Was macht dir am meisten Sorgen?

Eine offene Frage in schwierigen Zeiten…

Wie sich zeigt, werden wir noch lange an der ganzen Corona-Geschichte zu knabbern haben. Noch bevor der Alltag zur Normalität zurückgekehrt ist, wird schon von einer zweiten Infektionswelle gesprochen. Die wirtschaftlichen Aussichten sind nicht gerade rosig. Es rollt eine große Pleitewelle an und die Banken sind sich nicht sicher, ob sie den Sturm überstehen werden. Um es mit Humor zu nehmen: Wir hatten schon bessere Zeiten.

In diesen schwierigen Zeiten entwickeln wir viele Sorgen und Ängste. Ich würde gerne einen hilfreichen Beitrag leisten, indem ich diese Sorgen und Ängste thematisiere, um ihnen ein wenig den Schrecken zu nehmen.

Damit ich das tun kann, muss ich jedoch erst einmal in Erfahrung, welche Ängste und Sorgen unsere Gemeinschaft aktuell beschäftigen. Deshalb bist du heute gefragt:

Was macht dir heute und im Hinblick auf die Zukunft am meisten Sorgen?

Ich würde mich sehr über einen offenen Austausch in den Kommentaren freuen. Hinweis: Wenn dein Kommentar nicht sofort freigeschaltet wird, werde ich das zeitnah manuell vornehmen. Die Spam-Filter sind mitunter fleißig 🙂

Je mehr Anregungen wir sammeln, desto mehr hilfreiche Beiträge werde ich in den nächsten Wochen schreiben können. Also, immer raus mit den Sorgen 🙂

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

Titelbild: Unsplash.com, Aaron Burden

86 Kommentare, sei der nächste!

  1. Lieber Michael,

    das ist eine schöne Idee! Ich habe zwei kleine Nichten die ich im moment nicht sehen darf und ich habe Angst dass wir uns durch die trennung voneinander entfernen. Wir sind total gut befreundet aber die Kinder verstehen ja die aktuelle lage nicht. Sie sehen nur dass ich nicht für sie da bin…
    Vielleicht weißt du ja wie man damit umgeht.

    Liebe Grüße
    Susanne

    1. Hallo Susanne
      es gibt doch so viele Möglichkeiten das du trotz allem mit deinen Nichten in Kontakt bleiben kannst.
      Telefon, WhatsApp, Skype, Postkarten. Oder dreh ein kleines Video von dir brenne es auf eine DVD und schicke es deinen Nichten mit der Post. Ich bin sicher sie freuen sich sehr darüber
      Liebe Grüße Karin

    2. Zunächst sei angeführt das es momentan sehr unterschiedliche Verordnungen gibt und man sich natürlich an diese Verordnungen halten soll.

      Soweit mir bekannt stünde aber einem direten Kontakt mit Verwandten kaum etwas im Wege und selbst wenn hat „Karin“ hier schon einige andere Optionen angeführt die einen Kontakt zulassen.

      Ob nun Kinder oder Erwachsene – eine Zeit von „nicht“ Kontakt haben kann sehr lehrreich sein. Nicht Kontakt zu haben bedeutet garantiert nicht das man sein gegenüber aufgegeben habe oder das man kein Kontakt mehr haben wolle. Genau das kann man wunderbar in dieser Zeit lernen. Eine doch sehr einfache Sache die aber vielen Probleme bereiten. Diese Probleme wieder liegen schlicht in Erziehung und Werte die man sich zugelegt hat. meist sind diese Werte usw. sehr abwegiger Art was wir auch gut feststellen. Das man auf Grund eines Verbot kein Kontakt hat bedeutet noch lange nicht das man kein Kontakt haben will.

      Es braucht aber auch nicht immer ein verbot das es genau so kommen kann. Eine lange Reise in ein Gebiet das weit weg der Zivilisation ist kann Kontakt stark einschränken. Im tiefen Dschungel wirst du selbst mit toller Technik kaum Möglichkeit haben deine lieben Verwandten anzurufen und auch die gute alte Postkarte wird da kaum ein Aspekt sein Kontakt zu halten. Darauf müssen sich reisende als auch Verwandte einstellen.

      Als ich die ersten Survival Reisen in oft sehr abgelegene Gebiete tat habe ich bei meinen Verwandten genau das Verhalten bemerkt. Sie sagten „ach schreib mal“ oder „ruf doch mal an“. ich sagte dann schnell wenn ich im Dschungel oder an einer Fornt Telefon oder eine Postfiliale finde werde ich das tun. Man schmunzelte und verstand. Man lernte.

    3. Hallo Susanne,

      ich finde deine Sorge sehr gut nachvollziehbar. Allerdings glaube ich, dass Liebe und Freundschaft jede Distanz überbrücken können. Karin und Ray haben da ja schon einige hilfreiche Anregungen genannt 🙂
      Ich glaube, dass diese Zeit uns lehrt, wie man nah man sich trotz einer räumlichen Distanz sein kann. Das könnte unserer schnellen und hektischen Welt ganz gut tun.

      Viele Grüße
      Michael

  2. Hallo lieber Michael,
    ich finde die Idee wirklich super! Ich denke übrigens auch, dass die Wirtschaft unter der aktuellen Situation leiden wird und dass wir die Auswirkungen noch richtig spüren werden. Ich mache mir Sorgen darüber, wie schlimm es werden wird. Was meinst du dazu? Und was denkst du, wann es so weit ist? Dauert es noch lange oder kommt das bald schon auf uns zu? Ich bin gespannt, was du darüber denkst.

    Viele Grüße und lieben Dank
    Janine

    1. Sicherlich ist es gestattet auch meine Gedanken zu den Fragen einzubringen.

      Jede Einwirkung hat eine Auswirkung. Ob du das nun Krieg oder Corona Schutzmaßnahme nennst. Ich denke das viele Erfinder*innen von Maßnahmen (aber auch Kriege) nicht mal im Ansatz an die Auswirkungen gedacht haben. Wohl sagten dann führende Politiker*innen es werde hart oder extrem oder was auch immer doch sie scheinen sich nicht wirklich Gedanken über die Auswirkungen gemacht zu haben.

      Wir sehen das an vielen anderen beispiele wie das liebe Klima dem in Vorzeiten doch sehr zugesetzt wurde. Das ist passiert weil man dies und das machte und ohne doch wirklich nachzudenken was das für Auswirkung hat. Jeder soll sich ein Auto leisten können. Schöne Idee klingt easy … und hat seine Auswirkung. Das Zweitauto war eine Weile total „in“. Heute sind es genau die die das total „in“ fanden plötzlich auf den Seiten von Greta und Co zu finden.

      Du siehst die Welt kann manchmal etwas knallig sein.

      Die aktuelle Lage hat ebenso seine Auswirkungen und oft sehe ich da lediglich einfache Bezugspunkte die man anspricht wie die Wirtschaft. Anderes Beispiel: momentan kann man ältere Menschen in Heime nicht wirklich besuchen. Väter ist es untersagt im Kreissaal bei der Geburt dabei zu sein. Was meinst du was das für Auswirkungen hat? Oder der Fakt das einige viele Leute im Anfang so heftig Klopapier gekauft haben. Ein verhalten was prägend war und die Auswirkungen können heftig sein.

      Ein Verlust eines großen Teils der Wirtschaft wäre meiner Meinung nach nicht mal sonderlich schlecht. Wir können durchaus auch fast ganz ohne Wirtschaft leben. Der Verlust aber menschlicher Werte wird maßgeblich für die Zukunft sein womöglich entscheident über das „Weiter“ oder das endgültige „Aus“

    2. Hallo Janine,

      also meine persönliche Meinung ist, dass Vorhersagen unseriös sind. Unsere Wirtschaft ist eine so komplexe Verflechtung aus den verschiedensten Faktoren, dass es schwer abzusehen ist, wann das ein oder andere Standbein nachgeben wird. Allerdings glaube ich, dass eine schwere Zeit für uns unvermeidlich sein wird. Vielleicht noch dieses Jahr, vielleicht auch erst in 1-2 Jahren. Wir werden es sehen. Am besten bereiten wir uns vor, indem wir uns selbst stärken und einen kühlen Kopf bewahren. Die wahre Kunst ist, auch mitten im Sturm die Ruhe zu bewahren und vernünftige Entscheidungen zu treffen.

      Viele Grüße
      Michael

  3. Lieber Michael,
    Du sprichst mir gerade aus dem Herzen.

    Ängste, ja Ängste sind meine Begleiter derzeit.
    Ich habe Knochenmetastasen und frage mich täglich ob es den nächsten Winter für mich gibt wenn kein Impfstoff gefunden wird?

    Schön dass es dich gibt. Lese seit Jahren jeden Freitag deinen Fussabdruck.

    Liebe Grüße

    Andrea

    1. Hallo Andrea,

      ich bin jetzt einfach mal ganz zuversichtlich und behaupte, dass du auch noch in vielen Jahren munter unter meinen Blogartikeln kommentieren kannst 🙂
      Meiner Meinung nach gibt es Dinge, die mindestens genauso hilfreich sind wie eine Impfung: Gesunde Ernährung, regelmäßiger Schlaf, ausreichend Bewegung und möglichst wenig Stress. Unser Körper kann viel mehr als man denkt, sofern wir ihn gut behandeln.

      Ich drücke dir die Daumen! Bleib mir bloß gesund 🙂

      Viele Grüße
      Michael

    2. Gerade wenn schwere Erkrankungen vorhanden sind haben Betroffene oft mehr Angst und machen sich mehr Sorge … meist um den eigenen Werdegang.

      Einige ERkrankungen sollen wenn es nach den Ideen der Ärzte und andere geht meist so oder so oder so behandelt werden. In der Tat zeigt sich wenn es dies und das nicht gibt wird der Werdegang wahrscheinlich so oder so sein. Schaut man aber ganz genau hin dann finden wir bei einigen Werdegänge tatsächlich eine 99,9% ige Wahrscheinlichkeit …. und genau in so einer Situation fragte ich mich und meine lieben Ärzte :

      also besteht die Möglichkeit das ausgerechnet ich das 0,1% sein könnte wo alles auch ganz ohne euer Zutun einen „normalen“ Werdegang hat.

      Da waren einige schon sprachlos zumal sich gerade die Medizin sehr selten auf 100% ige Aussagen einlassen wird. Es bleibt meist 0,1% übrig und in der Tat wer garantiert das du jetzt nicht ausgerechnet das 0,1 % sein sollst?

      Mein leben hat sich dadurch etwas verändert und durchaus hätte ich mir das ein oder andere „Leid“ ersparen können. Ich will mir auch nicht anmaßen jetzt den absolut richtigen Weg zu gehen wobei ich das wissenschaftlich bestätigen könne. All das ist mir wie auch immer egal.

      Ich lebe ich gedenke es auch weiterhin zu tun ob nun mit oder ohne Virus. Einfach ausgedrückt helfe ich mir selbst und kenne meine Grenzen und weiß mir Hilfe zu holen wenn betont ich das will und das dann auch nur so betont wie ich das will.

      Was für ein netter Patient … sagen meine HAusärzte mit einem Lächeln im Gesicht.

      Weißt du Andrea mal ganz anders ausgedrückt gesagt: so oft wie mich die Welt schon abgeschrieben hat so oft kann kein Mensch wirklich sterben.

      PS… dein Werdegang ist mir besonders aufgefallen. Wenn du magst kannst du mir auch persönlich per Mail schreiben. Einfach bei Kommentar auf mein Name klicken Website von mir wird angezeigt. rest findet sich da…. oder Michael fragen 🙂

  4. Hallo Susanne, warum hast Du Angst dass es eine Entfremdung gibt? Auch kleine , grössere und grosse Kinder verstehen es, wenn man die Situation gut erklaert, Kinder sind viel aufgeschlossener als wir immer meinen. Wer Angst hat sind vor allen wir Erwachsene und
    diese Aengste uebertragen wir meistens an die Kinder. Wir haben in unserer Zeit den riesigen
    Vorteil , dass wir durch Telefon, Smarthon usw.usw immer und von ueberall mit wem wir wollen Kontakt pflegen können, also auch mit den Kindern. Wünsche _Dir viel Glück.
    Carlotta

  5. Hallo Michael, als kleiner Einzelunternehmer der in 2 Jahren in Rente geht macht es mir natürlich Sorgen, ob mein Unternehmen diese Krise überlebt. Trotzdem bin ich optimistisch dass ich das schaffe. Was mir allerdings mehr Sorgen bereitet, ist in welche Richtung unsere Gesellschaft geht. Der Abbau unserer Grundrechte und das autoritäre Gehabe des Staates, das von der Mehrheit der Bevölkerung so hingenommen oder sogar noch begrüßt wird, finde ich sehr bedenklich!
    Liebe Grüße und vielen Dank
    Johannes

    1. Bereits 1968 ist man in Sachen Notstandsgesetze auf die Straße aber man tat viele Protestler als Terroristen ab. Satte 50 Jahre später hat man das Chaos und eine Bevölkerung die doch weitgehend „Mitlauferei“ betreibt. Erwartest du jetzt die große Revolution oder den ganz normalen Wahnsinn?

      1. Ich erwarte mir gar nichts. Ich bin nur erstaunt, wie wir uns alle mehr oder weniger freiwillig in eine Sklaven Gesellschaft begeben!
        Ich habe kürzlich ein interessantes Video bei Novoviso mit dem Autor Milorad Kristin gesehen. Da sagt er, alle haben angst vor einem Killervirus, aber hinter jedem Killer steht ein Auftraggeber!

        1. Warum sollte man ausgerechnet auf diese von dir genannte Plattform schauen? Politisches Hintergrundgerede mit viel unrichtigen Aspekten und spricht man die Betreiber direkt an erfährst du das Schweigen der Lämmer. An Wahrheit haben die wenigsten Plattform interesse,

        1. Du sagst es Johannes. Andere haben es leicht mit uns und genau hier liegt doch der Ansatz. Ich sehe viele Leute die murren und das war es dann auch schon. Mal aufstehen und etwas bewegen zumal sich selbst bewegen ist oft Fehlanzeige. Dazu werden natürlich dann die dollsten Gründe vorgeschoben. Hauptsache nicht bewegen und alles haben wollen. Nix dafür tun.

          Wir wissen doch schon seit ewigen Zeiten das murren nicht wirklich etwas bringt. Der Lauf der menschheit zeigt das selbst Massen die murren rein nichts mehr bringen.

          Wir müssen also uns selbst bewegen. Wenn es uns in Land x nicht gefällt können wir ein anderes Land suchen. Früher gab es da eins wo man sagte das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Spätestens seit dem Virus wird man diese Umschreibung wohl über Bord werfen müssen.

          Maßnahmen die einige wenige selbst über eine murrende Masse diktieren können und das meist auch noch ganz auf demokratischer Basis. Ja und die Welt Masse murrt rennt aber mit. Einige viele wissen und wollen sich also nicht mehr gegen etwas zur Wehr setzen was die Masse nicht will. Man spielte auf oft mil. Ebenen gewisse extreme Szenarien durch und stellte fest das tatsächlich eine Masse von gut 95% nicht mal im Ansatz eine Gegenwehr zeigte. 2,5% befand sich auf dem Weg zum Widerstand und für die anderen 2,5% war der Kampf schon zu ende.

          Die wenigen die Bestimmen kennen solche Ergebnisse und scheinen gerne in allen Ausuferungen damit zu spielen.

          Auch wenn wir die Ebene der Politik betrachten so sehen wir neue Parteien und in ihhren Anfängen mögen die gut gewesen sein. Dann Macht und Geld. Heute jetzt und hier haben wir Verordnungen die betont einstimmig getroffen wurden also auch mit dem Stimmen jener Parteien die manche ach so gut finden. Mogelpackung pur.

          Es mag sich abenteuerlich anhören aber kommt es nicht zu einer umfassenden Weltrevolution bliebe den Menschen nur noch den Rest des Weges so gut wie möglich zu gehen. Momentan denken so viele das „Corona“ schon ein Extrem sei wobei ich sage das Corona nicht mal ansatzweise etwas von einem großen Extrem hat. Was aber wenn es wirklich mal „knallt und kracht“?

    2. Lieber Johannes, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich finde es mutig, dass Sie Ihre Gedanken bzw. Ängste in Worte fassen. Ich lebe in Österreich und Kritik an der Regierung bzw. ihren Maßnahmen ist derzeit nur unter vorgehaltener Hand möglich. Das Wort „Meinungsfreiheit“ verkommt immer mehr zur Farce. Ich fürchte mich vor dieser „neuen Normalität“ von der Bundeskanzler Kurz dauernd spricht. Es geht mir nicht darum im Supermarkt eine Schutzmaske zu tragen bzw. Abstand zu halten. Was mir allerdings Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass es in einer Demokratie möglich ist Grundrechte quasi über Nacht zu denunzieren. Gehören zu dieser „neuen Normalität“ auch Blockwarte, Tracking-Apps und dgl.? Müsste das Ziel nicht die ganz normale „Normalität“ sein? Lieber Johannes, ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Unternehmen und viel Gesundheit für Ihren weiteren Weg. Lieber Michael, vielen Dank für die tolle Anregung. LG Markus

      1. Lieber Johannes
        Lieber Markus

        Woher kommt das nicht vorhandene Vertrauen in die Entscheidungsträger, dass diese, wenn die Normalität wieder eingekehrt ist, zu den alten demokratischen Werte zurück kehren wird?

        1. Liebe Nicole! Weil an der Spitze dieser Entscheidungsträger ein Mann steht, dessen Aussagen ich, besonders in Zusammenhang mit Gesetzgebung und demokratischen Werten, für äußerst Fragwürdig halte.

        2. Bereits 1969 gingen viele Leute auf die Straße weil es um Notstandsgesetze ging die man einführen wollte. Die meisten Protestler wurden als Terroristen abgehandelt und die Gesetze kamen. Widerstand Fehlanzeige. Bereits damals hatte sich der Staat eine Option geschaffen jederzeit „Demokratie“ auszuschalten.

          Die Jahre vergehen vieles ist einfach so untergraben worden und hete jetzt und hier erlebt die Welt alles andere als Demokratie und das erzeugt von betont allen Parteien. Parteien (betont) aller Richtung sind einstimmig in diese Dinge gegangen. Die Richtung oder Farbe der Partei scheint egal.

          Politik eine große Mogelpackung?

          Sicherlich denn selbst ganz im Rahmen der Demokratie könnte kein (Normal) mensch mehr wählen gehen und dennoch würden alle Parteien ganz legal ihre Macht erhalten. Das soll Demokratie sein? Eher wie schon gesagt eine Mogelpackung die sich um die ganze Welt zieht.

          Wohl die Masse der Menschheit wird solche Zustände ablehnen murren laufen aber fröhlich mit und ohne Mundschutz dem Übel nach. Ich würde hier eher von einer Art Lemminge Effekt sprechen statt von wirklich freien Menschen. Wo das enden wird kann erahnt sein.

          Aber kein Grund von Schwarzmalerei. Es mag sehr egoistisch klingen aber man hat noch die Chance „sein Leben“ zu leben ohne das wirklich ein Einfluß passieren wird. Noch geht es aber ob die nachfolgenden generation das so sagen können mag ich bezweifeln.

    3. Hallo Johannes,

      ich kann deine Sorgen sehr gut nachvollziehen. Wirtschaftlich gesehen wird es schwierig werden, keine Frage. Entweder bietet man etwas an, was trotz der Krise gebraucht und gerne konsumiert wird, oder man zieht den Kürzeren. Eine harte und traurige Wahrheit.

      Was den Kurs unserer Gesellschaft betrifft, bin auch ich sehr gespannt. Ich habe eure Kommentare sorgfältig gelesen und kann euch nur empfehlen, in meinem kommenden Buch aufmerksam zu sein. Dort gehe ich ehrlich auf einige dieser Probleme ein und ziehe genau die in die Verantwortung, die endlich Verantwortung übernehmen sollten: Nämlich wir selbst.

      Wer auch immer hinter all dem steckt und was auch immer der Plan ist: Die Konsequenzen sind real und wir müssen lernen, mit ihnen umzugehen.

      In diesem Sinne: Halte durch! 🙂

      Viele Grüße
      Michael

  6. Lieber Michael,

    Meine Hauptsorgen liegen in der Schul- und Kita Schließung und die Frage, ob ich überhaupt nach der Elternzeit im Herbst arbeiten gehen kann. Was mir persönlich und finanziell sehr wichtig ist.

    1. Hallo Jessie,

      sehr nachvollziehbar, wie ich finde. Ich denke, das hängt von sehr, sehr vielen verschiedenen Faktoren ab und wir werden sehr gespannt verfolgen müssen, wie sich die Dinge entwickeln. Die Familie und die Existenzsicherung unter einen Hut zu bekommen, ist in der Tat ein sehr wichtiges Thema, dem ich mich gerne mal mit einem Beitrag näher widmen werde.

      Viele Grüße
      Michael

      1. Lieber Michael,

        danke für deine Antwort 🙂
        Ich habe aktuell evtl. sogar eine Lösung gefunden: ich verkürze meine Elterzeit, gehe wieder zurück in den Einzelhandel, mein Mann (ist durch Corona arbeitslos geworden), sucht sich etwas Neues oder macht tagsüber eine Umschulung. Durch meine Schichtarbeit wären die Kinder betreut und ich hätte eine Sorge weniger.
        Nun muss es natürlich mit der Stelle klappen und mein Berufswunsch nach der Elternzeit war eigentlich ein Anderer, aber ohne Kompromisse funktioniert es halt nicht.

  7. Die vergangenen Wochen haben einiges bei mir ausgelöst und ich habe mich selbst reflektiert und total aus diversen Verbindungen zurück gezogen. Neue Erkenntnis für mich – ja ich darf auch einmal offline sein und Zeit für mich alleine in Anspruch nehmen. Anfangs hatte ich Angst es könnte mir übel genommen werden, dass ich nicht immer gleich auf Nachrichten reagiere. Jetzt ist mir klar geworden, dass sich die meisten Anliegen auch ohne meine Antwort darauf wie von selbst erledigen. Ich fühle mich freier und uneingeschränkter als je zuvor und geniesse diesen Glückszustand.
    Nun habe ich endlich Zeit mich deinem Buch „drauf geschissen“ zu widmen und fühle mich in vielen meiner Ansichten bestätigt.
    Herzlichen Dank für deine Arbeit – mir gefallen deine Blogs und das Buch bisher auch…

    René

    1. Hallo René,

      das finde ich wirklich klasse! Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach halt Limonade draus 🙂
      Wirklich sehr gut! Genieß die Zeit und die Ruhe. Ich wünsche dir viel Freude dabei.

      Viele Grüße
      Michael

  8. Ein Extrem kann in Bruchteile einer Sekunde dein ganzes Leben verändern oder gar auslöschen. Das ist so eine Grundsatzthese von mir die wohl noch im Januar 2020 belächelt wurde.

    Es dauerte ein Bruchteil einer Sekunde besondere neue Regeln anzuordnen die für viele Menschen Schutz bedeuten sollen. Auf anderer Seite bedeutete das Kurzarbeit Pleite Arbeitslos Sozialhilfe oder gar das Abstellen der Beatmungsmaschine und einen schnellen und schmerzhaften Tod.

    Meine These wird somit wohl kaum noch umstritten sein und sicherlich wird über die Auswirkungen nicht mehr gelacht sein. Wichtig in dieser Sache wäre zu erkennen das weniger ein Virus sondern eine neue Regelung viele Dinge bewirkten. Man schaute schlicht auf „Außen“ als auf das „Innen“ der Menschen. Ein üblicher fehler den man in Sachen Extreme tut. Aber dieser fehler tun viele schon in Sachen Persönlichkeitsentwicklung. Dazu eine These des meisterlichen Nikola Tesla welcher ich vollends zustimme:

    Nikola Tesla schrieb er in seiner Autobiographie: „Die meisten Personen sind so in die Betrachtung der äußeren Welt vertieft, daß sie völlig vergessen, was in ihnen selbst geschieht. Der vorzeitige Tod von Millionen ist in erster Linie auf diese Ursache zurückzuführen.“

    Ich möchte das Virus nicht runter spielen auch wenn die Wissenschaft bis heute nicht weiß ob Virus jetzt etwas ist was lebt oder schlicht ein Ding ist. Ich mache mir keine Sorgen lediglich Gedanken wie man wohl auf etwas eingehen will wo man auf der anderen Seite nicht mal weiß was es ist?

    Nochmals ich will das Virus nicht runter spielen jedoch mache ich mir keine Sorge um das Virus und die Folgen durch und mit Virus und mit und um all diese neuen Regeln. Was die Menschheit jetzt schon als Extrem sieht ist für mich nicht mal im Ansatz etwas von einem Extrem. Daher mein Gedanke was die liebe Menschheit wohl macht wenn es wirklich zu einem Extrem kommt?

    Man spricht so sehr von „Norm“alität bzw. neuer Normalität. Das alles mag so zu sehen sein doch Veränderungen in einer Norm mit schlechten Entwicklungen sind keine Extreme sondern lediglich die Vorboten zu einem Extrem.

    Ein Extrem selbst hat keine Norm und läßt auch keine Norm zu.

    1. Hallo Ray,

      vielleicht ist das hier ja der „softe“ Einstieg in die Welt der Extreme. Ein Vorgeschmack auf das, was passieren kann, wenn die Menschheit ihre Probleme nicht in den Griff bekommt.
      In meinem kommenden Buch behandle ich viele der Themen, die du auch ansprichst und ich hoffe, dass viele Menschen in Erwägung ziehen werden, neue Perspektiven zuzulassen. Es würde der Gesellschaft und Welt sehr gut tun.

      Viele Grüße
      Michael

      1. Da ich alle deine Bücher kenne wird dein neues Buch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein Meisterwerk sein. Du bringst doch stetig Anregungen und Anleitungen und andere Aspekte und all das dient wahrlich zum Wohle des Menschen.

        Man könnte mit Sicherheit da auch die Welt verbessern.

        Diese Krise wird und hat schon vieles verändert was schlicht eine Logik in Sachen Extreme ist. Dennoch (es soll nichts runter spielen usw…) ist die Welt noch lange nicht in einer Krise oder gar in einem Extrem. Ich würde (ohne es schlecht zu machen…) eher sagen das sich eine Masse doch sehr „affig“ verhält.

        Würden wir die Sache sehen wie sie ist müsste wohl niemand zuhause bleiben oder eine Maske tragen und andere könnten Oma und Opa besuchen und viele Kinder könnten ohne Gefahr auf einem Spielplatz toben.

        Wir erkennen hier den Ansatz des Survival „eine Lage sehen wie sie ist“. Nur das tut kaum jemand und schon haben wir eine Situation die noch in unendlich vielen Jahren seine Folgen haben kann.

        Also mir wären Besuche im Altenheim oder tobende Kinder lieber gewesen als eine etwas affige nutzlose Mund Nasenschutzmaske

  9. Hallo Michael
    Ich habe Angst vor einer Spaltung der Gesellschaft. Bei Arm und Reich kennen wir das ja. Jetzt scheint es um die Gesunde und Kranke zu gehen. Und da wird von den Gesunden und den Kranken unterschiedlich gehandelt. Auch da natürlich in beide Richtungen . Dieser Unterschied wird jetzt aber wesentlich mehr zum Tragen kommen. Es klingt für mich merkwürdig, wenn gesagt wird, dass die ab 80 jährigen Corona – Toten sowieso bald gestorben wären. Was ist „bald“? Und ist das wirklich so??? Ich bezweifle das stark.

    Schönes Wochenende und gerne weiter so

    1. Von welcher Gesellschaft redest du? Wenn diese Gesellschaft jetzt schon Probleme hat wie soll das denn alles funktionieren wenn so richtig dicke Probleme auftauchen? Was jetzt passiert ist lediglich eine Art Vorgeschmack was passiert wenn gesellschaften so richtig versagen und zu spät bemerken das sie viel früher etwas hätten tun sollen.

      1. Ja, da hast du wohl recht. Allerdings wäre es doch mal ein schöner Ansporn für uns alle, jetzt gegenzusteuern. Wir haben einen leichten Vorgeschmack auf unser Verhalten in solchen Krisenzeiten bekommen. Das lässt mich persönlich auch etwas verständnisvoller an die Kriegsgenerationen denken. Jetzt ist Mut zum Mitgefühl gefragt.

        1. Man kann diese Zeit jetzt und heute und hier durchaus als eine Art „Vorgeschmack“ umschreiben obschon die richtig heftigen oder wie sage utimative Extreme etwas anders gestrickt sind.

          Interessant zu beobachten ist das viele Aspekte die in Extreme aufkommen als Ursache gewertet werden. Es sei der Virus der dies und das macht und in der Tat wird ein Virus dies und das auch können. Ursachen jedoch liegen meist an ganz anderen Stellen.

          Kein Virus der Welt ist in der Lage dich dazu zu zwingen ein Mundschutz zu tragen oder das du 1,5 Meter Abstand zum gegenüber halten musst. Kein Virus wird dir ein Bußgeld auferlegen und kein Virus ändert deine Grund und Menschenrechte. Was aber all diese Dinge kann sind schlicht Menschen. Da liegt die EInwirkung und da liegt die Ursache. Man sollte weniger fragen ob eine Maßnahme Wirkung hat sondern welche Aus-Wirkung sie haben kann. Das scheint mir oft weniger durchdacht.

          Und es gibt da ein meisterliches Theater Stück das so manche wahre Gesinnung von Menschen beschreibt. Ein Zitat lautet da:

          „in mir steckt stets jene Kraft die das Gute will und doch das Böse schafft“.

          Viele Menschen sind tatsächlich so gestrickt und wir müssen endlich mal davon weg kommen den ach so lieben Menschen zu sehen der alles andere als ach so lieb sein kann. Es gibt keine Garantie das unsere Politiker ja unsere Mitmenschen frei dieses besonderen Virus ist den man Machtgier Geldgeilheit uvm. umschreiben kann.

    2. Hallo Elke,

      die Spaltung der Gesellschaft ist ein riesiges Thema, auf das ich auch in meinem kommenden Buch detailliert eingehe. Es ist wichtig, gerade JETZT gegenzusteuern und dieses Gegensteuern beginnt bei uns selbst. Wir können unseren Beitrag leisten, indem wir einfach das tun, was wir von Herzen für das Beste halten. Das klingt einfach, aber das ist es nicht. Es verlangt von uns allen, Verantwortung zu übernehmen. Lass uns stark bleiben!

      Viele Grüße
      Michael

      1. In Sachen Krise ist das Zeitfenster für gegensteuern noch möglich. In anderen Dingen ist das Zeitfenster längst zu. Eine Art die man als ausgerottet bezeichnet ist weg und da wird man nichts mehr steuern können.

        Ich würde sogar zu dieser These neigen und sagen das der Zug Weltfriede mit der aktuellen Krise abgefahren ist. Weltfriede wird es nach meiner Meinung nicht mehr geben. Auch wenn die aktuelle Krise sehr gut überlebbar ist wird sie nach meiner These dennoch dazu beigetragen haben das die Welt ein Schritt mehr zum großen Knall hin getan hat. Dies kam weil nicht im richtigen Moment eingelenkt wurde.

  10. Lieber Michael,

    mich beschäftigt der Schulabschluss meines Sohnes. Er macht einen Realschulabschluss. Unabhängig von Corona stand dieser auf der Kippe. Ich denke, daß er mit einem schlechten Hauptschulabschluss, die 10.Klasse beenden wird. Er ist ein antriebsarmer Mensch. Seit 10 Wochen war er zuhause, (wir wohnen im Kreis Heinsberg). Sehr unmotiviert und gereizt war er die ganze Zeit über. Der Schulstart am Donnerstag hat dies auch nicht geändert. Mir macht sein Unmut Sorgen. Eine Stelle hat er ebenso nicht. Es sieht derzeit auch nicht so aus, dass sich dies ändern wird. Was wird aus seiner beruflichen Zukunft? Er möchte am liebsten sein Leben chillen, und das von morgens bis abends. Obwohl er die Erfahrung gemacht hat, es ist ein langweiliges Leben so. Er ist ein Einzelgänger, hat weder Freunde noch Freundin oder Hobbys. Ängste sind da, daß sich dieser Zustand in eine psychische Erkrankung verwandelt.

    1. Das preussische Schulsystem war nie auf solche Lagen wie jetzt ausgerichtet und so verwundert es weniger das dieses marode System jetzt alles andere als funktioniert. Aber deinem Sohn sei Mut gemacht denn es ist so ziemlich egal welchen Schulabschluß er denn schafft oder nicht schafft. Hast du gewußt das die meist wirklich wichtigen und bedeutende Leute dieser Welt meist einen echt miesen Schulwerdegang hatten?

      Wohl haben diese Leute wie Michael es schreiben würde „drauf geschissen“ machten ihr Ding und wurden zu wahren Genies dieser Welt.

      PS: ich habe meine ganzen schulischen zeugnisse schon in jungen Jahren entsorgt. Fragt man mich nach diesen Zeugnisse ist das für mich ein wichtiger Hinweis das ich mit dem fragenden gegenüber nichts zu tun haben will.

    2. Ich muss mich Ray in der Hinsicht anschließen, dass ein Schulabschluss kein Indikator für Erfolg ist. So habe ich es z.B. nicht länger als eine Woche in der Uni ausgehalten 😉
      Allerdings verstehe ich deine Sorgen bezüglich der Arbeitsmoral deines Sohnes. Ich glaube an Leidenschaft, Engagement und harte Arbeit. Um das zu empfinden, muss man etwas finden, das einem wirklich am Herzen liegt. Einfach gesagt muss dein Sohn auf den Geschmack kommen. Einerseits muss er die Konsequenzen der Untätigkeit spüren und andererseits sehen, wie viel Belohnung das Leben bereithält, wenn man engagiert ist. Das erfordert jedoch, gnadenlos ehrlich zu sein und teilweise hart durchzugreifen. Er muss diese Erfahrungen selbst machen, sonst kann er sie nicht verstehen.

      Viele Grüße
      Michael

  11. Hallo Michael,
    Mir macht Sorgen das die meisten Menschen die Vorgaben unserer Regierung einfach hinnehmen, obwohl auch wirklich viele kritische Stimmen da sind. Es ist als hätte die Mehrheit der Bevölkerung aufgehört selbstständig zu denken. Was soll daraus werden?

    1. Hallo Elke,
      in einem Punkt muss ich dir Recht geben, die Mehrheit hat aufgehört selbständig zu denken – aber nicht erst jetzt, das zieht sich schon viele Jahrzehnte so hin. Es ist halt bequemer nichts falsch machen zu können wenn man gar nicht erst nachdenkt. Andererseits hat man heute auch nicht viel Möglichkeiten, die Anweisungen zu ignorieren wenn man keine Lust hat, Bussgelder zu riskieren. Das ist wie mit dem Falschparken. Wenn es nur die Fussgänger stört macht man es einfach. Wenn ein Polizist in der Nähe ist lässt man es.
      Bleib gesund
      Paul

    2. Gut 2/3 der Menschheit hat an irgendeinem Aspekt etwas zu beanstanden. In der Regel sagt diese Masse ihre Meinung und denkt damit alles getan zu haben um Abhilfe zu schaffen. Fragst du aber diese 2/3 der menschheit ob sie sich heute jetzt und hier vor den Paläste der regierenden versammeln wollen um friedvoll Protest zu zeigen ggf. das ein oder andere Übel Ade zu sagen wirst du bestenfalls eine kleine Gruppe Leute zusammen bekommen.

      Fazit: mit 2/3 Menschheit würde sich kinderleicht eine positive Revolution veranstalten lassen. Mit einer handvoll Leute wird sich aber rein nichts bewegen. Genau dieser Fakt wissen jene die so sehr bestimmen und verordnen und somit wird am Ende genau das stehen was ich das ultimative Extrem bezeichne. Selbst die Mächte dieser Welt haben diese Situation schon „berechnet“ und „durchgespielt“ mit einem Ergebnis das erschreckend ist. Aber wenn die MAsse lieber ein Ende mit Schrecken will sollte man weniger jammern sondern die Zeit die man hat noch genießen.

  12. Hallo Michael,

    meine größte Sorge ist vermutlich gerade der Verlust des Arbeitsplatzes. Ich arbeite in der Luftfahrtindustrie und bin damit direkt vom Tourismusrückgang betroffen. Ich mag meinen Job und würde ihn gerne behalten.
    Außerdem finde ich es furchtbar, dass das soziale Leben so eingeschränkt wird, meiner Meinung nach kaum zumutbar. Ich sehe die Rate der Depressionskranken schon in die Höhe schießen. Und ich bin einfach nur wütend auf die Regierung, dass uns Wochen, Monate oder sogar Jahre unseres Lebens einfach weggenommen werden, ohne plausiblen Grund! Wenn wir irgendwann wieder dürfen, können wir dann auch nichts mehr unternehmen, da alle Gastro- und Tourismusbetriebe pleite gehen!

    Danke und viele Grüße
    E

    1. Liegt hier nicht ein gedanklicher Fehler vor?

      Man dachte wohl der Arbeitsplatz sei sicher. Man dachte wohl man geht über die Straße hier und da hin wo das Restaurant ist und man in gewohnter Weise Essen kann. Man kommt in seine Wohnung und ohne groß nachzudenken greift man an eine gewohnte Stelle es macht klick und das Licht geht an. Wir betrachten das alles als „sicher“.

      Wirklich sicher?

      Heute hat wohl ein großes Umdenken auf diesen und anderen Ebenen stattgefunden denn vieles was als so selbstverständlich gesehen wird ist alles andere als wirklich sicher. Da braucht es auch kein Virus um die Lage so völlig aus den Bahnen laufen zu lassen.

      Interessant bei der Sache ist das wir uns doch sehr auf gewisse Sicherheiten verlassen die andere uns vorgespielt haben. Noch im Januar hättest du mich ausgelacht wenn ich dir gesagt hätte das dein Job alles andere als sicher ist und das du womöglich im Frühling mit einer Alltagsmaske umher laufen musst. Deine Meinung ist nicht mal gefragt es wird dir auferlegt werden. Wahrlich hättest du mich ausgelacht. Heute wird das Lachen aber vielen vergangen sein.

      Auch diese Ordnung oder diese Normalität die man vorgespielt hat ist alles andere als sicher und hat oft keinen wirklichen Sinn und Zweck außer da sie uns so richtig verdummen. Wir laufen in Abhängigkeiten von Scheinsicherheiten die schon das mögliche Vorhandensein eines winzig kleinen Virus total umhauen kann. Ist es also nicht auch unsere eigene Sache das wir hier doch etwas falsch gedacht oder falsch gelebt haben?

      Jetzt erkennen das viele Leute. Ich frage mich ob es immer ein Extrem bedarf das Menschen aufwachen und anfangen nachzudenken. Doof finde ich das es scheinbar so sein muss aber noch doofer finde ich das am Ende und im Neuanfang oft die gleichen Fehler wieder und wieder getan werden mit dem Aspekt das bei neuem Extrem es noch schlimmer kommt.

      Ein etwas verwirrter Lauf der Menschheit. Ich bin der Ansicht das man bestenfalls selbst noch an sich arbeiten kann seien Weg sucht und bestmöglich geht denn nach meiner These ist der große Weltfriede den die Menschheit anstrebt sicherlich ein gutes Ziel doch den Naturgesetze nach kommt auf Friede auch wieder krieg und den Krieg willst du garantiert nicht miterleben wenn du in einer Scheinsicherheit auf die große Befreiung oder Hilfe wartest die dann nicht mehr ist.

      Die Menschen wollen in Vielzahl den großen Weltfriede ein schönes Leben oder auch ein restaurant uvm. Jedoch macht man da die Rechnung ohne das natürliche Gegenüber das oft ganz andere Dinge im Kopf hat die uns so restlos auslöschen werden. Utopie?

      Wohl weniger denn du selbst siehst zum Fenster raus du selbst hast wie so viele andere eine klare Sicht man erlebt all das was jetzt ist und sagt das sei ja schlimm.. Wirklich schlimm? Ein reales Extrem wird noch ganz andere DInge bringen die man kaum beschreiben kann und genau auf solche Extreme läuft man hin.

      Ich will damit nicht sagen das das Virus jetzt das totale Aus der Welt bringt aber es trägt in einem großen Schritt dazu dabei das wir in der Zukunft genau darauf hinlaufen. Wenn aber die MAsse wollte wie sie will könnten wir eine Wende erfahren doch das sehe ich eher als Utopie

    2. Hallo Elisabeth,

      deine Sorgen sind völlig verständlich. Allerdings habe ich auch gelernt, dass die härtesten Veränderungen zu den besten Ergebnissen führen können. Vielleicht kommst du auf diese Weise zu einem Job, der dir deutlich besser gefällt 🙂 Wir werden es sehen…

      Was das Sozialleben betrifft, muss ich ganz offen sagen, dass ich die „Isolation“ bei den allermeisten Menschen sinnvoll finde. Wir suchen unser Glück viel zu oft im Außen. Wir orientieren uns an anderen Menschen, anstatt selbstständig Entscheidungen zu treffen. Eine Königsdisziplin der Persönlichkeitsentwicklung ist, allein sein zu können und mit sich selbst klarzukommen. Vielen Menschen tut es gut, ins kalte Wasser geworfen zu werden.
      Natürlich gibt es da auch Ausnahmen und für diese Menschen muss gut gesorgt werden. Insgesamt jedoch ist diese Phase uns allen ein großer Lehrmeister.

      Viele Grüße
      Michael

  13. Hallo Michael….
    Wie schön von dir angesprochen zu werden.
    Ich bin Fitness und Gesundheitstrainerin und befinde mich gerade im totalen DOWN.
    Die ersten 3 Wochen habe ich noch täglich mehrere Videos für Freunde, Mitglieder und Sportgewillte gemacht. UNPROFESSIONELL einfach so aus dem Moment heraus… Habe mich und andere damit motiviert.
    Aber dann war auf einmal die Luft raus und ich spüre nur noch eine Lähmende Schwere… Ich werde mich morgen oder übermorgen wieder aufraffen um einige Videos zu drehen., aber es fühlt sich so schwer und zäh an…. Irgendwie dauert es mir nun doch etwas zu lange und ich komme oft in ein Gefühl von Wert – und Sinnlosigkeit rein…. 😪.. Dass ich nichts mehr kann und total langweilig bin. Ich fühle mich so unfähig und nutzlos.
    Ich weiß dass das Glück in MIR liegt und ich mich nicht von der Anerkennung anderer abhängig machen soll, aber es fällt mir sehr schwer alles für mich alleine zu machen und auszuhalten.
    Danke für deine schönen, tiefsinnigen Sprüche und deinen persönlichen Bezug durch den Block. Toll. Ein sehr herzliches
    Dankeschön,
    Liebe Grüße Diana.

    1. wer um alles in der Welt hat je behauptet das eine schwere Krise einfach locker flockig zu begegnen sei? Da geht es ziemlich extrem zu und es trifft auf Ebenen wo man sich das so nie vorher gedacht hat. Womöglich haben auch all jene die Verordnungen rausposaunen nie an diese Auswirkung gedacht.

      Du machst doch das Beste aus der Sache. Sei also froh mach weiter halte durch und finde weitere Wege.

    2. Hallo Diana,

      warum bist du plötzlich unmotiviert? Was hat sich geändert? Was macht dir zu schaffen? Wenn du dir sehr präzise Fragen stellst, dann wirst du entweder Antworten finden, die dich an einer Lösung arbeiten lassen oder du wirst merken, dass die Dinge doch nicht so schlimm sind 🙂
      Wenn du anfangs motiviert sein konntest, dann kannst du es auch jetzt 😉 Da bin ich mir ganz sicher!

      Viele Grüße
      Michael

  14. Lieber Michael,
    als extremer Aussenseiter vermute ich sehr stark, dass der ganze Wirbel ohne Rücksicht auf Verluste von fähigen Politikern und Grossindustriellen inszeniert worden ist. Noch ist kein Impfstoff gefunden und schon wieder ist Impfpflicht im Gespräch. Diesmal geht es halt zu Lasten der Gesundheit wieder nur ums große Geld.
    Der wirtschaftliche Ruin vieler kleiner Unternehmen wird bedenkenlos zugunsten der Betriebe die immer noch Millarden Gewinne einfahren hingenommen. Die Nöte der Bürger werden ohnehin seit langem schon schöngeredet.
    Aussenseiter bin ich deshalb weil ich mich schon vor rund 20 Jahren aus dem Industrie-Nahrungs-Wahn ausgeklinkt habe. Die vielen chemischen Zusätze in den verunstalteten Lebensmitteln schaden komplett nur unserer Gesundheit. Sie beschäftigen unser Immunsystem so intensiv, dass es keine Zeit mehr hat, sich um die Vermeidung von Allergien, Diabetes und anderen Zivilisationskrankheiten ernsthaft kümmern zu können.
    Zur Illustration: Im Frühjahr 2007 Beginn meiner rohköstlichen Ernährung mit viel Wldkräutern hat mich seither von meiner Gräserallergie und jeder Art von Schnupfen befreit. Da hat es sich gelohnt Eigenverantwortung zu übernehmen. Discounter verdienen bei mir allerdings wenig.
    Liebe Grüsse und bleib gesund
    Paul

    1. Du gehst doch scheinbar dein Weg der dir das bringt was du dir erwünschst. Was will man also mehr könnte man fragen.

      Mal ernsthaft wen interessiert es jetzt wirklich wem wir das ganze Szenario zu verdanken haben? Ob nun der Virus ein Fake ist oder reale Gefahr ist schlicht egal. Fakt ist wir leben mehr oder weniger freiwillig auf einem Boden wo diese und jene Regeln gelten.

      Wenn uns das nicht schmeckt können wir anderen Boden suchen. Klang bislang echt gut jedoch sehen wir das in sehr vielen Teilen der Welt das Szenario seine Art Lauf nimmt. Jetzt stehen wir aber genau da wo wir stehen und so sehr wir auch murren es würde rein nichts bringen was eine Vielzahl von Fakten belegt.

      So müssen wir die Lage sehen. Diese Lage wird sich garantiert wieder verändern.

      Das wäre bestenfalls der Punkt wo wir salopp Taten statt Worte folgen lassen können. Was können wir tun? Die einen sagen dies die anderen das und ganz andere denken an die große Revolution. Alles schön und gut und weniger schön und gut. Wichtig aber ist was du willst. Bleibst du nach dem Szenario in diesem Land wirst du (was die Geschichte belegt) wieder und wieder in dubiose Szenarien kommen können. Nutzt du die Chance und lebst wo anders wird es dort anders sein. Ob das alles dann besser oder schlechter ist sei dir überlassen.

      Mein persönliches Ding dazu ist das du in nur noch sehr wenigen Regionen unter gewissen Umständen relativ frei leben kannst. Alles andere hat lediglich einen anderen Namen und andere SPrache.

    2. Hallo Paul,

      zunächst möchte ich dir versichern, dass du beim Lesen meines kommenden Buches sehr viel Seelenbalsam finden wirst 🙂

      Was die Intentionen hinter dieser Krise betrifft: Ich glaube, dass es VORERST egal ist, wo sie ihren Ursprung nimmt. Wenn irgendwo ein Feuer wütet, löschen wir es erst, bevor wir uns fragen, wie es entstehen konnte.
      Wichtig ist nun, mit den realen Konsequenzen umzugehen und hierbei können wir alle einen wertvollen Beitrag leisten. Danach folgt hoffentlich eine Zeit der Aufklärung und des Erwachens. Man darf ja noch hoffen 🙂

      Viele Grüße
      Michael

  15. Hallo ich habe einfach Angst! Als ob in meinem Kopf alles durcheinander gewürfelt wird.Umwelt ,Regenwald…ich sehe ein Bild in den Nachrichten und bin lange traurig. Jeden Abend höre ich Hörbücher um nicht zu denken…!!!

    Viele Grüße an Alle

    1. Angst ist wie eine natürliche Alarmanlage die lediglich richtig justiert werden muss um ein Instinkt zu haben der dir viel Nutzen bringen kann.

      Viele Menschen haben momentan eine ganze Breitspanne von Ängste und das ist auf der einen Seite ein gutes Zeichen. Man kann darf und soll sich durchaus Gedanken um dies und das machen. Was man schnell bemerkt (wie bei dir) ist das man schnell überöastet ist mit seinen Ängste.

      Immer noch so würde ich sagen bewegen wir uns in einem „gesunden“ Bereich den (auf dich gesehen) du hast bemerkt wo deine Grenzen sind. Ideal wäre es doch jetzt daran zu arbeiten. Man kann wie du sich ein Mittel wählen um den Gedanken zu „entfliehen“. Das ist eine Option. Eine andere Option wäre sich sachlich mit den Gedanken zu befassen und fast salopp schon in Deutscher Gründlichkeit eine Liste zu erstellen die nachzubearbeiten wie „real“ oder „unreal“ und evt. Konzepte zu entwickeln wie man das alles bestens nutzen könne usw.

    2. Das kann ich sehr gut verstehen Stefanie
      Angst lässt die Menschen heute glaube ich so wenig reagieren. Wir sind Wohlstand gewohnt. Damit meine ich, dass unsere Grundbedürfnisse erfüllt werden. Wenn dann so etwas Unheimliches wie Corona passiert, erstarrte ich auch oft innerlich. Angst war aber auch vorher schon da, weil sich kaum noch jemand traut für den nächsten einzustehen. Man wird ja schnell bedroht oder gar Schlimmeres

      1. Aus einer völlig anderen Sicht gab es da auch mal eine Seite wo die Welt glauben musste das die Erde eine Scheibe sei und wer über den Rand fährt werde getötet. Ebenso waren andere These meist unter Todestrafe verboten. Und den Unsinn machte man viele Jahre obschon eine mAsse keineswegs so verblödet war den Unsinn der flaschen Scheibe wirklich zu glauben.

        Es gab andere Beispiele und andere Zeiten wo noch abenteuerlichere ja absurdere Dinge vorgebracht wurden und munter rannten Massen dem Wahnsinn nach. Man vermutet das jeder „kein Ärger“ wollte und sich „sein persönlichen Vorteil“ erhoffte. Ein durchaus wahres Gesicht des Menschen.

        Politisch waren fast alle Systeme mehr oder weniger frei gewählt. Die mMasse hat einigen wenigen die Macht gegeben. So auch heute jetzt und hier in Europa in Deutschland und betont haben ganz aktuell alle Parteien dem Treiben zugestimmt. betont alle Parteien. Wie einig sich die doch sind zumal sie doch so verschieden sein wollen.

        Die Masse macht wieder und wieder den gleichen Fehler und genau dieser Fehler ist wohl der schlimmste Fehler eine weit größere Gefahr als alle Viren und Bomben.

    3. Hallo Stefanie,

      deine Angst ist genau das, was erwünscht ist: Die Nachrichten zu schauen, schürt Ängste. Wir sehen uns Problemen gegenüber, die wir nicht lösen können. Wir können nicht mehr klar denken und sind abgelenkt. Anstatt Lösungen zu entwickeln und uns mit unseren Mitmenschen zu solidarisieren, starten wir unseren eigenen Überlebenskampf. Die Spaltung der Gesellschaft nimmt zu.

      Ich kann dir nur empfehlen, mein kommendes Buch zu lesen, denn darin gehe ich ganz ausführlich auf all diese Dinge ein.
      Darüber hinaus lautet mein Rat: Hör auf die Nachrichten zu schauen. Ernsthaft 🙂 Mach dir einen Tee, entspann dich, bekomme wieder einen kühlen Kopf und dann frage dich, welchen Beitrag du zu einer besseren Welt leisten kannst. Dann schaut alles wieder ganz anders aus.

      Viele Grüße
      Michael

      1. Eine Anekdote genau so passiert:

        Ich habe auch mit Nachrichten Presse usw zu tun. Ich befand mich an Ort x. Da hörte ich die Meldung an Ort x regnet es. Kurz darauf eine Meldung an Ort x scheint die Sonne.

        Zu dieser Zeit befand ich mich an Ort x und ich schaute umher und es schneite.

        Da sagte ich mir das es keine Fake News gibt sondern nur Menschen die Wetter auf ihre ganz eigene Art auszulegen wissen.

  16. Hallo Michael , Bin noch relative neu dabei ,finde es aber immer toll wie und was du schreibst .Habe das Buch drauf geschissen schon gelesen, und bin grad dabei es zu versuchen umzusetzen mache mir immer wieder Notizen . Ich versuche die Ängste und Sorge nicht so an mich ran zu lassen .Dadurch merke ich das es mir besser geht ,und trotz das meine Tochter nicht zur Schule kann und es auch etwas stressig ist,da ich selber noch arbeiten muss versuche ich mir immer die kleinen positiven Dinge raus zu holen , Die Zeit mit meiner Tochter tut einfach gut , und merke auch trotz das Sie ihre Freunde nicht sehen darf das es ihr auch gut tut .Wünsche mir natürlich das es bald auch für Sie und die anderen Kinder eine Lockerung gibt .
    Liebe Grüße Katharina und bleib Gesund

    1. Hallo Katharina,

      herzlich willkommen! Es freut mich, dass du dabei bist:)

      Deinen Ansätzen gibt es nichts hinzuzufügen. Du machst alles richtig: Du übernimmst Verantwortung, arbeitest an dir und deinem Einflussbereich und lässt dich nicht verrückt machen. Würden wir alle uns ein Beispiel daran nehmen, sähe die Welt bereits ganz anders aus 🙂

      Auch dir weiterhin alles Gute! Bleib gesund.

      Viele Grüße
      Michael

    2. Das besagte Buch ist eines von vielen sehr guten Bücher die Michael so geschrieben haben. Interessant sind auch Ausgaben als Hörbuch zumal wenn es von Michael selbst gesprochen ist.

      Obschon ich das Alter deiner Tochter nicht kenne würde ich dazu tendieren und sagen… Hört euch doch das buch drauf geschissen gemeinsam an. Ich denke so nutzt ihr die gemeinsame Zeit noch effektiver.

  17. Lieber Michael,

    ich mache mir um einiges Sorgen. Vor allem z. B. um meine Eltern, meinen Vater der herzkrank ist und somit zur Risikogruppe zählt.
    Und vor allem mache ich mir derzeit Sorgen um die Spaltung der Gesellschaft. Ich kann verstehen das bei vielen die Nerven die blank liegen und jeder anders auf diese Ängste reagiert. Aber was mir wirklich Sorgen macht, sind diejenigen die versuchen „Unfrieden“ unter den sowieso schon sehr angespannten Situationen unter die Menschen zu bringen die dann evtl. im Streit untereinander „ausarten“.
    Mir fällt auf das derzeit wieder 2 Positionen ausgemacht werden, die eine Seite kritisiert unsere Regierung derzeit für die Mißachtung der Demokratie währende die andere Seite angebliche „Schafe“ sind die nicht mehr selbstständig denken können.

    Mir macht Angst, das Meinungen und Positionen nicht mehr akzeptiert werden und nicht mehr sachlich diskutiert werden und auch mal stehen gelassen werden können, sondern sofort „persönlich angegriffen“ werden.

    Ich habe zwar eine gewisse Angst vor dem Virus und all‘ seinen Folgen, aber noch mehr Angst , was aus den Beziehungen der Menschen macht.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und bleibt gesund

    Herzliche Grüße
    Sabine L.

    1. Hallo Sabine,

      ich finde deine Gedanken sehr nachvollziehbar und kann dir nur empfehlen, mein kommendes Buch aufmerksam zu lesen. Darin gehe ich ausführlich auf die Spaltung der Gesellschaft und die von dir angesprochenen Probleme ein. Wir können diese Krise nur gemeinsam überstehen. Damit es jedoch ein „Gemeinsam“ geben kann, müssen wir alle an uns selbst arbeiten. Es ist ein langer Weg, aber kein unmöglicher…

      Viele Grüße
      Michael

      1. kritisch angemerkt: Gemeinsam?

        Diese krise zeigt zwar hier und da schöne Bilder die von einer gemeinsamkeit zeugen jedoch kann man auch vieles schönschreiben oder schönfilmen.

        Zweifelsfrei würde ein gemeisames Wirken uns alles absolut gut tun nur wie soll das gehen wenn schon eine Vielzahl von Ehen meist mit Kracj geschieden werden und dabei geht es sogesehen nur um zwei Leute. Das wahre Gesicht vieler menschen ist nach meiner These so gestrickt das es weniger gemeinsamkeit sucht sondern mehr den Alleingang.

        Soll nichts schlimmes sein jedoch haben wir die Rechnung nicht mit der EIgenart der Menschen getan oder wie es ein beispielhaftes altes Theaterstück zum Ausdruck bringt:

        „in mir steckts stets jene Kraft die das Gute will und doch das Böse schafft“.

        Das soll kein düsterer Blick auf die Menschheit sein – eher ein realistischer Blick.

  18. Hallo Michael,
    bei mir ist es die Beziehung, die unter der Situation leidet. Mein Freund und ich sind seit 10 Jahren zusammen. Ich konnte es bisher im Alltag gut umgehen und kompensieren – jetzt nicht mehr: Seine negative Einstellung zieht mich abgrundtief runter. Ich kann das Gejammer um die vielen Dinge, die ihn in dieser Welt stören, nicht mehr ertragen.
    Liegt das Problem wirklich an ihm? Oder sollte ich mich auf meine Liebe zu ihm besinnen?
    Schön, dass DU da bist.

    1. Liebe Lisa,

      DU musst selber entscheiden, ob du mit einem Menschen leben möchtest, den du jetzt wohl richtig kennen lernst und mit dem dem du nicht wirklich glücklich zu sein scheinst. Vielleicht hilft es dir ja bei der Entscheidung, wenn du dir einen Heiratsantrag von ihm vorstellst.

      Freust du dich dann und sagst:
      JA, am liebsten für den Rest unseres Lebens
      oder sind deine Gedanken eher:
      OH Nein! Das will/kann ich mir gar nicht vorstellen?!

      Ich hoffe das dir die Zeit jetzt hilft und du eine Entscheidung treffen kannst, die dich glücklich macht 🙂

      Lg Jessie

    2. Krisen gehören wie nicht-Krisen zum leben. Gerade wenn es ach so toll scheint sind viele Dinge (angeblich) kein Problem und die meisten denken sie haben genau diese Probleme im Griff. Kommt eine Krise sieht die Sache ganz anders aus obschon sich doch nicht wirklich etwas änderte.

      Auch während dieser aktuellen Krise können Menschen beisammensein. Sie können auch getrennte Wege gehen. Wo also ist das Problem.

      Egal auch wie dein Problem liegt womöglich eher darin von Anfang an nicht wirklich das Gegenüber erfasst zu haben. Also wann wo wie dein Gegenüber tickt. In Krisenzeiten scheint dein Gegenüber eben so zu ticken wie du es beschreibst. Passt das nicht zu dir wäre eine klare Vorgehweise angesagt oder?

      Aber mal exklusiv rein privat gesagt: mir geht es manchmal tatsächlich genau anders herum. In Krisen traf ich Gegenüber die wunderbar zu mir und ich zu ihnen passte. Kaum war die Krise vorbei war die Freundschaft auch zu ende denn im Frieden passte das absolut nicht mehr zusammen.

    3. Hallo Lisa,

      ich finde Jessies Idee gar nicht mal so übel. Sie erinnert mich an den guten alten Münzwurf. Wenn du nicht weißt, was du tun sollst, wirf eine Münze. Bist du mit dem Ergebnis unzufrieden, weißt du, was du ihn Wahrheit wolltest. Bist du jedoch zufrieden, weißt du ebenfalls, was du ihn Wahrheit wolltest 🙂

      Man kann an allem arbeiten, aber es gibt gewisse grundsätzliche Einstellungen, in denen Menschen miteinander harmonieren sollten.
      In einer echten Partnerschaft sollte es auch dann gut laufen, wenn die Umstände nicht optimal sind. „In guten wie in schlechten Zeiten“.

      Vielleicht kannst du ja ganz offen mit deinem Partner sprechen und ihr findet eine Lösung. Wenn du dich jedoch im Stillen ärgerst, wird sich die Situation nicht ändern. Ich drücke dir die Daumen!

      Viele Grüße
      Michael

  19. Lieber Michael, eine tolle Idee deine Sammlung zu den Ängsten in der derzeitigen Lage. Ich bin Steuerberater und muss mich fragen, ob diese Maßnahmen der Bundesregierung wirklich ernst gemeint sind. Wie kann es sein, dass sich Unternehmer Geld leihen sollen für Umsätze, die niemals mehr erwirtschaftet werden, wie in der Tourismus Branche oder bei Restaurants ? Wo ist das Ganze Geld geblieben, was uns versprochen wurde als der Lockdown kam ? Warum unterstützt man die Unternehmen nicht mit geschenktem Geld ? Das ist die einzige Möglichkeit die Wirtschaft zu retten ! Mir machen die Folgen dieser Fehlentscheidung Angst, kann ich dieser Regierung vertrauen die solch handwerkliche Fehler macht, oder doch Kalkül ? Was wird aus den Menschen, die sich dem Alkohol verschreiben, was mit den Menschen mit Depressionen ? Wenn diese nicht an Corona erkranken und in ein oder zwei Jahren trotzdem sterben, tauchen sie nicht in der Statistik auf. Was wird aus unseren alten Menschen in Heimen und Krankenhäusern ? Wir brauchen einen Plan, und den sehe ich nicht ! Ausser Ängste schüren passiert zur Zeit nichts. Das Virus mag gefährlich sein und ich will das nicht verharmlosen, gerade für Ältere mit Vorerkrankungen ist das sehr gefährlich. Aber ich befürchte, das am Ende der Virus nur unser drittgrößtes Problem sein wird. Bleibt alle gesund ! Herzlichen Gruss Jens

    1. Lieber Michael und liebe Forumsteilnehmer

      ich persönlich teile eure Sorgen zum größten Teil.

      Das die Blase des Leben ohne Limits irgendwann erreicht wird, war abzusehen. Aber bitte nicht alles unter dem Deckmantel von Corona… Ich bin seit Jahren in keinen sozialen Netzwerken mehr, weil meist nur die Meinung der Mehrheit gezählt hat, und mich der ausgelebte Hass der Einzelnen beschämt und deprimiert hat.
      Corona Tracker? Nein Danke!
      Woher kommen auf einmal 2 Billionen €, obwohl viele Länder wirtschaftlich schlecht da stehen?! Steuern wir auf eine Inflation zu oder müssen wir doch so viel Vertrauen haben, dass „Alles“ gut wird?

      Warum werden nicht wenigstens botanische Gärten und Zoos aufgemacht? Darf man aktuell gar keine Freude mehr haben?! Die Ärmsten der Armen sind jetzt noch bestrafter. Keine Tafeln, keine Arche ect. Dafür ein Anstieg häusslicher Gewalt innerhalb von 3 Wochen von 10%. Ist das alles noch tragbar?

      Und wo ist der Plan für das Danach?

      Fliegen wieder sämtliche Angestellte des öffentlichen/wirtschaftlichen Lebens für jeden“ Pups“ hin und her oder wird mehr Umweltbewusstsein herrschen?
      Werden die Lebenshaltungskosten allgemein gesenkt, damit evtl. auch ein Vollverdiener eine Familie ernähren kann?
      Von den Selbstständigen ganz zu schweigen, die nun unverschuldet in Insolvenz geraten.

      Ich hatte jetzt auch einige Tage einen Durchhänger, aber werde mich nun wieder aufraffen und versuchen das Beste aus der Situation zu machen

      1. Hallo Jessie,

        das sind sehr wichtige Gedanken, die du da äußerst, mit denen wir uns in Zukunft noch ausführlich beschäftigen werden.
        Ich glaube, dass Corona NICHT der Auslöser dieser Krise ist. Diese Krise zeigt uns einfach nur, was in den letzten Jahrzehnten nicht richtig gelaufen ist.
        Wir können nun entweder umdenken oder weiterhin in die Sackgasse rasen. Mit meinem kommenden Buch versuche ich, einen wertvollen Beitrag zum Umdenken zu leisten.

        Viele Grüße
        Michael

      2. Durchhänger sind doch völlig normal …

        Es ist doch völlig normal das egal unter welchen Umständen man sich so richtig down fühlt. Wichtig dabei ist (so wie du es gemacht hast) erkennst das du so eine Down Phase hattest und scheinbar auch weißt optimal damit umzugehen.

        Man erholt sich wacht auf schaut zum (Corona) fenster raus und denkt ach die Welt hat einen Knall. Womöglich ist das auch so. Ich stimme da Michael zu und denke auch das ein Virus wohl nie direkt dafür verantwortlich ist was man dann so beim Blick aus dem Fenster sieht.

        Die Weltbevölkerung sollte auf eine lückenlose Aufklärung bestehen mit wissenschaftlich fundamentierte Beweise. Alles andere sollte man einer wirklich fairen Justiz übergeben.

        Man sollte die Zeichen der Zeit gelernt haben. In der regel hat es immer wieder einige weniger Knallköpfe genügt um Massen egal in welche Richtungen zu steuern und am Ende ergab es meist Berge an Tote Weltkriege Holocaust und Co. … mal ganz abgesehen vom Umweltschaden und gutgehenden Unternehmen die mit einem Schlag in Schutt und Asche verschwanden oder als Selbststahler auf einer Wand in Hiroshima.

        Unsere Geschichte hat unzählige Beispiele die genau vom Werdegang der Menschheit Auskunft geben. Natürlich gäbe es gute Dinge wie eine Forschungseinrichtung in Cern ein Prof Hawkin ein Nikola Tesla ein Michael Leister … oder auch du.

        Es ist salopp ein ständiger Kampf zwischen Gut und Böse Richtig und Falsch und wir werden garantiert noch ganz andere „Krisen“ erleben.

    2. Hallo Jens,

      du erhältst meine volle Zustimmung und ich finde deine Gedanken sehr, sehr wichtig. Allerdings ist das wirtschaftliche Problem nicht nur Corona zu verdanken. Diese Krise verdeutlicht einfach nur, was in den letzten Jahrzehnten falsch gelaufen ist.

      NORMALERWEISE läuft es so: Wer ein Unternehmen schlecht führt, geht pleite. Das ist hart und unangenehm, aber nur richtig.
      Heutzutage läuft es so: Wer ein Unternehmen schlecht führt, nimmt Kredite auf, um es noch länger schlecht führen zu können. Da ist die Katastrophe vorprogrammiert.

      Evolution bedeutet sich anzupassen, um überleben zu können. Für Unternehmen ist das nichts anderes. Wir haben jedoch gelernt, uns dieser Evolution zu widersetzen. Wir flüchten vor den Konsequenzen unseres Handelns. Die Sache ist jedoch die: Wir können nicht ewig fliehen und das werden wir bald zu spüren bekommen.

      Ich werde bald in einem eigenen Beitrag auf einige der von dir genannten Probleme eingehen. Bleib stark und lass dich nicht unterkriegen!

      Viele Grüße
      Michael

    3. Ja die Regierungen der Welt sehen ihre Maßnahmen als total ernst und setzen sie um. So einfach geht das und dazu ist es egal was sie als Vorwand nehmen und ob das alles so richtig oder falsch ist.

      Bereits 1969 hatte das seine Anfänge als es um Notstand Gesetze ging. Große Proteste aber die waren egal und wer zu laut war wurde eben als Terrorist abgehandelt. Statt diese Entwicklung zu sehen schaute man weg und heute wird kräftig gejammert dabei ist das was jetzt ist nicht mal der Ansatz eines Extrem. Die Regierung könnte noch ganz anders.

      Was wird aus den Opfer? Sowas ist nicht vorgesehen wirklich aufzuarbeiten. Friss oder stirb Mentalität könnte man auch sagen.

      Nur wenn die Masse endlich mal aufhören würde zu Jammern und mitzulaufen und dem wenigen wahren Übel ein klares Nein sagt könnte sich etwas ändern. Ich tendiere aber eher dazu zu sagen das es dazu längst zu spät sein könnte

  20. Hallo Michael
    Ich habe angst dass ich arbeitslos werden könnte und somit weniger Einkommen habe. Geld ist zwar nicht alles aber wir brauchen welches im täglichem Leben.

    Lg. Erika

    1. Es ist wohl weniger die Angst um Arbeit oder um weniger Geld sondern mehr die Sorge um ein völlig anderes Leben mit meist Einbußen.

      Eine gute Zeit um wirklich mal zu überprüfen ob diese EInbußen wirklich Einbußen wären und meist wird man feststellen das man salopp viel zu viel unsinnigen Kram und meist damit unsinnige Kosten hatte.

      Es gibt Menschen die tatsächlich drei oder vier oder mehr sogenannte Tafelservice haben obschon sie nie 30 Gäste zu bewirten hatten und wenn es mal hoch kam waren 4 oder 5 Gäste zu Besuch waren und dieser Besuch liegt dann meist auch Jahre zurück und war eher ein Zufall. Weshalb brauchen mensch 30 T Shirt und 20 Paar Schuhe oder 100 Paar Socken? Nüchtern betrachtet ergibt diese Ansammlung kein Sinn. Hinzu kommt das du das alles auch unterhalten musst. Es muss Stauraum sprich ein Schrank müsse her. Das alles kosten auch bei minimaler Unterhaltung Geld zzgl. den Kosten für Schrank Kleider Tassen Teller usw. Reinigung. Und das alles für Dinge die man nicht wirklich braucht.

      Oft werden ao viele Dinge als wichtig betrachtet die alles andere als wirklich wichtig sind. Kommt es dann zu Unüblichkeiten bricht das ganze Werk schnell zusammen.

      Oft denke ich da an Leute die salopp die große Freiheit suchten und in abgelegene Gebiete der Welt zogen und eine Art Selbstversorgung gestalten wollten. Man stellte schnell fest das fast überall Gesetze gelten. Wenn du dich natürlich an diese Gesetze hälst musst du ein grundstück erwerben brauchst also Geld. Hinzu kommen laufende Ausgaben wie Steuern die das gelobte Land regelmäßig erheben. Das wieder schafft die Option das man in seiner neuen Freiheit etwas gegen Geld anbietet usw usw. Schell stellt man fest das man in seiner neuen Freiheit im fast gleichen Trott sein kann wie im alten Leben.

      Jetzt ganz persönlich: meine ganz persönliche Art zu leben ist (so sagen es andere) eine fast schon heftge Art an Minimalismus. Selbst wenn ich das verliere was ich mir zugelegt habe wäre es kein wirklicher Verlust. Ein Leben wäre locker ohne all diese DInge möglich. MAnchmal ergab sich in meinem Leben Situationen wo du angehalten warst so zu überleben wie du gerade bist mit all dem was du an dir hast. Das ist nicht immer viel gewesen aber es gelang. Das wieder zeigte mir das ich keinen großen Wert auf Dinge legte. Und genau so gestalte ich das auch in Sachen Arbeit. Ich erwirtschafte genau so viel geld wie ich zum leben benötige und das ist wahrlich nicht viel und es könnte sogar weit weniger sein als mancher Hartz IV Satz.

    2. Hallo Erika,

      ich finde deine Sorge sehr verständlich. In den Zeiten, in denen ich nur sehr wenig (wirklich wenig!) Geld hatte, habe ich Vieles über mich und das Leben gelernt. Heute bin ich dankbar dafür.
      Du hast Recht: Geld ist nicht alles, aber wichtig. Du wirst immer einen Weg finden, dich und deine Familie zu versorgen. Die Grundvoraussetzung dafür ist eine starke Persönlichkeit und die kann Geld nicht kaufen. Also ist es doch gut, dass du ein guter und starker Mensch bist 🙂

      Viele Grüße
      Michael

      1. auch dazu eine wahre Geschichte:

        Mitten im Gefechtsgebiet. Lage ruhig. Gut 8000 Kilometer weit weg von Europa. Das nächste größere Dorf ds man „Ziviisation“ nennen würde ist gut 300 Kilometer weit weg. Die örtlichen Leute haben sich gegen den „Feind aus dem Westen“ zusammen getan. Gefechtssituation. Kampf gewonnen. Verletzte Tote das übliche halt. Dann sitzt man da möchte ein Feuer entfachen um zu kochen. Es ist iM Dschungel sehr nass daher ist Feuer machen manchmal eine Kunst für sich. Jemand hat einen toten Feind durchsucht und die Habseeligkeiten verpackt und die an eine Zentrale gehen sollen. Dabei fand man so Stücke Papier und stufte es schlichtals Papier ein.

        Ideal um Feuer anzuzünden.

        Das Papier war Geld.

        Für die Menschen vor Ort war es nur Papier. Ohne Wert und wohl eher nur zum Zweck Feuer zu entfachen. Geld war absolut egal. Die Menschen vor Ort lebten viele Jahre dort und sie kannten kein Geld. Eine wahrlich prägende Erfahrung in einer wahrlich riesigen Krise.

        Als man dann erklärte was das für „Papier“ ist verzichteten die Leute auf die Anzündhilfe und brachten es zu den Sachen die der Zentrale zugeführt werden sollen. Sie verwunderten sich noch lange über dieses seltsame Papier. Sie erkannten zwar Sinn und Zweck aber für sie hat es bin heute weder Sinn noch Zweck …. bestfalls als Anzündhilfe

  21. Lieber Michael,

    erst einmal Danke für Deinen fortwährenden Einsatz. Immer wieder schaffst Du es mich mit auf die Reise zu nehmen.

    Was mir wirklich die meisten Sorgen macht ist nicht das neuartige Virus. Mit großer Sicherheit haben wir es hier mit einem wirklich schlimmen Erreger zu tun. Und es trifft die schwachen, kranken oder älteren Menschen. Fast alle jungen Menschen, mit denen ich Umgang habe, haben überhaupt keine Angst vor der neuen Krankheit. Die die geistig schon etwas weiter sind haben Angst Oma oder Opa anzustecken und das zeigt mir das es scheinbar doch noch wirklich gutes in unserer Gesellschaft gibt.
    Dieses kleine Virus schafft es wirklich alles in den Schatten zu stellen was wirklich wichtig ist.
    Was tun wir Menschen denn um unseren Planeten für unsere Nachkommen lebenswert zu erhalten? Wenn wir weiterhin so konsumieren und die Erde und damit auch viele ärmere Volker dieser Welt ausbeuten, welche Zukunft bleibt den Menschen? Ja, sicherlich wir werden das nicht mehr erleben. Also egal, immer schön Vollgas auf der Autobahn geben. Ich bin der geilste in meinem über Zweihundertpsauto.
    Nun der fortschreitende Wertewandel in die falsche Richtung macht mir extreme Sorgen.
    Wahrheit, Anstand, Moral, Verbindlichkeit, Liebe und Fürsorge, die „alten“ Werte eben halte ich für gute Dinge, die wir für unsere Nachwelt erhalten sollten. Wir werden natürlich durch die Medien total verängstigt. Die Nähe und Wärme die mir bisher von meinem engsten Kreis gegeben wurde fehlt aktuell fast komplett. Wie lange muss ich das noch aushalten? Bis die Regierung sagt: So nun dürft Ihr Euch wieder in die Arme nehmen. Warum wird aktuell weltweit so viel Alkohol konsumiert? Weil man damit den ganzen Mist wunderbar ausblenden kann, und witziger Weise liegt man sich dann etwas später doch wieder in den Armen. Wir brauchen einfach Nähe und Zuneigung.
    Nun ich denke die Menschheit wird das Virus überleben. Wie die Menschheit die wirklichen Probleme angeht wird sich zeigen. Die Möglichkeit Dinge zu ändern hat eigentlich jeder. Ich hoffe sehr viele werden nach der Pandemie versuchen ihren Teil dazu beizutragen.
    Beste Grüße
    Helmut

    1. Hallo Helmut,

      es hat mich wirklich sehr gefreut, deinen Beitrag zu lesen. In meinem kommenden Buch gehe ich detailliert auf all die Themen ein, die du nennst. Ich muss jedoch ehrlich zugeben, dass ich beim Schreiben Zweifel hatte. Ich hatte die Sorge, mit meinen Gedanken alleine zu sein und auf sehr viel Widerstand zu stoßen. Das ist zwar kein Grund, das Buch nicht zu veröffentlichen, aber man macht sich so seine Gedanken…
      Da freut es mich immer wieder, wenn ich Menschen begegne, die ebenfalls kritisch und unabhängig denken. Das gibt mir die Hoffnung, dass eine Veränderung zum Positiven durchaus möglich ist. Bleib stark und bleib auch weiterhin ein gutes Vorbild!

      Viele Grüße
      Michael

    2. Eher ist es so das eine Unüblichkeit von der wir dich nicht wirklich etwas wissen als Vorgabe für die sinnvollsten und sinnlosesten Maßnahmen dient.

      Man merkt dies an dem Fakt das momentan doch niemand aufklärt was wissenschaftlich fundiert Fakt ist. Menschen in so einer Lage in Unklarheiten zu belassen schafft Angst und ich finde es ein wirklich übles Spiel so was auch immer umzusetzen.

      Aber so sind die Regeln für extreme. Wohl hätte man mich noch vor einigen Wochen ausgelacht wenn ich solche Szenarien angedeutet hätte. Heute lachen wohl kaum noch Leute. Mein Bauchgefühl sagt mir das da auf breiter Ebene etwas nicht stimmen kann. Ich erinnere mich sns Celler Loch und der Staat behsuptete6es waren Terroristen dabei war es der Staat selbst. Oder an bin Laden und eine streut acht die einfach so in fremde Länder fliegt Leute erschießt und Leichen klaut.

      Aber egal wie die Masse der Menschen ist doch friedlich und will nur leben aber sie jammert nur und tut nichts.

  22. Hallo Michael,

    mir macht Sorgen, dass es nach wie vor noch viele Menschen gibt, die die Corona-Krise anscheinend nicht wirklich ernst nehmen.
    Oft erlebe ich es, wie sich Leute beschweren, dass man ja nicht raus dürfe, nicht mehr Essen gehen darf/kann, die Kinder zu Hause den Eltern auf die Nerven gehen, weil diese ja Home-Office betreiben müssen/können (da wo möglich). Und ich Frage mich, was ist euer Problem? Ernsthaft jetzt? Das ist für mich alles Jammern auf hohem Niveau. Ihr dürft doch alle zu jeder Zeit raus. Einen richtigen Lockdown/Shutdown in DE gab es nie. Essen gehen? Dann geht ihr halt mal nicht essen. Essengehen ist für mich Luxus. Und nichts alltägliches. Eure Kinder nerven euch? Dann hättet ihr vielleicht keine bekommen dürfen. Viele Eltern sind heutzutage schnell überfordert, wenn das eigene Kind ein wenig bespaßt werden soll, weil es mal nicht in die Kita/Schule/Sportverein/Freunde etc. abgeschoben werden kann. Eltern verbringen heutzutage viel zu wenig Zeit mit ihren Kindern, finde ich. Das es nicht immer einfach ist weiß ich. Aber viele haben einen Partner und sind nicht alleine. Meine Mutter war damals ganz alleine mit 3 Kindern und hat es auch alles geschafft. Und sie hat nebenbei gearbeitet.

    Eine Bekannte musste letztens für 14 Tage zu Hause bleiben, weil Sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte. Nach nur 2 Tagen viel ihr schon die Dekce auf den Kopf, weil sie nicht raus durfte. Fangt an zu lernen mit euch selbst klar zu kommen! Man muss nicht ständig unter Menschen sein und etwas unternehmen. Es geht auch mal ohne. Alleine.

    Genauso geht es weiter mit den eingeführten „Regeln“.
    Mundschutzpflicht ist nun in ganz DE da. TROTZDEM dürfen die vorherigen „Regeln“ (Abstand, gründliches Hände waschen…) nicht außer Acht gelassen werden.
    Das Ganze wurde von der Regierung nicht zum Spaß eingeführt. Es soll uns alle schützen. Nur verstehen das viele nicht. Das finde ich mehr als schade. Denn am Ende leiden daraunter die älteren/vorerkrankten Menschen/Risikogruppen.
    Mir macht es auch keinen Spaß mit Mundschutz rumzulaufen. Aber dann lieber so, als das man am Ende selbst erkrankt oder noch schlimmer andere Menschen ansteckt. Und dann lieber jetzt einmal konsequent die Maßnahmen durchziehen, als dass wir dann im Sommer wirklich alles komplett runterfahren und einen Lockdown/Shutdown einführen müssen. Denn dann ist das Gejammer noch größer. Und da hat keiner Lust drauf!

    Ich verstehe, dass viele sich um die Wirktschft sorgen. Das tue ich auch. Aber es macht keinen Sinn in meinen Augen jetzt zu schnell und zu früh alles sofort wieder auf Normalbetrieb zu schalten. Da hat am Ende keiner was von.
    Denn wir haben es hier mit einer Pandemie, einem Extrem zu tun (andere mögen etwas anderes behaupten), das DE vor große Herausforderungen der heutigen Zeit stellt.

    Es kann in meinen Augen auch nicht angehen, dass Minister/DFB über irgendwelche Fußballspiele/Geisterspiele diskutieren. Fußball bekommt, meiner Meinung nach, sowieso einen viel zu hohen Wert in dieser Gesellschaft zugeschrieben. Die machen Millionen und andere, wirklich systemrelevante Arbeitskräft (u.a. Krankenpfleger) werden mit Hungerlöhnen abgespeist. Aber das ist ein anderes Thema.

    Viele Grüße
    Marie

  23. Anmerkung:

    Nein, ich sehe alles nicht nur so, weil die Regierung es sagt. Normaleriweise halte ich von der Regierung nicht viel, aber in diesem Punkt hat sie (Merkel) einfach mal recht, meiner Meinung nach. Denn keiner weiß, wie es mit Corona weiter geht. Einen Impfstoff gbt es noch nicht (falls es je einen geben wird). Und bis dahin würde ich sagen, lieber Vorsicht… als alles andere.

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