Selbstexperiment: Wie viel kann ein Mensch in 12 Monaten erreichen?

Selbstexperiment

Was habe ich mir da schon wieder eingebrockt…?

Als Autor und Coach verstehe ich es als meine Aufgabe, ein gutes Vorbild für meine Mitmenschen zu sein. Um das zu gewährleisten, muss ich natürlich selbst über Erfahrung in all den Bereichen verfügen, die ich thematisiere. Ich bin kein Lehrbuch-Coach. Für mich gilt, dass ich nur in Situationen beraten kann, mit denen ich mich auskenne. Ich muss selbst schon eine Lösung zu einer ähnlichen Problemstellung entwickelt haben, um authentisch und effektiv helfen zu können. Das führt uns dann auch schon zu meinem Vorhaben.

Neulich sagte ich jemandem bei einem Coaching, er solle nicht unterschätzen, wie viel er in 12 Monaten erreichen kann, wenn er nur die richtigen Gewohnheiten etabliert. Er fragte mich daraufhin: „Was kann ich denn alles schaffen?“, und ich muss ehrlich zugeben, dass ich keine konkrete Antwort darauf geben konnte. Ja, wir alle können uns denken, dass sich mit der richtigen Einstellung und Motivation so Einiges erreichen lässt. Aber, was genau kann eigentlich passieren, wenn man ein Jahr seines Lebens der Disziplin und Effizienz widmet? Dieser Gedanke macht mich neugierig.

Ein ganzes aufregendes Jahr

Deshalb habe ich beschlossen, ein aufregendes Selbstexperiment durchzuführen! Vom 01.09.2020 bis zum 01.09.2021 werde ich mein Leben vollkommen diszipliniert und effizient führen. Ohne Kompromisse. Ohne Ausreden. Mein Ziel ist es herauszufinden, wie viel ein Mensch in nur 12 Monaten erreichen kann, wenn er sich voll und ganz (!) der Verwirklichung seiner Träume und Ziele widmet.

Den gesamten Prozess werde ich dokumentieren, aufarbeiten und im Anschluss zusammenfassen. Dabei wird nicht nur festgehalten werden, was ich getan und geschafft habe. Vor allem wird es darum gehen, welche Hürden mir auf dem Weg begegnet sind, wie ich sie überwunden habe (oder auch nicht) und wie ich die Willenskraft aufbringen konnte, um die jeweiligen Schritte zu gehen.

Die Zielpunkte festlegen

Was genau will ich eigentlich erreichen? Man kann schließlich 12 Monate lang an allen möglichen Dingen arbeiten. Ich benötige also eine klare Zielsetzung und die habe ich bereits festgelegt. Meine thematischen Schwerpunkte sind:

  • Gesundheit und Fitness
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Erfolg

Was passiert mit dem Körper (und dem Geist), wenn man sich ein Jahr lang kompromisslos gesund ernährt, absolut regelmäßig Sport macht, feste Schlaf- und Aufstehzeiten etabliert und insgesamt mehr Bewegung in den Alltag integriert?

Wie weit kann ich mich als Autor und Coach entwickeln, wenn ich mich konsequent weiterbilde, mein Lesepensum erhöhe, Seminare zu neuen Themenbereichen besuche und meine „Freizeit“ anderen intellektuellen Gebieten (wie z.B. Kunst oder Musik) widme?

Wie werden sich all diese Veränderungen auf meinen Arbeitsalltag auswirken? Wie viel effizienter werde ich bei der Arbeit sein? Wird sich durch ein noch effektiveres Zeitmanagement mehr Lebensqualität einstellen? Oder werde ich am Ende mehr Lebenszeit für die Arbeit eintauschen müssen? Welche Auswirkungen wird das auf meine Karriere haben?

All diese Fragen möchte ich im Rahmen des Selbstexperiments beantworten und ich bin gespannt darauf, was sich alles ergeben wird.

Wie du dir sicherlich schon denken kannst, wird das ganze Projekt eine gigantische Herausforderung sein. Wie schaffe ich es also, dieses enorme Vorhaben in die Tat umzusetzen? Hierfür habe ich mir ein kleines System ausgedacht.

12 Monate, 12 Gewohnheiten

Innerhalb der 12 Monate werde ich 12 produktive Gewohnheiten, sogenannte „power habits“, etablieren. Sie sollen mir dabei helfen, meinen Alltag neu zu strukturieren und vielfältiger zu gestalten. Welche Gewohnheiten das sind, werde ich an dieser Stelle natürlich (noch) nicht verraten 🙂 Ein bisschen Vorfreude muss ja bleiben…

Sokrates soll gesagt haben, es sei eine Schande für einen Menschen, alt zu werden, ohne das volle Potenzial seines Körpers und Geistes entdeckt zu haben. Das ist zwar eine recht radikale Sichtweise, aber ich muss zugeben, dass es wirklich schade ist, sein Potenzial nie auszuschöpfen. Ich hoffe, dass dieses Selbstexperiment mir mehr Möglichkeiten eröffnen wird, um andere Menschen bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen.

Vielleicht bist du ja nun auch neugierig und würdest gerne etwas Ähnliches probieren. Wie findest du das Vorhaben? Zu extrem oder interessant? Glaubst du, dass es überhaupt möglich ist, 12 Monate lang so konsequent zu sein?

Ich freue mich auf deine Meinung dazu. In der Zwischenzeit werde ich weiterhin Vorbereitungen treffen, dann tatsächlich ist schon bald der 01.09. und dann geht es los!

Es ist schön, dass du dabei bist.
Michael

 

Titelbild: Unsplash.com, © Matt Duncan

 

54 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Michael,

    ich stelle es mir unglaublich spannend vor wird aber auch sehr schwer. Ich würds gerne machen aber glaube nicht das ich es durchziehen würde 🙂

    Wünsche dir trotzdem viel Erfolg und bin gespannt was du erzählen wirst.

    Viele Grüße
    Marek

    1. Wow,ich finde es total toll und würde gerne mitziehen. Ich bin eher so die „Ganz-oder gar nicht-Tante“ und so etwas wäre voll mein Ding,glaube ich. Ich muss mal sehen,wie meine Zielsetzung aussehen wird. Wirst du denn während der 12 Monate zwischendurch berichten oder erst im Ganzen als Buch,wenn das Jahr um ist?

      Lieben Gruß und viel Erfolg,

      Julia

      1. Hallo Julia,

        „Ganz-oder-gar-nicht-Tante“ 😀 😀 Finde ich gut!
        Dann kann ich dir nur meinerseits die Daumen drücken und eine erfolgreiche Zeit wünschen.

        Ich werde alle 1-2 Monate einen Zwischenbericht hier auf dem Blog schreiben. Das Große Ganze gibt es dann allerdings später als Buch 🙂

        Viele Grüße
        Michael

  2. Hm… Wenn ich das so lese, dann habe ich genau das in den letzten zwei Jahren gemacht! Sozusagen aus Versehen bzw. war die Absicht eine andere. Vielleicht nicht ganz so umfassend (den Sport und den beruflichen Erfolg klammern wir hier mal aus), und dokumentiert habe ich das auch nicht. Aber wohin das führt, kann ich Dir sagen: Zu mehr Lebensqualität! Also leg los!
    Viele Grüße, Jorin

    1. Hallo Jorin,

      zuerst einmal freue ich mich sehr für dich!

      Ich weiß ja nicht, was genau du gemacht oder verändert hast, aber das Besondere am Selbstexperiment ist der Umfang. 365 Tage lang pure Effizienz, wie eine Maschine. Arbeit, Sport, Bildung, Zeitmanagement. Mehr nicht. Keine Ausnahmen, außer natürlich in Notfällen.

      Dass der Weg zu mehr Lebensqualität führt, ist die einfachste Voraussage. Das würde ich heute auch ganz pauschal sagen. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass es einige negative Aspekte mit sich bringt und über die möchte ich mehr lernen.

      Auf jeden Fall danke ich dir für deine freundlichen Worte!

      Viele Grüße
      Michael

      1. Hallo Michael, ich bin gespannt auf deinen Weg. So lange habe ich noch nie geschafft, diszipliniert durchs Leben zu gehen. Zehn Wochen waren bisher die längste Zeit ohne Alkohol und Fleisch. Das war aber eine „reinigende Zeit“. Sport mache ich aber regelmäßig. Mehr Achtsamkeit und ausreichend Schlaf, daran arbeite ich. Ich bin sicher, dass du an deiner Aufgabe wächst.

  3. Hallo Michael,
    Oops – das ist genial und überraschend und einfach und frappierend. Ich lese die ersten Zeilen (im Urlaub am Millstätter See) und denke sofort: da bin ich dabei.
    Gestern sind meine beiden Töchter über mich hergefallen, ich solle dies ändern und das, und ich dachte, ja ja, leider habe ich dazu gerade überhaupt keine Lust und die Umstände sind auch nicht danach und nun kommst du und sprichst von deinem Experiment, und ich will aufspringen. Das hast du gewusst, gibs zu!
    Danke für die gelungene Überraschung! Ich hoffe, ich bleibe an Bord.
    Thomas

    1. Hallo Thomas,

      schön, dass du direkt dabei bist! Ich nenne das mal ganz offiziell „Zufall“, damit keiner merkt, dass ich Gedanken lesen kann 😉

      Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  4. 12 Monate sind eine unglaublich lange Zeit. Und ich beneide jeden Menschen, der es kann. Ich bin in der Woche sehr diszipliniert, aber am Wochenende werde ich schwach. Esse dann das Falsche usw. und meine, mich damit zu belohnen weil die Woche so hart war. Ich ärgere mich dann immer, dass ich mich selbst betrüge.
    Ich bin wirklich gespannt, was du schreibst und wie es dir dabei geht.

    1. Hallo Evelyn,

      da hast du völlig Recht. 12 Monate sind eine lange Zeit. Aktuell fällt es mir bereits schwer, mich nur auf die Ernährung ODER den Sport ODER die Arbeit zu konzentrieren. In all diesen Bereichen plötzlich vollkommen diszipliniert zu sein, wird eine große Herausforderung, auf die ich mich jedoch auch freue.

      Ich werde zwischendurch hier auf dem Blog berichten 🙂

      Viele Grüße
      Michael

  5. Hut ab!
    Ja, ich glaube, dass du das schaffen kannst!
    Ich schaue mal, ob ich mich so weit aus dem Fenster lehnen mag, um mitzuziehen…. Da muss ich echt erst eine Nacht drüber schlafen!

  6. Grandiose Idee. Wenn Du das durchhältst wird sich eine Menge tun. Deshalb bin mega gespannt, wie es Dir in dieser Zeit ergeht und vor allem wie sich das auf Dein gesamtes Leben auswirken wird.
    Für mich persönlich ist das zu heftig, aber in abgespeckter Form genial.
    Danke für diesen tollen Impuls.

    1. Vielen Dank, Hermann! Ich bin auch sehr gespannt und hoffe, dass es überwiegend positive Effekte geben wird.

      Jeder kann ja seinen ganz eigenen Rahmen festlegen, in dem er etwas verändern möchte. Für dich findet sich da auch sicherlich das Passende 🙂
      Danke für deinen Zuspruch!

      Viele Grüße
      Michael

  7. Gerne würde ich mich etwas von dir inspirieren lassen. Allerdings nur in kleinen Schritten. Zum Beispiel mehr auf meine Ernährung achten und ein bisschen Sport treiben dafür aber regelmäßig. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und werde bestimmt deine Fortschritte verfolgen. Vielleicht ermutigt es mich ja, ein bisschen mehr Freiheit zu genießen und endlich mal einen Blues Harp – Kurs zu belegen obwohl ich ein besonders blutiger Anfänger sein werde.

    1. Hallo Cora,

      jeder kann für sich entscheiden, wie groß die Schritte sein sollen 🙂 Die Kontinuität ist hierbei das Zauberwort! Man muss Dinge nur regelmäßig und dauerhaft machen, um erfolgreich zu sein.

      Bei allem, womit wir beginnen, sind wir blutige Anfänger. Das liegt in der Natur der Sache und ist auch das Schöne daran. Ganz am Anfang zu stehen, heißt auch, dass man noch das ganze Abenteuer vor sich hat 🙂

      Ich wünsche dir viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  8. Hallo Michael,
    Eine wirklich große Herausforderung! Für mich eine der besten Zielsetzungen! Ich werde mich anschließen, denn ich arbeite schon länger an Veränderungen, jedoch nicht immer konsequent, da ich bei manchen Vorhaben nicht weiterkomme, bzw oft einen Korb bekomme!
    In den nächsten 2 Wochen werde ich mich meinen Zielen konsequent widmen, sie notieren und sie natürlich 12 Monate konsequent verfolgen!
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinen Vorhaben und bin sehr gespannt auf deine Berichte!
    Und vielen Dank für die wertvolle Inspiration!

    1. Hallo Andrea,

      das nenne ich doch mal echten Ehrgeiz! Finde ich super 🙂 Vor allem finde ich es klasse, dass du dich mit DEINEN Zielen auseinandersetzen möchtest. So steht einem erfolgreichen Jahr nichts mehr im Wege…

      Ich wünsche dir viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  9. Zieh es durch! Ob man das schaffen kann, hängt aus meiner Sicht davon ab, was in der Zeit passiert.

    Ich hatte im Vergangenen Jahr ähnliches veranstaltet, aber nach 3 Monaten tauchte auf einmal eine umwerfende Frau in meinem Leben auf. Und natürlich hab ich mir dann auch häufiger mal ein paar Netflix-Auszeiten mit ihr gegönnt. Dabei war ich kein bisschen unzufrieden mit mir, obwohl ich diesen radikalen Produktivitätsmodus verlassen hatte. Man muss dazu sagen, dass ich natürlich immer noch eine ganze Menge guter Gewohnheiten (täglich Sport, gesunde Ernährung, produktive Arbeit) aufrecht erhalten hab. Die Beziehung ist leider schon vorbei und seitdem lebe ich auch wieder so diszipliniert wie ein Mönch. Sicherlich wird bald wieder ein Zeitpunkt kommen, bei dem ich guten Gewissens einen Gang runter fahren kann.

    Michael, ich empfehle dir, dass du dir von Beginn an erlaubst, innerhalb dieser 12 Monate für unbestimmte Zeit Pause von diesem Radikal Modus zu machen und – sobald du den Zeitpunkt für richtig hältst – wieder weiter zu machen. Es darf sich nicht als Fail anfühlen, wenn du für dein Leben und dein Wohlbefinden einen Win realisierst, nur weil er dich aus diesem Experiment rauswerfen würde.
    Wenn du diese Pause nicht brauchst, umso besser (das hängt aber auch sehr viel von äußeren Einflüssen ab). Wir wissen beide, dass du genug Selbstoptimierung durchgemacht hast, dass du solche Pausen nicht unnötig (bzw. aus einfacher Faulheit) einbaust. Deswegen erlaube sie dir ruhig! Vergiss einfach nicht, dass es dein Leben ist! Auf das Buch freue ich mich jetzt schon extrem.

    1. Hallo Flo,

      vielen Dank für den Erfahrungsbericht und vor allem vielen Dank für die vielen guten Ratschläge!

      Offen gesagt weiß ich noch gar nicht, was da auf mich zukommt. Es kann sein, dass ich so motiviert sein werde, dass eine Pause gar nicht in Frage kommt. Vielleicht wird es aber auch ein solcher Mehraufwand, dass ich zwischendurch eine Phase zum Verschnaufen brauchen werde. Das lasse ich auf mich zukommen.

      Dir wünsche ich auch weiterhin viel Erfolg! Ich werde zwischendurch ein Update auf dem Blog geben, dann kannst du ja deins gerne hinzufügen 🙂

      Viele Grüße
      Michael

  10. Hallo Michael,
    ich habe, ohne es damals so zu formulieren, mehrere Jahre dieses Experiment mit mir selbst gemacht. Ich hatte im Alter von 21 Jahren einen schweren Sportunfall, eine leichte Behinderung bleibt lebenslänglich. Um das zu kompensieren – ich wollte Bergführern werden – hatte ich im Alter von 28 Jahren meine Physik-Promotion in der Tasche und die ersten zwei Kinder, die anderen beiden Kinder kamen kurz danach. Mein Mann hat Karriere gemacht, ich habe sie mehr oder weniger allein groß gezogen – und bitterböse Vorwürfe statt Unterstützung von den Großeltern bekommen, weil ich es gewagt habe, trotzdem zu arbeiten. Schwäche zeigen, sich gehen lassen, igitt, das machen nur Weicheier, ich bin was Besseres, ich war damals unglaublich stolz auf mich und objektiv habe ich ja auch sehr viel erreicht. Meine to-do-Liste an Lebenszielen habe ich zielstrebig und konsequent abgearbeitet.

    Inzwischen ist das jüngste Kind 18 und ich 51 Jahre alt. Im Nachhinein muss ich sagen, o.k., ich war damals so drauf und hielt mich für was Besseres ob meiner unglaublichen Disziplin, inzwischen weiß ich aber, dass man einen hohen Preis dafür bezahlt, nämlich Lebensfreude. Mein Rat an alle Jüngeren deshalb: Disziplin und Zielstrebigkeit sind prima Tugenden, wenn man es allerdings übertreibt und sie zu Verkrampftheit und in Richtung burn-out führen, dann hat man es übertrieben. Wer länger als 365 Tage durchhalten möchte, sollte lieber einen gesunden Mittelweg wählen.

    herzliche Grüße, Barbara

    1. Hallo Barbara,

      vielen Dank für den Erfahrungsbericht und den Einblick in deine Geschichte. Das weiß ich sehr zu schätzen.

      Allerdings habe ich in den letzten Jahren auch gelernt, dass man nicht einen einzigen Fall mit einem anderen vergleichen kann. Jeder Mensch reagiert anders auf die Veränderungen.

      Mein Experiment hat wenig mit Lebensqualität zu tun. Es gibt diesen berühmten Spruch: „Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was in 5 Jahren möglich ist.“
      Allerdings kann niemand sagen, WAS GENAU in 12 Monaten möglich ist. Deshalb möchte ich für diese Zeitspanne ans Maximum gehen und herausfinden, was passiert.

      Viele Grüße
      Michael

  11. Hallo Michael,

    Finde dein Experiment sehr spannend. Habe vor einiger Zeit mal für ca. 6 Monate sehr gesund gegessen, viel Sport gemacht und ausreichend und regelmäßig geschlafen.
    Insgesamt hat mir das wahnsinnig gut getan, merkte aber, dass ich auch mal wieder ein bisschen lockerer mit den Maßnahmen umgehen muss, um diese Umstellung nicht nur phasenweise sondern dauerhaft in meinen Alltag zu integrieren.

    Ich bin gespannt was du in 12 Monaten berichtest und ob du mich auch mitziehst ein neues Ziel Schritt für Schritt zu erreichen.

    Danke

  12. Servus lieber Michael,

    ich werde mir tatsächlich in den nächsten Tagen auch meine Gedanken über gute und schlechte Gewohnheiten machen, mir eine Liste erstellen und die Ziele formulieren.

    Und dann werde ich auch am 01.09. beginnen…

    Mal schauen, wie lange ich es schaffe…

    Dir alles Gute dafür…

    Liebe Grüße und Danke für Deine Inspiration

    Thomas

  13. Lieber Michael,
    Ich finde deine Idee super! Ich glaube, dass Menschen sehr viel erreichen können, wenn sie sich die richtigen Ziele setzen. Dein Vorhaben inspiriert mich total, da ich auch ein riesen Thema in meinem Leben habe, dass ich dieses Jahr überwinden will. Deshalb würde ich gern durch deine Inspiration mitziehen. Auch wenn es nur ein Thema ist, spielt Disziplin, Umstrukturierungen des Alltags und Bewegung auch bei mir eine große Rolle.

    Allerdings fiel mir bei deinen Themen gleich das Wort „Burnout“ ein. Daher sollte man eventuell beim Verfolgen seiner Ziele (vor allem) auch Auszeiten einplanen oder sogar als Ziel formulieren. Sonst macht so ein ganzes Jahr mit Disziplin und Willenskraft irgendwann eventuell keinen Spaß mehr und vielleicht sogar krank.
    Ich freue mich auf das Buch, dass du nach diesem aufregenden Jahr schreiben wirst (hoffentlich tust du das:) ).
    Auf jeden Fall wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Vorhaben!
    Liebe Grüße

    1. Hallo Zümmy,

      zuerst einmal freut es mich, dass mein Vorhaben dich ebenfalls zur Veränderung inspiriert!

      Ich glaube, der „Burnout“ findet nur dann statt, wenn wir vermehrt Dinge tun, die wir im Grunde nicht tun wollen. Wenn wir jedoch unserer Leidenschaft folgen, wächst die Lebensfreude. Das ist zumindest meine Erfahrung der letzten Jahre.

      Bei meinem Arbeitspensum müsste ich schon längst ausgebrannt sein. Allerdings liebe ich es zu schreiben und anderen Menschen zu helfen. Gleichzeitig liebe ich das Unternehmertum. Ich könnte nichts von beidem aufgeben und deshalb mache ich es nicht. Sollte mich irgendetwas davon jemals anöden, würde ich sofort vom Gas gehen. Vielleicht liegt ja darin der Trick, wer weiß 🙂

      Ich wünsche dir ebenfalls viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  14. Hallo Michael, ich finde die Idee schon spannend. Es ist ja auch eine selbstfindungs Phase und man kann wieder mal mit sich selber ins reine kommen. In unserer schnelllebigen und hektischen Zeit, kann man sich damit auch Wege aus dem Stress schaffen und anderen, nach der Zeit, seine Erfahrungen mitteilen. Vielleicht schreibst Du darüber mal ein Buch, wie es Dir in der Zeit ergangen ist. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg bei Deiner Mission und freue mich schon auf die Auswertung nach dem Jahr.
    Wünsche Dir noch ein schönes und hoffentlich nicht mehr so schwüles Wochenende
    Gruß Eric

    1. Hallo Eric,

      ich finde deine Sichtweise faszinierend. Die allermeisten Menschen denken sofort an mehr Arbeit, mehr Stress, mehr Verantwortung, usw.
      Deine ersten Impulse sind jedoch, mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen und Wege aus dem Stress zu finden.
      Genau das gehört zu meinen Absichten hinter dem Selbstexperiment und es freut mich, dass du das erkennst.

      Ich werde natürlich zwischendurch auf dem Blog berichten und nach dieser Erfahrung wird es auch ein Buch geben 🙂

      Hier ist es etwas abgekühlt. Ich hoffe, bei dir auch und wünsche dir ein schönes Wochenende!

      Viele Grüße
      Michael

  15. Lieber Michael, ich wünsche Dir ganz viel Kraft und natürlich auch viele neue Ideen und Erkenntnisse.
    Ich habe angefangen keinen Kuchen Torten etc. Zu essen, da ich damit jedesmal meine Abnehmversuche sabotiert habe, anfangs war das total schwer, weil ja im Jahr sehr viele Leute Geburtstag haben und wenn du kein Eremit bist, hast du auch viele Freunde und ausserdem ne große Familie und soviel Kuchen. Da habe ich manches mal wie hypnotisiert am Kuchen gehangen, wie er vom Teller zum Mund der anderen kam und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Aber ich hatte mein Ziel vor Augen, daß ging unendlich lange so, ich blieb dabei kein Kuchen mehr, auch wenn ich alleine bin und es ja niemand sieht, besonders schwer mit dir selbst zu verhandeln. Aber glaube mir ich bin heute das 5 Jahr ohne Kuchen und Torten, brauche nicht mal Kekse. Hab 20 Kilo weniger und fühle mich frei.
    Das schönste ist, die Menschen haben sich gemerkt das ich keinen Kuchen mehr esse und keiner nötigt mich mehr ein Stück zu essen.
    Viel Erfolg und Durchhalten, ich drück dir die Daumen

    1. Hallo Chris,

      vielen Dank für den Zuspruch und die guten Wünsche!

      Deine Geschichte finde ich sehr inspirierend und ich freue mich sehr für dich! Hut ab und großen Respekt vor deiner Disziplin. Ich glaube, der Schlüssel liegt darin, sich in Momenten der Schwäche sein Ziel vor Augen zu führen, so wie du es auch gemacht hast.

      Weiterhin viel Erfolg und danke!

      Viele Grüße
      Michael

  16. Hi Michael, ich habe das letztes Jahr auch gemacht. Aber nur für ein halbes Jahr. Meine Disziplin bestand hauptsächlich daraus keinen Alkohol zu trinken. Was super geklappt hat und andere Dinge haben sich daraus ergeben. Aber ich bin sehr schnell wieder in mein altes Fahrwasser zurück gefallen. Deshalb überlege ich bei Dir mitzumachen.
    Lieben Gruß
    Uwe

    1. Nur zu, lieber Uwe! Je mehr, desto besser 🙂

      Es fühlt sich immer negativ an, zu scheitern und neu anfangen zu müssen. Ich persönlich finde das jedoch sehr stark. Die Alternative wäre, gar keinen Versuch mehr zu starten und aufzugeben.

      Ich drücke dir die Daumen!

      Viele Grüße
      Michael

  17. Das finde ich super! Ich habe vor zwei Jahren beschlossen, nach Schweden auszuwandern und musste die Sprache lernen. Sprachkurse hatte ich kein Geld für, also habe ich mit Apps gearbeitet, die umsonst waren, habe Hörbücher auf Schwedisch gehört, Freunde in Schweden gefunden, mit denen gequatscht habe. Jetzt meinen Sprachtest bestanden auf C1 Niveau. Ich bin jeden Morgen eisern eine Stunde eher aufgestanden, um zu lernen und zu wiederholen, ich hatte mich manchmal selbst über meine Selbstdisziplin gewundert. Daneben habe ich einen neuen Job angefangen in Vollzeit und mein Haus verkauft. Man kann wahnsinnig viel schaffen, wenn man es mit ganzem Herzen will, aber nicht die Pausen zum Luftholen zwischendurch vergessen, Regenerationszeiten sind auch wichtig. Viel Erfolg! Antje

    1. Hallo Antje,

      das ist wirklich beeindruckend! Ich freue mich sehr für dich und ziehe meinen Hut vor deiner Disziplin. Du bist ein gutes Vorbild für alle, die noch große Schritte vor sich haben und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

      Viele Grüße
      Michael

  18. Hey Michael,
    ich finde die Idee super.
    Aber findest du nicht das es zuviel auf einmal ist?
    Also ich für meinen Teil werde mich auf mehr Bewegung, Ernährung, Regeration und Geist konzentieren.
    Ich denke das reicht für den Anfang.
    Dir viel Erfolg und gutes Gelingen.

    Karin

    1. Hallo Karin,

      gute Frage! Es wird geradezu unmöglich sein, 12 neue Gewohnheiten auf einmal in mein Leben zu werfen. Deshalb werde ich schrittweise vorgehen, sodass mein Körper und meine Psyche Zeit haben, sich an die Veränderungen zu gewöhnen.

      Im Idealfall werde ich nach insgesamt einem halben Jahr alle neuen Gewohnheiten etabliert haben und von dort an mit voller Power fahren 🙂

      Worauf immer du dich fokussierst: Wenn es für dich das Richtige ist, ist es optimal. Ich drücke dir die Daumen!

      Viele Grüße
      Michael

  19. Lieber Michael,
    habe heute Morgen Plan gemacht-
    Arbeit, Ausbildung meiner Kollegin, Umzug und Renovieren, daneben meine Arbeit f Anja 2.0 .
    Ziele definiert.
    Dann Deine Mail geöffnet- und- was lese ich?
    DU KANNST GEDANKEN LESEN! Ich lache gerade vor mich hin.
    Allen, die hier geschrieben haben: Danke für die Worte und jedem viel Erfolg für Pläne! Dir auch Michael. ICH nehme von diesem Blog und den Einträgen meiner Kollegen ganz viel mit!
    Ich werde allerdings MORGEN loslegen; der Wecker ist schon vorgestellt!
    Herzliche Grüße an euch alle
    Anja
    P.S. Das ist das erste Mal, dass ich hier reinschreibe. 🧐🧐

    1. Hallo Anja,

      Sachen gibt’s… 🙂

      Ich freue mich sehr für dich und wünsche dir alles erdenklich Gute für dein Vorhaben! Inzwischen dürfte es ja schon im vollen Gange sein.

      Wenn ich zwischendurch Updates veröffentliche, kannst du mich ja auch gerne auf dem Laufenden halten!

      Viele Grüße
      Michael

  20. Wow, das ist ja super spannend und endlich mal jemand der es vorlebt und nicht nur predigt. Bin gespannt wie es mit der Disziplin läuft, auf welche Hürden Du triffst und welche Lösungen Du findest. Werde es aufmerksam verfolgen und best. viel für mich rausziehen.

    Viel Erfolg und alls Gute für Dein Projekt, Kai

    1. Hallo Kai,

      danke für deine Wertschätzung! Genau das ist mir wichtig: Nicht nur predigen, sondern ein Vorbild sein. Schön, dass es bei dir so ankommt.

      Vielen Dank für deine guten Wünsche!

      Viele Grüße
      Michael

  21. Moin Michael,

    das klingt nach einem wahnsinns Experiment.

    Ich würde auch gerne mehr schaffen bzw. diszipliniert sein. Nur arbeite ich im Schichtdienst, da fallen dann solche Dinge, wie z. B. regelmäßig Sport machen, früh schlafen gehen etc. oft weg oder kommen einfach zu kurz.

    Zurzeit habe ich eine Aufgabe auferlegt bekommen, die ich innerhalb von 12 Monaten schaffen muss. Nur hängt von dieser einen Aufgabe meine ganze weitere berufliche Karriere ab. Und mit dieser einen Aufgabe bin ich derzeit schon vollends bedient.

    Ich bin gespannt, wie dein Experiment verlaufen wird und freue mich schon auf die Ergebnisse.

    Viele Grüße

    Marie

    1. Hallo Marie,

      jeder ist da ganz anders aufgestellt. Vor einem Jahr z.B. wäre es mir unmöglich gewesen, dieses Experiment einzugehen.
      Ich glaube, solange jeder Mensch nach dem für sich Besten strebt, kann jeder sein volles Potenzial erreichen. Der konkrete Plan sieht dabei wohl immer unterschiedlich aus 🙂

      Auch dir weiterhin viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  22. Hallo Michael,
    ich habe gerade dein Buch „Ich breche aus“ gelesen.
    Das Buch hat ein grünes Cover und ist Teil einer Lesechallenge für 2020 „lese ein Buch mit einem grünen Cover“. Dadurch bin ich auf deinen Blog gestoßen.
    Soweit so gut.
    Ich finde dein Vorhaben mega und wünsche dir viel Erfolg. Im letzten Jahr habe ich genullt und mir eine Bucketlist erstellt bis zur nächsten Null.
    364 Tage ist eine Hausnunmer, aber du kannst es schaffen!
    Ich war grad etwas eingebrochen, werde aber konsequent weiter arbeiten an meiner Liste.
    Ich bin sehr gespannt auf deinen Bericht!
    Herausforderungen sind immer gut.

    1. Hallo Steffi,

      verrückt, auf welche Weise sich die Wege zweier Menschen kreuzen können. Ich freue mich, dass du über mein Buch nach hier gefunden hast!

      Danke für deine guten Wünsche! Ich wünsche dir ebenfalls sehr viel Erfolg bei deinem Vorhaben 🙂

      Viele Grüße
      Michael

  23. Sorry, ich kann dieses Hamsterradgerenne der Selbstoptimierung langsam nicht mehr ertragen. „Wie eine Maschine“… kein Raum für Spaß, Lachen, Spontanität und Genuss“.

    Gruselig wird das alles so langsam. Ich bin dann hier mal weg.

    Viel Spaß bei Ihrem Weg zur „Maschine“.

    1. Hallo Uta,

      schade, dass du das so einseitig siehst. Warum sollte es mein Ziel sein, zur Maschine zu werden? Das Ziel ist herauszufinden, was möglich ist.

      Ist diese Neugier des Menschen nicht das, was zu den größten Errungenschaften unserer Zeit geführt hat? Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten. Die Suche nach dem Maximum hat auch schon viel Negatives hervorgerufen.
      Für mich steht jedoch im Vordergrund herauszufinden, was eine solche Phase hervorbringen kann. Sowohl im Positiven als auch im Negativen.

      Warum sollte ich auf Spaß, Lachen Spontaneität und Genuss verzichten?

      Es steht dir natürlich offen, meinen Blog nicht mehr zu lesen. Hier gibt es keinen Zwang 🙂
      Dennoch wünsche ich dir alles Gute und vor allem, dass du deine Linie der Persönlichkeitsentwicklung findest, die optimal zu dir passt.

      Alles Liebe
      Michael

  24. Hallo Michael

    Ich finde deine Idee sehr spannend und du hast mich damit angeregt ein ähnliches Projekt zu starten nur im kleinen Rahmen . Da ich mir vorstelle das durch fehlende Zeit die sozialen Kontakte leiden könnten.

    Bin auf deinen Erfahrungsberichte gespannt. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Hallo Jenny,

      ich denke, da kann und sollte jeder seinen ganz eigenen Rahmen festlegen 🙂 Auf jeden Fall danke ich dir für deine positiven Worte und wünsche dir ebenfalls viel Erfolg!

      Viele Grüße
      Michael

  25. Lieber Michael,

    ich finde dieses Experiment sehr spannend und interessant. Außerdem motiviert es mich unheimlich und ich habe große Lust bekommen, das auch zu probieren… mal schauen, wie es mit meiner Selbstdisziplin aussieht. Ich hab mir zwei Lebensbereiche ausgesucht und freue mich auf das Ergebnis, wenn ich scheitere… egal, dann hab ich es wenigstens probiert! 🤗
    Alles in Allem, wird es mir jedenfalls mehr Nutzen als Schaden bringen!
    Vielen Dank für die Anregung und gutes Gelingen!

    Liebe Grüße von Elke 😊

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