten auf die „falschen“ Fragen gesucht haben, so kannst du nun diese zu Rate ziehen. Ich bin nicht allwissend und kann nicht die genauen Antworten auf alle Fragen kennen, doch wenn du ehrlich zu dir bist, wirst du erkennen, dass diese vier Antworten der Logik entspringen und der Wahrheit entsprechen. Auch, wenn sie sich im ersten Moment unangenehm anfühlen mögen.

Du weißt nun, dass du den richtigen Weg nicht finden wirst, wenn du dir die falschen Fragen stellst. Die falschen Fragen führen dazu, dass du zögerst. Dass du dich überhaupt nicht fortbewegst und dabei zusehen musst, wie das Leben ohne dich weiterläuft. Du solltest keine Angst davor haben, zu handeln. Du solltest Angst davor haben, nicht zu handeln!

Damit du den für dich richtigen Weg findest, musst du anfangen, die richtigen Fragen zu stellen! Doch was sind die richtigen Fragen? Ganz einfach: Grundsatz-Fragen, die dich dazu zwingen, dich mit dir, deinen Wünschen, Plänen, Stärken, Schwächen und Ängsten auseinanderzusetzen.
Hier sind ein paar der „richtigen“ Fragen, die du dir unbedingt stellen solltest:

  • Wenn ich keine Verpflichtungen hätte und mir über Geld oder andere Menschen keine Sorgen machen müsste, wie würde ich dann meinen Alltag gestalten?
  • Was erwarte ich vom Leben? Was möchte ich wirklich schaffen, erreichen und erleben?
  • Was unternehme ich aktuell, um meinen Wünschen gerecht zu werden? Haben sie eine Bedeutung in meinem Alltag?
  • Wenn ich 5 große kurz- oder langfristige Ziele benennen müsste, welche wären es?
  • Was hindert mich daran, meine Ziele zu erreichen?
  • Was ist das beste, das mir passieren kann, wenn ich am Erreichen meiner Ziele arbeite? Und was ist das schlimmste, das passieren könnte?
  • Was sind meine wahren Stärken? Was kann ich zu meinem Vorteil nutzen, um meine Ziele zu erreichen?
  • Welche Opfer müsste ich bringen, um das in meinem Leben zu verwirklichen, wovon ich träume?
  • Wie gut kann ich damit umgehen, diese Opfer zu bringen? Ist es mir das wert?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich mir vorstelle, das Leben zu leben, von dem ich aktuell träume? Was löst der Gedanke in mir aus?

Das sind nur ein paar der Fragen, die du dir stellen solltest. Beschäftige dich mit ihnen. Beantworte sie dir. Ich meine es ernst: Schnapp dir, wenn nötig, Stift und Papier und beantworte dir diese Fragen. Denk dir auch weitere Fragen aus, die dich, deine Wünsche und die dafür nötigen Schritte betreffen. Sei ganz ehrlich zu dir, denn du hast nur dieses eine Leben.

Wenn du wirklich herausfinden möchtest, welcher der richtige Weg für dich ist, dann wirst du dich mit dir und deinen Wünschen auseinandersetzen müssen. Es ist ein einfaches Prinzip, das hin und wieder Mut zur Wahrheit erfordert. Noch mehr Mut erfordert es dann, die ersten Schritte zu machen.

Du wirst deine Komfortzone verlassen müssen. Du wirst vermutlich manchen Menschen vor den Kopf stoßen und dich sogar von Menschen distanzieren, die dir am Herzen liegen. Du wirst über dich hinauswachsen müssen. Du wirst anfangs oft hinterfragen, was du tust und ja, du wirst auch hin und wieder auf die Nase fallen. Du wirst Fehler machen, doch das ist nicht schlimm. Lerne einfach aus ihnen. Wir machen Fehler, damit wir begreifen, wie etwas richtig geht.
Wenn du schwerwiegende Fehler machst, dann lerne erst recht aus ihnen. Weine nicht verpassten Chancen oder verlorenen Menschen hinterher, sondern mache das Beste aus der Lektion. Sorge dafür, dass sie nicht umsonst war. Der Sinn hinter dem Ganzen ist schließlich, dass du deinen Weg gehst und glücklich durch das Leben schreitest.

Den für sich richtigen Weg zu gehen, ist schön. Ihn zu finden und zu beschreiten, erfordert jedoch sehr viel Mut. Es ist nicht immer leicht, mutig zu sein, doch du solltest dich fragen, ob die Angst dich wirklich daran hindern soll, deine Träume zu verwirklichen.
Wenn du mich fragst, dann sollte sie das nicht. Das empfiehlt dir ein Mensch, der sich mit schwierigen Entscheidungen, schwerwiegenden Konsequenzen und weitreichenden Veränderungen auskennt.

Andere Menschen sehen in mir den Unternehmer, den Autor, den Blogger. Sie zeigen sich erfreut und beeindruckt angesichts meiner Erfolge und Beiträge. Doch sie sehen nicht, was passieren musste, damit all das heute wahr sein kann. Bei dir wird das nicht anders sein: Man wird dir nicht ansehen, wie viel Mut du aufgebracht hast. Wie sehr du gegen deine Ängste angekämpft hast, um deinen Weg gehen zu können. Wie viel Arbeit, Herzblut, Disziplin und Konsequenz du in das Erreichen deiner Ziele investiert hast. All das kannst nur du wissen. Deswegen solltest du es für dich machen und nicht für andere. Es ist dein Leben und dein Weg.

Seinen „richtigen“ Weg zu gehen, bedeutet nicht, dass man ewig arbeitet und Opfer bringt, um irgendwann an einem Ziel anzukommen. Tatsächlich ist nur der Anfang holprig. Weil alles ungewohnt ist. Weil man es (noch) nicht kennt, seiner inneren Stimme zu folgen und sich zu verwirklichen.
Seinen Weg zu gehen bedeutet, stets glücklich zu sein. Stets das gute Gefühl zu haben, in seinem Interesse zu handeln. Seine eigenen Ziele zu verfolgen und konsequent erfolgreich zu sein. Sein Glück an andere weiterzugeben und sie zu motivieren, auch ihrer inneren Stimme zu folgen.

Genau das mache ich heute. Ich motiviere dich, Ausschau nach deinem Weg zu halten und den Mut zu finden, ihn zu beschreiten. Ich mache das, weil ich weiß, wie belohnend es sein kann, Risiken einzugehen, sich und sein Leben zu hinterfragen und Wege einzuschlagen, die auf den ersten Blick ungewohnt oder unkonventionell erscheinen mögen.
Ich selbst habe nicht immer alles richtig gemacht. Vermutlich habe ich einigen Menschen vor den Kopf gestoßen und viele Fehler gemacht, mit denen ich mir selbst im Weg gestanden habe. Mit Sicherheit haben mich andere belächelt und an mir gezweifelt. Höchstwahrscheinlich hätte mein Leben ganz anders verlaufen können, doch all das ist heute vollkommen egal. Wichtig ist das, was nun real ist.
All das MUSSTE passieren, damit ich heute glücklich sein kann. Ich bin noch lange nicht am Ende meines Weges angelangt, doch ich bin glücklich. Ich stehe jeden Tag gerne auf, verdiene meinen Lebensunterhalt mit dem, was mir Spaß macht und bin erfolgreich in meinen Vorhaben. Ich habe gelernt, effizient und lösungsorientiert mit Problemen und Widrigkeiten umzugehen und habe das Privileg, mit dem Blog und meinen Büchern Menschen zu erreichen, die meine Weltansicht, Wünsche und Ambitionen teilen.

Warum ich dir das sage? Nicht, weil ich angeben oder mich profilieren möchte. Ich möchte dir einfach zeigen, wie sehr es sich lohnen kann, seinen Weg einzuschlagen und die dabei nötigen Risiken einzugehen. Glück, Erfolg und Lebensfreude sind kein Zufall. Wir müssen uns das holen, was wir vom Leben wollen. Es kommt nicht auf einem Silbertablett herbeigeflogen.

Liebe Leserin, lieber Leser, hab keine Angst. Stell dir nicht die falschen Fragen und verwende deine kostbare Zeit nicht darauf, zu zögern. Es ist DEIN Leben. Fürchte dich nicht vor der Herausforderung. Fürchte dich nicht vor den Konsequenzen. Behalte deine Wünsche, Träume und Chancen im Auge und folge deiner inneren Stimme. Beschäftige dich mit dir und deinen wahren Interessen. So wirst du nicht nur den für dich richtigen Weg finden, sondern auch den Mut, ihn zu beschreiten.

Wenn dieser Brief dich in ruhigen Zeiten erreicht, dann nutze ihn als Inspiration. Wenn er dich in Zeiten des Umbruchs erreicht, dann nutze ihn als Motivation. Das Leben hat noch viel mit dir vor, doch es wird dich nicht unterkriegen. Es wird dich erheitern, bereichern, faszinieren, frustrieren und vielleicht auch an den Rand der Verzweiflung bringen. Doch es wird dich nicht brechen. Es wird dich stärker, weiser, erfahrener und im Endeffekt glücklicher machen.
Das Leben ist, genau wie das Universum, eine Ellipse: Es gibt Höhen und Tiefen, doch am Ende fügt sich alles zusammen. Es ergibt einen Sinn. Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude bei deiner Suche. Vor allem wünsche ich dir alles Gute auf dem für dich richtigen Weg.

Viele Grüße
Michael

 

Titelfoto: Depositphotos.com, © Siphotography

17 Kommentare, sei der nächste!

  1. Lieber Michael,
    ich freue mich so sehr darüber, dies Mails von Dir zu erhalten und studiere förmlich jede Deiner Zeilen, deiner Worte und Ratschläge. Ich durchwandere gerade eine Durststrecke, sowohl in der Familienbeziehung als auch im Berufsleben, da sind mir deine Ausführungen Mut machend und nützlich zugleich, helfen mir, wieder mehr Selbstvertrauen zu erlangen, und genau das ist es, was ich derzeitig bitter nötig habe, und dafür möchte ich mal ganz herzlich „DANKE“ sagen.
    Das EIGENE Glück kann man nicht selbst schaffen aber daran arbeiten, kämpfen, ich gehe auf die sogenannten Problem-Menschen in meinem Umfeld zu, versuche zu reflektieren, was sie an mir stört und was sie für Gedanken haben, die sie wieder an meinem leben teilhaben lassen wollen und können, Deine Ausführungen sind mir eine große Stütze, DANKE!
    mit ganz herzlichen und dankbaren Grüßen
    von Friedeman

    1. Hallo Friedeman,

      ich danke dir für deine lieben und aufbauenden Worte. Es freut mich sehr, dass meine Beiträge dich zur richtigen Zeit erreichen und dabei unterstützen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
      Es ist absolut möglich, unser eigenes Glück zu formen, wenn wir nur bereit dazu sind, das dafür Nötige zu tun. Es ist gut, dass du so engagiert bist und dein Einsatz wird nicht ohne Belohnung bleiben!

      Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und ein wunderbares Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

  2. Lieber Michael,

    danke für diesen tollen Brief. Alles was du schreibst spricht mir aus dem Herzen. Ja so ist das Leben und wer so denkt und handelt wie du schreibst, der wird immer den richtigen Weg gehen. Vor vielen Jahren hat mein Großvater zu mir gesagt: „Komm nicht vom Weg ab.“ Zuerst wusste ich damals, ich war noch jung, nicht so richtig was er damit meinte, aber jedes mal wenn ich in meinem weiteren Leben entscheiden musste wie es weiter gehen soll, kamen und kommen mir diese Worte in den Sinn und ich weiß dann genau, ich muss es tun. So wie du schreibst, man muss seinen Weg gehen und nicht darauf warten das etwas passiert. Nur dann kommt man auf den richtigen Weg. Eine wichtige Erkenntnis die ich gesammelt habe ist, dass es immer der richtige Weg ist, für den man sich entscheidet, auch wenn sich später mal heraus stellen sollte, dass es vielleicht besser gewesen wäre einen anderen Weg zu gehen. In dem Augenblick wo man die Entscheidung trifft ist es genau das was zu tun ist und damit auch das Richtige.

    Viele Grüße Udo

    1. Hallo Udo,

      ja, wir alle brauchen unsere Zeit und ganz persönliche Erfahrung, um zu begreifen, wie viel Wertvolles und Wahres in diesen wenigen Worten steckt. Es ist schön, dass die Worte deines Großvaters dich so stark prägten und heute noch begleiten. Er hat dir damit etwas Wertvolles mit auf den Weg gegeben.
      Du hast vollkommen Recht: Der Weg, den man einschlägt, ist IMMER der richtige, denn er führt zu allem, was noch im Leben geschehen wird. Man kann seinen Weg immer anpassen, aber es bringt nichts, anderen Möglichkeiten, die man vielleicht gehabt hätte, nachzutrauern.
      Danke für diese wertvolle Ergänzung!

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

      Viele Grüße
      Michael

      1. Hallo Michael ,
        Dein Brief hat wieder voll ins Schwarze getroffen. Die dritte Frage ist das Thema ,das bei mir im Moment sehr aktuell ist …Eine notwendige Entscheidung zu treffen mit dem Wissen den Anderen zu verletzten. Und davor habe ich Angst ….deswegen habe ich es sehr schwer die eine wichtige Entscheidung zu treffen. Aber andererseits möchte ich mich nicht unter Druck setzen. Und merke dadurch ,dass ich in kleinen Schritten voran komme….Es heißt doch : mit kleinen Schritten kommt man auch ans Ziel.
        Jedenfalls sind Deine Blogs immer eine Inspiration, ich freue mich immer auf den Nächsten. Danke.
        Schönes sonniges Wochenende
        Gruß Karin

        1. Hallo Karin,

          es freut mich, dass der Brief dich zur richtigen Zeit erreicht. Du hast vollkommen Recht: Auch kleine Schritte sind Schritte und führen ans Ziel.
          Wie konsequent man in seinem Handeln ist, entscheidet man letztendlich selbst. Ich wünsche dir, dass du die für dich richtigen Entscheidungen treffen wirst.

          Auch dir ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende.

          Viele Grüße
          Michael

  3. Hallo Michael,

    ein toller und vor allem motivierender Brief.

    Ich wusste recht schnell meine Antworten auf die „richtigen“ Fragen, da ich mich bereits früher mit dieser Art von Zielsetzung auseinandergesetzt habe.
    Jedoch habe ich gemerkt, dass ich mich immer noch nicht bewusst in diese Richtung bewegt habe. Teilweise wohl wegen der Komfortzone, teilweise aber auch weil manche Dinge sich ja doch nicht von jetzt auf gleich ändern lassen (zB komplette berufliche Neuorientierung).

    Ein weiterer genannter Aspekt ist für mich sehr wichtig, nämlich dass schlechte Dinge nicht völlig umsonst passieren müssen, sondern man daraus zumindest Erkenntnisse ziehen kann. Leider hapert es bei mir auch hier oft dann noch daran, diese auch umzusetzen.

    Es fehlt wohl jeweils noch mehr Mut und Glaube an mich selbst.

    Ich werde versuchen, deine Worte zu beherzigen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende.

    1. Hallo Marc,

      vielen Dank!
      Sieh es von der guten Seite: Die richtigen Fragen stellst du dir bereits und du bemühst dich auch schon, ihren Antworten Platz in deinem Leben zu geben. Das passiert, wie du ja auch selbst schreibst, nicht immer von jetzt auf gleich.
      NICHTS geschieht ohne Grund und es ist wichtig, dass wir das niemals aus den Augen verlieren. Wir werden durch alle Erfahrungen weiser, stärker, glücklicher und natürlich erfahrener. Auch das wird sich mit jedem Erlebnis weiter in deinen Gedanken festigen, wenn du es nur zulässt.
      Es freut mich, dass der Brief dich motiviert und ich hoffe, dass du auch weiterhin einen Mehrwert daraus ziehen wirst.

      Auch dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  4. Danke für Deinen tollen Artikel, ich befinde mich momentan in dieser Umbruchphase. Habe endlich meine Komfortzone verlassen um meinen Traum wahr zu machen- nämlich meinen ersten Roman zu veröffentlichen. Jetzt im Nachhinein denke ich mir – war doch gar nicht so schwer – aber ich musste viel Neues lernen und habe auch schon meine ersten Fehler gemacht. Man wächst an seinen Aufgaben! Das Gefühl ist einfach unglaublich, aber auch unwirklich , wenn man sein Buch auf einmal auf einer großen Plattform einsehen kann. Mein Mann und Sohn unterstützen und motivieren mich hierbei – das ist schonmal viel wert. Jedoch hält sich die Begeisterung bei anderen in Grenzen. Ich werde auf jeden Fall weiter machen – auch Dank deines Blogs – der mir die Augen geöffnet hat. Man muss selbst etwas tun- einfach anfangen!
    Liebe Grüße Karin

    1. Hallo Karin,

      zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Roman! Am Anfang ist es immer schwer: Man sieht neue Herausforderungen vor sich und natürlich auch einen unfassbar großen Berg aus Arbeit. Die Belohnung für all diese Mühen ist nichts, was andere verstehen müssen. Es ist etwas, das man selbst genießt. Es freut mich, dass deine Familie dich unterstützt und sich mit dir begeistert. Weiter so!
      Als ich mein erstes E-Book veröffentlichte, wurde ich von manchen Menschen ausgelacht. Ich denke, über den Rest der Geschichte muss ich dir nichts sagen 😉 Alles ist möglich!

      Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und natürlich ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  5. Lieber Michael

    Vor fast genau 5 Jahren, stand ich vor einer meiner schwersten Entscheidungen, die ich in meinem bisherigen Leben machen mußte. Es war eine Entscheidung, die viele nicht verstehen und akzeptieren können. Als ich die Entscheidung traf, diesen Weg zu gehen, stand ich auf die Bahnschienen. Was ich Dir damit sagen möchte, wie Wichtig es gewesen war, das ich eine Entscheidung traf. Ich hatte nur die Möglichkeit, diesen Weg zu gehen oder dort stehen zu bleiben.
    Mein Weg, den ich gehen mußte und noch immer muß, ist der Weg von Mann zu Frau. Für mich habe ich den richtigen Weg gewählt aber somit viele Menschen vor den Kopf gestoßen. Es war keine leichte Entscheidung und mit viele Ängsten verbunden aber es ging ja um mich, um mein Leben. Jetzt, kurz vor meinen Ziel, habe ich wieder eine Entscheidung getroffen die für mich notwendig ist. Damit ich auch wirklich einen Neuanfang machen kann, muß ich diese Stadt verlassen und an einen anderen Ort bei Null wieder anzufangen. Auch dies wird ein schwieriger und steiniger Weg aber ich werde ihn gehen. Deine Worte in dieser Mail, haben mir dabei geholfen, mir die Angst vor diesen Schritt zu nehmen, dafür möchte ich mich bei Dir herzlichst bedanken.

    Liebe Grüße, Tanja.

    1. Hallo Tanja,

      vielen Dank für deine ehrlichen Worte und den Einblick in deine Geschichte.
      Zuerst einmal möchte ich dir meinen größten Respekt dafür aussprechen, dass du deinen Weg gehst und dich nicht durch jegliche Widirigkeiten davon abbringen lässt.
      Es ist mit Sicherheit schwer, doch wenn es sich für dich gut und richtig anfühlt, dann ist es auch richtig. Dann ist kein Opfer zu groß, denn der Weg führt dich zu deinem persönlichen Glück und deiner inneren Zufriedenheit. Bleib stark und mach weiter so!
      Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

      Viele Grüße
      Michael

  6. Hallo Michael,

    vielen herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag. Jedes Wort ist absolut schlüssig und zutreffend. Auch die Fragen über meine Lebensziele- und wünsche kann ich leicht beantworten.
    Bei der Frage: „Was hindert mich?“ ist die Antwort allerdings ebenso klar: meine familiären Verpflichtungen als Mutter zweier relativ junger Söhne. Mein Alltag enthält derzeit also ziemlich wenig von strategisch für mich glücksbringenden Dingen. Es scheint mir so, als hätten Männer oder Menschen ohne Familie da mehr Handlungsmöglichkeiten. Wie sehen das die anderen Leser-/innen?
    Herzliche Grüße und vielen Dank für all Deine Inspirationen!
    Daniela

    1. Hallo Daniela,

      danke für deine freundlichen Worte. Es freut mich, dass der Brief dir gefällt!

      Ich kann durchaus verstehen, was du meinst. Natürlich ist es so, dass man in manchen Hinsichten weniger Spielraum für die persönliche Entwicklung hat, wenn man die Verantwortung für Kinder und eine Familie trägt. Das ist jedoch vollkommen normal und etwas Wunderbares. Man unterstützt die Menschen, die man am meisten liebt, dabei, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Das ist etwas Wunderbares, das sich viele Menschen, die über weniger Verantwortung verfügen, wünschen würden.
      Alles hat seine Vor- und Nachteile 🙂
      Es ist aber auch nicht gesagt, dass man seine Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen einer verantwortungsvollen Situation nicht ausleben kann. Möglichkeiten gibt es immer!

      Ich danke dir für deinen Beitrag und wünsche dir eine schöne Woche!

      Viele Grüße
      Michael

  7. Hallo Michael!

    Das klingt vielleicht komisch, aber was mache ich denn, wenn ich keine einzige der „richtigen“ Fragen beantworten kann? Allein die erste habe ich damit beantwortet, dass ich komplett überfordert wäre mit so viel Freizeit und mir ein Alltag ohne Verpflichtungen schon fast Angst macht. Was macht mir eigentlich Spaß? Irgendwie habe ich garkeine richtige Leidenschaft… Das macht mich echt fertig. Ich glaube jeder kann sich für irgendetwas begeistern, aber bisher konnte ich diese Sache für mich noch nicht finden. Es ist traurig, aber ich habe nichtmals richtige Träume. Überlege grade auch, meine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester abzubrechen, obwohl mir der Job an sich schon Spaß macht, aber die Arbeitszeiten mir wirklich auf die Gesundheit und Psyche schlagen.

    Ganz liebe Grüße

    Emily

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